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Pantelleria

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Pantelleria, die größte der sizilianischen Inseln, vor etwa 300.000 Jahren in einem Vulkanausbruch aus dem Meer gestiegen, ist mehr als ein gewöhnlicher Urlaubsort. Diese an Naturschönheiten reiche Insel bietet ideale Voraussetzungen für persönlich abgestimmte Ferien, von erlebnisreichen Tagen in einem der an der Küste gelegenen Hotels bis zur Ruhe und Beschaulichkeit in einem ‘Dammuso‘, dem typischen Haus der ‘Panteschi‘ (gespr. Panteski), am Meer oder in einem der kleinen Dörfer im Inneren der Insel. Die großzügige Sonne und wochenlang schönes Wetter machen die schöne Jahreszeit viel länger als die üblichen drei Sommermonate. Das Baden und Tauchen in den kristallklaren Gewässern ist ein unvergessliches Vergnügen, sei es in kleinen Becken mit heißem Wasser vulkanischen Ursprungs, sei es in einer der kleinen Buchten entlang der Küste. Über die ganze Insel verstreut finden sich archäologische Fundstellen und Reste, die von der langen Geschichte ihrer Besiedlung zeugen.

pantelleria island

Region[Bearbeiten]

Lage
Lagekarte von Sizilien in Italien
Pantelleria
Pantelleria

Die Insel Pantelleria liegt zwischen Sizilien und Tunesien (geographische Breite 36,80º N, geographische Länge 12,00º O). Mit 83 km² (9 km breit, 14 km lang) ist sie die größte der sizilianischen Inseln. Sie ist vor etwa 300.000 Jahren in einem Vulkanausbruch aus dem Meer gestiegen: der Rand einer riesigen Caldera umgibt praktisch die ganze Insel, die Montagna Grande (der Sciaghibir der Araber; mit 836 m die höchste Erhebung der Insel) ist der Rest eines Vulkans, der von etwa 40 kleineren, erloschenen Vulkanen, genannt Cùddie, umgeben ist. Dann gibt es die Favare, geräuschvoll aus Felsspalten austretender heißer Wasserdampf, und das Bagno asciutto, eine von der Natur geformte Höhle, in welche wie in einer Art natürlicher Sauna heißer Wasserdampf strömt, dem man die Heilung rheumatischer Krankheiten zuschreibt. An verschiedenen Stellen der Insel treten die Caldarelle genannten Thermalquellen aus der Erde, die Temperaturen bis 70 Grad Celsius erreichen können.

Orte[Bearbeiten]

