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Gelderse Vallei

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Die Gelderse Vallei („Geldrisches Tal“) ist eine Region im Übergangsgebiet der beiden Provinzen Gelderland und Utrecht. Sie wird begrenzt vom Utrechtse Heuvelrug („Utrechter Hügelrücken“) im Westen, im Süden vom Neder-Rijn, der Veluwe im Osten und den Randmeren der früheren Zuiderzee im Norden. Der Süden der Region ist ziemlich verstädtert mit den Gemeinden Wageningen (GL), Ede (GL), Rhenen (UT) und Veenendaal (UT).

Hintergrund[Bearbeiten]

Bevor die Gelderse Vallei entstand, war dies das Tal der Maas. Während der vorletzten Eiszeit. Eine große aus dem Norden hereinragende Eisfläche staute nach links, rechts und vorne Sedimente auf. Dadurch entstanden die Endmoränen des Utrechtse Heuvelrug und die Westflanke der Veluwe. Die Maas wurde nach Westen gezwungen: Als sich das Eis zurückzog, entstand ein tiefes Tal, dass im Lauf der Zeit mit Lehm und Sand bedeckt wurde.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die heutige Bevölkerung des Gebietes zeichnet sich durch ihren strengen Protestantismus aus. Ausgehend von den Wahlergebnissen für die kleine kalvinistische Partei SGP sind die Dörfer Ederveen, Harskamp, Noordwijkerbroek und Wekerom die strengsten mit einer absoluten Mehrheit für diese Partei. Aber auch in fast allen anderen Dörfern erreichen die kalvinistischen Parteien eine satte Mehrheit der Wähler. Nur in den größeren Orten im Süden der Vallei (Ede, Bennekom, Wageningen) und im Norden (Amersfoort, Hoevelaken, Leusden, Nijkerk) gelingt ihnen das nicht. Eine Ausnahme bildet das Dorf Achterveld, das größtenteils katholisch ist. Eine andere Ausnahme ist Wageningen. Als Folge der dortigen (Landwirtschafts-)Universität ist die Bevölkerung relativ links und nur wenig gläubig.

Landschaft[Bearbeiten]

Das tief gelegene Gebiet ist relativ feucht. Teile des Gebietes waren früher Sumpf. Vor allem im Binnenveld („Innenfeld“ zwischen Ede, Wageningen, Rhenen und Veenendaal) gibt es noch Reste davon. Diese stehen unter Naturschutz. Die Landschaft wechselt zwischen Grasland und kleinen Wald- und Heidegebieten. Ein Beispiel dafür ist das Wald- und Heidegebiet „Erica“ westlich von Barneveld.

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Die Vallei wird sehr intensiv als Viehzuchtgebiet genutzt. Vor allem Schweinemastanlagen kommen vor und um Barneveld gibt es eine hohe Konzentration von Geflügelzuchtbetrieben. An den Rändern der Veluwe und des Utrechtse Heuvelrug befindet sich auch Ackerland. Die sogar für niederländische Verhältnisse intensive Viehzucht hat einen hohen Mistüberschuss zur Folge. Dies wirkt sich negativ auf die ökologische Qualität des Bodens aus.

Tourismus[Bearbeiten]

Die intensive landwirtschaftliche Nutzung der Gelderse Vallei führt dazu, das diese Region abseits der Touristenpfade liegt, allenfalls als Transitstrecke genutzt wird. Es gibt jedoch Initiativen, die dies ändern sollen Eine Stichting Vernieuwing Gelderse Vallei (Stiftung „Erneuerung der Gelderse Vallei“) setzt sich für ein größeres Gleichgewicht zwischen der Nutzung und dem Erhalt bzw. der Neuschaffung von Natur ein. Das wird die Region in Zukunft für den sanften Tourismus interessanter machen.

Einteilung[Bearbeiten]

Die Gelderse Vallei lässt sich in drei Gebiete einteilen:

  • Die Eemvallei (zwischen Amersfoort und dem Eemmeer) mit den Orten: Amersfoort; Hoogland, Eembrugge, Eemnes, Eemdijk, Spakenburg, Baarn und Soest. Die Eemvallei liegt in der Provinz Utrecht. Sie ist benannt nach dem Flüsschen Eem.
  • Die Nördliche Vallei (zwischen Harskamp/Wekerom und dem Nijkerkernauw/Nuldernauw) mit den Orten: Harskamp, Wekerom, Kootwijkerbroek, Stroe, Barneveld, Voorthuizen, Achterveld (UT), De Glind, Leusden (UT), Hoevelaken, Terschuur, Zwartebroek, Nijkerkerveen, Nijkerk und Putten. Die Orte liegen überwiegend in der Provinz Gelderland. Das Gebiet wird vom Barneveldse Beek entwässert.
  • Die Südliche Vallei (südöstlich von Leusden und Barneveld) mit den Orten: Wageningen, Rhenen (UT), Bennekom, Ede, Veenendaal (UT), De Klomp, Ederveen, Lunteren, Renswoude (UT), Scherpenzeel, Overberg (UT), Maarsbergen (UT) und Woudenberg (UT). Die Orte liegen vorwiegend in der Provinz Gelderland. Die Entwässerung erfolgt durch den Lunterse Beek, den Heiligenbergerbeek, den Valleikanaal und die Grift (oder Grebbe)

Weblinks[Bearbeiten]

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