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Alexandria/Gumruk

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Alexandria ·الإسكندرية
El-Gumruk ·حي الجمرك
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El-Gumruk (arabisch: ‏حي الجمرك‎, Ḥaiy al-Ǧumruk) ist ein Stadtteil von Alexandria. Gumruck befindet sich auf der Landzunge zwischen Ost- und Westhafen. Am Westufer befinden sich zahlreiche Bootswerkstätten. Die östliche Grenze zum Stadtzentrum ist die Shuhada St. westlich des Windsor Palace Hotels.

Unterstadtteile[Bearbeiten]

  • Hafen von Alexandria (‏ميناء الإسكندرية‎, Mīnāʾ al-Iskandarīya)
  • Al-Gumruk (‏الجمرك‎, „der Zoll“)
    • Raʾs at-Tīn (‏رأس التين‎)
    • Al-Anfūschī (‏الانفوشي‎)
  • Al-Manschīya (‏المنشية‎)
  • Al-Labān (‏اللبان‎)

Anreise[Bearbeiten]

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

Stadtteilplan el-Gumruk

Die Anreise kann mit einem Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln (Straßenbahn) erfolgen.

Im Westen von Anfuschi befindet sich die Straßenbahnendhaltestelle 1 Ras el-Tin für die (gelben) Linien 6, 15 und 36.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

An der Westseite des Osthafens gibt es eine 2 Marina (31° 12′ 37″ N 29° 53′ 0″ O) mit 50 Liegeplätzen für Yachten mit einer maximalen Länge von 15 Metern und einem maximalen Tiefgang von 5 Metern. Die Marina wird vom Alexandria Yacht Club unterhalten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Moschee Abu al-Abbas al-Mursi
Qāitbāy-Zitadelle
Franziskanerkirche Hl. Katharina
Einstige Grablege des italienischen Königs Viktor Emanuel III.

Moscheen[Bearbeiten]

  • 1 Moschee des Abu al-Abbas al-Mursi (مسجد أبو العباس المرسي). Moschee des Abu al-Abbas al-Mursi in der Enzyklopädie Wikipedia Moschee des Abu al-Abbas al-Mursi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMoschee des Abu al-Abbas al-Mursi (Q1323845) in der Datenbank Wikidata. Die neoislamische Moschee ist die bedeutendste Alexandrias. Sie nutzt viele Stilelemente aus Andalusien. (31° 12′ 20″ N 29° 52′ 56″ O)
  • 2 Tirbāna (مسجد تربانة, Masǧid Tirbāna). Tirbāna in der Enzyklopädie Wikipedia Tirbāna im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTirbāna (Q12204316) in der Datenbank Wikidata. Die Moschee an der Kreuzung Schāriʿ Masgid Tirbāna und der Schāriʿ Faransā ist eine Moschee im osmanischen Baustil. (31° 12′ 3″ N 29° 53′ 14″ O)
  • 3 esch-Schurbagi-Moschee (مسجد الشوربجي, Masǧid asch-Schūrbaǧī). esch-Schurbagi-Moschee in der Enzyklopädie Wikipedia esch-Schurbagi-Moschee im Medienverzeichnis Wikimedia Commonsesch-Schurbagi-Moschee (Q12242717) in der Datenbank Wikidata. Die dreischiffige Moschee im osmanischen Stil wurde für den Marokkaner ʿAbd el-Bāqī esch-Schūrbaǧī 1171 AH (1758) errichtet. Nach umfangreicher Restauration besitzt sie heute wieder ihr ursprüngliches Aussehen. (31° 11′ 57″ N 29° 53′ 13″ O)

Kirchen[Bearbeiten]

