Erioll world 2.svg
Artikelentwurf

Kimberley (Südafrika)

Aus Wikivoyage
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kimberley
kein Wert für Einwohner auf Wikidata: Einwohner nachtragen
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen

Kimberley ist eine Stadt an der östlichen Grenze der Northern Cape Provinz in Südafrika.

Besucher des Minenmuseums auf der Aussichtsplattform über dem Big Hole.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Griqualand West Sumpreme Court am Market Square wurde aus bläulichem, eisenhaltigen Gestein von Sträflingen erbaut.

Ende der 1860er Jahre wurde der erste Diamant auf dem Gelände der damaligen de Beer Farm im heutigen Stadtzentrum gefunden. Es setzte ein regelrechter Diamantenrausch ein, der Tausende von Diamantensuchern innerhalb weniger Jahre anlockte. 1877 wurde das rasch aufstrebende Diamantensucher-Städtchen zu Ehren des britischen kolonialministers Earl of Kimberley nach ihm benannt.

Der Diamantenabbau erfolgte zunächst durch ein bunt zusammengewürfeltes Heer von privat arbeitenden Diamantensuchern unterschiedlichster Herkunft und Rasse im Tagebau des sog. Big Holes. Bald setzten sich jedoch Minenfirmen durch, die große Mengen an Bergarbeitern unter miserablen Arbeitsbedingungen beschäftigten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verlagerte sich der Bergbau unter Tage. Bis heute ist das Erscheinungsbild der Stadt vom Bergbau geprägt. Die große de Beer Mine wurde erst 2006 stillgelegt. Minenbesichtigungen sind seit dem nicht mehr möglich.

Im Zentrum der Stadt zeugen viele Gebäude im viktorianischen Stil vom ehemaligen Reichtum der Stadt. Bereits 1880 wurde die elektrische Straßenbahn in Betrieb genommen. Kimberley beansprucht die erste elektrische Straßenlaterne der südlichen Halbkugel für sich. Sie ist heute im Freilichtmuseum am Big Hole zu sehen. Zu Reichtum gelangte Unternehmer ließen sich vorzugsweise im südöstlichen Stadtteil Belgravia nieder. Bis heute ist Belgravia eine renommierte Wohngegend mit vielen historischen Villen geblieben.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die Stadt verfügt über einen Flughafen. South African Express bietet täglich Flüge nach Johannesburg an.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Kimberley liegt an der Bahnroute Johannesburg-Kapstadt.

Straße[Bearbeiten]

Kimberley liegt an der gut ausgebauten N12, 470km südwestlich von Johannesburg. Die N12 über Kimberley eignet sich als Alternativroute zur N1, die Kapstadt und Johannesburg miteinander verbindet. Die Entfernung nach Kapstadt beträgt 960km.

Von Bloemfontein erreicht man Kimberley über die R48, 160km.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museumsstadt am Big Hole, Gebäude aus der Zeit um 1900.
  • Big Hole, West Circular (ca. 1km westlich des Stadtzentrums). Tel.: (0)531-31557. Die Hauptattraktion der Stadt. Angeblich das größte von Hand gegrabene Loch der Welt. Hier wurde ab 1871 weltweit erstmals systematischer Diamantenabbau betrieben. Das Big Hole befindet sich in einem abgeschlossenen Museumsgelände und kann nur von einer Aussichtsplattform besichtigt werden. Die Grube es ehemaligen Tagebaus hatte eine Tiefe von 240 m. Heute liegt die Wasseroberfläche des eingesickerten Grundwassers 175 m unter der Erdoberfläche. Geöffnet: tgl. 8-16 Uhr.
  • Big Hole Minenmuseum (Im Gelände des Big Holes). Diamantenminenmuseum und Museumsstadt. Das Minenmuseum wird in Kombination mit dem eigentlichen Big Hole besichtigt. In geführten Touren wird die Geschichte des Diamantenabbaus erklärt. Das Museum beinhaltet einen nachgebauten Abbaustollen, der die Illusion eines funktionstüchtigen Bergwerks zu Beginn des 19. Jahrhunderts erweckt. In der Schatzkammer werden herausragende Exemplare von Diamanten ausgestellt, darunter auch der erste in Kimberley gefunden Diamant, der sog. Heureka. Im Freilichtmuseum vor dem Minenmuseum sind typische Straßenzüge aus der Zeit um 1900 nachgestellt. Der Eintritt ins Freilichtmuseum ist frei. Geöffnet: tgl. 8-16 Uhr. Preis: 55 Rand.
  • Historische Straßenbahn. Die Straßenbahnlinie wurde 1880 eröffnet und führt von der Townhall im Stadtzentrum zum Big Hole. Heute dient die Fahrt in offenen, historischen Waggons ausschließlich touristischen Zwecken. Fahrten stündlich, bei Bedarf auch halbstündlich, Sonderfahrten für Gruppen möglich. Geöffnet: tgl. 9-16 Uhr. Preis: 7 Rand.
  • Militärmuseum (Am Honoured Dead Memorial Platz südlich des Zentrums). Burenkriege und 2. Weltkrieg.
Dunluce-Villa im wohlhabenden Stadtteil Belgravia. Erbaut 1897.
  • Historischer Rundgang durch Belgravia. Viele Villen und nette Parks.
  • Africana Library, Chapel Street. Eine der angesehensten Bibliotheken Südafrikas, eröffnet 1887, bis heute ist ein großer Teil der historischen Möblierung erhalten geblieben.
  • City Hall, Market Square. Erbaut 1899.
  • Duggan-Cronin Gallery, Egerton Street. Sammlung von 8000 ethnografischen Fotos aus der Zeit zwischen 1919 und 1939, die auf Expeditionen in ländliche Gebiete Südafrikas aufgenommen wurden.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Die Läden in der Innenstadt schließen um 17 Uhr. Shopping Malls in Vororten sind teilweise bis 20 Uhr geöffnet.

Direkt gegenüber vom Minenmuseum ist eine Diamantenschleiferei, bei der man Diamanten kaufen kann.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Tagsüber kann man bedenkenlos zu Fuß durch die Stadt schlendern, allerdings leert sich das Stadtzentrum mit Beginn der Abenddämmerung schlagartig. Alle Läden in der Innenstadt schließen um 17 Uhr. Nachts sollte man nicht ohne dringenden Grund zu Fuß im Zentrum unterwegs sein. Dagegen gelten bessere Viertel wie Belgravia auch nachts als recht sicher.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Erioll world 2.svg
ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.