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Bimini

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Karte von Bimini

Bimini ist eine Inselgruppe der Bahamas.

Regionen[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Inseln wurden 1513 von dem Spanier Juan Ponce de Leon entdeckt, der auf der Suche nach der sagenhaften „Quelle der Jugend“ war, von der die Taino-Indianer auf PUERTO RICO ihm erzählt hatten.

Die Biminis liegen nur 81 km von Miami entfernt, aber über 200 km nordwestlich von Nassau. Sie erstrecken sich als kleine Inselchen, Cays und Felsen bogenförmig über 45 km Länge nordwestlich der Insel Andros. Am bekanntesten sind die beiden Hauptinseln North Bimini und South Bimini. Der Schriftsteller Ernest Hemmingway („Der alte Mann und das Meer“ - „Islands in the Stream“) lebte lange Zeit auf North Bimini. Er machte dieses Fischerparadies in Amerika bekannt.

Im 17. und 18. Jahrhundert führte die Hauptsegelroute der Handelsschiffe von Südamerika nach Europa hier entlang. Piraten versuchten, diese Schiffe in die Riffe oder Sandbänke dort zu treiben, um sie dann auszurauben. Bekannte Männer wie Henry Morgan und Blackbeard kontrollierten das Seegebiet. Über 200 Jahre lang lebten die Insel von der Piraterie, noch heute sind Schatzsucher dort, nach dem vergrabenen Schatz von Henry Morgan zu suchen.

1881 lebten 663 Menschen auf den Bimini Inseln. Heute wird die Einwohnerzahl der Insegruppe mit 1.720 angegeben.

Heute sind die Biminis für ihre Angelwettbewerbe weltberühmt. Die Saison zum Thunfischfang ist vom 7. Mai bis 15. Juni, der Thunfisch kann bis zu 900 kg Lebendgewicht erreichen.

Die einzige Hauptstraße von North Bimini ist der King´s Highway. Ein großer Name für eine schlechte Straße. Am Beginn der Straße befinden sich die Ruinen des Bimini Bay Road and Gun Club. Dies war das erste Hotel auf der Insel, es wurde 1926 von einem Wirbelsturm zerstört.

In den 1920-er Jahren gab es in Nordamerika das strenge Verbot, Alkohol zu brennen. Damals entstanden auf den Bahamas die sogenannten Rum-Runner. Schmuggler nutzten die kurze Entfernung von den Biminis zur amerikanischen Küste für den Transport von Rum und anderen Alkoholika. Eines dieser Schiffe ist die „Sapona“. Sie hatte im Hafen von Bimini geladen und sank 1929 in einem Wirbelsturm. Heute ist sie ein beliebtes Ziel für Taucher.

In den Jahren 1935 bis 1937 lebte der Schriftsteller Ernest Hemingway in Alice Town auf North Bimini im Compleat Angeler Hotel in Alice Town, von dort siedelte er in sein Haus „Blue Marlin Cottage“ über. Er schrieb dort seinen Roman „Der Alte Mann und das Meer“, die ersten Kapitel für den Roman „Inseln im Strom“ und überarbeitete den Roman „Haben und nicht Haben“. Er verbrachte aber auch viel Zeit beim Fischen. Im wird nachgesagt, er habe das Fischen in der Region populär gemacht. Im Compleat Angler Hotel enstand im Gedenken an ihn ein kleines Museum.