  • 6 Kathedrale der hl. Katharina (كاتدرائية سانت كاترين, Kātidrāʾīya Sānt Kātrīn). Kathedrale der hl. Katharina in der Enzyklopädie Wikipedia Kathedrale der hl. Katharina im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKathedrale der hl. Katharina (Q1450280) in der Datenbank Wikidata. Die 1847–1856 nach Plänen des franziskanischen Architekten Serafino da Baceno errichtete neobarocke Kathedrale befindet sich in der Schāriʿ Kanisat Sānt Kātrīn, die man von der Schāriʿ Nūbār in südlicher Richtung erreicht. Die heutige Fassade wurde 1927 nach Plänen des italienischen Architekten Mario Avena gestaltet. Die Kathedrale dient als Bischofskirche des römisch-katholischen Apostolischen Vikariats Alexandria in Ägypten und als Kirche des örtlichen Franziskanerklosters. In der Kirche befindet sich das Grab der hl. Sabina. Auf der Rückseite des Hauptaltars befand sich bis zum Dezember 2017 die Grablege des italienischen Königs Viktor Emanuel III.,[1] der 1947 im alexandrinischen Exil verstorben war. Seine letzte Ruhe wird er im römischen Pantheon finden. (31° 11′ 40″ N 29° 53′ 41″ O)
  • 7 Kirche in der Franziskanerschule. Im Obergeschoss der nordöstlich der Kathedrale der hl. Katharina gelegenen Schule, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde, befindet sich eine lange Zeit vergessene Kirche mit zum Teil ungewöhnlichen Motiven an den Wänden und im Altarbereich, u. a. mit Darstellungen von Pyramiden und musizierenden Frauen.[2] Eine Besichtigung ist schwierig, aber in Absprache mit der Schulleitung nicht unmöglich. (31° 11′ 41″ N 29° 53′ 43″ O)
  • 8 Kathedrale Evangelismos (Ιερός Καθεδρικός Ναός Ευαγγελισμού της Θεοτόκου Αλεξάνδρειας). Kathedrale Evangelismos in der Enzyklopädie Wikipedia Kathedrale Evangelismos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKathedrale Evangelismos (Q1356821) in der Datenbank Wikidata. Die neogotische griechisch-orthodoxe Mariä-Verkündigung-Kathedrale befindet sich nördlich der Kathedrale der hl. Katharina und wurde 1847 bis 1856 nach Plänen des italienischen Architekten Luigi Storari errichtet. (31° 11′ 43″ N 29° 53′ 46″ O)
  • 9 Kirche des hl. Markus (Saint Mark Episcopal Church/Cathedral), 4 Tahrir Sq., El Mansheya, Alexandria. Tel.: +20 (0)3 487 0446. Die anglikanische Kirche befindet sich an Nordostrand des Mīdān Manschīya. Gottesdienst: Sonntags 10:30 Uhr englischer Gottesdienst (Holy Communion), freitags 18:30 Uhr sudanesischer Gottesdienst (Dinka). (31° 11′ 51″ N 29° 53′ 40″ O)
  • 12 Kirche der armenischen Katholiken (كنيسة الأرمن الكاثوليك, Kanīsat al-Arman al-Kāthūlīk), 8 el-Mīnā esch-Scharqīya St. (31° 11′ 58″ N 29° 53′ 48″ O)

Synagoge[Bearbeiten]

  • 13 Menasce-Synagoge (كنيس منشا), Midan Orabi (Abzweig in die Saad Zaghlul St.). Menasce-Synagoge in der Enzyklopädie WikipediaMenasce-Synagoge (Q6816483) in der Datenbank Wikidata. Die Synagoge kann nur von außen besichtigt werden. (31° 11′ 55″ N 29° 53′ 37″ O)

Antike Nekropolen[Bearbeiten]

