Abū Dabbāb

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Abū Dabbāb · أبو دباب
Höhe1 m
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Abu Dabbab, auch Abu Dabab, arabisch: ‏أبو دباب, Abū Dabbāb, ist heutzutage ein Erholungs- und Tauchgebiet am der ägyptischen Rotmeerküste etwa auf dem halben Weg zwischen dem Flughafen Marsa Alam und der Stadt Marsā ʿAlam im Bereich der Bucht Marsā Abū Dabbāb.

Das Reiseziel bietet verschiedene Möglichkeiten zum Wassersport, hauptsächlich für Taucher, Schnorchler und Kitesurfer. Es gibt mehrere Saum- und Plattformriffe, die sich auch für Tauchanfänger eignen. In den Buchten kann man mit etwas Glück auch Seekühe beobachten.

Hintergrund[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Bucht 1 Marsā Abū Dabbāb Marsā Abū Dabbāb in der Enzyklopädie Wikipedia Marsā Abū Dabbāb im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarsā Abū Dabbāb (Q14548758) in der Datenbank Wikidata, مرسى أبو دباب, liegt an der Küste des Roten Meeres etwa 29 km südsüdöstlich Flughafen Marsa Alam International und 33 Kilometer nordnordwestlich von Marsā ʿAlam. Sie ist zwischen 350 Meter im Westen und 700 Meter im Osten breit und etwa 300 Meter lang. Etwa 2 km südlich von Marsā Abū Dabbāb befindet sich die Bucht 2 Marsā en-Nābaʿ eṣ-Ṣaghīr, مرسى النابع الصغير, kurz Marsā en-Nābaʿ, auch Marsa el-Nabaa, die das südliche Ende des Feriengebiets markiert. Beide Buchten dienten als Ankerplätze und besitzen an ihren Westenden Sandstrände. In der Bucht Marsā en-Nābaʿ befinden sich ein Anlegesteg und ein Riff.

Name[Bearbeiten]

Sowohl Marsā Abū Dabbāb und Marsā en-Nābaʿ beziehen ihre Namen von den Gebirgstälern Wādī Abū Dabbāb bzw. Wādī en-Nābaʿ im Rotmeergebirge, die im Bereich der Buchten ihren Anfang haben.

Marsā Abū Dabbāb und Wādī Abū Dabbāb sind Namensgeber des Feriengebiets und mehrere Riffe im Roten Meer. Abū Dabbāb bedeutet Vater aller Kriechtiere. Im modernen Sprachgebrauch kann Dabbāb auch Motorrad, Dabbāba auch Panzer bedeuten. Daran haben sicher die hier seit Generationen lebenden Fischer eher nicht gedacht.

Begriffe[Bearbeiten]

Die Namensgebung der Riffe orientiert sich meist an der spezifischen Riffform:

  • Marsā, مرسى – Ankerplatz oder Liegeplatz für Schiffe.
  • Schaʿāb (Plural) oder Schaʿb (Singular), auch Shaab, Sha'ab, Sha'b, شعاب oder شعب – weitläufiges Riff, das bis an die Wasseroberfläche reicht. Ihre Form ist unbestimmt, jedoch sind sie meist eher länglich. Das Riffdach besitzt keine Korallen.
  • ʿIrq, auch Erg, عرق, Plural: ʿUrūq oder ʿArūq, auch Arouk, عروق – turmartiger Korallenfelsen, der nicht notwendig die Wasseroberfläche erreichen muss.

Die Namen der Riffe bzw. Tauchplätze können am Ende mit weiteren Spezifikationen oder Zahlen versehen werden:

  • Ganūb, auch Ganoub, arabisch: ‏جنوب, Ǧanūb, engl. south – Süden,
  • Schimāl, auch Shimal, Shemal, شمال, engl. north – Norden,
  • Ṣaghīr(a) oder Ṣugheir(a), auch Sogheir(a), Soghayr(a), صغير(ة), engl. small – klein.

