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Grand Bahama

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Grand Bahama ist eine Insel der Bahamas.

Grand Bahama
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Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Grand Bahama ist ca. 154 km lang und bis 27 km breit. Busch- und Pinienwälder bedecken einen großen Teil der Insel. Besonders auf der zergliederten Nordseite befinden sich umfangreiche Mangrovensümpfe. Im Gegensatz dazu ist südliche Küstenlinie zum Teil wie mit dem Lineal gezogen und hat schöne Strände. Der höchste Punkt liegt bei 21 m über NN.

Die Ureinwohner, Siboney-Indianer, wurden vom Stamm der Lucayans verdrängt. Um 1520 waren alle Indianer von den Spaniern in die Gold- und Silberminen nach HISPANIOLA und KUBA verschleppt worden. Die Spanier nannten diese Insel „Gran bajamar“ - das große „Flachwasser“.

Bis 1806 war die Insel fast unbewohnt. Erst nach der Sklavenbefreiung siedelten sich einige der freigelassenen Sklaven auf der Insel an. Die ersten größeren, dauerhaften Siedlungen waren Freetown (freie Stadt) und West End. Das erste Hotel der Insel steht hier, das Star Hotel, von dem heute nur noch die Bar geöffnet ist.

1836 gab es 370 Einwohner, 1861 waren es schon 860.

Der durch die amerikanische Prohibition bedingte Rumschmuggel und die Nähe zum amerikanischen Festland brachten nach 1919 Leben in den Ort. Noch heute sind hier die großen Lagerschuppen zu sehen und einige halb im Meer versunkene Landungsstege. Als das Alkoholverbot in Nordamerika 1933 aufgehoben wurde verließen die Geschäftemacher West End wieder. Die Inselverwaltung wurde von West End nach Eight Mile Rock verlegt.

Die Abaco Lumber Company begann 1944 auf der dicht bewaldeten Insel Pinien zu fällen brachte das Sägewerk von der Insel Abaco nach Pine Ridge und vermarktete das Holz. 1946 erwarb der amerikanische Finanzier Wallace Grove die Holzschlagrechte und übernahm das Sägewerk auf der Insel. Schon nach wenigen Jahren konnte er die Bahamas Lumber Company mit seinen Lieferverträgen für britisches Grubenholz nach England, mit großem Gewinn verkaufen. Zusammen mit amerikanischen und englischen Geldgebern gründete er die Grand Bahama Port Authority. Dieses Unternehmen plante die wirtschaftliche und touristische Erschließung der Insel auf über 20.000 ha Kronland. 1955 wurde mit der bahamesischen Regierung ein Vertrag, das Hawksbill Creek Agreement, unterzeichnet, der dem Konsortium für 100 Jahre Steuerfreiheit garantiert. Die beiden Städte Freeport und Lucaya wurden auf dem Reißbrett geplant, ein Hochseehafen und der Internationale Flughafen gebaut.

Durch die junge touristische und wirtschaftliche Erschließung ist die Insel heute nach New Providence das wichtigste Wirtschaftszentrum der Bahamas. In der Umgebung des Tiefwasserhafens gibt es seit 1958 eine Ölbunkeranlage, seit 1960 eine Raffinerie der Bahamas Oil Refining Company, in der täglich 450.000 Barrel Rohöl verarbeitet werden (BORCO), ein Zementwerk der US Steel mit einer Jahreskapazität von 10 Millionen Kubikmetern und ein Röhrenwerk der Firma Kloeckner, beide seit 1975, Pharma-, Nahrungs- und Genußmittelfabriken.

In den folgenden Jahren begannen auch beiderseits des “Grand Lucayan Waterways” gigantische Erschließungsmaßnahmen. Viele schmale Kanäle, die vom Grand Lucayan Waterway abzweigen erinnern an Venedig. Mehrere hundert Kilometer breite Asphaltstraßen wurden gebaut, dazu eine unmenge von Kreisverkehren mit einem Durchmesser von bis zu 150 (!) Metern.

Englische Investoren unter der Leitung von Billy Butlin begannen schon einige Jahre vorher damit, Touristen auf die Insel zu bringen. Bis zum Januar 1950 sollten in einem zwei Millionen Pfund Projekt in West End 1.000 Gäste aufgenommen werden. Die Fertigstellung der Bauten verzögerte sich aber, und wegen des schmalen Kreditrahmens der Gesellschaft mußte man ein Jahr später Konkurs anmelden. Neue Investoren bauten hier später das Jack Tar Village, mit eigenem Golfplatz und Flughafen. Das neue Jahrtausend brachte der Insel große Zukunftspläne. Im Juli 2004 wurden Vorverträge für „Moon Bahamas” unterzeichnet. Eine künstliche, mondförmige Insel soll entstehen, ähnlich dem Bauvorhaben im Persischen Golf.

Anreise[Bearbeiten]

mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • Die Flugzeit von Freeport nach Nassau und Miami beträgt jeweils ca. 45 Minuten.
  • Freeport International Airport, IATA Code - FPO, 11.000 x 150 feet (3.625 x 30 m) Landebahn, Tel. 352-6020, Fax 352-4504, Flugbenzin, Pass- und Zollbehörde
  • Deep Water Cay Airstrip, 4.200 x 100 feet (1.385 x 33 m) Landebahn, privat
  • US Air Base, 7.200 feet (2.375 m) Landebahn, (gesperrt), der Flugplatz wird bei Bedarf von den Bahamas Filmstudios genutzt
  • West End Airport, IATA Code - WTD, 8.000 x 150 feet (2.640 x 30 m) Landebahn, privat

mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die seit 2005 zwischen Freeport und Miami verkehrenden Hochgeschwindigkeitsfähren, Fahrzeit 3 Stunden, haben den Betrieb im Mai 2009 eingestellt. Gründe sind die steigenden Treibstoffpreise und die Fahrtunterbrechungen, bedingt durch die letzten vier Wirbelstürme.
  • Discovery Cruise Line fährt täglich, ausser mittwochs von Fort Lauderdale nach Grand Bahama. Abfahrten in Fort Lauderdale um 7.45 Uhr, an Grand Bahama um 13.00 Uhr, Rückfahrt von Grand Bahama um 14.45 Uhr, an Fort Lauderdale um 22.00 Uhr, Fahrpreis ab 99,99 Dollar. * http://discoverycruiseline.com
  • Pinder´s Ferry verbindet die Inseln Grand Bahama und Abaco. Die Schiffe verkehren zwischen McLean´s Town auf Grand Bahama und Crown Haven im Norden von Abaco. Abfahrten in McLean´s Town täglich um 8.30 Uhr und um 16.30 Uhr, Tel. 353-3093, 577-6624. Abfahrten in Crown Haven: täglich um 7 Uhr und um 14.30 Uhr, Tel. 365-2356, 557-6060. Die Fahrzeit beträgt rund 1 Stunde. Der Fahrpreis für eine einfache Fahrt liegt bei 40 $, Kinder zahlen die Hälfte.
  • Das Postboot Marcella III fährt jeden Mittwoch nach Nassau, der Fahrpreis für eine einfache Fahrt beträgt 45 $, die Fahrzeit beträgt 12 Stunden.

Mobilität[Bearbeiten]

  • Es gibt eine öffentliche Busslinie vom Internationalen Bazaar nach Lucaya, Fahrpreis: 1 Dollar.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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