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Cap-Haïtien

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Cap-Haïtien
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Cap-Haïtien ist die zweitgrößte Stadt Haitis.

Hintergrund[Bearbeiten]

Cap-Haïtien wurde 1670 in einer geschützten Bucht an der Nordküste Haitis gegründet und war jahrhundertelang die Hauptstadt Haitis, bevor diese im 19. Jahrhundert nach Port-au-Prince verlegt wurde.

Nach der weitgehenden Zerstörung von Port-au-Prince durch das Erdbeben von 2010 ist Cap-Haïtien wohl die letzte Stadt Haitis, die noch über sehenswerte Architektur aus der französischen Kolonialzeit verfügt. Die Bauwerke stammen meist aus der Zeit kurz nach 1842, als ein schweres Erdbeben die Stadt verwüstete.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • 1 Aéroport international du Cap-Haïtien. Der Flughafen ist sehr klein mit kaum Infrastruktur vor Ort (nicht mal ein Geldautomat!), wird aber international aus den USA angeflogen. Wegen der amerikanischen Einreisebestimmungen sollte man einen Inlandsflug von Port-au-Prince in Erwägung ziehen. Eine Fahrt mit dem Taxi in die Stadt kostet je nach Verhandlungsgeschick 5-10 $.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Nördlich der Stadt liegt das private Resort Labadee der Royal Caribbean. Kreuzfahrtschiffe des Unternehmens legen regelmäßig dort an, um ihren Gästen in vergleichsweise sicherer Umgebung einen Tag am Strand von Haiti zu gönnen.

Regulären Fährverkehr in die Stadt gibt es nicht; der Hafen der Stadt dient ausschließlich Frachtschiffen.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Stadt ist recht kompakt gebaut und kann ohne Weiteres zu Fuß durchquert werden.

Die Altstadt von Cap-Haïtien wurde systematisch nach einem Schachbrettmuster errichtet. Die Straßen in Nord-Süd-Richtung sind mit Buchstaben benannt (Rue A im Osten bis Rue Q im Westen), Straßen in West-Ost-Richtung mit Zahlen (Rue 1 im Süden bis Rue 29 im Norden), Adressen werden in der Regel anhand der nächsten Kreuzung angegeben (z. B. Rue 19 K), daneben gibt es noch den Boulevard der direkt am Ufer verläuft. Da in der Altstadt auch die meisten Sehenswürdigkeiten liegen ist die Orientierung in der Stadt recht einfach.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Cathedrale Notre-Dame. Die Kathedrale in Cap-Haïtien stammt aus dem Jahr 1670 und überstand bisher alle Irrungen und Wirrungen. Sie ist heute noch Sitz des katholischen Erzbistums Cap-Haïtien.


Aktivitäten[Bearbeiten]

Nördlich der Stadt gibt es einige schöne Sandstrände zum Baden.

Einkaufen[Bearbeiten]

An der Kreuzung Rue 24/Boulevard gibt es einen Touristenmarkt mit allerlei Souvenirs.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 Hotel Le Paradis, Rue 19 K. Tel.: 3493.0513. Frisch renoviertes Hotel in der Altstadt unweit der Kathedrale der gehobenen Kategorie.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • 2 Palast Sanssouci (im Ort Milot, ca. 20 km südlich von Cap-Haïtien). Der Palast Sanssouci war Residenz des einzigen Königs von Haiti, Henri Christophe, und galt zu seiner Zeit als eine der prachtvollsten Schlösser der Karibik, der den Reichtum und Wohlstand Haitis gegenüber Besuchern demonstrieren wollen. Tatsächlich wurde das Schloss nur sieben Jahre bewohnt, von 1813 bis zum Freitod des Königs 1820; das Erdbeben von 1842 gab dem leerstehenden Schloss schließlich den Rest sodass nur noch Trümmer in der Landschaft stehen. Die Überreste des Schlosses gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.
  • 3 Zitadelle Laferrière (ca. 25 Kilometer südlich von Cap-Haïtien). Auf dem Gipfel des 970 Meter hohen Pic Laferrière befindet sich diese alte Höhenburg aus dem Jahr 1820, die das Land Haiti vor einer möglichen französischen Invasion schützen sollte. Bis heute sollen in den Gemäuern Kanonen und Kanonenkugeln lagern - tatsächlich genutzt wurde die Burg nie. Die Burg gilt heute als Wahrzeichen Haitis und gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Vom Palast Sanssouci führt ein 11 km langer, gut ausgebauter Pfad auf die Burg, der sich als Tageswanderung bezwingen lässt (unbedingt Trinkwasser mitnehmen wegen der tropischen Hitze!) Vom Bergfried bietet sich eine imposante Aussicht über den Norden Haitis bis weit hinaus ins Meer.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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