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Gyeongju

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Symbol der Region: Ein Dachziegel aus dem frühen siebten Jahrhundert.
Gyeongju
ProvinzGyeongsangbuk
Einwohner
264.091 (2012)
Tourist-Info Webwww.gyeongju.go.kr (englisch)
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Lage
Lagekarte von Südkorea
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Gyeongju

Gyeongju (Kyongju, 경주시) ist mit seinen Altertümern das historische Herz Koreas, weswegen es sich auch als das „Museum ohne Mauern“ bezeichnet. Neben Tempeln und anderen alten Gebäuden bietet es aber auch eine wundervolle Berglandschaft. Ihre bewaldeten Hügel eignen sich hervoragend zum Wandern. Der Ort liegt im Zentrum der weitflächigen Region (1.323 km²), die zahlreiche Sehenswürdigkeiten bietet und bis zur Ostküste des Landes reicht. Es sind mehrere Tage nötig, alle interessanten Orte zu besuchen. Die Historische Region Gyeongju gehört zum UNESCO-Welterbe.

Die auffälligsten Sehenswürdigkeiten sind die Tumuli, Grabhügel von Königen und anderen hochgestellten Persönlichkeiten. Je wichtiger der Tote war, desto höher ist der grasbewachsene Grabhügel.

Im Sommer gibt es immer wieder heftige Regenfälle und die Temperaturen liegen tagsüber über 30°C. Die beste Reisezeit ist der Herbst, in dem die Temperaturen sinken und der Himmel meistens strahlend blau ist.

Hintergrund[Bearbeiten]

Himmelsrichtungen.png Die Legende von König Munmu
Unter König Munmu wurde erstmals im Jahre 668 die Koreanische Halbinsel unter einem Reich vereinigt. Da er über seinen Tod hinaus sein Land als Meeresdrache vor japanischen Piraten schützen wollte, ordnete er an, dass seine Asche im Meer beerdigt werden sollte. Sein Grab soll zwischen mehreren Felsen vor der Küste liegen. Munmus Sohn, König Shinmu baute außerdem Gameunsa aus. Einem künstlichen Wasserweg folgend, sollte der Drache so im Tempel eine Ruhestätte finden.
Umgebung des Nationalmuseums
Sicht vom Tempel Golgusa aus auf die Umgebung

Allgemein[Bearbeiten]

Die Landschaft ist von bewaldeten Hügeln geprägt, zwischen denen sich Reisfelder, und dazwischen verstreut, Häuser und Straßen quetschen. Gyeongju ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten des Landes. Entsprechend wimmelt es hier vor allem von koreanischen Touristen, aber auch Chinesen und Japaner finden sich hier. Europäer und Amerikaner sind immer noch in der klaren Minderheit.

Geschichte[Bearbeiten]

Gyeongju war unter dem Namen Seorabol – auch Geumseong genannt – ab 57 v. Chr. die Hauptstadt des alten koreanischen Reichs von Silla (Shilla) und hatte in seiner Glanzzeit vermutlich bis zu einer Million Einwohner. Das Königreich beherrschte, nach der Eroberung der benachbarten Reiche Goguryeo und Baekje im siebten Jahrhundert, den größten Teil der koreanischen Halbinsel. Nach dem Fall des Königreichs um 930 büßte Gyeongju jedoch seine Bedeutung ein.

Die Stadt[Bearbeiten]

Der zentrale Ort Gyeongju ist eine kleine Stadt ohne Hochhäuser. Diese finden sich fünf Kilometer östlich des Zentrums in Form des Bomunho Ressorts, einer Ansammlung von mehreren hochpreisigen Hotels am gleichnamigen, künstlichen See. In der Gemeinde leben 277.000 Menschen. Auffällig sind in der gesamten Region die traditionelle Dachform der Häuser. Selbst die Tankstellen haben ein solches Dach. Es mag daher logisch erscheinen, dass das gemeinsame Symbol der Tourismusbranche ein antiker Abschlussdachziegel ist, der ein Gesicht zeigt. Wer das Original sehen will, kann dies im lokalen Gyeongju Nationalmuseum.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen Flughäfen sind jene in Ulsan und Busan, die mit Überlandbussen erreicht werden können. Nach Ulsan kostet ein Ticket 4500 Won, die Fahrt dauert etwa eine Stunde (viermal täglich). Zum größeren Flughafen Busan Gimhae zahlt man für die anderthalbstündige Fahrt 9000 Won (zwölfmal täglich).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mehrmals täglich fahren Züge zwischen der Landeshauptstadt Seoul und dem Bahnhof von Gyeongju im Osten des Zentrums. Weitere Verbindungen gibt es nach Busan.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Der Busbahnhof liegt im Westen des Ortes Gyeongju. Von hier aus kommt man sowohl in die benachbarten Ortschaften, als auch in die großen Städte Südkoreas. Es lohnt sich den etwas teureren Preis für die Expressbusse zu zahlen. Sie sind zwar aufgrund des Verkehrs meist nicht schneller, aber aufgrund der breiten Sitze und der Klimaanlage besonders bequem.

Von Seoul aus sind Busse und Züge etwa gleich schnell. Beide benötigen etwa vier Stunden.

Mit dem Auto ist Gyeongju gut zu erreichen. Weitere Autobahnen sind in der Region (leider) im Bau.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Sehenswürdigkeiten liegen teilweise sehr weit auseinander. Es gibt öffentliche Buslinien, allerdings muss man immer wieder längere Wartezeiten hinnehmen und es gibt bei den Busstationen auch keine ausgehängte Fahrpläne. Man muss also auf Verdacht an der Haltestelle warten. Die Fahrweise der Busfahrer ist teils atemberaubend, also gut festhalten! Taxis können bei weiteren Strecken ziemlich ins Geld gehen.

Eine schöne Möglichkeit sind Leihfahrräder (5.000 Won für eine Stunde, 10.000-12.000 Won für einen Tag). Allerdings ist die Gegend teilweise hügelig und im Sommer sind die Temperaturen mit über 30°C auch nicht gerade inspirierend für sportliche Betätigung.

