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Krakau/Süden

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Der Süden von Krakau umfasst alle Stadtteile, die südlich der Weichsel liegen. Dazu gehört der aus historischen Gründen bedeutende Bezirk Podgórze, wo sich während der deutschen Besatzung das jüdische Ghetto und die Fabrik Oskar Schindlers befand. Swoszowice im äußersten Süden der Stadt, am Fuße des Wieliczka-Gebirges, war bis zu seiner Eingemeindung ein staatlich anerkannter Kurort. Das ehemalige Dorf Tyniec ist wegen seiner monumentalen Abtei bekannt, die auf einem Fels über der Weichsel thront.

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte von Süden

Zum Krakauer Süden gehören folgende Stadtbezirke:

  • Dębniki (VIII) – aus zahlreichen Dörfern entstanden, die nach und nach eingemeindet worden sind. Eine sehr grüne Karstgegend mit Kalkfeslsen, Höhlen und dem See Zakrzówek, die Teil eines großen Landschaftsschutzparks ist. Seit 1973 gehört auch Tyniec mit der gleichnamigen Benediktinerabtei, einem der ältesten und bedeutendsten Klöster Polens, zum Stadtteil.
  • Łagiewniki-Borek Fałęcki (IX) – hier befindet sich die moderne monumentale Sakralarchitektur Krakaus. Das Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit und das Zentrum Johannes Pauls II sind von weithin sichtbar.
  • Swoszowice (X) – ein alter Kurort mit schönem Kurpark im äußersten Süden Krakaus am Fuße der Beskiden gelegen.
  • Podgórze Duchackie (XI) – bekannt vor allem als Shopping-Destination mit großen Einkaufszentren, wie der Bonarka City Center.
  • Bieżanów-Prokocim (XII) – hier sind noch einige alte Kirchen und Paläste erhalten, die aus der Zeit vor der Eingemeindung stammen.
  • Podgórze (XIII) – die alte Siedlung gegenüber dem Wawel und Kazimierz auf der südlichen Weichselseite erhielt im 18. Jahrhundert die Stadtrechte und wurde zu österreichischer Zeit nach Kaiser Josef II. in Josefstadt umbenannt. Die alte Bebauung um den Marktplatz ist erhalten, ebenso wie der Park um den Krak-Hügel und dem österreichischen Fort St. Benedikt, von dem sich ein schönes Panorama auf die Altstadt erschließt.

Anreise[Bearbeiten]

Anreisen kann man mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto.

Das Kloster Tyniec liegt am Kleinpolnischen Jakobsweg.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Podgórze[Bearbeiten]

Josefskirche
  • 1 Josefskirche in Podgórze, ul. Zamoyskiego 2. Josefskirche in Podgórze in der Enzyklopädie Wikipedia Josefskirche in Podgórze im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJosefskirche in Podgórze (Q11746947) in der Datenbank Wikidata. Neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen des Jugendstils.
  • 2 Krak-Hügel. Krak-Hügel in der Enzyklopädie Wikipedia Krak-Hügel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKrak-Hügel (Q722446) in der Datenbank Wikidata. Der Krak-Hügel wurde um 500 v.Chr. als Grabhügel einer unbekannten Person der Przeworsker Kultur auf dem Kalkfelsen Lasota südlich der Weichsel aufgeschüttet. Später wurde er mit dem legendären Gründer von Krakau, Krak, in Verbindung gebracht. Vom Gipfel ergibt sich ein weites Panorama der Stadt.
  • 3 Fort St. Benedikt (Fort 31 „Św. Benedykt”). Fort St. Benedikt in der Enzyklopädie WikipediaFort St. Benedikt (Q16545690) in der Datenbank Wikidata. Artillerieturm aus den 1850er-Jahren auf dem Lasota-Berg. Bestandteil der österreichischen Festung Krakau.
Schindlers Fabrik
  • 4 Oskar Schindlers Emaillefabrik. Oskar Schindlers Emaillefabrik in der Enzyklopädie Wikipedia Oskar Schindlers Emaillefabrik im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOskar Schindlers Emaillefabrik (Q286522) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist die Rekonstuktion der Emaillewarenfabrik, in der Oskar Schindler Zwangsarbeiter aus dem jüdischen Ghetto beschäftigt hat und einige von ihnen vor der Deportation nach Auschwitz retten konnte.
  • 5 Adlerapothekenmuseum. Adlerapothekenmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Adlerapothekenmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAdlerapothekenmuseum (Q5101454) in der Datenbank Wikidata. Das Museum in der Adlerapotheke im ehemaligen jüdischen Ghetto ist dem jüdischen Ghetto gewidmet.
  • 6 Museum für Gegenwartskunst. Museum für Gegenwartskunst in der Enzyklopädie Wikipedia Museum für Gegenwartskunst im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum für Gegenwartskunst (Q11787222) in der Datenbank Wikidata. Das Museum widmet sich der modernen polnischen und ausländischen Kunst.
  • 7 Platz der Helden des Ghettos (Plac Bohaterów Getta). Platz der Helden des Ghettos in der Enzyklopädie Wikipedia Platz der Helden des Ghettos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPlatz der Helden des Ghettos (Q11819019) in der Datenbank Wikidata. Der frühere Kleine Markt (Mały Rynek) der einst selbstständigen Stadt Podgórze. Während des Zweiten Weltkriegs richteten die Nationalsozialisten hier das jüdische Ghetto ein. Seit 2005 ist der Platz als Gedenkstätte gestaltet: 70 leere Stühle sind über den Platz verteilt, die an die Opfer und Helden des Ghettos erinnern. An dem Platz (Hausnr. 18) befindet sich die Apotheke unter dem Adler, deren nichtjüdischer Besitzer den Insassen des Ghettos half. Dort ist heute ein Museum eingerichtet.
  • 8 Marktplatz Podgórze (Rynek Podgórski). Marktplatz Podgórze in der Enzyklopädie Wikipedia Marktplatz Podgórze im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarktplatz Podgórze (Q9324458) in der Datenbank Wikidata. Marktplatz der ehemals selbständigen Stadt Podgórze, wurde im 18. Jahrhundert angelegt. Bemerkenswert sind die drei Häuser an der Nordseite des Platzes (Nr. 12–14), die aus dem 18. Jahrhundert stammen und nach ihren Hauszeichen benannt sind: Hirsch, schwarzer Adler und weißer Adler. Letzteres ist das alte Rathaus von Podgórze.