dammusi, pantelleria island

Über die Insel verstreut gibt es elf Bauerndörfer, kleine Siedlungen mit den für die Insel typischen 'Dammusi'. Ein Dammuso ist das aus Lavablöcken gebaute traditionelle Bauernhaus mit leicht geneigten Wänden und einem Kuppeldach, um das Regenwasser aufzufangen und in eine Zisterne zu leiten. Zu einem Dammuso gehört immer ein 'giardino pantesco', eine kreisförmige, 3 - 4 Meter hohe Konstruktion, ebenfalls aus Lavablöcken, in denen, vor dem Wind geschützt, gewöhnlich ein Zitronen- oder Orangenbaum steht. Die meisten Dörfer haben ihren auf die arabische Zeit zurückgehenden Namen behalten, wie z. B. Khamma, Rekhale, Gadir, Bukkuram, Bugeber.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die bewegte Geschichte der Insel Pantelleria ist seiner besonderen geographischen Lage in der Mitte des Canale di Sicilia zuzuschreiben, hat also immer mit dem Meer zu tun. So kam bereits im 5. Jahrtausend v. Chr. das Volk der Sesioten, um Obsidian abzubauen, jene schwarze, gläserne, harte Lava, die in der jüngeren Steinzeit den Wert von Gold hatte. Von den Sesioti sind im Gebiet von Mursia eindrucksvolle Reste erhalten, wie Häuser und Verteidigungsmauern (der Muro Alto ist die älteste Mauer aus der Vorgeschichte, die je im Mittelmeerraum gefunden wurde), vor allem sind es jedoch die Sesi genannten megalithischen Grabmonumente. Etwa im 9. Jh. v. Chr. kamen die Phönizier, die die InseI zuerst Hiranim und später Cossyra nannten. Damit begann das goldene Zeitalter Pantellerias. Sie führten den Weinbau ein und bauten zahlreiche Zisternen, sie prägten Münzen mit dem Kopf der Göttin Tanit, sie errichteten die Befestigungen in San Marco und den ersten Hafen, von dem noch einige Reste zu sehen sind, und sie bauten Heiligtümer am See Specchio di Venere (Spiegel der Venus) und im Dörfchen Bugeber. Den Phöniziern folgten die Römer, die die militärischen Befestigungsanlagen der Insel ausbauten. Schließlich kamen die Byzantiner, die die Lebensbedingungen deutlich verbesserten. Etwa im Jahr 700 n. Chr. landeten die Araber, die bis um das Jahr 1200 blieben. Sie nannten die Insel zuerst al-Qasayra (die Kleine), wie es heute noch die nordafrikanischen Berber tun, und später Bent-el-Riah (Tochter des Windes). Die Araber hinterließen bemerkenswerte Zeugen ihrer Kultur, vor allem die dammusi (aus dem Arabischen: Kuppelstruktur), die typischen, aus Lavablöcken gebauten Häuser, sie führten die Baumwolle und den Olivenbaum ein, verbesserten die Qualität der Muskateller-Reben und bauten die neben dem Castello medievale gelegene Zitadelle von Pantelleria, die im 2. Weltkrieg leider zerstört wurde. Schließlich kamen die Normannen, denen die Hohenstaufen, Anjovesen, Aragonesen und Bourbonen folgten. Im Jahr 1860 wurde die Insel dem Königreich Italien angegliedert und teilt seitdem die Geschicke Italiens.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Pantelleria

Pantelleria ist mit Sizilien und dem italienischen Festland durch täglich verkehrende Schiffe und Flugzeuge verbunden. In der Sommersaison verkehren täglich Tragflügelboote (aliscafi) nach Sizilien und an den Wochenenden zusätzlich Charterflüge von und nach Mailand, Rom, Bologna und Venedig.

Mobilität[Bearbeiten]

Vom Hauptort Pantelleria verkehren öffentliche Transporte in alle Dörfer der Insel. Zum touristischen Erkunden der Insel ist jedoch ein Privatfahrzeug angezeigt, mit dem fast jeder Winkel der Insel erreicht werden kann.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Insel und ihre Dörfer