Eine Alternative, die man sich überlegen soll, ist es Tagestouren zu buchen. Auf diese Weise kann man bequem einen Großteil der Sehenswürdigkeiten abklappern, ohne zuviel Zeit zu verschwenden. Die Preise dafür (inklusive Eintritt zu den Sehenswürdigkeiten) sind wirkliche Schnäppchen, wenn man bedenkt wieviel man zahlen müsste, wenn man die Fahrten selber organisieren würde. Die Besuchszeiten für die einzelnen Punkte sind ausreichend berechnet, nur manchmal kürzt die Reiseführung die Zeit, um verlorene Zeit wieder aufzuholen. Das Englisch der Reiseführer ist akzeptabel, aber es ist besser, wenn man sich vorab selbst über die angesteuerten Sehenswürdigkeiten informiert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Tempel[Bearbeiten]

  • Bulguksa. Der Tempel, 16 km südöstlich des Zentrums, ist einer der bekanntesten Tempel Koreas. Der Tempel wurde 774 fertiggestellt, während des Imjin-Krieges (1592-1598) aber vollständig zerstört. Zwischen 1969 und 1973 wurde der Tempel rekonstruiert. Die Steinkonstruktionen sind Reste des Originalbaus. 1996 wurde der Tempel in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. Der Tempel ist auf mehrere Steinterrassen errichtet. Inmitten eines parkähnlichen Terrains, in denen Eichhörnchen zwischen den Pinen umherlaufen, liegen mehrere Gebäude, die deren Dachbalken mit Mustern, Figuren und Bildern verziert sind. Als Koreas Nationalschatz Nr. 23 gilt eine Treppenanlage aus dem achten Jahrhundert. Der untere Teil, die „Brücke der blauen Wolken“ (Cheongungyo), ist 6,3 m lang und hat 17 Stufen. Der obere Teil, die „Brücke der weißen Wolken“ (Baegungyo), hat eine Länge von 5,4 m lang und hat 16 Stufen. Weitere als Nationalschätze eingestufte Teile des Tempels sind die beiden Steinpagoden (Nr. 20 und 21), zwei vergoldete Bronzebuddhas (Nr. 26 und 27), die Sarira-Stupa (Nr. 61) und eine weitere Treppenanlage (Nr. 22).
  • Bunhwangsa (분황사). Von diesem Tempel ist nur noch eine Pagode verblieben, die Mitte 634, während der Regierungszeit von Königin Seondeok, errichtet wurde. Sie ist damit Koreas älteste Pagode (Nationalschatz Nr. 30). Eine Besonderheit ist, dass sie mit Ziegeln gebaut wurde. Ursprünglich hatte sie neun Stufen, doch heutzutage sind nur noch drei verblieben. Daneben gibt es noch ein paar Steinfiguren. Die Pagode liegt östlich des Stadtzentrums. Vom Nationalmuseum aus sind es etwa 20 Minuten zu Fuß.
Gameunsa
  • Gameunsa. Vom Tempel Gameunsa, nah dem Meer im Osten, sind nur zwei steinerne Pagoden (beide 13,4 m hoch) und einige Fundamente übrig geblieben. Begonnen wurde der Bau des Tempels von König Munmu, unter seinem Sohn Shinmun wurde er 682 beendet. Die Tempelhalle sollte König Munmu nach seiner Reinkarnation als Meeresdrache als Ruhestätte dienen. Dafür baute Shinmun auch einen Wasserweg vom Meer zum Tempel. Von der Halle sind nur noch die Fundamente übrig geblieben. Davor stehen die beiden 13,4 m hohen Pagoden. Jede besteht aus zwei Fundamenten und drei Stufen mit der, für koreanischen Pagoden typischen Dachsteinen. Gameunsa gilt als Nationalschatz Nr. 112.
  • Girimsa (Kirimsa, 기림사). Der Tempel, etwa zehn Kilometer östlich vom Zentrum, am Fusse des Berges Hamwolsan, wurde 643 im zwölften Regierungsjahr von Königin Seondeok gegründet. Die relativ große Anlage besteht aus insgesamt 16 Gebäuden. Hauptsehenswürdigkeiten sind die dreistöckige Pagode (Samcheung Seoktap), die Halle Daejeokgwangjeon und die goldene sitzende Buddhastatue Geonchilbosal Jwasang. Der große Vorteil von Girimsa ist seine Ruhe im Vergleich zum Beispiel zu Bulguksa. Mit dem Bus fährt man vom Zentrum bis nach Andongsamgeo-ri, von wo man links die geteerte Straße 4,5 Kilometer raufläuft oder per Anhalter oder Taxi zum Tempel fährt.
  • Golgulsa (Steinbuddhatempel). Der Tempel, ein Ableger von Girimsa, ist nach einer in den Kalkfels gehauene, sitzende Buddhafigur (Maaeyeorae Jwasang) benannt. Sie wurde im neunten Jahrhundert geschaffen und thront an der höchsten Stelle oberhalb der Tempelgebäude. Knie und Füsse sind bereits der Witterung zum Opfer gefallen. Der Aufstieg zur Statue kann gerade in der Sommerhitze anstrengend sein. Ein, zwei Stellen sind auch etwas gefährlich. Insgesamt gibt es zwölf natürliche Höhlen mit verschiedenen eingravierten Statuen im Tempelgelände. Der Tempel bietet Besuchern Übernachtungsmöglichkeiten um ausführlich Sunmudo (einem dem Taekwondo ähnlichen Kampfsport) zu trainieren. Anderthalb Stunden lange Vorführungen bieten die Mönche täglich um 8:30 und um 19:00 Uhr beim Sunmudo College auf dem Tempelgelände. Die Teilnahme kostet 15.000 Won. Zwei Tage Training, inklusive Übernachtung und Mahlzeiten, kostet etwa 55.000 Won. Übernachtungen müssen vorab reserviert werden. Die Bushaltestelle Andongsamgeo-ri ist 15 Minuten zu Fuß von Golgulsa entfernt.
  • Seokguram-Grotte. Vier Kilometer oberhalb von Bulguksa liegt die Außenanlage des Tempels. Eine künstliche Grotte wurde hier zwischen 751 und 774 errichtet. In ihr steht eine weiße, 3,45 m hohe Statue des Sakyamuni-Buddha. Vom Berg Tohamsan aus überblickt sie von einer Meereshöhe von 740 m das Land bis zum Japanischen Meer, dass man bei klaren Wetter sehen kann. Sie sollte auf diese Weise das Land beschützen. Das Heiligtum geriet in Vergessenheit und wurde erst 1909 wiederentdeckt. Danach begann die Restauration der Ruine. Unterhalb der Grotte steht ein großer Pavillon mit einer Glocke. Seokguram, der Nationalschatz Nr. 24, wurde 1995 zusammen mit Bulguksa auf die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO gesetzt. Stündlich fahren in 15 Minuten Busse vom Parkplatz Bulguksas nach Seokguram. Danach geht man einige hundert Meter den Berg auf einen Weg durch den Wald rauf. Wenn man Glück hat, kann man hier Streifenhörnchen beobachten. Außerdem gibt es einen Wanderweg (3,2 km) von Bulguksa zum Eingang von Seokguram. Typ ist Gruppenbezeichnung