  • 14 Gräberfeld el-Anfuschi (مقابر الأنفوشي, Maqābir al-Anfūschī) (südlich der Straßenbahnendhaltestelle Linie 15, südöstlich vom Ras-et-Tīn-Palast). Gräberfeld el-Anfuschi in der Enzyklopädie Wikipedia Gräberfeld el-Anfuschi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGräberfeld el-Anfuschi (Q20424374) in der Datenbank Wikidata. Es können vier Gräber besichtigt werden, in der Nähe des Eingangs sind verschiedene Särge und Baufragmente ausgestellt. Die erst 1901 entdeckte Nekropole wurde in der Zeit vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis ins 2. nachchristliche Jahrhundert benutzt. Geöffnet: Täglich 9–16:30 Uhr. Preis: Eintritt LE 40, für Studenten LE 20 (Stand 11/2018). (31° 12′ 8″ N 29° 52′ 26″ O)
Gräberfeld von al-Anfūschī

Islamische Bauten[Bearbeiten]

  • 15 Qāitbāy-Zitadelle (قلعة قايتباي) (Nordspitze der Landzunge zwischen West- und Osthafen). Qāitbāy-Zitadelle in der Enzyklopädie Wikipedia Qāitbāy-Zitadelle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsQāitbāy-Zitadelle (Q1938065) in der Datenbank Wikidata. Die Zitadelle wurde 1477 unter dem Mameluken-Sultan el-Aschraf Seif ed-Dīn Qāitbāy errichtet, später zerstört und zweimal umgebaut. Öffnungszeiten: 9–16:30 Uhr. Eintrittspreis tagsüber LE 60, für Studenten LE 30 (Stand 11/2018). (31° 12′ 49″ N 29° 53′ 8″ O)
  • 16 Ras-et-Tin-Palast (قصر رأس التين, Qaṣr Raʾs at-Tīn). Ras-et-Tin-Palast in der Enzyklopädie Wikipedia Ras-et-Tin-Palast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRas-et-Tin-Palast (Q1893940) in der Datenbank Wikidata. Sommerpalast von Muhammad Ali. Der Palast ist nicht zugänglich. (31° 11′ 58″ N 29° 52′ 7″ O)

Museen[Bearbeiten]

  • 17 Meeresbiologisches Museum (متحف الأحياء المائية). Meeresbiologisches Museum in der Enzyklopädie WikipediaMeeresbiologisches Museum (Q31689) in der Datenbank Wikidata. das kleine Museum befindet sich an der Südwestecke der Außenmauer der Qāitbāy-Zitadelle. Eintrittspreis LE 5 (Stand 9/2013). (31° 12′ 48″ N 29° 53′ 6″ O)
  • 18 Aquarium. Befindet sich im Meeresbiologischem Institut auf dem Weg zur Qāitbāy-Zitadelle. Eintrittspreis LE 10 (Stand 11/2018). (31° 12′ 46″ N 29° 53′ 5″ O)
  • Unterwassermuseum (المتحف الغارق). Unterwassermuseum in der Enzyklopädie WikipediaUnterwassermuseum (Q12192226) in der Datenbank Wikidata. Ein für jedermann zugängliches Museum für die versunkenen Bauten aus griechischer Zeit ist seit einem Jahrzehnt in der Diskussion. Derzeit kann man die archäologischen Überreste an der Insel Pharos und den Sommerpalast des Mark Anton besichtigen nur als Taucher aufsuchen (mit Alexandra Dive, siehe unten). Eintrittspreis: LE 50 (meist im Preis der Tauchgänge inbegriffen, Stand 9/2013). Das Areal vor der Qāitbāy-Zitadelle im Bereich des alten Leuchtturms verfügt über ausreichende Sichtverhältnisse, so lassen sie Säulen- und andere Baufragmente, Sphingen etc. erkennen. Dagegen sind die Sichtverhältnisse (30 bis 50 cm) im Bereich des Palasts der Kleopatra (Osthafen) äußerst eingeschränkt, es lassen sich nur wenige Überreste wie Amphoren und ein Flugzeug aus dem 2. Weltkrieg ausmachen.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Mīdān al-Manschīya

Die nachfolgenden Plätze bildeten einst das Zentrum von Alexandria, das sich aber bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Midan Sa'ad Zaghlūl ostwärts verschob. Der einstige Place des Consuls, heute Mīdān al-Manschīya, war nach dem britischen Bombardement im Juli 1882 weitgehend zerstört worden. Erhalten geblieben sind nur die Kirche St. Mark, das benachbarte St. Mark-Gebäude und die Börse am Ostende des Platzes. Die Börse existiert heute aber nicht mehr. So verwundert es nicht, dass die Gebäude am Platz aus einer recht kurzen Zeit von etwa 30 Jahren stammen.