Pantelleria Centro ist der Hauptort der Insel, in dem der größte Teil der Bevölkerung lebt. Direkt am Meer zu beiden Seiten des gleichnamigen Hafens und der mittelalterlichen Burg gelegen, befinden sich hier die Gemeindeverwaltung, die Schulen, das Krankenhaus, die anderen öffentlichen Einrichtungen, die Banken und die zwei einzigen Tankstellen der Insel. Im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört, sind von der ursprünglichen kleinen Stadt nur ein kleiner Abschnitt der alten arabischen Medina (via Cristoforo Colombo) und ein Bogen der alten normannischen Kirche (via Roma) erhalten. Im Sommer ist die Hafenpromenade ein sehr belebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Khamma (aus dem Alt-Arabischen: heiße Quelle) bildet mit dem unmittelbar anschließenden Dörfchen Tracino die zweitgrößte Siedlung der Insel. Sie liegt auf einer Terrasse auf der Ostseite der Insel und ist bäuerlich geprägt. Man zählt dort mindestens 2000 Dammusi. Von einigen Stellen der hoch gelegenen Straße bietet sich ein schöner Blick auf die kleine Bucht Cala di Gadir mit ihren vulkanischen Thermalquellen und archäologischen Fundstellen auf dem Meeresgrund. Gadir ist weit herum bekannt, weil sich dort der Dammuso des Modeschöpfers Giorgio Armani befindet. Tracino bildet mit Khamma praktisch eine Einheit, liegt jedoch etwas höher und etwas mehr im Inneren der Insel. Über die Weiler Conitro und Kania hinab erreicht man die die Insel umfahrende aussichtsreiche 'Strada perimetrale'. Viele der in Khamma und Tracino gelegenen Dammusi sind bildschöne Sommerresidenzen für Touristen geworden. Mueggen (Aus dem Alt-Arabischen 'muagen': Zisterne) ist ein nicht mehr bewohntes Dörfchen, das oberhalb von Tracino und der Piana di Ghirlanda am Fuß des Osthangs der Montagna Grande liegt. Um die uralte kleine Kirche Sant’Antonio und zwischen den vielen weit verstreuten Dammusi liegen Weinfelder und Olivenhaine. In den jüngsten Jahren wurden dort einige Dammusi zu festen Wohnsitzen umgebaut. In Mueggen sind zahlreiche punische Zisternen erhalten, die mit einem besonderen Mörtel ('cocciopesto', Opus signinum) wasserdicht ausgekleidet waren. Rekhale (aus dem Alt-Arabischen 'Rahal' + 'Ali': Besitztum von Ali) – In dieser kleinen am Fuß des Vulkans Fossa del Russo gelegenen Ortschaft finden sich sekundäre vulkanische Aktivitäten in Form von aus der Erde strömenden heißer Dämpfe, mit denen hier und da Dammusi geheizt werden. Die günstige Lage auf der Südseite der Insel und die bäuerlich geprägte Landschaft haben dazu geführt, dass Rekhale in den jüngsten Jahren für viele Touristen fester Wohnsitz wurde.Scauri ist ein für die Landwirtschaft der Insel (Wein, vor allem jedoch Kapern) wichtiges Dorf. Es liegt hoch über der Steilküste auf der Westseite der Insel und bietet einen großartigen Blick über den gleichnamigen Hafen und die Reste einer großen römischen Villa hinweg auf das Meer bis zur afrikanischen Küste, und man kann das Schauspiel großartiger Sonnenuntergänge erleben. Scauri erinnert in vieler Hinsicht an die Insel Santorin. Im Zentrum des Ortes befindet sich das einzige Kino/Theater der Insel, und die diesem gegenüber gelegene Bar U Friscu ist einer der belebtesten Treffpunkte der panteskischen Jugend. Monastero Dieser aus wenigen Häusern bestehende Weiler liegt in einem kleinen Tal oberhalb von Scauri. Er ist fűr seine Produktion von Zibibbo(Muskateller)Trauben bekannt. Madonna delle Grazie (Aus dem Alt-Arabischen 'Naubiccibbib': Ort der blühenden Mandelbäume) ist ein kleines Bauerndorf mit um eine kleine Kirche aus dem 18. Jahrhundert verstreuten Dammusi. Es liegt auf der Westseite der Insel an den ersten Hängen, die über Bukkuram und Sibà zur Montagna Grande aufsteigen. Bukkuram (Aus dem Alt-Arabischen 'Bu' + 'Karm': Ort mit vielen Weinfeldern) ist ein uraltes, im Inneren der Insel gelegenes Dörfchen mit zahlreichen 'giardini panteschi'. Dort fällt der 'Pirtusu du Nutaro' (Grotte des Notars) auf, ein merkwürdiges geologisches Phänomen: aus einer kleinen Grotte strömt eiskalte Luft, in der schon die Phönizier und Römer in den heißen Sommermonaten Kühlung suchten. Der Ortsheilige ist Sankt Michel. Sibà (Aus dem Alt-Arabischen 'Sahah': der Morgen) liegt am Fuß des Nordhangs der Montagna Grande. Es ist das am höchsten und am weitestens im Inneren der Insel gelegene Dorf, in dem es im Sommer etwas weniger heiß als woanders ist. Die Häuser sind um das alte byzantische Kirchlein Madonna del Rosario verstreut. Sibà ist der ideale Ausgangspunkt, um den neu geschaffenen, von der Forestale, dem staatlichen Forstdienst verwalteten Parco Nazionale dei Vulcani zu erkunden. Natur- und Wanderfreunde werden auf den zahlreichen Wegen, die bis auf die Montagna Grande führen, zahlreichen Naturschönheiten begegnen und sich an vielen Aussichtspunkten erfreuen. Bugeber (aus dem Alt-Arabischen 'Abu' + 'Giabir': Ort des Heilpraktikers) ist ein ruhiges zwischen Lavaströmen und Weinfeldern gelegenes Bauerndörfchen, das in Richtung Norden einen sehr eindrucksvollen Tiefblick auf den See 'Specchio di Venere' und das Meer bietet. Die jüngsten archäologischen Grabungen haben gezeigt, dass der Mensch hier schon in vorhistorischer Zeit tätig war.

