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Lötschental

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Lötschental ist das grösste nördliche Seitental des Wallis. Es ist ein Teil des Bezirkes Westlich Raron des schweizerischen Kanton Wallis.

Das Lötschental, unten Ferden, dann Kippel, Wiler und Blatten

Orte[Bearbeiten]

Das Tal umfasst die vier Gemeinden:

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Neben den oben genannten Orten gehört vor allem das Skigebiet Lauchernalp zu einem beliebten Ziel im Lötschental. Das Lötschentaler Museum dokumentiert Kultur und Alltag im Walliser Seitental. 54 Kapellen, Kirchen und Bildstöckli laden ein, um beim Pilgern und Wallfahren entdeckt zu werden. Der südliche und östliche Teil des Tals gehört zum Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn-Gebiet, welches am 13. Dezember 2001 von der UNESCO in die World Heritage List aufgenommene wurde und somit zum UNESCO-Welterbe gehört.

Hintergrund[Bearbeiten]

Eingebettet zwischen den Berner- und Walliser Alpen erstreckt sich das Lötschental auf einer Länge von ungefähr 30 Kilometern von der Lötschenlücke auf 3'173 M.ü.M. bis nach Gampel auf 634 M.ü.M und einer Ausdehnung von 146,2 km2. Die Orte des Lötschentals befinden sich auf einer Höhe von 1'375-1'920 M.ü.M. entlang des Flusses Lonza, welcher als Namenspatron für die international tätige Chemieunternehmung Lonza Group AG fungiert, welche 1897 in Gampel gegründet wurde. Das 3'934 M.ü.M. hohe Bietschhorn, welches sich südöstlich von Blatten befindet, gehört zum UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch und gilt als Wahrzeichen des Lötschentales. Die Erstbesteigung im Jahre 1859 während den „goldenen Jahren des Alpinismus“ durch den Engländer Sir Leslie Stephen, setzte den Grundstein für den Tourismus in diesem Walliser Seitental. Dank dem Bietschhorn profitierte das Lötschental also von einer relativ frühen touristischen Entwicklung. Dass diese, wenn auch frühe, Entwicklung etwas zögerlich verlief, kann mit mehreren Argumenten erklärt werden. Ein Grund dafür ist die starke Ausrichtung auf die Landwirtschaft, welche bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts als volkswirtschaftliche Grundlage diente. Dazu kommen die vielen Lawinenzüge, welche an verschiedenen Stellen des Tales eine Ausweitung der Bauzonen erschweren und zudem im Winter oft für die Abgeschlossenheit des Tales sorgen. Aus touristischer Sicht darf ein weiterer Grund nicht unterschätzt werden: das Lötschental verfügt über keine Viertausender.

Lange Zeit war das Lötschental verkehrstechnisch fast nicht erschlossen und galt als das abschiedenste Tal des Wallis. Es war nur im Sommer über den Saumweg durch die Lonzaschlucht erreichbar. Erst durch denn Bau des Bahnhofes Goppenstein konnte die Anreise durch die von Lawinen gefährdete Lonzaschlucht vermieden werden. Allerdings befindet sich auch die Strasse zwischen Goppenstein und Ferden in einem Lawinenzug, sodass vor dem Bau jeweils ein Tunnel in den Lawinenkegel gefräst wurde. Durch die jahrhundetelange Abgeschiedenheit und durch den erst nach dem 1. Weltkrieg stark einsetzenden Tourismus, konnten sich hier viele alte Bräuche erhalten. Weit bekannt sind die Tschäggättä – die Lötschentaler Holzmasken. Traditionell laufen die Figuren zur Fastnachtszeit durch die Dörfer und verbreiten Angst und Respekt. Erst im Jahr 1913 erhielt das Tal mit dem Lötschberg-Bahntunnel eine ganzjährige Verbindung nach Norden.

Um 1970 wurden die Wintersportmöglichkeiten, besonders auf der Lauchernalp erweitert. Dadurch entwickelte sich der Tourismus im Tal und heute verzeichnet man 150.000 bis 200.000 Übernachtungen pro Jahr.