  • 20 Mīdān al-Manschīya (ميدان المنشية, Mīdān at-Taḥrīr, Mīdān Muḥammad ʿAlī). Mīdān al-Manschīya in der Enzyklopädie Wikipedia Mīdān al-Manschīya im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMīdān al-Manschīya (Q12246612) in der Datenbank Wikidata. Der langgestreckte, etwa 300 Meter lange Platz verläuft etwa von Westen nach Osten. In seiner Nordwestecke beginnt der Tuchbasar der Schāriʿ Faransā, in seiner Südwestecke der Lebensmittelbasr. Auf dem Zentrum des Platzes wurde ein Reiterstandbild Muhammad ʿAlīs errichtet. In der Nordostecke befindet sich die anglikanische Kirche St. Markus. In der Mitte der Nordseite öffnet sich der Platz zum Mīdān Ahmed Orabi. (31° 11′ 51″ N 29° 53′ 34″ O)
  • 21 Mīdān Ahmad ʿOrabi (ميدان أحمد عرابي, Mīdān Aḥmad ʿUrābī). Mīdān Ahmad ʿOrabi in der Enzyklopädie Wikipedia Mīdān Ahmad ʿOrabi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMīdān Ahmad ʿOrabi (Q20423249) in der Datenbank Wikidata. Der Platz schließt sich unmittelbar im Norden des Mīdān el-Manschīya und verläuft bis fast zur Mittelmeerküste. (31° 11′ 55″ N 29° 53′ 36″ O)

Profanbauten[Bearbeiten]

Im Bereich des Midan el-Manschiya und des angrenzenden Mīdān Ahmed Orabi gibt es mehrere Beispiele italienischer Architektur vom Ende der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zwei der größten Gebäude sind Mailänder Einkaufspassage nachempfunden.

  • 22 Okalle Monferrato (وكالة مونفراتو, Wikālat Mōnfirātō). Okalle Monferrato in der Enzyklopädie Wikipedia Okalle Monferrato im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOkalle Monferrato (Q2017159) in der Datenbank Wikidata. 3-geschossiges Wohn- und Geschäftsgebäude am Südende des Midan Ahmed Orabi auf dessen Westseite mit einem zentralen Innenhof, das vom italienischen Architekten Luigi Piattoli (1824–1888) entworfen und 1887 fertiggestellt wurde. (31° 11′ 54″ N 29° 53′ 33″ O)
  • 23 Gallery Menasce (Passage Menasce, Okalle Menasce). Gallery Menasce in der Enzyklopädie Wikipedia Gallery Menasce im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGallery Menasce (Q2055776) in der Datenbank Wikidata. 4-geschossiges Wohn- und Geschäftsgebäude im Stil neubarocken Eklektizismus an der Südseite des Midan el-Manschiya, das von italienischen Architekten Antonio Lasciac (1856–1946) entworfen wurde. Das 1883 bis 1887 errichtete Gebäude mit seinem langgestreckten Innenhof (Galerie) gehörte der Sociéte Anonyme des Immeubles d’Égypte, zu deren Gründern der jüdische Bankier Behor Levi de Menasce (1830–1885) gehörte. (31° 11′ 48″ N 29° 53′ 34″ O)
  • 24 Gerichtshof (سراي الحقانية, Sarāi al-Ḥaqqānīya, engl.: Mixed Tribunals). Gerichtshof in der Enzyklopädie Wikipedia Gerichtshof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGerichtshof (Q967542) in der Datenbank Wikidata. Der 3-geschossige Justizpalast westlich der Gallery Menasce wurde 1884 bis 1887 nach einem Entwurf des italienischen Architekten Alfonso Maniscalco (1853–?) im Stil der Beaux-Arts-Architektur errichtet. (31° 11′ 50″ N 29° 53′ 31″ O)
  • 25 Primi-Gebäude. Westlich vom Gerichtshof wurde das 4-geschossige Wohn- und Geschäftsgebäude mit einem Innenhof 1886–1887 nach Entwürfen von Antonio Lasciac fertiggestellt. (31° 11′ 50″ N 29° 53′ 29″ O)
  • 26 Wohngebäude. Wohngebäude am Nordwestende des Midan el-Manschiya. Das Gebäude wude wohl auch vom Baron Menasce in Auftrag gegeben. (31° 11′ 54″ N 29° 53′ 28″ O)
Fassade der Galerie Menasce (Okalle Menasce)
Der Innenhof, die Galerie, der Galerie Menasce
Fassade der Okalle Monferrato am Südende des Midan Ahmad Orabi
Der Innenhof der Okalle Monferrato
Fassade des Gerichtshofs, einst der Sarāi al-Ḥaqqānīya
Wohngebäude im Nordwesten des Mīdān el-Manschīya