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Anapji-Teich (Anapji Pond, 안압지, Imhaejeonji). Im Südosten der Stadt befindet sich an der Hauptstraße Wolseongno der künstliche Anapji-Teich, der ursprünglich 674 von König Munmu angelegt wurde. Die Pavillons an seinem Ufer wurden durch einen Brand im Jahre 935 zerstört und stürzten in den Teich. Als man 1975 zur Restauration den Teich trockenlegte, fand man die Überreste, woraufhin drei Pavillons rekonstruiert wurden. Fundstücke aus dem Teich kann man heute im Nationalmuseum bewundern. Links neben dem Gelände befindet sich ein frei zugängliches unter Wasser stehendes Areal, dass von Ende Juli bis Anfang August mit blühenden Lotosblumen bedeckt ist. In der Mitte steht ein Pavillon, den man über Stege erreichen kann. Der Platz ist vor allem bei Hochzeitspaaren beliebt, die sich in Mitten der Blumen fotografieren lassen.
Cheomseongdae
  • Cheomseongdae. Cheomseongdae ist die älteste Sternwarte Ostasiens. Der steinere Turm wurde zwischen 632 und 646 errichtet. Die 12 Steine an seiner Basis symbolisieren die 12 Monate. Der Turm wird aus 30 Schichten gebildet, eine für jeden Tag im Monat. Insgesamt bestehen diese aus 366 Steine, also in etwa einer pro Tag. Die Basis des Turms hat einen Durchmesser zwischen 5,17 (oben) und 5,35 Metern (unten), die Höhe beträgt 9,17 Meter. 1962 wurde Cheomseongdae zum Nationalschatz Nr. 31 ernannt. Cheomseongdae liegt in nächster Nähe zum Anapji-Teich.
  • Hwangnyongsaji (Gelber Drache Tempel). Nördlich des Zentrums finden sich die Überreste eines mit 66.000 Quadratmetern der größten Tempelkomplexe Asiens. 553 wollte König Jinheung hier eigentlich einen Palast bauen, doch dann wurde ihm berichtet, dass man dort einen gelben Drachen gesehen hätte. Deshalb baute Jinheung einen Tempel hier. Vollendet wurde er 645. Höhepunkt war eine neunstufige, hölzerne Pagode und eine fünf Meter hohe goldene Jangnyuksang-Statue. Doch bei der mongolischen Invasion 1238 wurde der gesamte Tempel wurde zerstört. Zurück blieben nur einige Steinblöcke im Boden und zwei Säulen, die Dangganjiju (Flaggenmasten) genannt werden.
  • Gwaerung (Gwoerung). Das Tumuli-Grab von Wonseong, 38. König von Silla, liegt in der Nähe von Bulguksa. Im Jahr 780 kämpfte Wonseong und sein Freund Kim Yang-sang gegen den Rebellen Kim Ji-jeong. Als König Hyegong bei der Rebellion starb, übernahm Kim Yang-sang den Thron als König Seondeok. Sein Nachfolger wurde Wonseong im Jahr 785. 787 ließ er sich seinen Titel durch den Kaiser von China bestätigen, indem er dem Kaiserhof Tribut schickte. Eine Tradition, die von den koreanischen Königen in den nächsten Jahrhunderten weiter prakteziert wurde. Nach dem Vorbild des Chinas der Tang-Dynastie führte Wonseong 788 das Examensverfahren für Beamte ein. 798 starb Wonseong. Das Grab ist von einem steinernen Zaun umrahmt. Den Rand des Hügels bildet eine Mauer (Hoseok) mit zwölf Steintafeln, die die chinesischen Sternzeichen zeigen. Beim Grab stehen steinerne Säulen (Hwaopyoseok), Statuen von Gelehrten (Muninseok), Kriegern (Muinseok) und Löwen (Dolsaja). Die Statue des Kriegers fällt auf, da seine Gesichtszüge eher an einen Europäer oder Araber erinnern und er einen Turban trägt. Die vier Wächterlöwen sind mit dem Gesicht zum Grab gewendet und zeigen ein breites Grinsen.
  • Grab von Kim Yushin. Nicht nur Könige wurden in Tumuli beerdigt, sondern auch hochgestellte Persönlichkeiten, wie General Kim Yushin (595-673). Kim war ein Nachkomme von Kimsuo, dem letzten König des Geumgwangaya-Reiches. Mit 15 Jahren trat er in den Dienst von Silla und spielte später eine entscheidende Rolle bei der Eroberung von Goguryeo und Baekje, wofür er unter König Munmu mit dem höchsten Rang geehrt wurde. Der Legende nach wurde Kim nach seinem Tode zu einem Gott. Kims Grabhügel hat eine Höhe von 5,3 m und einen Durchmesser von 50 m. Es ist von einem steinernen Zaun umrahmt. Den Rand des Hügels bildet eine Mauer (Hoseok) mit zwölf Steintafeln, die die chinesischen Sternzeichen zeigen. Die Abbilder sollen das Grab bewachen, das westlich des Zentrums liegt.
Nodong
  • Nodongri und Noseori Gräberparks. Zwischen dem Busbahnhof und den Tumuli-Park von Daerungwon liegen zwei kleine Parks nebeneinander, in denen mehrere Grabhügel liegen. Im Gegensatz zu Daerungwn muss man hier keinen Eintritt zahlen. In Noseori, dem westlichen Park, liegen 14 Gräber unterschiedlicher Größe, darunter Geumwanchong, Geumnyeongchong, Seobongchong, Houchong, Ssangsangchong und Machong. Im östlich gelegenen Nodongri befinden sich vier Gräber aus dem 4. bis 6. Jahrhundert.
  • Myeonghwalsanseong. Auf einer Länge von sechs Kilometer dehnte sich einst diese Festungsanlage aus, die das Land vor den Angriffen japanischer Piraten schützen sollte. Heute sind nur noch ein paar Fundamente von Türmen aus Natursteinen und ein Tempel, südlich des Bomunho Ressorts in Cheongundong übrig.
  • Tumuli-Park von Daerungwon (Gyeongju Hwangnam-ri Gobungun Gräberpark). Der Tumuli-Park ist die Hauptsehenswürdigkeit der Region und besteht aus einer Ansammlung von 30 Grabhügeln im Zentrum der Stadt, zwischen den Fusswege führen. Für den Park ist ein Eintritt von 1.500 Won fällig. In das „Grab des himmlischen Pferdes“ (Cheonmachong, 천마총, Grab Nr. 155) wurde ein Eingang gegraben, so dass man das Innere besichtigen kann. In ihm befinden sich neben der Grabstätte Nachbildungen der Fundstücke, die im Grab gefunden wurden. Darunter eine goldene Krone (Nationalschatz Nr. 188), dem wertvollsten, gefundenen Einzelstück aus den Gräbern. Cheonmaching ist 13 m hoch und hat einen Durchmesser von 47 m. Es wurde Ende des fünften Jahrhunderts errichtet. Seinen Namen erhielt das Grab von einem Bild eines weißen Pferdes auf einen Sattel (Cheonmado, Nationalschatz Nr. 207), den man dort fand. Alle Originalfundstücke befinden sich im Nationalmuseum. Die größten Grabhügel bilden die Doppelhügel des Hwangnam Daechong Grabes mit einer Fläche von 80 x 120 m. Der nördliche Hügeln erreicht eine Hähe von 23 m, der südliche 22,2 m. Ein weiterer Hügel ist das Grab von König Michu, dem 13. König von Silla. Als die Japaner, während der Regentschaft Yuryes, des 14. Königs, in das Reich einfielen, sollen der Legende nach Soldaten mit Bambusblättern in den Ohren aus dem Grab gekommen sein, die die Invasoren besiegten.
Seokbinggo, das alte Tiefkühlhaus
  • Banwolseong (Halbmondfestung, 경주월성). Etwas südlich vom Cheomseongdae stand früher der Palast der Silla. Heute liegt an dieser Stelle ein hübscher Park mit ein paar Mauern und Ruinen. Im Park steht nur das Seokbinggo, das „Stein-Eis-Haus“. Dieses ehemalige Nahrungsmittellager wurde 1738 erbaut, vier Jahre später an den heutigen Platz verlegt und 1973 renoviert. Es erinnert an ein Hügelgrab, durch dessen steinernen Eingang man in einen gemauerten Gang kommt.
  • Grab von Muyeol. Das Grab liegt in einer Gruppe von Gräbern, westlich des Zentrums. König Muyeol gilt als Wegbereiter der Vereinigung der drei Reiche auf der Koreanischen Halbinsel im siebten Jahrhundert, nachdem er das Reich Baekje eroberte. Nah dem Eingang steht ein Monument mit einer Schildkröte, das an die Macht Muyeols erinnern soll.