Sprache[Bearbeiten]

  • Eine eigener höchstalemannischer Dialekt, der sich auch von dem sonst im Wallis gesprochenen Dialekt unterscheidet. Es wird in der Schule allerdings Schriftdeutsch gesprochen und gelernt, somit ist eine Verständigung auf Deutsch normalerweise problemlos möglich.

Anreise[Bearbeiten]

Das wunderschöne Lötschental, das sich zwischen den Berner und Walliser Alpen befindet, ist sowohl mit dem Auto als auch mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Für die Anreise mit dem Auto empfiehlt es sich den Autoverlad von Kandersteg nach Goppenstein zu nutzen. Die Fahrt im Autoverlad dauert rund 15 Minuten und erfolgt zwischen 6 und 22 Uhr im Halbstundentakt, jeweils um xx.50 und xx.20. Der erste Anschluss fährt ab 05.50 Uhr von Kanderstag, der letzte um 23.50 Uhr. Kandersteg ist je nach Startpunkt über Interlaken/Spiez oder Visp/Sion/Steg erreichbar. Bei PKWs, Wohnwägen und Wohnmobilen, muss für den Autoverlad mit einem Preis von CHF 22.00 (Mo-Do) und CHF 27.00 (Fr-So und an allg. Feiertagen) gerechnet werden. (Stand März 2014). Den genauen Fahrplan und weitere Informationen: Autoverladestation

Mit den ÖV[Bearbeiten]

Wird die Anreise mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln bevorzugt, bringt Sie der RegioExpress der SBB von Bern aus einmal pro Stunde bequem bis nach Goppenstein. Von dort aus besteht Anschluss an ein Postauto, welches Sie direkt ins Lötschental bringt. Ab Bern ist das Lötschental in ca 1.5 Stunden erreichbar, von Zürich und Basel in rund 3 Stunden.

Mobilität vor Ort[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Im Stundentakt verkehrt das berühmte PostAuto zwischen Goppenstein und Blatten im Lötschental. Unterwegs haben die Reisenden die Möglichkeit an zahlreichen Haltestellen auszusteigen. Der Bus verkehrt von 6 -22 Uhr. Untertagen verlässt der Bus den Bahnhof Goppenstein in der Regel zu jeder Stunde 03. Vom 7.Juni – 26. Oktober können Reisende bis auf die Fafleralp fahren. Jedoch wird für die Strecke zwischen Blatten und Fafleralp eine Zusatzgebühr für Reisende mit Pauschalfahrausweisen (GA, Tageskarte, Swiss Pass) verlangt. (Stand März 2014).

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Die Talsohle des Lötschentals kann mit dem Auto gut befahren werden. Den Gästen stehen Parkhäuser in den Dörfern Ferden Kippel und Wiler sowie andere öffentliche Parkplätze zur Verfügung. In den Sommermonaten ist auch die Lauchernalp mit dem Auto zugänglich, allerdings handelt es sich um eine gebührenpflichtige Strasse. Es muss eine Fahrbewilligung an der Talstation der Luftseilbahn Wiler – Lauchernalp gelöst werden.

Bergbahnen[Bearbeiten]

Von Wiler her, in mitten des Lötschentals, bringt die Luftseilbahn Besucher auf die 1968m ü. M. gelegene Lauchernalp, von wo aus im Sommer zahlreiche Wanderwege starten. Im Winter können Wintersportler via Sesel und Seilbahn noch weiter in die Höhe vorstossen. Der Hockenhorngrat auf 3111m ü. M. dient als Start für rasante Abfahrten auf zahlreichen Pisten. Die Betriebszeiten der Laucherenalpbergbahn beginnen um 08:25 Uhr, in den Wintermonaten fährt die Bahn von Wiler auf die Laucherenalp jeweils im 20 Minuten Takt. Im Sommer verlässt die Gondel Wiler zweimal pro Stunde jeweils xx.25 und xx.55. Kosten für einen Ski-Tagespass belaufen sich auf 53.- CHF einfache Fahrten Sommer und Winter auf die Laucherenalp kosten CHF 16 bzw. retour CHF 22.40. (Stand März 2014) Aktuelle Informationen unter: [1]

Ermässigungskarten[Bearbeiten]

Erlebniscard Oberwallis[Bearbeiten]