Denkmäler[Bearbeiten]

  • 28 Reiterstatue des Muḥammad ʿAlī Pascha. Das bronzene Reiterstandbild befindet sich etwa an der Stelle, an der sich der Mīdān Ahmad ʿOrabi anschließt. Muḥammad ʿAlī Pascha blickt gen Westen. Das Denkmal wurde 1868 vom französischen Bildhauer Henri Alfred Jacquemart (1824–1896) geschaffen und steht auf einem Sockel aus toskanischen Marmor. Das Denkmal sollte einst von vier überlebensgroßen bronzenen Löwenfiguren gesäumt werden, genau jenen, die sich heute an den Enden der Qaṣr-en-Nīl in Kairo befinden.[3] (31° 11′ 50″ N 29° 53′ 34″ O)
  • 29 Denkmal des unbekannten Marinesoldaten (نصب الجندي المجهول, Denkmal des Khediven Ismail). Denkmal des unbekannten Marinesoldaten in der Enzyklopädie WikipediaDenkmal des unbekannten Marinesoldaten (Q3013168) in der Datenbank Wikidata. Vor dem Rundbogen des heutigen Denkmal des unbekannten Marinesoldaten befand sich einst die Statue des Khediven, Vizekönigs, Ismail Pascha (1830–1895). Das Denkmal wurde 1927–1938 nach Entwürfen des italienischen Bildhauers Pietro Canonica (1869–1959) errichtet. Nach der Revolution von 1952 sollte aber (fast) nichts mehr an den Vizekönig erinnern. (31° 12′ 0″ N 29° 53′ 37″ O)
Reiterstandbild des Muḥammad ʿAlī Pascha
Reiterstandbild des Muḥammad ʿAlī Pascha
Denkmal des unbekannten Marinesoldaten
Denkmal des Khediven Ismail

Parks[Bearbeiten]

  • 30 Kōm en-Nāḍūra (كوم الناضورة, Kaum/Kōm en-Nāḍūra). Archäologischer Garten mit Aussichtsturm, daher auch der Name „Hügel mit Beobachtungspunkt“, an der Schāriʿ Baḥarī Bek zwischen der Schāriʿ al-Gazāʾir und der Schāriʿ al-Bāb al-achḍar, Zugang auf der Südseite. Stätte noch nicht für Besucher eingerichtet. Die Eröffnung war für Oktober 2015 geplant. Sicherheitshalber sollte man sonntags bis donnerstags, 9–11 Uhr, jedoch deutlich vor 14 Uhr, kommen. Dann lässt sich mit dem Inspektor ein Besuch vereinbaren. (31° 11′ 36″ N 29° 53′ 17″ O)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Tauchen[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Basar nordwestlich des Mīdān al-Manschīya