Anreise[Bearbeiten]

Lage der Riffe von Abū Dabbāb

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die Anreise kann über den 1 Flughafen Marsa Alam International Website dieser Einrichtung Flughafen Marsa Alam International in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Marsa Alam International im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Marsa Alam International (Q123222) in der Datenbank Wikidata (IATA: RMF) erfolgen. Er befindet sich 60 Kilometer nordwestlich von Marsā ʿAlam bzw. 29 Kilometer nordwestlich von Abū Dabbāb bei Port Ghālib. Er wird von vielen Charter-Fluggesellschaften und Egyptair Express angeflogen. Von Deutschland aus bietet Condor Flüge an.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Fernverkehrsstraße 11 (65) el-Quseir–Marsa Alam verläuft im Westen am Feriengebiet vorbei. Die Hotels befinden sich ebenfalls in der Nähe zu dieser Straße.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die Anreise mit dem Bus kann über Marsā ʿAlam erfolgen. Für die Weiterfahrt benötigt man ein Taxi.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Anreise zu den küstenfernen Riffen kann mit Tagesbooten oder Safarischiffen erfolgen. Die Entfernung von der Küste liegt zwischen vier und sechs Kilometer. Da die Strömung und die Winde üblicherweise aus Nordosten kommen, ankern die Schiffe an der Südseite der Riffe, um nicht auf die Riffe getrieben zu werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich unterhalb der Wasseroberfläche. Taucher und Schnorchler können an verschiedenen Stellen die Unterwasserfauna und -flora betrachten.

Tierwelt in Marsā Abū Dabbāb[Bearbeiten]

Die Bucht Marsā Abū Dabbāb kann vom kostenpflichtigen Strand aus erreicht werden. Der sandige Untergrund der Bucht wird von einer Seegraswiese bedeckt, die aufgrund ihrer Größe eher eintönig wirkt. Hier leben eine Population von Meeresschildkröten, ein Dugong (Sehkuh), und verschiedene weitere Fischarten, nach denen man aber suchen muss.

Saumriffe[Bearbeiten]

Die Saumriffe befinden sich unmittelbar am Ufer. Sie fallen etwa bis in eine Tiefe von 20 Metern ab. Es gibt kaum bis mittlere, von Norden kommende Strömung. Die Riffe können mit einem Tages- oder Schnellboot bzw. Schlauchboot oder vom Ufer aus erreicht werden. Diese Tauchplätze sind auch für Anfänger geeignet.

  • 3 Abū Dabbāb North – Saumriff, Tauchplatz beim Hilton Nubian Resort.
  • 4 Abū Dabbāb Hausriff – Saumriff in der Bucht Marsā Abū Dabbāb.
  • 5 Abū Dabbāb South – Saumriff am südlichen Ausgang von Marsā Abū Dabbāb.
  • 6 Abū Dabbāb Garden – Saumriff an Getty des Malikia Resorts mit Unterwasserhöhlen.

Plattformriffe[Bearbeiten]

Lage der Riffe Abū Dabbāb 1 bis Abū Dabbāb 6

Die Abū-Dabbāb-Gruppe besteht aus acht Plattform- oder Fleckriffen. Die meisten Riffe sind von den hiesigen Fischern einfach mit eins bis sechs durchnummeriert worden. Die Riffe im offenen Meer sind mit Tages- oder Safaribooten erreichbar. Gewöhnlich werden die Riffe Abū Dabbāb 2 und Abū Dabbāb 3 als Tauchziel gewählt.

Die ersten drei Riffe liegen eng beieinander und sind vom Ufer etwa 4 km entfernt. Aufgrund ihrer Lage werden sie gelegentlich als Nordriffe bezeichnet. Sie gelten als die beliebtesten Tauchgebiete der Abū-Dabbāb-Gruppe. Diese Riffe sind auch häufig Ziele am Anfang oder Ende von Tauchsafaris; zu Beginn dieser Safaris werden sie hier häufig auch als Checktauchgänge durchgeführt.

An allen Riffen gibt es Korallengärten, die etwa ab vier Metern Tiefe bis zum sandigen Boden in 15 Metern Tiefe reichen. An den Südseiten der Riffe Abū Dabbāb 2 und Abū Dabbāb 3 gibt es auch Kavernensysteme, wobei das System am Abū Dabbāb 2 einfacher betaucht werden kann.

Die Strömung kann unterschiedlich stark sein und verläuft in den allermeisten Fällen von Norden nach Süden. Im Sattel zwischen Abū Dabbāb 2 und Abū Dabbāb 3 verläuft sie meist von Osten nach Westen und kann sogar stärker als die im Osten oder Westen der Riffe verlaufenden Strömung sein.