Museen[Bearbeiten]

  • Gyeongju Nationalmuseum. Tel.: +82 740 7518. Englischsprachige Audio-Guides und Führungen sind gegen Aufpreis verfügbar. Folgt man vom Zentrum Gyeongjus aus der Wolseongno nach Südosten, gelangt man zum Nationalmuseum. In seinen vier Ausstellungsgebäuden zeigt das Museum die Fundstücke aus der Region, wie zum Beispiel die Kleinode, die man im ausgelassenen Anapji-Teich entdeckte. Ein Prunkstück ist der Nationale Schatz Nr. 87, die goldene Krone von Geumgwanchong (im Noseo-Gräberpark), der der Krone aus dem Cheonmachong ähnelt. Nationaler Schatz Nr. 88 ist ein goldener Gürtel mit Anhänger aus dem selben Grab. Und auch ein goldener Gürtel mit Anhängen aus Cheonmachong (Nationaler Schatz Nr. 190) befindet sich im Museum. Ebenfalls aus Cheonmachong stammt ein goldener Hut (Nationaler Schatz Nr. 189). Eine herausragende Tonware ist Gimainmulhyeongtogi (Nationaler Schatz Nr. 275). Das Gefäß in Form eines Soldaten auf einem Pferd soll aus dem Königreich Gaya stammen und zeigt detailliert Waffen und Ausrüstung des Kriegers. Das Goldene Schwert (Geumjegamjangbogeom) aus dem Grab von König Michu (im Tumuli-Park Daerungwon) hat eine sehr ungewöhnliche Form für diese Ära. Seine Verzierungen erinnern an einen westlichen Stil, was auf einen kulturellen Austausch mit Europa oder Zentralasien in dieser Zeit hindeutet. Aus dem selben Grab stammt ein Tongefäss (Nationaler Schatz Nr. 195) mit kleinen Figuren. Ein Abschlussdachziegel des Yongmyosa in Form eines menschlichen Gesichts avancierte zum Symbol für die gesamte Region. In einem kleinen Pavillon hängt die heilige Emille-Glocke des Königs Seongdeok (Seongdeokdaewangsinjong), eine der größten asiatischen Tempelglocken. Ihre Herstellung wurde unter dessen Nachfolger König Gyeongdeok (35. König von Silla) begonnen, der damit seinen Vater ehren wollte. Aber erst unter Gyeongdeks Sohn, König Hyegong, wurde die Glocke vollendet. Allein mit der Faust angestoßen, soll ihr klarer Klang im Umkreis von drei Kilometern zu hören sein. Allerdings darf man das leider nicht selbst ausprobieren. Die Glocke gilt als Nationaler Schatz Nr. 29. Geöffnet: Wochentags: 9.00 – 18.00 Uhr; Wochenende und Feiertage: 9.00 – 19.00 Uhr (Ende Ticketverkauf eine Stunde vor Schließung).
  • Sonje Museum für zeitgenössische Kunst. Tel.: +82 745 7075. Das Museum bietet eine permanente Ausstellung von Bildern, Skulpturen und Medieninstallationen. Dazu gibt es Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen. Geöffnet: Di – So 10.00 – 18.00 Uhr. Preis: Eintritt: 3.000 Won.

