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Juan-Fernández-Inseln

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Juan-Fernández-Inseln
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Die Juan-Fernández-Inseln liegen im Südpazifik und gehören zu Chile. Sie sind nur sehr dünn besiedelt, haben jedoch kulturell durch ihre Abgelegenheit eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt, auch wenn sie seit den 1980er Jahren als Luxus-Reiseziel bekannt wurden.

Auf der bekanntesten Insel des Archipels, der Isla Robinson Crusoe, strandete im 18. Jahrhundert der Schotte Alexander Selkirk. Sein Überlebenskampf führte zu dem berühmten Abenteuerroman. Wie die Osterinsel haben auch die Juan-Fernández-Inseln den Status einer autonomen Region innerhalb Chiles.

Robinson Crusoe Archipel

Regionen[Bearbeiten]

  • Isla Robinson Crusoe, auch Isla Más a Tierra, die einzige bewohnte Insel. In ihrer Umgebung gibt es noch die beiden unbewohnten kleinen Inseln Juananga und Santa Clara.
  • Isla Alejandro Selkirk, auch Isla Más Afuera, 180 km westlich. Ob es die noch weiter westlich gelegene Insel Podestá wirklich gibt, ist umstritten, auch wenn sie auf chilenischen Militärkarten auftaucht.

Orte[Bearbeiten]

  • 1 San Juan Bautista - einziger Ort der Insel Robinson Crusoe, ca. 840 Einwohner

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Karte von Juan-Fernández-Inseln
  • Nationalpark Islas Juan Fernández. Mehr als die Hälfte des Archipels steht unter Naturschutz. Der Nationalpark ist gebührenpflichtig, die Gebühr kann im Büro von CONAF (Corporación Nacional Forestal) in San Juan Bautista entrichtet werden.
  • 1 Cerro El Yunque Typ ist Gruppenbezeichnung, der höchste Berg (910 m hoch)

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Inseln wurden Mitte des 16. Jahrhunderts vom spanischen Kapitän Juan Fernández entdeckt, nach dem sie benannt sind. Zwischen 1703 und 1709 lebte hier der Schotte Alexander Selkirk, das historische Vorbild des Robinson Crusoe von Daniel Defoe. Er war wegen Zweifeln an der Sicherheit seines Schiffes freiwillig an Land gegangen, bereute es jedoch kurz darauf. 1709 wurde er von einem anderen Schiff gerettet. Erst 1877 fand die gezielte Besiedlung der Inseln von Chile aus statt.

Interessant sind die Inseln für Naturfreunde, da sich hier eigene, seltene Arten entwickelt haben und die Flora und Fauna einzigartig ist. So gibt es beispielsweise weder heimische Säugetiere, Reptilien noch Amphibien, die einzigen Wirbeltiere sind Fische und Vögel.

Nach zahlreichen Berichten ist der Besuch der Inseln sehr teuer. So gibt es keine günstigen Unterkunftsmöglichkeiten, abgesehen vom wilden Camping bei organisierten Expeditionen in das Hinterland.

Sprache[Bearbeiten]

Die Sprache ist Spanisch.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Aerocardal, LASSA (Línea de Aero Servicios S.A.) und ATA verbinden in der Saison (bis April) mehrmals wöchentlich Santiago de Chile mit dem Flugplatz auf der Crusoe-Insel. Erlaubt sind nur 10 kg Gepäck ! Wegen der bergigen Topographie der Crusoe-Insel liegt der Flugplatz auf der entgegengesetzten Seite wie der Ort San Juan Bautista, die Fahrt dorthin geschieht per Boot.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Kreuzfahrtschiff vor der Robinson-Crusoe-Insel

Etwa alle zwei Wochen gibt es die Möglichkeit mit dem Frachtschiff Antonio von Valparaíso zur Crusoe-Insel überzusetzen (ca. 30-48 h). Auf dem Schiff gibt es Platz für 12 Passagiere.

Inzwischen ist die Robinson-Crusoe-Insel auch ein beliebtes Tagesziel von Kreuzfahrtschiffen, die jedoch wegen ihrer Größe in der Regel nicht anlegen können. Die Passagiere kommen dann mit Tenderbooten an Land.

Mobilität[Bearbeiten]

Außer den Booten zwischen San Juan Bautista und dem Flugplatz ist man auf Muskelkraft angewiesen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Ruinen einer alten Strafkolonie, auf der Insel Alejandro Selkirk. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Schatz von Juan Fernández. Der Entdecker der Inseln, nach anderen Quellen ein spanischer Seefahrer um 1715, soll Gerüchten zufolge Fässer mit Goldmünzen und Schmuck auf der Insel zurückgelassen haben, die heute 10 Mrd. US-Dollar wert wären. Diese Geschichte lockte in den letzten Jahrzehnten einige Schatzsucher auf die Insel Robinson Crusoe, so unter anderem 1998 einen Millionär, der mit mehreren Millionen Dollar Etat ausgestattet mehrere Tunnel grub. 2005 wurde die Geschichte neu aufgerollt, als angeblich von einem Radargerät (dem Roboter "Arturito") Hinweise für den Schatz gefunden wurden. Der Schatz wurde bisher jedoch nicht gefunden. Zum Thema gibt es einen Bericht in der Zeitschrift New Scientist. Typ ist Gruppenbezeichnung

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Auf der Isla Robinsón Crusoe gibt es keinen Geldautomaten, es muss also ausreichend Bargeld für den Aufenthalt mitgebracht werden.

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist ozeanisch und feucht. Geringe Temperaturschwankungen, normal sind Temperaturen um 15° C.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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