Zur Unterwasserwelt gehören Kaiserfische, Doktorfische, Fahnenbarsche, Blaupunktrochen und Maskenkugelfische. In den Korallengärten befinden sich Poren-, Busch und Lederkorallen. An der Nordseite des Riffs Abū Dabbāb 3, im Bereich einer kleinen Bucht, gibt es auch Rote Anemonen.

  • 7 Abū Dabbāb 1 (Abū Dabbāb Wāḥid). Abū Dabbāb 1 (Q108884558) in der Datenbank Wikidata. Das Riff besitzt den ausgedehntesten Korallengarten dieser drei Riffe. Das längliche Riff erstreckt sich von Südwesten nach Nordosten über eine Strecke von etwa 250 Metern und fällt auf 15 bis 16 Metern ab. Im Norden des Riffs erstreckt sich über etwa 250 Meter nördlich der Garten. Der Tauchgang beginnt an einen der beiden Ankerplätze im Süden des Riffs. Mit einem Schlauchboot (Zodiac) werden die Taucher zum Korallengarten gebracht. Man durchschwimmt den Garten in südlicher bzw. südwestlicher Richtung. Im Garten trifft man auch zahlreiche Poren-, Busch und Lederkorallen. Beim Überschwimmen des Gartens befindet man sich teilweise nur in fünf bis sechs Metern Tiefe und spürt durchaus den Wellengang. Beim Erreichen des Riffs umschwimmt man dieses in Gegenuhrzeigerichtung, bis man den Ankerplatz auf der Südseite erreicht. Dabei passiert man auf der Südseite einen Korallenturm. Aufgrund der Größe des Korallengartens kann es nützlich sein, einen Kompass mitzuführen. (25° 20′ 53″ N 34° 46′ 19″ O)
  • 8 Abū Dabbāb 2 (Abū Dabbāb Ithnein, The Cave). Abū Dabbāb 2 (Q108884574) in der Datenbank Wikidata. Das etwa sichelförmige Riff erstreckt sich von Westen nach Osten über zweihundert Meter und fällt bis auf 15 Metern ab. An der Nord-, Ost- und in der Mitte der Südseite gibt es Korallenformationen. Die meisten Tauchgänge finden an der Südseite statt. Man kann also direkt vom Boot aus den Tauchgang beginnen. Östlich hinter dem kleinen Korallengarten gelangt man zum Höhepunkt des Riffs, zu den Kavernen, deren Eingang sich etwa in vier Metern Tiefe befindet. Die hiesige Kaverne ist aufgrund ihrer Größe leichter zu betauchen als die des Riffs Abū Dabbāb 3. Wenn es die Strömung erlaubt, kann man im Sattel zwischen den Riffs Abū Dabbāb 2 und Abū Dabbāb 3 bleiben. Ansonsten könnte man vorbei am Wrack der Heaven I zum Riff Abū Dabbāb 3 tauchen und dieses im Gegenuhrzeigesinn zu den Ankerplätzen auf dessen Südseite umrunden. (25° 20′ 54″ N 34° 46′ 36″ O)
  • Top-Sehenswürdigkeit Sattel zwischen den Riffen Abū Dabbāb 2 und Abū Dabbāb 3
    Dieser Sattel oder Kanal ist der wohl abwechslungsreichste Bereich dieser Riffgruppe, etwa 250 Meter lang und bis zu 100 Meter breit und reicht bis in eine Tiefe von 13 bis 15 Metern. Bei (leichter bis mittlerer) Strömung könnte man im Osten beginnen, vorbei am Korallengarten im Nordosten des Riffs Abū Dabbāb 3. Beim Weiterschwimmen passiert man entweder die Kaverne des Riffs Abū Dabbāb 2 oder die Korallentürme an der Nordseite des Riffs Abū Dabbāb 3. Im Weiteren erreicht man nun das Wrack der Safariyacht Heaven I in 15 Metern Tiefe, das aufgrund seines Erhaltungszustands aber nicht unbedingt der Höhepunkt des Tauchgangs ist. In einer kleinen Bucht an der Nordseite des Riffs Abū Dabbāb 3 südlich des Wracks gibt es die eher seltenen Roten Seeanemonen, und natürlich hier auch mit den Anemonenfischen. Zum Schluss kann man zu einem Ankerplatz an der Südseite des Riffs Abū Dabbāb 2 zurückkehren.
Die Heaven I ist 2003 nach einem Brand im Maschinenraum, der von einem Kabelbrand ausgelöst wurde, gesunken. Das Feuer konnte nicht gelöscht werden und erfasste das ganze Boot. Passagiere und Besatzung konnten gerettet und von benachbarten Safarischiffen übernommen werden. Das Wrack liegt im sandigen Untergrund südlich eines Korallenturms. Es lassen sich die Spanten des Bugs und des Schiffsrumpfes ausmachen. Die Beblankung ist mittlerweile verrottet. Verblieben sind die Überreste der Dieselmotoren, verschiedene Reste der metallenen Aufbauten, u. a. eine Treppe, Gestänge, Rohre und Ausstattungsgegenstände.
Der Sattel zwischen beiden Riffen eignet sich auch gut für Nachttauchgänge.
  • 9 Abū Dabbāb 3 (Abū Dabbāb Thalātha, Coral Garden). Abū Dabbāb 3 im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAbū Dabbāb 3 (Q108884583) in der Datenbank Wikidata. (25° 20′ 45″ N 34° 46′ 39″ O)
    Mit einer Südwest-Nordost-Ausdehnung von etwa 300 Metern ist dieses Riff das größte. Es besitzt im Nordosten einen verhältnismäßig großen und schönen Korallengarten, der fließend in das Riff übergeht. Es ist durchaus denkbar, den Tauchgang nur auf den Korallengarten zu beschränken.
    Auch dieses Riff besitzt an seiner Südseite eine Kaverne, die aber enger und weit verzweigter als die des Riffs Abū Dabbāb 2 ist und nur von erfahreneren Tauchern besucht werden sollte. Die Südseite des Riffs bietet keine Höhepunkte. Ein möglicher Tauchgang beginnt von einem Schlauchboot aus im Norden des Korallengarten. Diesen Garten passiert man auf seiner Ostseite und umrundet dann das Riff in Uhrzeigerichtung, bis man die Kaverne und die Ankerplätze erreicht.