Sonstiges[Bearbeiten]

Das Meeresgrab von König Munmu
  • Meeresgrab von König Munmu (Daewangam). Die Asche von König Munmu, dem 30. Herrscher (661-681) von Silla, soll im (laut koreanischer Werbung) einzigen Unterwasser-Meeresgrab der Welt ruhen. 200 Meter vor der Küste liegen im Japanischen Meer (in Korea „Ostmeer“ genannt) mehrere Felsen, die ein Becken in ihrer Mitte bilden. Der Felsen in der Mitte des Beckens soll auf dem Grab liegen. Zumindest der Überlieferung nach, denn archäologische Untersuchungen fanden nicht statt und von außen läßt nichts auf ein Königsgrab schließen. So bleibt den Touristen nichts anderes übrig, als vom Strand aus auf die Felsen zu blicken und zu spekulieren, was wirklich zwischen ihnen verborgen ist. Entdeckungstouren auf eigene Faust sollte man unterlassen. Die Felsen sind Sperrgebiet und die starke Strömung ist nicht ungefährlich. Der hier befindliche Badestrand bietet verschiedene Einrichtungen, ist aber mit seinen grobkörnigen Sand und Steinen nicht gerade eine Schönheit. Etwas weiter nördlich steht der Pavillon Yigyeondae (Igyeondae), von wo man ebenfalls das Meeresgrab sehen kann. Hier soll Munmus Sohn, König Shinmu, vom Meeresdrachen eine Flöte bekommen haben, die ihm der zum Gott gewordene General Kim Yushin geschickt hatte. Die Flöte Manpasikjeok soll mit ihrem Klang Feinde zur Aufgabe bewegt, Krankheiten geheilt, Regen in der Trockenzeit und klaren Himmel in der Regenzeit herbeigerufen haben. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Bomunho Ressort. Das Ressort liegt fünf Kilometer östlich am künstlichen See Bomun. Hier finden sich die hochklassigen Hotels und Einrichtungen, die dem typischen asiatischen Touristen gefallen, wie Shopping-Möglichkeiten, Freizeitparks, Golfkurs und Swimming Pool (siehe Aktivitäten). Am Ufer entlang kann man auf den Esplanaden radfahren oder spazieren gehen. Die Gosa-Fontäne im See erreicht mit ihren sechs Düsen eine Höhe von hundert Metern und ist damit die höchste Fontäne Koreas. Nachts wird sie farbig beleuchtet. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Gyeongju World. Der Vergnügungspark hat eine Fläche von 262.000 Quadratmetern. 33.000 Quadratmeter davon macht der Wasserpark California Beach aus, der einen Open Air-Wellenbad und viele andere Badeattraktionen bietet. Daneben bietet Gyeongju Wrld ein Riesenrad, eine Achterbahn und weitere Fahrgeschäfte. Themenparks, wie das Kiddy Land oder die Children's Animal Ranch runden das Angebot ab. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Shilla Millenium Park. In diesem Themenpark versucht man das alte Silla-Reich wieder erstehen zu lassen. Wohnhäuser und Paläste sind nachgebaut worden. Dazu bietet man Shows mit Reitersoldaten, Musik- und Tanzvorführungen und Restaurants mit traditionellen Gerichten. Touristen können hier auch selbst aufs Pferd steigen und eine Runde drehen. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Bomun Mulebanga Wassermühle. Im Bomunho Ressort steht ein großes Wasserrad, dass aus 108 Rinnen besteht, einer heiligen Zahl des Buddhismus. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Gyeongju World Culture Expo. Seit 1998 werden in dem Gelände Culture Festivals abgehalten. Dazu gehören Ausstellungen, Konzerte, Videoshows und andere Veranstaltungen. Zentrum sind der 82 Meter hohe Gyeongju Tower und das Expo Culture Center. Typ ist Gruppenbezeichnung
Chilbulam, die Einsiedelei der sieben Buddhas
  • Gyeongju Nationalpark (Namsan Distrikt). Der Nationalpark, südlich des Zentrums ist ein ideales Wandegebiet, dass mehrere Sehenswürdigkeiten bietet. Die Spitze bildet der Geumosan, ein Berg, dessen Gipfel 468 Meter erreicht. Sein Nachbar, der Namsan, ist 466 Meter hoch. Hier befinden sich die Tempel Chilbulam, Borisa und Yongjangsaji und die Einsiedelei Sangseonam. Der Baengnyul-Tempel wurde zur Erinnerung des buddhistischen Märtyrers Yi Chadon errichtet. In ihr steht eine ein Meter große, bronzene Buddhastatue. Das Original (Nationalschatz Nr. 28) befindet sich im Nationalmuseum. Außerdem liegen hier die Samneung Gräber und die Oreung Gräber. Darunter befindet sich fünf der ältesten Gräber, wie das Grab von Reichsgründer König Hyeokgeose. Ein schönes Wanderziel sind die Felsen von Badukbawi und der Bergrücken Sangsabawi. Vom Dorf Namsan-dong an der Ostgrenze des Nationalparks kann man mit dem Bus zurück zum Zentrum fahren. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Oreung Gräberpark (Fünf Gräber). Fünf Hügelgräber befinden sich hier, aber es gibt unterschiedliche Überlieferungen wieviele Personen hier bestattet sind. Einer Legende nach ruhen hier nur König Park Hyeokgeose, der Gründer Sillas und seine Frau Aryeong. Als sie bestattet werden sollten, erschien eine riesige Schlange, die die Zeremonie unterbrach. Sie teilte die Leichname in fünf Teile und begrub sie an fünf verschiedenen Orten. Daher werden die Gräber manchmal auch Sareung (Schlangengrab) genannt. Anderen Überlieferungen nach ruhen hier neben Park Hyeokgeose und Aryeong noch die Könige Namhae, Yuri und Pasa. Typ ist Gruppenbezeichnung