Sportfischerei[Bearbeiten]

Während das innere Becken der Karibischen See einen dramatischen Rückgang der Fischbestände verzeichnet, sind die Gewässer um die Bahama Inseln mit ihrem direkten Zugang zum Atlantischen Ozean noch immer fischreich. Alljährlich finden auf den verschiedenen Inseln internationale Angelwettbewerbe statt, die zum größten Teil von nordamerikanischen Teilnehmern besetzt sind, insbesondere sogenannte „Billfish“- und „Bonefish“ - Tournaments. Zu den „Bill“-Fischen gehören die Schwert- und Fächerfische, also Blauer Marlin und Weißer Marlin, die mehrere hundert Kilogramm schwer werden können. Das britische Museum kann das 55 cm lange Schwert eines solchen Fisches vorweisen. Thunfisch (Tuna) ist normalerweise nicht so schwer wie der Marlin, aber ungeheuer schnell, der Fisch kann Geschwindigkeiten von 55 km/h erreichen. Der karibische Dolphin hat absolut nichts mit dem Delphin zu tun, auch wenn der Name ähnlich ist Er hat eine Körperlänge von fast zwei Metern, ist aber sehr schmal und erreicht ein Körpergewicht um 20 kg. Lebend ist er auf dem Rücken leuchten blau, auf der Unterseite gelblich gefärbt. Bei toten Fischen verblassen die Farben sehr schnell. Als „Bone“-Fisch wird die Meeräsche bezeichnet, die überwiegend in flachen Gewässern mit Angelleine und Haken geangelt wird. Andere Arten des Sportfischens sind Haiangeln und Nachtangeln.

Wasserflugzeuge[Bearbeiten]

Im Jahre 1917 zog Arthur Burns "Pappy" Chalk von Paducah im Staate Kentucky nach Miami. In Kentucky war er Automechaniker und hatte erste Flugstunden genommen. In Miami traf er auf Tony Jannus, der 1914 die ersten Linienflüge von St. Petersburg nach Tampa ausgeführt hatte. Chalk gründete 1919 nach dem I. Weltkrieg eine eigene Fluggesellschaft. Mit einem einmotorigen Wasserflugzeug machte er Rundflüge für 5 Dollar und gab Flugstunden für 15 Dollar. Sein erster „Terminal“ war ein Sonnenschirm neben dem Anleger des Royal Palm Hotels in Miami. Sein erstes Flugziel ausserhalb der USA war Bimini.

Nach einiger Zeit verlegte er seine Flugbasis nach Watson Island, einer künstlichen Insel. Reiche Geschäftsleute, Jäger und Angler kamen durch Ernest Hemingway als Kunden zu ihm. Während des II. Weltkrieges führte er Suchflüge nach deutschen U-Booten durch. 1964 setzte sich Arthur B. Chalk zur Ruhe. Dean Franklin, ein langjähriger Freund kaufte die Fluggesellschaft 1966. Im Jahre 1973 ging die Gesellschaft an den Geschäftsmann Edward Dixon über, der sie direkt an „Resorts International“, die Investoren von Paradise Island in Nassau weiterverkaufte. Zu dieser Zeit stellte man die Flotte auf 30-sitzige Albatross Wasserflugzeuge um. 1981 nahm man den Linienverkehr zwischen Miami, West Palm Beach und Nassau auf. In der Fernsehserie „Miami Vice“ spielten Chalk´s Wasserflugzeuge immer eine grosse Rolle.

Der Eigentümer von Resorts International, Jim Crosby, verstarb 1986 und Donalt Trump übernahm die Firma im Jahre 1987. Die Wasserflugzeuge wurden in Arizone eingemottet. Schon nach einem Jahr vergaufte Donald Trump Resorts International samt Wasserflugzeuge an Merv Griffin Enterprises.

Die Wasserflugzeuge hatten das Problem, nur bei Tageslicht starten und landen zu können, weil man Schwierigkeiten bei Nachtwasserungen feststellte. Aus diesem Grunde gründete Resorts International 1989 eine neue Fluggesellschaft „Paradise Island Airways“, speziell für ihre Gäste in Nassau, mit einem eigenen Flugplatz auf Paradise Island.

Im Juni 1991 wurde Chalk´s Airways erneut verkauft, an „United Capital Corporation“. Im gleichen Jahr beförderte man rund 30.000 Fluggäste. Die Gesellschaft wurde umbenannt in Flying Boat Incorporation. Im März 1994, nach 75 Jahren Betrieb, gab es den ersten Unfall. Ein Wasserflugzeug verunglückte beim Start auf den Florida Keys, zwei Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod.