Südöstlich der vorgenannten Riffe liegen nachfolgende, auch Ostriffe genannte Riffe. Sie sind etwa fünf bis sechs Kilometer vom Ufer entfernt. Sie sind selten Ziel von Tauchgängen.

  • 10 Abū Dabbāb 4 (Abū Dabbāb Arbaʿ, Nine Towers). Abū Dabbāb 4 (Q108884629) in der Datenbank Wikidata. Das etwa 600 Meter lange, bis zu 200 Meter breite, von Nordwesten nach Südosten reichende Riff besitzt im Norden ein Plateau in etwa 2 bis 5 Metern Tiefe, an seiner Ostseite einen Korallengarten und im Süden des Riffs mehrere Korallentürme. (25° 20′ 34″ N 34° 47′ 37″ O)
  • 11 Abū Dabbāb 5 (Abū Dabbāb Chamsa). Abū Dabbāb 5 (Q108884639) in der Datenbank Wikidata. Über 750 Meter liegen von Norden nach Süden drei Teilriffe eng beieinander, die bis zu 90 Meter breit sind. Das südlichste ist das größte. Das nördlichste Teilriff besitzt einen Korallengarten, das südliche Korallentürme. (25° 20′ 3″ N 34° 47′ 51″ O)
  • 12 Abū Dabbāb 6 (Abū Dabbāb Sitta). Abū Dabbāb 6 (Q108884650) in der Datenbank Wikidata. Auch das 600 Meter lange und bis zu 175 Meter breite Riff besitzt an seinem Südende mehrere Korallentürme. Das Riff fällt bis in eine Tiefe von 18 bis 20 Metern ab. (25° 19′ 39″ N 34° 47′ 55″ O)

Die beiden folgenden Riffe liegen südöstlich:

