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Anastasopolis

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20120519 north view Anastasioupolis Perithorio Amaksades Rhodope West Thrace Greece.jpg
Anastasopolis
Provinzunbekannt
unbekannte Verwaltungseinheit: Q532 (edit)
Einwohnerunbekannt
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Höheunbekannt
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Lage
Lagekarte von Griechenland
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Anastasopolis

Anastasopolis, oder Anastasiopolis ist eine antike Stadt in Nordost-Griechenland.

Eingang zur Ruinenstadt
Anastasiopolis
Weg zwischen den Ruinen
Reste der Stadtmauer
Die Natur erobert die Stadt

Hintergrund[Bearbeiten]

1 Anastasiopolis Typ ist Gruppenbezeichnung lag an der Via Egnatia und erhielt seinen Namen wahrscheinlich von Kaiser Anastasius (491-518). Es befand sich am Nordufer des Vistonis-Sees (zwischen Xanthi und Komotini) mit einem bedeutenden Hafen mit Zugang über den See zum Meer. Wegen der Versandung durch den nahe gelegenen Fluss liegt die Ruinenstadt heute in einiger Entfernung zum See. Die Stadt wurde im frühen 13. Jahrhundert zerstört, aber später unter Andronikos III (1328-1341) wieder aufgebaut. Die meisten erhaltenen Überreste stammen aus dieser Phase, obwohl auch frühere Phasen relativ leicht zu erkennen sind. Die Via Egnatia hatte zu diesem Zeitpunkt als Handelweg deutlich an Bedeutung verloren zugunsten des Seehandels (besonders durch die oberitalienischen Städte, wie Venedig). Damit war vielen Orten entlang der Via Egnatia die wirtschaftliche Grundlage entzogen und der Niedergang unaufhaltsam. Da keine archäologischen Grabungen durchgeführt wurden, befindet sich die Stadt in völlig verwildertem Zustand, was aber einen besonderen Reiz hat, so dass sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt, wenn man in der Gegend unterwegs ist.

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Strecke Xanthi-Komotini biegt im Dorf Amaxades an der Unterführung die Autobahn ab und folgt dem asphaltierten Feldweg. Es ist vorteilhaft sich den Verlauf vorher auf Google Earth anzuschauen, da der Weg nicht beschildert ist. Erst kurz vor dem Ziel hört der der geteerte Feldweg auf. Die restlichen 2 km Feldweg sind auch ohne 4W gut zu fahren. Das Eingangstor befindet sich auf der Nordseite. Da es gewöhnlich verschlossen ist, betritt man die Ruinenstätte durch das lose Gitter im Tor.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vom Eingangstor folgt man dem Feldweg, der als Rundweg entlang der meisten Ruinen führt. Es gibt keine Tafeln, die die jeweiligen mit Efeu überwucherten Ruinen erklären. Gerade diese Kombination von interessanten Ruinen und der wilden Natur machen den Besuch lohnenswert.

Küche[Bearbeiten]

In den Dörfern der Umgebung findet man sowohl Restaurants als auch Fast Food. Empfehlenswert wegen der schöneren Umgebung ist es bis an die Küstenorte Fanari oder Porto Lagos zu fahren.

Unterkunft[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen Unterkünfte sind in Porto Lagos, Xanthi oder Komotini.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Wegen der völlig naturbelassenen, urwaldartigen Vegetation sollte man mit geeigneten hohen Schuhen und dichter Kleidung das Gelände erforschen.
  • Ausreichender Schutz gegen Stechmücken ist erforderlich.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • 1 Porto Lagos. schöner touristischer Badeort mit Fischerhafen und Marina
  • 2 Fanari. schöner touristischer Badeort mit Fischerhafen und Marina
  • 1 Maroneia. Interessante Ausgrabungsstätte und geologisch beeindruckende Steinformationen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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