Dębniki[Bearbeiten]

  • 9 Johannes-Paul-II.-Hügel. Johannes-Paul-II.-Hügel in der Enzyklopädie Wikipedia Johannes-Paul-II.-Hügel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJohannes-Paul-II.-Hügel (Q11743498) in der Datenbank Wikidata. Der Johannes-Paul-II.-Hügel wurde 1997 zu Ehren des Papstes Johannes Paul II. südlich der Weichsel im Stadtteil Dębniki aufgeschüttet.
  • 10 Marktplatz Dębniki (Rynek Dębnicki). Marktplatz Dębniki in der Enzyklopädie Wikipedia Marktplatz Dębniki im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarktplatz Dębniki (Q9324446) in der Datenbank Wikidata. Marktplatz der ehemals selbständigen Stadt Dębniki. Er erhielt seine Gestalt um 19. Jahrhundert und ist von repräsentativen Häusern im historistischen Stil gesäumt.

Tyniec[Bearbeiten]

  • 11 Benediktinerkloster Benediktinerkloster in der Enzyklopädie Wikipedia Benediktinerkloster im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBenediktinerkloster (Q334336) in der Datenbank Wikidata
  • Peter-und-Paulskirche
  • Landschaftsschutzpark Tyniec-Bielany
  • historische Häuser und Villen
  • Stadtwälder

Swoszowice[Bearbeiten]

Kurpark Swoszowice

Man kann hier eine schöne Villenvorstadt besichtigen.

  • 12 Kurpark von Swoszowice Kurpark von Swoszowice im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKurpark von Swoszowice (Q30161943) in der Datenbank Wikidata

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wandern, Fahrrad und Reiten sind beliebt.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Bonarka City Center. Bonarka City Center in der Enzyklopädie Wikipedia Bonarka City Center im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBonarka City Center (Q11688594) in der Datenbank Wikidata. große Shoppingmall südlich der Weichsel.

Nachtleben[Bearbeiten]

Hier lohnt ein Besuch der Innenstadt.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 Hostel «Bursa Jagiellońska», ul. Śliska 14, Krakau XIII. Podgórze, PL 30-516. Tel.: +48 (0)12 3973113, Mobil: +48 (0)501 721949, Fax: +48 (0)12 3973118, E-Mail: . Herberge in einem polnischen Alt-Neubau und Wohngebiet. Bettwäsche und Tücher sind im Preis inbegriffen. Tücher sind auf Wunsch an der Rezeption zu erhalten. Geöffnet: Frühstück 07:30-11:00. Check-in: 11:00. Check-out: 11:00. Preis: EZ 65 PLN pZpN, DZ 110 PLN pZpN, 3Bett MZ 132 PLN pZpN, 4Bett MZ 164 PLN pZpN, 5Bett MZ 200 PLN pZpN, 6Bett MZ 240 PLN pZpN, 10% Ermäßigungen für Studenten, Lehrer und Pilger. Preise sind ohne Frühstück berechnet. BB kostet 12 PLN pPpN extra. Akzeptierte Zahlungsarten: Mastercard, Visa.
  • Verfügbare Ausstattung und Dienstleistungen: Handtücher (auf Kaution), Gepäckaufbewahrung, Internetzugang LAN (kein W-LAN), Raum für Fahrräder, Stadtpläne, Waschmöglichkeit / Waschmaschine.
  • Anreise: naheliegende ÖPNV-Haltestelle Zeichen 224.svg Smolki, ist mit den Straßenbahn-Linien № 8, 10, 19, 23 erreichbar.
    Vom Hauptbahnhof Krakau zur Straßenbahn Haltestelle "Dworzec Główny" südl. des alten Bahnhofsgebäudes laufen. Dort in die № 10 Richtung Łagiewniki einsteigen. An der 7. Haltestelle "Smolki" aussteigen (es ist die zweite Haltestelle nach der Weichsel). Dann etwa 150 m in Fahrtrichtung die Kalwaryjska-Straße entlang, und rechts in die Śliska-Straße abbiegen.
  • Übernachten kann man auch im Kloster Tyniec.

Weblinks[Bearbeiten]

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