Die Erlebniscard ist ein Mehrtagespass für zwei drei oder fünf frei wählbare Tage, an welchen Touristen freie Fahrt auf der BLS-Strecke Brig-Kandersteg und der PostAuto-Linie Lötschental, sowie auf der Matterhorn Gotthard Bahn und allen weiteren PostAuto-Linien im Oberwallis haben. Auf die Berg/ Talfahrt Wiler - Laucherenalp erhalten Inhaber einer Erlebnis Card 50% Rabatt. Die Kosten für eine Erlebnis Card belaufen sich auf 99.-, 129.- oder 179.- CHF für fünf Tage. (Stand März 2014) Weiter Informationen unter: [2]

Lötschentaler Wander- und Freizeitpass[Bearbeiten]

Gratis ist die Fahrt Wiler- Laucherenalp mit dem Lötschentaler Wander- und Freizeitpass. Dieser kann für eine Woche oder drei Tage gelöst werden. Ebenfalls inbegriffen ist die PoatAuto Linie durchs Lötschental sowie Eintritte ins Hallenbad in Steg, Minigolfanlage in Wiler und ins Lötschentaler Museum in Kippel. Weiter Informationen unter: [3]

Junior- Karte[Bearbeiten]

Kinder unter 16 Jahren können mit einer Junior Karte, die 30.- CHF kostet,in Begleitung der Eltern gratis auf dem Bahn und Bus Netz der gesamten Schweiz unterwegs sein, sofern die Eltern einen gültigen Fahrausweis besitzen. Weiter pInformationen unter: [4]

RailAway Angebote[Bearbeiten]

Im Sommer und Winter können Besucher mit Rail Away von günstigen Angeboten profitieren. Durch die Kombination von Anfahrt und Skipass resp. Berg- und Talfahrt erhalten Sie bis zu 20% Rabatt. Mehr Informationen zu den Angeboten erhalten sie unter: [5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Lötschtalgemeinden Blatten, Ferden, Wiler und Kippel gehören zum Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn - Gebiet welches 2001 von der UNESCO zu Welterbe erklärt wurde. Dieses Gebiet wurde unter Naturschutz gestellt und noch heute prägt ein unverdorben historischer Dorfkern diese Gemeinden.

  • Säge-Mühle-Walche / Dorfbackofen, 3919 Blatten, jeden Montag kostenlose Führung (ca. 1 Std.), Treffpunkt: 17 Uhr bei der Rezeption des Hotels Edelweiss, Blatten, Tel. +41 (0)27 939 13 63. Die Säge-Mühle-Walche stammt aus dem Jahr 1756 als Blatten und seine Weiler durch die Abgeschiedenheit noch keinen Handel betrieben. Der Backbetrieb wird noch heute an 4 Tagen im Jahr aufrechterhalten.
  • Lötschentaler Museum, Museumsweg 1, 3917 Kippel. Tel.: +41 (0)27 939 18 71. Geöffnet: Juni-Oktober, Di-So 14-17 Uhr, 26.Dez. bis 31. März : Mi, Do, Fr 15-17 Uhr. Preis: Erwachsene CHF 5.-, Kinder CHF 1.-. Die ausgestellten Masken, Trachten und Herrgottsgrenadieren ermöglichen einen Einblick in die traditionelle und brauchtümliche Welt des Lötschentals.
  • Galerie A. Nyfeler, 3917 Kippel, Besichtigung auf telefonische Voranmeldung jeweils Mo, Di, Fr, Sa, Tel. +41 (0)79 527 13 77. Galerie mit Aquarellen, Tuschzeichnungen und Ölbildern des Künstlers Albert Nyfeler. Die Galerie befindet sich im ehemaligen Atelier des Malers.
  • Tschäggättä, Fasnachtsbrauchtum; zwischen dem katholischen Feiertag „Maria Lichtmess“ und dem Dienstag vor dem Aschermittwoch. Jeweils nach Feierabend erscheinen die mystischen Gestalten mit ihren Schaf- und Ziegenfellen, den übergrossen grellbemalten Masken aus Arvenholz, der lauten Kuhglocke um die Lenden und einem Stock in der Hand in den Gassen des Lötschentals. Der Höhepunkt dieses Geschehens stellt der Lötschentaler Umzug am Fasnachtssamstag dar.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Winter[Bearbeiten]