  • Die Insel und ihre Landschaften

Die Montagna Grande ist das grüne Herz des Nationalparks und der Insel. Man findet hier rund 600, in gewissen Fällen endemische PfIanzenarten, z. B. Limonium cosyrese, Helichrysum errerae und Mattiola incana. Dieser Nationalpark ist auch der einzige Ort in Europa, an welchem zwei zierliche, farbenprächtige Vögel nisten, die Cinciarella algerina (eine Meisenart) und der Beccamoschino (ein Cistensänger). In der Abenddämmerung bietet sich eine eindrucksvolle Sicht über den Kanal von Sizilien auf die afrikanische Küste. Der Specchio di Venere (Spiegel der Venus) ist ein See vulkanischen Ursprungs. Er wird z.T. von Thermalquellen gespeist, die sich entlang seiner sandigen Ufer befinden und dem Wasser ein überraschendes Farbenspiel verleihen. Die Ufer eignen sich nicht nur für Wassersport, sondern auch für Schlammbäder. Im Frühjahr und im Herbst sind sie ein idealer Platz, um Zugvögel zu beobachten. Die mediterrane Macchia del Khagiar ist ein uralter Lavastrom von etwa 3 km Länge, der von einer niedrigen, widerstandsfähigen, vom Wind zerzausten Vegetation aus Myrte, Sandbeerstrauch, Mastixbaum und Erika bedeckt ist. Dort leben Wildkaninchen und einige wenige griechische Landschildkröten. Dietro Isola (Hinter der InseI) ist der südöstliche, unbewohnte Teil der Insel. Er ist mit einer Pineta, einem Wald aus Aleppokiefer, Mittelmeerkiefer und Steineiche bedeckt, der sich als natürliche Fortsetzung der Pineta der Montagna Grande die Steilhänge hinab bis zum Meer erstreckt und eine Fülle aromatischer Düfte verbreitet. Vom Salta la Vecchia (Sprung der Alten), der 300 m tief abfallenden Steilküste, hat man einen schwindelerregenden Blick auf das Meer. Diese Steilküste bietet zahlreichen Seevögeln Nistplätze. Piano di Ghirlanda ist der "Garten" der Insel: Diese kleine, fruchtbare Ebene ist von vulkanischen Bergen umgeben und dadurch windgeschützt. Dort befinden sich in einem Eichenwäldchen in den Fels gehauene byzantinische Gräber. Die für Terrassenkulturen gebauten Trockenmauern folgen den Hängen der Vulkane. Auf keinen Fall sollte man einen Besuch des am Hafen gelegenen Castello medievale versäumen. In dem darin eingerichteten Archäologischen Museum sind drei Marmorbüsten aus der römischen Kaiserzeit zu bewundern: Julius Cäsar, Titus und Antonia minor (die Mutter des Kaisers Claudius). Die Büsten wurden im Sommer 2003 in einer punischen Zisterne gefunden und beeindrucken durch ihre hohe künstlerische Qualität und ihren sehr guten Erhaltungszustand.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Zum Baden entlang der Nordküste (im Uhrzeigersinn) laden ein: die Buchten von Cala Bue Marino, Karuscia, Campobello und Khattibuale, die windgeschützte Bucht Cala Cinque Denti, die Thermalquellen in der Bucht von Cala Gadir, dann folgen die Cala Tramontana mit dem Faraglione und Cala Levante mit dem eindrucksvollen, von der Natur geformten Arco dell'Elefante, dem natürlichen Wahrzeichen der Insel (eine Legende sagt, bei Wassermangel pumpe der Elefant Wasser auf die Insel). Fährt man weiter, kommt man zur Cala Rotonda und zur Balata dei Turchi, wo man vor Urzeiten Obsidian abbaute. Anschließend folgt Nicà, mit ins Meer sprudelnden, fast 100 Grad heißen Thermalquellen. Nicht weit davon entfernt liegt Scauri, zu römischer Zeit der Hafen der Insel, gefolgt von der Grotte Satarìa mit ihrer Thermalquelle sowie Suvaki, Punta Fram (wo die Lavaströme zu phantastischen Skulpturen erstarrt sind) und Mursia. Es ist sehr lohnend, die Insel mit einem Fischerboot zu umfahren, um entlang der Küste die zahlreichen Höhlen zu erkunden, von denen manche so groß wie Kathedralen sind und in deren Inneren sich das klare Wasser in allen Schattierungen von dunkelblau bis smaragdgrün spiegelt.