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • 5 Chicken Tikka (دجاج تكا, vormals Tikka Grill, ‏تكا جريل), 26th of July St., Bahary, Alexandria (Osthafen, Corniche Rd.). Tel.: +20 (0)3 480 5114, +20 19099, Fax: +20 (0)3 480 5114. Grill, Hühnchen. Geöffnet: Täglich 13–1 Uhr. (31° 12′ 19″ N 29° 53′ 6″ O)
  • 8 Kadoura Fish Restaurant (مطعم قدورة, Maṭʿam Qadūra), 47, 26th of July St., El Mansheya, Alexandria. Tel.: +20 (0)3 480 0967. Fischrestaurant. Weitere 7 Filiale in 33 Beiram el-Tounisi St., Tel.: +20 (0)3 480 0405, (0)3 484 4045. Geöffnet: Täglich 12–24 Uhr. (31° 12′ 8″ N 29° 53′ 14″ O)

Cafés und Fruchsaftbars[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

  • Theater im 2 Kulturpalast el-Anfūschī, Tel.: +20 (0)3 480 4805.

Bars[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Jugendherbergen[Bearbeiten]

  • Jugendherberge Anfūschī, Schāriʿ Qaṣr Ras at-Tīn. Tel.: +20 (0)3 480 2620. Herberge für Ägypter und Ausländer.

Nicht-klassifizierte Hotels[Bearbeiten]

  • New Savoy Hotel (فندق نيو ساڨوي, Fundūq Nyū Sāwōi), 148 26th of July St., El Corniche, Manshiya, Alexandria. Tel.: +20 (0)3 480 2800.

2-Sterne-Hotels[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

3-Sterne-Hotels[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Konsulate[Bearbeiten]

Banken[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Architektur[Bearbeiten]

  • Volait, Mercedes (Hg.): Le Caire - Alexandrie : architectures européennes ; 1850 - 1950. Le Caire : Centre d’Études et de Documentation Économique, Juridique et Sociale, 2001, ISBN 978-2-7247-0290-3.
  • Awad, Mohamed [Fuad]: Italy in Alexandria : influences on the built environment. Alexandria : Alexandria Preservation Trust, 2008, ISBN 977-17-6491-8.
  • Khalil, Mohamed Ali Mohamed: The Italian architecture in Alexandria Egypt. Enna : Università degli Studi di Enna Kore, 2009.

Nekropole el-Anfuschi[Bearbeiten]

  • Botti, G[iuseppe]: Premiére visite a la nécropole d’Anfouchy à Alexandrie. In: Bulletin de la Société Archéologique d’Alexandrie (BSRAA), ISSN 1011-1395, Bd. 4 (1902), S. 13–15.
  • Botti, G[iuseppe]: Description sommaire de la nécropole d’Anfouchy. In: Bulletin de la Société Archéologique d’Alexandrie (BSRAA), ISSN 1011-1395, Bd. 4 (1902), S. 16–36.
  • Adriani, Achille: Nécropoles de l’île de Pharos : B. Section d’Anfouchy. In: Annuaire du Musée Gréco-Romain / Municipalité d’Alexandrie, ISSN 1011-8233, Bd. 4 (1940-1950), S. 55–128.

Einzelnachweise

  1. Protest gegen Überführung des Leichnams von Italiens Ex-König, Nachricht des Standard vom 17. Dezember 2017.
  2. APA: Priester entdeckt in Alexandria Kirche mit Pyramiden-Zeichnungen - derstandard.at/1340808/Priester-entdeckt-in-Alexandria-Kirche-mit-Pyramiden-Zeichnungen, Nachricht im Standard vom 24. Juni 2003. Der im Artikel genannte Franziskanermönch Anton Kamal ist heutzutage in der Franziskanerkirche im Kairoer Stadtzentrum tätig.
  3. Raafat, Samir: If Lions Could Speak vom 1. November 2000.
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