  • 13 Abū-Dabbāb-Riff. Abū-Dabbāb-Riff (Q108887804) in der Datenbank Wikidata. Das 1.100 Meter lange und bis zu 190 Meter breite Riff ist 2,5 km von der Bucht Marsā en-Nābaʿ entfernt und erstreckt sich von Nordnordwesten nach Südsüdosten. Das südliche Drittel ist deutlich schmaler und nur bis 90 Meter breit. Die Westseite des Riffs verfügt über mehrere kleine Buchten. An der Stelle der Westseite, an der sich das Riff verschmälert, können Boote auch ankern. Ein möglicher Tauchgang könnte an der Westseite vom Ankerplatz zur Südspitze und zurück erfolgen. Ein derartiger Tauchgang könnte auch nachts durchgeführt werden. Eine weitere Möglichkeit ist ein Strömungstauchgang auf der Ostseite, den man von einem Schlauchboot aus beginnt und sich am Ende wieder von einem Schlauchboot aufnehmen lässt. (25° 18′ 56″ N 34° 46′ 4″ O)
  • 14 Schaʿb el-Mahalhala (شعاب مهلهلة, auch Schaʿb en-Nābaʿ). Die Gruppe kleinerer Riffe befindet sich etwa 250 Meter nördlich der Nodspitze des Abū-Dabbāb-Riffs. Die Riffblöcke, die man mit einem Schlauchboot in fünf Minuten erreichen kann, fallen bis auf 15 bis 17 Metern ab. Beginn und Ende des Tauchgangs erfolgen vom/zum Schlauchboot. Es herrscht keine bis mittlere, von Norden kommende Strömung. Neben den Korallen lassen sich Drückerfische, Skorpionfische, Rochen, manchmal auch eine Schildkröte und Delphine beobachten. (25° 19′ 19″ N 34° 45′ 52″ O)

Sehenswürdigkeiten an Land[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Aktivitäten beschränken sich hauptsächlich auf Baden, Tauchen, Schnorcheln, Kite- und Windsurfen sowie Sonnenbaden.

Baden[Bearbeiten]

Unmittelbar an der Küste beginnen Saumriffe, so dass das Baden im Meer sich etwas schwieriger gestaltet. Zum Schutz der Riffe sollte man die Riffe nicht betreten. Zum Überqueren der Riffe benötigt man in jedem Fall geeignetes Schuhwerk, um sich nicht zu verletzen. Am Malikia Resort Abu Dabbab und am Sataya Resort Marsa Alam erleichtern jeweils ein Steg das Überqueren des Saumriffs. Andere Hotels verfügen über Fußwege, die zu hoteleigenen Sandstränden an den Buchten führen. Sandstrände gibt es nur im Westen der Buchten Marsā Abū Dabbāb und Marsā en-Nābaʿ. An den Stränden gibt es Liegeplätze und Sonnenschirme. In den Buchten ist der Untergrund sandig und fällt auf etwa 20 Meter ab.

Der Zugang zum Strand der Bucht Marsā Abū Dabbāb ist kostenpflichtig und kostet ca. 10 € (Stand 2013).

Tauchbasen[Bearbeiten]

Wind- und Kitesurfen[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Außerhalb der Hotels, die u. a. über Souvenirgeschäfte verfügen, gibt es vor Ort kaum Einkaufsmöglichkeiten. Der 1 Abu Dabbab market ist ein Gemischtwarenmarkt am Strand von Marsā Abū Dabbāb und täglich 8:00–18:00 geöffnet.

Küche[Bearbeiten]

Restaurants gibt es in den hiesigen Hotels. Verpflegung wird auch auf den Tagesausflugs- und Safarischiffen geboten.

Eine Eisdiele, Cafés und Bars gibt es zudem in Strandnähe von Marsā Abū Dabbāb.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben beschränkt sich auf die hiesigen Hotels.

Unterkunft[Bearbeiten]

In Abū Dabbāb gibt es die Hotels 1 Hilton Marsa Alam Nubian Resort (4 Sterne), 2 Abo Dabbab Diving Lodge (4 Sterne), 3 Malikia Resort Abu Dabbab (4 Sterne), 4 The Three Corners Equinox Beach Resort und 5 Sataya Resort Marsa Alam (5 Sterne).

Schon weiter nördlich sind die Hotels 6 The Three Corners Happy Life Beach Resort (4 Sterne) und das 7 Concorde Moreen Beach Resort and Spa (5 Sterne) gelegen.

Die Hotels sind im Artikel Marsā ʿAlam beschrieben.

Klima[Bearbeiten]

In Abū Dabbāb herrscht das gesamte Jahr über mildes bis warmes Klima. Im Winter gibt es starke Winde.