Skigebiet Lauchernalp[Bearbeiten]
  • Skigebiet Lauchernalp, Tel. +41 (0)27 938 89 99, Betriebszeiten der Gondelbahn nach Lauchernalp-Staffel tägl. Von 8:30-16:30, das Skigebiet Lauchernalp bietet 55km gut erschlossene Skipisten auf einer Höhe von bis zu 3‘111 m.ü.M. Es gilt deshalb als sehr schneesicher und bietet für jede Könner-Stufe eine passende Abfahrt. Ein Geheimtipp ist das Skigebiet vor allem auch für Freerider und Tourenskifahrer. In Verbindung mit einem Besuch bei der modernen Anenhütte, lässt dies die Herzen von Winterfreunden höher schlagen.
Weitere Winterangebote[Bearbeiten]

Sommer[Bearbeiten]

Im Lötschental lässt es sich auch im Sommer gut leben. Das Tal und die umliegenden Berge bieten viele sportliche Aktivmöglichkeiten für jedes Alter und jeden Fitnessgrad.

Strahlen[Bearbeiten]
  • Rund um die Peter Tscherrig Anenhütte, Tel. +41 (0)79 864 66 44, gibt es viele Kluften und Höhlen, in denen man Bergkristalle finden kann. Auf der Hütte kann ein "Strahlerset" für Kinder einen Tag lang gemietet werden. Das Strahlen ist für Jung & Alt ein einzigartiges Erlebnis.
Monstertrottinet[Bearbeiten]
  • Das Monstertrottinet kann bei der Tal- und Bergstation Lauchernalp gemietet werden. Die Kosten für ein Familienticket inkl. Bahnfahrt betragen CHF 50.00. Es wartet eine rasante Strecke bis nach Wiler auf den Fahrer.
Weitere Sommerangebote[Bearbeiten]
  • Klettergärten: Diverse Klettergärten rund um die Anenhütte, Tel. +41 (0)79 864 66 44

Küche[Bearbeiten]

Gastroführer[Bearbeiten]

Im Gastroführer (2013) von Lötschental Tourismus werden 23 Restaurants vorgestellt. Neben den Besonderheiten und Spezialitäten des jeweiligen Restaurants sind die auch deren Koordinaten aufgelistet.

Gourmet-Halbtax[Bearbeiten]

Das Restaurant Lonza im Lötschental (Wiler) beteiligt sich zusammen mit sechs anderen Restaurants im ganzen Oberwallis am Projekt „Gourmet-Halbtax“. Das Gourmet-Halbtax kann über alle Partner-Restaurants bezogen werden und kostet CHF 250 (Stand März 2014). Der Besitzer oder die Besitzerin eines solchen Gourmet-Halbtax kann in allen beteiligten Restaurants (aktuell 7) einmalig zu zweit zu essen und braucht nur für eine Person zu bezahlen. Einzige Bedingung: Gegessen werden muss zweimal dasselbe – egal in welchem Preissegment. Das Gourmet-Halbtax ist zwei Jahre gültig.

Einige Highlights[Bearbeiten]

Für angemeldete Skifahrer gibt es in der Lötschenpasshütte jeden Mittwoch für CHF 25.00 pro Person einen Fondueplausch. Die Krönung: jeder hat die Möglichkeit, einen Mister-Titel zu ergattern und „Mister Lötschenpass 2014“ zu werden.

Einheimische Spezialitäten kann man im Restaurant Dorfkeller geniessen. Eine Auswahl aus 17 verschiedenen Fondues (ab CHF 17.00) und 16 Käseschnitten (ab CHF 15.00) widerspiegelt die Walliser Leidenschaft für Käse.

Das neue, modern eingerichtete Panoramarestaurant Zudili bietet eine atemberaubende Aussicht auf das Bietschhorn. Neben einem grossen Selfservicebereich mit Sonnenterasse kann auch im bedienten Bereich gespeist werden.

