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Bodie

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Bodie
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Bodie ist eine Geisterstadt im US-Bundesstaat Kalifornien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Blick auf Bodie. Etwa 5 % aller Gebäude von 1880 stehen heute noch.
Wheaton und Hollis Hotel
Blick in ein altes Geschäft. Hier scheint die Zeit des Goldrauschs in Kalifornien stehen geblieben zu sein.

Im Jahre 1859 entdeckten Goldsucher eine Goldader in dieser Gegend, weniger später entstand eine der größten Städte Kaliforniens an dieser Stelle mitten in den Rocky Mountains. Bereits 20 Jahre später hatte Bodie über 10.000 Einwohner, eigene Eisenbahnlinien, Zeitungen, über 50 Goldminen, Krankenhäuser, Baseball-Team, Schulen - und über 65 Saloons.

Die Blüte erlebte Bodie um 1880, als es die drittgrößte Stadt Kaliforniens war und einen berüchtigten Ruf als Sündenpflaster und Lasterstadt besaß. Täglich geschahen Raub, Mord und Postkutschenüberfälle. Der Tagebucheintrag eines kleinen Mädchens: Goodbye god, I am going to Bodie wurde im ganzen Wilden Westen berühmt. Der Pfarrer von Bodie beschrieb seine Stadt als ein Meer von Sünde, von den Stürmen der Wollust und Leidenschaft gepeitscht.

Insgesamt wurde in Bodie Gold im Wert von $900 Millionen gefördert. Nach 1900 waren die Goldvorkommen ausgebeutet und die Stadt schrumpfte so schnell, wie sie gewachsen war. Bereits wenige Jahre später war sie eine Geisterstadt mitten in der Wüste. Heute stehen noch etwa 5 % der Häuser und bieten einen bizarren Anblick. Teilweise stehen in den Saloons noch die Flaschen auf dem Tresen und Chips liegen verstreut auf dem Roulette-Tisch. Selbst die Regale der Gemischtwarenläden sind noch gefüllt und die Ausstattung des Friseursalons ist vollständig. Dank der Arbeit eines Museumsvereins konnte das einzigartige Flair dieser Goldgräberstadt erhalten werden. Seit 1962 ist Bodie State Historical Park in Kalifornien und über 100.000 Touristen nutzen jedes Jahr die Gelegenheit, eine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen.

Anreise[Bearbeiten]

Bodie liegt etwa eine halbe Stunde nördlich vom Mono Lake und dem Ostausgang des Yosemite-Nationalparks. Vom Highway 395 geht eine staubige Straße 13 Meilen bis nach Bodie. Eine Anreise ist nur mit dem Auto möglich.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Jedes einzelne Haus von Bodie eine Sehenswürdigkeit an sich. Ob die alte Schule, die Feuerwache, Hotels, Kirchen, Geschäfte, Saloons, Sägewerk, Tankstelle oder auch jedes einfache Wohnhaus. Eine Übersicht über alle noch existierenden Gebäude gibt es als Broschüre im Museumsshop oder im Internet auf der Homepage von Bodie.

Literatur[Bearbeiten]

  • Jan, Calamity ; Pierson, Jan: Goodbye God, I’m Going to Bodie. Olympia, WA : Wild West Publications, 2002, ISBN 978-0-9721800-0-9.

Weblinks[Bearbeiten]

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