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Island/Südwesten

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Der Südwesten Islands war schon immer der am dichtesten besiedelte Teil der Insel.

Regionen[Bearbeiten]

Beinhaltet das südwestliche Vesturland (Westland) und das westliche Suðurland (Südland). Die wirtschaftlich stärksten Gebiete liegen rund um Reykjavik und auf der Halbinsel Reykjanes, es sind die Regionen Höfuðborgarsvæði (die Haupstadtregion) und Suðurnes (südliche Halbinsel)

Orte[Bearbeiten]

Museum Skogar, historische Siedlung
  • Hveragerði - "Stadt" der heißen Quellen. Viele Gewächshäuser, die von heißen Quellen beheizt werden.
  • Hafnarfjörður - Stadt im südlichen Ballungsraum Reykjavík. Als strategisch gut gelegener Übernachtungsort für Kurzurlauber mit Mietwagen durchaus beachtenswert.
  • Skógar - an der Ringstraße am Fluss Skóga, mit einem sehenswerten Heimatmuseum und benachbartem Wasserfall Skógarfoss.
  • Vestmannaeyjar - rund 4.000 Einwohner zählende Stadt auf der gleichnamigen Inselgruppe.
  • Vík - Schwarzer Strand mit reicher Vogelwelt. Schöner Aussichtspunkt an der Kirche mit Blick auf die schroffe Landzunge.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Viele der bekannten Sehenswürdigkeiten sind hier beheimatet. Auch ist hier die größte, zusammenhängenden Tieflandebene Islands zu finden, aber auch Berge und die Gletscher Langjökull, Mýrdalsjökull und der Eyjafjallajökull.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug nach Reykjavík und dann mit Bus oder Auto auf der R1 Richtung Südwesten.

Mobilität[Bearbeiten]

Für den nationalen Fernbusverkehr zuständig ist die BSI Travel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Skógafoss
  • Golden Circle mit "Kontinentalspalte" Þingvellir im gleichnamigen Nationalpark, 1 Geysir im Gebiet der heißen Quellen, 2 Wasserfall Gullfoss und Klosterareal 3 Skálholt
  • Vulkan Hekla - wohl der bekannteste Vulkan Islands, Höhe 1491 m. Der Berg ist sehr aktiv und brach zuletzt 2011 aus (siehe auch Wikipediaartikel Hekla).
  • Halbinsel Reykjanes westlich der Hauptstadt mit der Blauen Lagune und verschiedenen Thermalgebieten

Heiße Quellen von Hveragerði[Bearbeiten]

Ein Thermalgebiet findet sich direkt bei 5 in der Ortsmitte (nahe der Kirche). Wer Lust auf einer Wanderung hat, kann zum 6 Thermalgebiet am Berg "Ölkelduhnúkur" wandern. Von 7 am Wanderparkplatz am "Hot River Café" läuft man etwa 3,5 km einfach bis zum Gebiet der heißen Quellen. Das bekannte Cafe Eden (Blumengeschäft, Cafe und Souvenirladen in einem Treibhaus mit zahlreichen tropischen Pflanzen) ist im Sommer 2011 abgebrannt. Weitere Details siehe Ortsartikel Hveragerði.

Seljalandsfoss[Bearbeiten]

8 . Der Wasserfall ist schon gut von der Ringstraße aus sichtbar. Über Holzstufen kann man "hinter" den Wasserschleier gelangen. 400 m weiter nördlich, über dem Campingplatz, gibt es versteckt noch einen weiteren Wasserfall zu besichtigen.

Skógafoss[Bearbeiten]

9 Der Skógafoss ist ein sehr imposanter Wasserfall mit 60m Höhe, der ebenfalls schon von der Ringstraße aus sichtbar ist. Wenige Meter östlich findet sich die gleichnamige Ansiedlung "Skógar". "Skógar" steht im isländischen übrigen für " Wälder". Und in der der Tat findet sich oberhalb der Ansiedlung ein kleinerer Wald. Für die ansonsten karge Südküste ist dies erwähnenswert. In der Ansiedlung können zwei Museen besucht werden. Openstreetmap listet in der Ansiedlung ferner zwei Hotels. Am Parkplatz des Wasserfalls (gebührenfrei) liegt sonst noch eine einfache Campingwiese. Als Sanitärgebäude dienen die öffentlichen Toiletten am Parkplatz.

Gletscherzunge Sólheimajökull[Bearbeiten]

Die Gletscherzunge des Sólheimajökull im September 2015. Das Eis ist teilweise mit Vulkanasche durchsetzt.

10 Die Gletscherzunge des Sólheimajökull ist sehr wahrscheinlich von Reykjavík aus gesehen die nächste und vor allem die auch am einfachsten zugängliche Gletscherzunge Islands. Sie liegt fasst auf dem Niveau des Meeresspiegels. 7 km östlich von Skógar zweigt die recht neue Asphaltstraße 211 ("Sólheimajökulsvegur") Richtung Norden ab. Im Herbst zeigen im Bereich der Zufahrt Miniaturbüsche mit ihrer Blattfärbung ein roten Farbenspiel in der ansonsten sehr kargen Landschaft. Nach 5 km endet die zum Teil kurvige, aber gut ausgebaute Stichstraße auf einem geschotterten Parkplatz. Hier am neuen Parkplatz findet sich ein in Containern untergebrachtes Cafe. Nach knapp 500 m Fußweg kann die im Tal liegende Gletscherzunge bestaunt werden. Vor der Zunge hatte sich im September 2015 ein größerer Schmelzwassersee gebildet. Der 9,5 km lange Abfluss Richtung Meer trägt den Namen "Jökulsá á Sólheimasandi". Er wird aufgrund seines hohen Schwefelwasserstoffgehalts auch als auch "Fúlilækur" (deutsch Stinkebach) bezeichnet.

Der Gletscher befindet sich wohl auf dem Rückzug. Der Sólheimajökull ist ein "Abflussgletscher" des Mýrdalsjökull, dem mit 596 km² viertgrößtem Gletscher Islands. Hintergrund zum Mýrdalsjökull siehe entsprechender Wikipediaartikel. Unter der Gletscherhaube verbirgt sich der Katla, einer der aktivsten Vulkane Islands.

Halbinsel Dyrhólaey[Bearbeiten]

Am Parkplatz bei 11 finden sich zwei Aussichtspunkte. Vom südlichen Aussichtspunkt kann man auf das Felsentor schauen. Auf die Steilküste der Halbinsel führt eine Schotterstraße, die mit geländegängigen Fahrzeugen befahren werden kann (Empfehlung 20 km/h). Vom Parkplatz am Ende der Asphaltstraße gibt es aber auch einen Wanderweg auf die Höhe der Halbinsel (Streckenlänge etwa 1,5 bis 2 km einfach). Hier oben steht ein Leuchtturm und das Felsentor kann aus dem Nahbereich in Augenschein genommen.

Þórsmörk[Bearbeiten]

Blick in des grüne Tal des Gletscherfluss Krossá. Am linken Talrand ist der Höhenzug der Þórsmörk zu sehen. Fotostandort: Aussichtsberg Valahnúkur mit 465 m Höhe

12 Der Wald des Donnergottes Thor. Naturschutzgebiet mit im Verhältnis für Island recht viel Vegetation bzw. niedrigem Wald, da klimatisch geschützte Lage. Über eine Schotterstraße mit Flussfurten auf geländegängigen Fahrzeugen anfahrbar. Im Naturschutzgebiet bestehen Wandermöglichkeiten von Spaziergängen bis hin zu längeren Wanderungen.

Aktivitäten[Bearbeiten]


Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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