Eine Gruppe von Investoren kaufte Chalk´s im Januar 1996 für 5 Millionen Dollar, in der Folgezeit flog die Fluglinie unter dem Namen „Pan Am Air Bridge“. Schon im September 1997 gab es neue Käufer. Air Alaska erwarb 70 % der Anteile und die Landerechte auf Watson Island. Aber Anfang 1999 ging die Firma in Konkurs, der Flugbetrieb wurde eingestellt, um nach kurzer Zeit unter dem Namen Chalk´s International Airlines wieder aufgenommen zu werden. Der Grund: der Flugplatz auf Paradise Island wurde 1999 geschlossen, die Insel war nun nur noch mit Wasserflugzeugen direkt von Miami aus erreichbar. Der enorme Zuwachs in der Tourismus Branche wirkte sich auch auf Chalk´s aus. Ab dem Jahr 2000 flog man zusätzlich nach Grand Bahama um Touristen in das neue Hotel „Our Lucaya Resort, Golfplatz und Marina“ zu befördern. Wie viele andere Fluglinien wurde auch Chalk´s vom Terroranschlag vom 11. September 2001 schwer getroffen, 25 % der Flüge mussten gestrichen werden. Weitere Passagierrückgänge gab es nach dem Beginn des Irak Krieges 2003. In den folgenden Jahren flog die Fluggesellschaft unter dem Namen „Chalk´s Ocean Airways“. Die Gesellschaft gilt als das führende Unternehmen für Wasserflugzeuge und hatte bis zu 130 Angestellte.

Im Dezember 2005 verunglückte ein Wasserflugzeug auf dem Weg von Fort Lauderdale nach Bimini nach einem nicht geplanten Zwischenstopp in Watson Island. 18 Fluggäste und beide Piloten kamen dabei ums Leben. Spätere Flugunfall Untersuchungen ergaben eine Bruch der Hauptverbindung zu den Kerosintanks in einem der Flügel. Seitdem kämpft die Gesellschaft um neue Flug-, Start- und Landerechte.

Die Basis von Chalk´s Wasserflugzeugen findet man in Alice Town.

Anreise[Bearbeiten]

mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die Flugzeit von South Bimini nach Nassau beträgt 50 Minuten, nach Miami 35 Minuten.

North Bimini, IATA Code - NSB, nur Wasserflugzeuge, Alice Town

South Bimini Airport, IATA Code - BIM, 5.430 x 100 Feet (1.790 x 30 Meter) Landebahn, Tel. 347-3101, Pass- und Zollbehörde

North Cat Cay, IATA Code - CXY, 1.300 x 75 Feet (425 x 23 Meter) Landebahn, Tel. 347-3565, privat, die Landegebühr für Privtmaschinen beträgt 25 US $. Landemöglichkeiten auch für Wasserflugzeuge.

Ocean Cay, ICAO Code - MYBO, 2 Landebahnen 1.650 x 60 Feet (540 x 18 Meter), Tel. 347-2397, privat, Pass- und Zollbehörde, uneingeladene Besucher sind nicht willkommen.

mit dem Schiff[Bearbeiten]

Postboot:

Das Mailboat Bimini Mack fährt von Alice Town - North Bimini nach Nassau, die Fahrzeit beträgt ca. 12 Stunden, mit Zwischenstop in Cat Cay. Der Fahrpreis für eine einfache Fahrt beträgt 45 $. Abfahrt in Nassan am Donnerstag um 02 Uhr, Rückfahrt von Alice Town am Montag um 19 Uhr.

Wasertaxi: TSL Water Taxi, Tel. 347-2245, die Fahrt vom Government Dock nach South Bimini dauert 5 Minuten.

Weblinks[Bearbeiten]

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