Poseokjeong. Stätte der spielerischen Dichtkunst oder von Saufgelagen?
  • Poseokjeong. Von der ehemaligen religiösen Stätte, wo die Silla-Könige ihre Zeremonien abhielten, ist nicht mehr viel übrig. Am auffälligsten ist hier ein schmaler Graben, der mit Granit ausgekleidet ist und eine Schleife mit einem Durchmesser von 22 Metern bildet. Yusanggoksuyeon, wie der Graben heißt, ist die letzte verbliebene Anlage, wo Goksugeo gespielt wurde. Bei diesem ursprünglich chinesischen Spiel ließ der Spieler eine Glaskugel durch den Graben rollen, während er ein Gedicht rezitieren musste. Andere behaupten, dass an dem Graben der König und seine Gäste saßen, während auf einem Wasserstrom im Graben Weinschalen zu ihnen schwammen. Vom benachbarten Najeong sind nur noch Fundamente übrig. Hier soll den sechs Dorfchefs der Region eines Tages ein weißes Pferd begegnet sein, dass vor einem Ei niederkniete und dann in den Himmel flog. Aus dem Ei schlüpfte ein Junge, der Park Hyeokgeose genannt und 57 n. Chr. zum ersten König von Silla gekrönt wurde. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Sungdeokjeon. Der Schrein, südlich von Oreung, wurde im 11. Jahrhundert von König Sejong errichtet. Später zerstörten ihn japanische Piraten, doch König Sunjo baute ihn wieder auf. Im Schrein befindet sich ein Monument, das die Geschichte von König Park Hyeokgeose und Sundeokjeon zeigt. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Aryeongjeong. Neben Sungdeokjeon liegt der mythische Geburtsort von Königin Aryeong. Am selben Tag, als König Park Hyeokgeose aus einem Ei schlüpfte, soll ein Drache mit einem Hühnerkopf hier einer alten Frau erschienen sein. Aus seinen Rippen gebar der Drache ein kleines Mädchen, das nach dem Geburtsort Aryeong genannt und später die erste Königin von Silla wurde. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Nangsan. Der heilige Berg Nangsan erinnert mehr an einen Hügel, da er nur 108 Meter über seine Umgebung ragt. Im Jahre 413 beobachtete König Silseong eine Wolke, die lange Zeit, einem Pavillon gleich, über den Berg stand. Daraus schloss der König, dass auf dem Berg die Götter eine Feier abhielten. Silseong erklärte den Berg für heilig und verbot auf ihm Bäume zu fällen. Später wurden schamanistische Riten von den Königen Sillas dort abgehalten. Auf ihm befinden sich die Überreste von Sacheonwangsaji, einem buddhistischen Tempel aus dem Jahre 679. Man hoffte mitt der Kraft Buddhas das chinesische Tang-Reich von einer Invasion abzuhalten. Oberhalb des Tempels befindet sich der Grabhügel von Königin Seondeok. Ebenfalls am Berg befinden sich die gut erhaltenen Überreste von Neungjitapji, umgeben von Statuen der zwölf chinesischen Sternzeichen. Der Legende nach soll hier König Munmu nach seinem Tod eingeäschert worden sein. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Samneunggol. Das Tal wird auch Kaltes Tal (Naenggol) genannt, da es im ganzen Jahr für sein kaltes Wetter bekannt ist. An seinen Wänden sind viele Buddhafiguren aus den Stein geschlagen worden. Die erste, an der der Wanderer vorbei kommt ist Seokjoseokga yeoraejwasang, ein mit Beinen gekreuzter, sitzender Buddha, dem eine Hand fehlt. Danach ereicht man Maaegwaneum Bodhisattva, einen stehenden Buddha mit einer Lampe der Reinheit (jeongbyeong) in der Hand. Besonders schön sieht sie bei Sonnenuntergang aus, wenn im Herbst die Blätter der umgebenen Bäume rot gefärbt sind. Dann folgen Seongakyukjonbul, Seongakyeoraejwasang, Maaseokga yeoraejwasang und viele andere Buddhafiguren. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Baeri Samneung Gräber. Am Eingang des Tals von Samneung liegen diese drei Hügelgräber. Sie werden den Königen Gyeongmyeong, Sindeok und Adala zugeordnet. Nebenan liegt Sambulsa. In diesem Tempel befinden sich drei stehende Buddhas, die Baeri Seokbul Statuen. Sie sind für ihr Lächeln bekannt, dass sich je nach Lichteinfall zu ändern scheint. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Gyeongju Volkskundedorf (Gyeongju Folk Village). Ein paar Modelle der umliegenden Sehenswürdigkeiten, etwas Handwerksvorführung und mehrere Geschäfte mit jeder Art von Souvenir, das die Region bietet. Kurz: Eine Touristenfalle ohne jeglichen Wert. Leider ist sie Teil von verschiedenen Touren und wird auch groß beworben. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Wald von Gyerim. Der Wald liegt zwischen der Cheomseongdae-Sternwarte und dem Nationalmuseum. Er besteht hauptsächlich aus Zelkoven und Weiden, die teilweise fast 2000 Jahre alt sind. Der Legende nach wurde hier Kim, der Gründer Gyeongjus geboren. König Talhae (um 65 n. Chr.) hörte demnach eines Nachts einen Hahn im Wald krähen. Diener fanden dort am Morgen eine goldene Truhe, die von einem Baum hing, unter der der Hahn krähte. Als man die Truhe öffnete, fand man ein Baby darin. Der König nahm das Kind auf und nannte es Kim Alji (Das chinesische Schriftzeichen für Kim bedeutet auch Gold). Der Wald wurde umbenannt in Gyerim, was soviel wie Wald des Hahnes bedeutet. Typ ist Gruppenbezeichnung