Nachtleben[Bearbeiten]

Bar - Hotel Petersgrat, Kippel: In der hoteleigenen Bar, dem Treffpunkt der Lötschentaler Nachtschwärmer, regiert die sprichwörtliche Schlummertrunk-Mentalität. Jeweils FR + SA von 23.59 bis 03:01 geöffnet.

Tschäggättu Pub, Wiler: Eine Pub-Bar mit gemütlichem Ambiente, Stimmungsmusik, Karaoke, Dart, Sportvideos und Internet. Für den kleinen Hunger gibt es Pizza und andere herzhafte Snacks.

Feiertage[Bearbeiten]

Feiertage gelten wie in anderen katholischen Regionen der Schweiz.

Im Lötschental wird Fronleichnam, einer der höchsten Feiertage der Katholiken, mit einem Umzug der sogenannten „Herrgotts-Grenadiere“ begangen. Dazu gibt es sogar einen kurzen Beitrag des Schweizer Fernsehens. Seit Menschengedenken gehören die Herrgotts-Grenadiere zusammen mit den Frauen in der schmucken Lötschentaler Tracht an den hohen kirchlichen Feiertagen zur Prozession. Ein Stück gelebte Kultur, die noch heute mit viel Liebe und Ehrgefühl zelebriert wird und gern mit Gästen geteilt wird. Weitere Auftritte der Grenadiere: Segensonntag und Kirchweihfeste in den einzelnen Dörfern.

Sicherheit[Bearbeiten]

In Lötschental existiert ein regionaler Sicherheitsdienst (RSD), welcher für sämtliche vier Gemeinden zuständig ist. Er übernimmt vor allem die feuerwehrlichen Pflichten. Zudem betreibt er einen Infoservice für Gefahrensituationen im Winter wie im Sommer. Dieser ist einerseits telefonisch abrufbar, andererseits per SMS abonnierbar. Hier geht's zur Anleitung.

Fast die gesamte Talsohle des Lötschentals ist erheblich durch Lawinenabgänge bedroht, immer wieder kommt es im Winter zu Beschädigungen und Zerstörungen an Häusern und Strassen. Deshalb wurde für Interessierte einen Lawinenwarndienst eingerichtet, welcher – wie auch der Sicherheitsdienst – per SMS oder Telefon abgerufen werden kann. Der Lawinendienst ist aus fachkundigen Personen aller Lötschentaler Gemeinden zusammengesetzt und beurteilt die Gefahrensituation objektiv. Hier geht's zur Anleitung.

Der Zivilschutz des Lötschentals ist in der überregionalen Zivilschutzorganisation der Region Visp organisiert und ist für die Bereiche Schutz, Betreuung und Unterstützung vorgesehen. Er erfüllt folgene Aufgaben:

  • Bereitstellung der Schutzinfrastruktur und der Mittel zur Alarmierung der Bevölkerung
  • Betreuung von schutzsuchenden Personen
  • Schutz von Kulturgütern
  • Unterstützung von Partnerorganisationen bei Katastrophen und Notlagen
  • Mithilfe in der Logistik des Tales
  • Einsätze zu Gunsten der Gemeinschaft

Klima[Bearbeiten]

Lötschental Klimatabelle (Ried)

Das Lötschental wird vom feuchten Klima der Nordalpen und dem trockeneren mediterranen Klima der Südalpen beinflusst. Es ist von zwei Gebirgszügen umgeben und bildet deshalb ein relativ abgeschlossenes Tal. Dies führt dazu, dass das Lötschental selten stärkeren Winden ausgesetzt ist. Meist überwiegen die natürlichen Hangwinde, welche sich aufgrund der Topographie ergeben. Eine Ausnahme bilden südwestliche Windströmungen aus dem Rhonetal, welche je nach Wetterlage auftreten können.

Wie im nebenstehenden Klimadiamgramm von Ried (Gemeinde Blatten) zu sehen ist, liegt die Temperatur nur im Hochsommer über 10°C. Die mittlere Temperatur liegt bei 4,7°C. Schneefall ist sehr verbreitet, im langjährigen Durchschnitt liegt die Einschneizeit bei 138 Tagen. Als Folge davon sind Lawinen eine wesentliche Bedrohung für das gesamte Tal. Immer wieder kommt es zu Lawinenabgängen mit Schadensfolge.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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