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Labé

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Labé
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Labé, auf knapp eintausend Höhenmetern, ist eine Stadt im nordöstlichen Guinea und Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur. Hier war bis 1905 das Zentrum des islamisch geprägten Fulbe-Reichs. Die Stadt gilt noch heute als Zentrum des Tidschānīya-Sufismus in Guinea, daher verzichten die Angehörigen des Stammes auch auf jede Geburtenkontrolle, sechs Kinder prof Frau sind der Durchschnitt. Entsprechend ist die Bevölkerungsexplosion: 1996 lebten hier keine 50.000 Menschen, 2005 waren es schon 110.000.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Labé

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

1 Tata Airport (IATA: LEK). Wird seit 2005 nicht mehr kommerziell angeflogen, die ehemals geteerte Landebahn ist nur noch Graspiste.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Buschtaxis (sept-place, ehrlicher wohl douze-place) in alle Richtungen, wobei der Preis Verhandlungssache ist und Gepäck oft extra berechnet wird.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von/nach Conakry sind es etwa 450 Kilometer (rund 10 Std.). Die N5 führt über Galoual (170 km), dann als N23 in die Hauptstadt. Die meisten Abfahrten von Labé sind am Morgen vor 8 Uhr.

Von Norden kommt die N8 170 km von der Grenze im Senegal. Aus dem senegalischen Kedougou – der senegalische Grenzposten ist in 1 Ségou (12° 24′ 27″ N 12° 17′ 1″ W) – fährt mehrmals wöchentlich ein Jeep nach 2 Mali (12° 4′ 28″ N 12° 17′ 53″ W). Von dort braucht man einen halben Tag bis Labé. Allerdings ist die gebirgige Strecke während der Regenzeit nicht immer befahrbar.
Ebenso möglich ist die Anfahrt aus dem Senegal per Buschtaxi aus 3 Diaoube (12° 54′ 47″ N 14° 9′ 32″ W) über Koundara.

Für die Gesamtstrecke ab Bissau sollte man, je nach Saison, 19-36 Stunden Fahrzeit auf nicht asphaltierten Straßen einkalkulieren. Andernorts aus Guinea-Bissau kommend fährt man dann gut zwölf Stunden ab 4 Koundara (12° 29′ 10″ N 13° 17′ 47″ W) entweder auf der N9 (275 km) oder N5 (250 km).

Nach Süden führt die N5, sie wurde einmal geteert, über Mitty und Dalaba nach 5 Mamou (10° 22′ 21″ N 12° 4′ 56″ W) (150 km).

Richtung Osten verläuft die N27 nach 6 Sélouma (11° 6′ 46″ N 10° 58′ 16″ W). Auf der N30 wäre es von dort möglich bis 7 Siguri (11° 25′ 21″ N 9° 9′ 39″ W) am Niger-Fluß und ggf. weiter Richtung Bamako zu gelangen.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick vom Friedhof auf die Moschee von Labé (2008).

Labé hat wenig interessantes zu bieten.

Einkaufen[Bearbeiten]

Das wirtschaftliche Zentrum ist im Bereich zwischen der 1 Moschee und dem 1 Marche Sace.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Hotel Indépendance, unsicher und nicht sehr sauber.
  • Auberge la Campagne
  • 1 Hôtel Tinkisso (direkt beim Kreisverkehr, der N5 und N27 verbindet).
  • 2 Hôtel Tata, N4, Coyah (quartier Pounthioun). Tel.: +224 624 58 25 37. 4 Bungalows mit je 2 Zimmern; 4 Doppel. Nachts Solarstrom. Mit Restaurant. Geöffnet: Während der Regenzeit bis Ende Sept. geschlossen.
    Das Hotel Pacifique nebenan wird als überteuert beschrieben.

Klima[Bearbeiten]

Das ganzjährig tagsüber heiße Klima ist ausgeprägt savannenmäßig. Das heißt Tagestemperaturen von durchschnittlich 32-24 °C stehen Nachttemperaturen von 5-10 °C von November bis April gegenüber, den Rest des Jahres wird es Nachts immer noch unter 15 °C kalt.

Regenzeit ist Mitte Juni bis Oktober, wobei die Tageshöchsttemperaturen im Juli und August knapp unter 30 °C bleiben. Von November bis April regnet es praktisch nicht.

Gesundheit[Bearbeiten]

Siehe die Hinweise im Landesartikel.

1 Hospital Regional de Labé (zwischen den beiden Kreisverkehren an der N27).

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

2 Postamt, Rue de la Poste.
Knapp 50 m auf der Hauptstraße zum Kreisverkehr ist rechter Hand das Internetcafe ADEN.

Ausflüge[Bearbeiten]

Das nördlich Labé liegende Hochland ist als Fouta Djalon bekannt. Es gibt, trotz der Tageshitze, Möglichkeiten zum Trekking dort. 3-4tägige Touren (Camping in der Wildnis) werden in Labé organisiert.

8 Dame de Mali (Gut zehn Kilometer Luftlinie nahe der Ortschaft Mali, die an der N8 von/nach Senegal liegt). Eine realistisch wirkende Felsformation am Mount Loura.

Unterkunft

im Ort, beide mittelprächtig:

  • 3 Hotel La Dame de Mal.
  • 4 Auberge Indigo (etwa 15 Minuten zu Fuß vom Ortskern). Tel.: +224 666 45 95 97.

Literatur[Bearbeiten]

  • Baldé, Thierno Mouhammadou; Salvaing, Bernard; Une vie au Fouta-Djalon; Brinon-sur-Sauldre 2008 (Granvaux); ISBN 9782909550589 [Geschichte der Region 1923-93]]
  • Diallo, Thierno; Alfa Yaya: Roi du Labé (Fouta-Djalon); Paris 1976
  • Lambert, M.; Voyage dans le Fouta-Djalon; Paris 1861/2

Weblinks[Bearbeiten]

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