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Unesco-Welterbestätten in Afrika
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Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark

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Künstliches Wasserloch mit Windmühle in der weiträumigen ariden Landschaft der Kalahari.

Der Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark ist ein grenzübergreifender Nationalpark im Nordwesten Südafrikas, bzw. Südwesten Botsuanas.

Hintergrund[Bearbeiten]

Lage
Lagekarte von Südafrika
Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark
Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark
Rote Dünen

Der heutige Kgalagadi Transfrontier Park ist aus der Zusammenlegung des ehemaligen südafrikanischen Kalahari Gemsbok National Parks und des ehemaligen botsuanischen Gemsbok-National Parks hervorgegangen und umfasst 38.000 km². Die Staatsgrenze verläuft entlang des Trockenflusses Nossob. Der kleinere südafrikanische Teil bildet den nördlichsten Zipfel der Provinz Northern Cape. Das Gebiet des Kalahari Gemsbok National Parks gilt als Khomani-Kulturlandschaft. Sie ist bereits seit der Steinzeit besiedelt, und das weite, karge Land hat die Lebensweise, das Wissen und die Kultur ihrer Bewohner geprägt. Seit 2017 gehört diese Landschaft zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächster Flugplatz ist Upington. Eine Landepiste, die mit kleinen Propellermaschinen angeflogen werden kann, befindet sich in der Nähe von Twee Rivieren.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Südafrika führt die Anreise fast zwingend über Upington. Von dort ca. 250 km auf gut ausgebauter Straße Richtung Norden bis zum Eingangstor bei Twee Rivieren

Weiterhin gibt es zwei botsuanische Eingänge sowie einen Eingang am Mata-Mata Camp, über den eine Einfahrt aus Namibia möglich ist.

Mobilität[Bearbeiten]

Ein Besuch des Parks ohne eigenes Fahrzeug ist nicht sinnvoll, falls überhaupt möglich. Im Park gibt es nur Naturstraßen oder -pisten. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 50 km/h. Während die Hauptstraßen auf der südafrikanischen Seite mit einem normalen PWK befahrbar sind, ist auf botsuanischer Seite ein Allradfahrzeug nötig. Auch auf südafrikanischer Seite dürfen viele Nebenstraßen nicht mit einem normalen PKW befahren werden und sind teilweise nur für Besucher bestimmter Camps reserviert.

Wie in vielen Naturparks darf das Fahrzeug nur an ausgewiesenen Rastplätzen verlassen werden.

Benzin und Diesel gibt es nur in den größeren Camps Twee Rivieren, Mata-Mata und Nossob.

Innerhalb des gesamten Parks kann man sich ohne Grenzkontrollen bewegen. Allerdings muss der Park auf der Seite der Grenze verlassen werden, auf der man hinein gefahren ist. Seit 2007 ist der Grenzübergang Mata-Mata von und nach Namibia wieder geöffnet. Es sind aber 2 Übernachtungen im Nationalpark zwingend vorgeschrieben. Außerdem gibt es Grenzstationen in Twee Rivieren für die Weiterfahrt nach Südafrika oder Botsuana.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Oryxantilopen haben etwa die Größe von Steinböcken.
Gelbschnabeltoko auf dem Grill.
Strauße im ausgetrockneten Flussbett des Auob.

Hier findet man eine wunderschöne aride Landschaft. Nicht umsonst hieß der Park Gemsbok National Park, denn Gemsböcke (Oryxantilopen) sieht man tatsächlich überall. Daneben natürlich jede Menge anderer Antilopenarten, mitunter ansehnliche Straußenherden und Giraffen und nicht zuletzt Löwen, Geparden, und mit etwas Glück einen Leoparden. Zu empfehlen ist eine organisierte Nachtfahrt, auf der man auch mal die nachtaktiven Tiere des Parks zu Gesicht bekommt.

Weitere Infos zu den Tieren und Pflanzen in Afrika gibt es im Themenartikel Afrikanische Flora und Fauna.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Twee Rivieren, Mata Mata und Nossob. Die Shops in den Camps sind gut sortiert. Die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln ist weitgehend gegeben. Einzig frisches Obst und Gemüse ist nur in sehr beschränktem Maß vorhanden. Letztlich kann man auch auf der Anreise in Upington einen Halt machen und die Vorräte aufstocken.

Küche[Bearbeiten]

Das einzige Restaurant befindet sich im Twee Rivieren Camp.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Chalets im Twee Rivieren Camp.

Unterkünfte können bis zu elf Monaten vor Anreisedatum bei Sanparks gebucht werden. Frühzeitiges Buchen wird empfohlen, da besonders die Wilderness Camps häufig schon nach wenigen Stunden nach dem Freigabetermin ausgebucht sind.

Twee Rivieren, Mata Mata und Nossob sind die drei größeren Camps auf südafrikanischer Seite. In diesen Camps gibt es sehr schöne Chalets, daneben einwandfreie Campingplätze mit Stromanschluss. Wer allerdings Rasen erwartet wird enttäuscht. (Wir befinden uns ja immerhin in der Kalahari.) Twee Rivieren liegt direkt am Eingang aus Richtung Upington, Mata Mata direkt an der namibischen Grenze. Nossob liegt am gleichnamigen, oft ausgetrockneten Fluss im Herzen des Parks.

Bitterpan, Grootkolk, Kieliekrankie, Urikaruus, Gharagab und Kalahari Tent Camp sind kleinere, nicht umzäunte Wilderness Camps, zu denen man sein eigenes Brennholz und Trinkwasser mitbringen muss. Es gibt in diesen Camps keine Campingmöglichkeiten. Anmeldung für Übernachtungen ist nur in den oben genannten großen Camps möglich.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Das südafrikanische Informations-Zentrum befindet sich in Twee Rivieren. Tel.: 054 561 2000, Fax: 054 561 2005.

Öffentliche Telefone gibt es nur in Twee Rivieren. Handy-Empfang ist in Twee Rivieren möglich, im gesamten anderen Gebiet des Parks nicht. Ein öffentlicher Internetzugang ist nicht vorhanden.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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