Küche[Bearbeiten]

Die Küche von Pantelleria ist ein Spiegel der Spezialitäten all der VöIker, die die InseI einst beherrschten. Einige Gerichte sollte man unbedingt einmal probieren: z.B. die wohlschmeckenden, mit Ricotta (einer Art Quark) und Pfefferminz gefüllten Ravioli amari sowie den aromatischen Pesto pantesco, eine Soße aus Tomaten, Knoblauch, Basilikum, Pepperoni und Olivenöl, mit der man Spaghetti, Fisch und Fleisch würzt. Aus dem nahen Tunesien kommt der mit Fisch angerichtete Couscous, der zusammen mit Gemüse als Hauptgang serviert wird. Sciakisciuka (gespr. schakischùka) ist ein warmer Gemüseeintopf, ebenso die Cuccurummà; beides Gerichte, in denen uns die auf der InseI angebauten Zucchini begegnen. Die berühmten Kapern von Pantelleria schließlich werden vor allem für phantasievolle Salate verwendet. Zusammen mit der Tumma (Frischkäse), dem auf der Insel angebauten aromatischen Origano und dem Rosmarin geben sie der einheimischen Küche ihre unverkennbare Note. Fische mit klangvollen Namen, wie Ricciola, Dentice, Cernia, Sarago, Pesce spada (Schwertfisch), werden meist auf einfache Art gegrillt, gebraten oder in schmackhaften Suppen zubereitet. Zusammen mit Langusten, Krabben, Seeigeln und Muscheln bereichern sie die Speisekarte der Insel. Aus dem Orient stammt das traditionelle Ostergebäck Cannateddro, und von den Arabern kommen die Mustazzoli, ein Gebäck aus dünn ausgewalztem und zu kunstvollen Ringen geformter Teig mit einer Füllung aus Honig oder Glühwein, Zimt, kandierten Orangen und anderen Zutaten. Dazu sollte man ein Glas Passito servieren.

In den Weinkellern keltert man Moscato und Passito, typische Weine der Insel, und in der Genossenschaft der Kapernproduzenten werden die sehr schmackhaften Kapern in Meersalz gereift, kalibriert und für den Versand verpackt.

Klima[Bearbeiten]

Alles weist auf den vulkanischen Ursprung der Insel hin: der Rand einer riesigen Caldera umgibt praktisch die ganze InseI, die Montagna Grande (der Sciaghibir der Araber) ist der Rest eines Vulkans, der von etwa 40 kleineren, erloschenen Vulkanen, genannt Cùddie, umgeben ist. Dann gibt es die Favare, geräuschvoll aus Felsspalten austretender heißer Wasserdampf, und das Bagno asciutto, eine von der Natur geformte Höhle, in welche wie in einer Art natürlicher Sauna heißer Wasserdampf strömt, dem man die Heilung rheumatischer Krankheiten zuschreibt. An verschiedenen Stellen der Insel treten die Caldarelle genannten Thermalquellen aus der Erde, die Temperaturen bis 70 Grad erreichen können.

Unterkunft[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.