Aktivitäten[Bearbeiten]

Stadtzentrum von Gyeongju
  • Wandern. Zum Wandern ist die Region ideal. Wanderwege durch die bewaldeten Hügel verbinden verschiedene Sehenswürdigkeit. Zahlreiche Wanderrouten kann man in der Touristeninformation erfahren. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Boot fahren. Auf dem Bomun-See kann man sich ein Schwanen-Tretboot ausleihen. Außerdem gibt es Motorboote und Schiffe für bis zu 62 Personen. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Golf. Golfplätze gibt es im Bonmunho Ressort und beim Kolon-Hotel. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Schwimmen. Die größeren Hotels haben Swimming Pools, die auch von Externen benützt werden können. Daneben gibt es den zu Gyeongju World gehörenden Wasserpark California Beach. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Gyeongju Bosun Shooting Range, Bomunho Ressort. Tel.: +82 741 7007. Mal eine richtige Wumme in der Hand halten? Wie James Bond eine Walther PPK abfeuern? Für 20.000 Won kann man hier 10 Schüsse aus der Waffe seiner Wahl auf eine Papierzielscheibe abfeuern. Geöffnet: 10.00 – 22.00 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung

Einkaufen[Bearbeiten]

Da Gyeongju eine ausgebaute Touristenregion ist, gibt es Souvenire reichlich. Die regionale Spezialität sind Backwaren (siehe unten). Daneben gibt es traditionelles Teegeschirr, Figuren, Bilder, moderner Schmuck, Holzschwerter für die Kinder und ähnlicher Nippes.

  • Markthalle. Gegenüber vom Bahnhof liegt die Markthalle Gyeongjus. Hier werden Obst, Gemüse und andere Lebensmittel angeboten. Einen Blick wert.
  • Bonmun Shopping Center. Das Zentrum am Bonmunho Ressort bietet alles, was das Touristenherz begehrt. Souvenirs, lokale Spezialitäten und traditionelle Restaurants.

Küche[Bearbeiten]

Herrstellung des „Gyeongju-Brotes“

Ein beliebtes Souvenir sind kleine Küchlein aus Gyeongju. Es gibt zwei Sorten. Das „Gyeongju-Brot“ besteht aus einem weichen Teig mit einer leicht süßen Füllung. Die andere Sorte sieht aus wie zwei kleine Pfannkuchen, zwischen denen die selbe süße Paste gelegt wurde. Es gibt zahlreiche Geschäfte, die diese Kuchen zu mehreren abgepackt anbieten. Meistens kann man hinter dem Thresen den Bäckern bei der Akkord-Zubereitung dieser kleinen Süßspeisen beobachten. Der Preis für das Gebäck ist annehmbar, so dass man damit auch mal sein Frühstück bestreiten kann.

Restaurants[Bearbeiten]

Restaurants finden sich an verschiedenen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel Bulguksa und im zentralen Ort Gyeongju, vor allem zwischen Bahnhof und Busbahnhof. Auch in den großen Hotels gibt es Restaurants, die aber teurer, nicht aber unbedingt besser sind. Bester Tipp bei der Auswahl: Dort essen gehen, wo am meisten Koreaner sitzen. Wie auch in anderen Teilen Koreas breiten sich immer mehr Cafés in der Stadt aus.

  • Pyeongjang. Tel.: +82 772 2448. Das sehr empfehlenswerte Restaurant bietet Koreanisches Barbeque (Bulgogi), kalte Nudeln (Naengmyeon) und andere traditionelle koreanische Gerichte. Das Restaurant liegt in einem Hinterhof, der durch ein kleines Tor von der Straße Wonhyoro erreichbar ist. Der Durchgang liegt gegenüber eines Kinos, etwa 500 Meter vom Bahnhof entfernt. Geöffnet: 9.30 – 22.00 Uhr. Preis: Gerichte etwa 6.000 bis 18.000 Won.

Nachtleben[Bearbeiten]

Im Zentrum von Gyeongju gibt es einige Kinos. Die Bars und Nachtklubs verdichten sich vor allem um die Universität Dongguk. Einige bieten kleine Snacks (anju) für 10.000 bis 20.000 Won und zusätzlich (nur!) Konversationen mit Frauen auf Koreanisch.

Unterkunft[Bearbeiten]

Auch Tankstellen haben in Gyeongju ein traditionelles Dach

Pensionen und Motels finden sich zahlreich zwischen Bahnhof und Busbahnhof. Zahlreiche höherwertige Hotelkomplexe gibt es am Bomunho Ressort, östlich von Zentral-Gyeongju.

Günstig[Bearbeiten]

  • Arirang-jang Yeoinsuk. Tel.: +82 772 2460. Südlich vom Bahnhof liegt dieses etwas schäbiges, aber preiswerte Hotel. Preis: Das Zimmer kostet 15.000 Won.
  • Hanjin Hotel, Hanjin-jang Yeogwan. Tel.: +82 771 4097. Die Räume sind schäbig, aber dafür mit Gemälden der Wirtstochter geschmückt. Ein guter Platz um mit anderen Reisenden in Gespräch zu kommen. Der Besitzer spricht Englisch und Japanisch. Preis: Mehrbett-Zimmer: 15.000 Won, Einzelzimmer: 20.000 Won, Doppelzimmer: 30.000 Won.
  • Nakwonjang Yeoinsuk. Tel.: +82 742 4977. Das Hotel, direkt beim Bahnhof, bietet einfache, saubere Zimmer im koreanischen Stil (ondol) mit Ventilator. Preis: Zimmer mit Bad 20.000 Won, ohne Bad 12.000 Won.
  • Sarangchae. Tel.: +82 773 4868. Gleich beim Tumuli-Park bietet Sarangchae Zimmer mit Betten oder ondol. Daneben gibt es in dem Hotel mit Innenhof Internetanschluss, Küche und Waschmaschinen. Preis: Zimmer ab 25.000 Won inklusive Frühstück.
  • Taeeyang-jang Yeogwan. Tel.: +82 773 6889. Nah dem Hanjin Hotel hat das Hotel saubere Zimmer und einen Felsgarten in der Lobby. Preis: 25.000 bis 30.000 Won.

Mittel[Bearbeiten]

Pavillon nahe Bulguksa am Abend
  • Hansol-jang, Bomunho Ressort. Tel.: +82 748 3800, Fax: +82 748 3799. Etwas abseits vom See gelegen hat das Hotel sowohl koreanische (ondol), als auch westlich eingerichtete Zimmer (also mit Bett) zu bieten. Neben einem kleinen Balkon bei jedem Zimmer, gibt es noch einen kostenlosen Videoverleih. Preis: Zimmer ab 40.000 Won.
  • Bellus Hotel, 300 Meter nördlich vom Busbahnhof. Tel.: +82 741 3335. Das Hotel bietet Zimmer im westlichen und im koreanischen Stil (ondol), die Bäder sind aber immer mit Wanne. Im Untergeschoss gibt es eine kleine Brauerei, den Bellus Bräu mit Live Musik (offen von 14.00 bis 2.00 Uhr). Preis: Zimmer ab 40.000 Won.
  • Swiss Rosen Hotel, Bomunho Ressort. Tel.: +82 748 4848. Etwas abseits vom See gelegen, bietet das Hotel ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Preis: Zimmer ab 48.000 Won. Für einen Aufpreis von 20.000 Won gibt es Frühstück, Kaffee, Bier und Barbeque. Zwischen September und Mai gibt es einen Nachlass von 20 %.
  • Gyeongju Park Tourist Hotel, Daejongno, nahe dem Busbahnhof. Tel.: +82 777 7744. Das Hotel wurde 2006 renoviert und bietet Nichtraucherzimmer, was aber leider in Korea keine Garantie dafür ist, dass der Vorgänger nicht doch im Zimmer gequalmt hat. Einige Zimmer befinden sich über einen Nachtclub, bieten dafür aber einen PC mit Internetanschluss. Preis: Zimmer ab 78.000 Won, in der Nebensaison gibt es 30 % Rabatt.

Gehoben[Bearbeiten]

Commodore Hotel Gyeongju Chosun

Außer dem Kolon Hotel liegen alle hier aufgeführten Hotels im Bomunho Ressort, etwa fünf Kilometer nördlich des zentralen Gyeongju.

  • Kolon Hotel. Das Hotel ist ein brauner Betonklotz, nahe Bulguksa (5-10 Minuten zu Fuss). Das Plus ist ein eigener Golfplatz und der Swimming Pool. Das Minus ist die Entfernung zu den meisten Sehenswürdigkeiten, das mangelnde Englisch des Personals und die Einrichtung, die noch aus den 1970er Jahren zu stammen scheint. Auch für Warmwasser muss man teilweise bis zu 15 Minuten das Wasser laufen lassen. Die Restaurants sind auch nicht besser, als direkt bei Bulguksa, dafür teurer.
  • Commodore Hotel Gyeongju Chosun. Tel.: +82 745 7701. Das Hotel wurde 2002 renoviert bietet einen der schönsten Wellness-Bereiche der Stadt. Preis: Zimmer ab 205.700 Won.
  • Hotel Hyundai. Tel.: +82 748 2233. Fitness Club, eine Parkanlage am See und überall Marmor bietet das Hotel. Außerdem gibt es für behinderte Gäste einen besonderen Service. Preis: Zimmer ab 242.000 Won.
  • Gyeongju Hilton, 370, Shinpyeong-dong Gyeongju, 780-290, Südkorea. Tel.: +82 745 7788, +82 (0)079 8651 1818 (gebührenfrei). Sauna, Squash und Tennisplätze bietet das Hotel für jene, die mehr Beschäftigung brauchen, als Gyeongju ohnehin zu bieten hat. Preis: Zimmer ab 266.200 Won.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Touristeninformationen gibt es bei der Busstation (Tel.: +82 772 3842), am Bahnhof und beim Bulguksa Tempel. Selten findet man in Südkorea Personen, die besser Englisch sprechen, als die hilfsbereiten Angestellten hier. Man erhält hier englischsprachige Broschüren über die Sehenswürdigkeiten der Region und Tipps, welche es sich lohnt in der kurzen Zeit anzuschauen. Auch Wanderrouten und Busverbindungen kann man hier erfragen.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Yangdong Volkskundedorf. Yangdong Folk Village. Auf keinen Fall sollte man Yangdong mit der Touristenfalle Gyeongju Folk Village verwechseln. Das Dorf besteht aus Häusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Die etwa 150 Anwesen und Holzhäuser sind größenteils noch bewohnt. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten gehören die Anwesen Yi Hui-tae (1733), Simsujeong (1560) und Hyangdam (1543). Von Gyeongju ereicht man Yongdong mit mehreren Buslinien (genaue Information in der Touristeninformation). Nach 30 Minuten muss man aussteigen und anderhalb Kilometer den Eisenbahngleisen folgen. Nach der Unterführung erreicht man nach 15 Minuten den Ort.
  • Oksan Seowon. Die Oksan Seown war eine der wichtigsten konfuzianischen Schulen in Korea ab 1572. Im Gegensatz zu vielen anderen konfuzianischen Schulen entging sie in den 1860ern der Zerstörung, nicht aber einem Feuer Anfang des 20. Jahrhunderts. Nur 14 Gebäude blieben bestehen. Im Sommer wird an den Ufern des Flusses gezeltet und beim Wasserfall gebadet.
  • Grab von König Heungdok. Es war eines der letzten und das am weitesten von Gyeongju entfernte Grab, das von den Silla erbaut wurde. Es liegt vier Kilometer nördlich von Angangri, auf halben Weg zwischen Oksan Seowan und Yangdong Folk Village.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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