El-Quseir Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    
Mittlere höchste Lufttemperatur in °C 22 23 24 27 30 32 33 33 32 29 25 23 Ø 27.8
Mittlere Lufttemperatur in °C 18 18 20 24 26 29 30 30 28 26 22 19 Ø 24.2
Mittlere tiefste Lufttemperatur in °C 14 14 16 20 23 25 26 26 25 22 18 16 Ø 20.4
Niederschläge in mm 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 1 Σ 3

Gesundheit[Bearbeiten]

Marsā ʿAlam verfügt über ein 1 öffentliches Krankenhaus (25° 4′ 9″ N 34° 53′ 40″ O) und eine 2 Poliklinik (25° 3′ 41″ N 34° 53′ 23″ O). Zudem gibt es in Marsa Shagra Village, auf dem Weg von Marsā ʿAlam zum Flughafen Marsa Alam, eine Dekompressionskammer zur Behandlung von Dekompressionsunfällen, Tel. +20 (0)122 445 5127, (0)122 165 3806.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Im Folgenden gibt es eine Auflistung weiterer Tauchgebiete, und zwar von Norden nach Süden. Bis auf das Elphinstone-Riff können alle Tauchgebiete über Land und vom Ufer aus erreicht werden. An den Saumriffen herrscht keine bis mittlere, von Norden kommende Strömung. Daher sind diese Riffe – Elphinstone ausgenommen – auch für Anfänger geeignet.

  • 17 Marsā Schūnī (مرسى شوني, auch Marsā Schūna, مرسى شونة, Marsa Shuna, Marsa Shona, Marsa el Shoona). – Bis zu 10 Meter tiefe Bucht 15,5 km nordnordwestlich von Marsā Abū Dabbāb (Anreise etwa 20 Minuten), benannt nach dem gleichnamigen Wadi, mit einem Saumriff und einer Seegraswiese. Ähnlich der Bucht Marsā Abū Dabbāb gibt es hier Schildkröten und ein Dugong. Safarischiffe dürfen wegen der Seekuh nur ein Stück in die Bucht fahren. Zwischen Marsā Schūna und Abu Seila befinden sich zwei Lagunen, die sich zum Kitesurfen eignen. (25° 28′ 5″ N 34° 40′ 53″ O)
  • 18 Abū Seila. – Bis in eine Tiefe von 30 Metern abfallendes Saumriff mit Lagune südlich des Tulip Resorts, 11 km nordnordwestlich von Marsā Abū Dabbāb, auch mit Kite-Möglichkeiten im Royal Tulip Beach Resort. Teil der Unterwasserwelt sind Skorpionfische, Schildkröten und Rochen, gelegentlich auch Delfine. (25° 25′ 46″ N 34° 41′ 43″ O)
  • 19 Ḥalg el-Schūna (حلق الشونة, auch Marsa Badawiya, مرسى بدوية). – Bis in eine Tiefe von 30 Metern abfallendes Saumriff südlich des Plaza Resorts, 8,5 km nordnordwestlich von Marsā Abū Dabbāb. Taucher können hier Skorpionfische, Schildkröten, Rochen und eine Muräne beobachten. (25° 24′ 13″ N 34° 41′ 56″ O)
  • 20 Marsā Murein (مرسى مرين, auch Marsa Mureina/Murena). – Bucht mit einem bis in eine Tiefe von 30 Metern abfallendes Saumriff 7,5 km nordnordwestlich von Marsā Abū Dabbāb. Zur Unterwasserwelt gehören Skorpionfische, Feuerfische, Napoleonfisch, Schildkröte und Muräne, gelegentlich auch ein Dugong. (25° 23′ 47″ N 34° 42′ 13″ O)
  • Top-Sehenswürdigkeit 21 Elphinstone-Riff. Elphinstone-Riff in der Enzyklopädie Wikipedia Elphinstone-Riff im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsElphinstone-Riff (Q1333272) in der Datenbank Wikidata. – Bis in eine Tiefe von 80 Metern abfallendes Plattformriff 13 km ostsüdöstlich von Marsā Abū Dabbāb. Die Anreise kann mit einem Tauchboot oder Safarischiff erreicht werden. Neben den Korallen lassen sich u. a. Skorpionfische, Rochen, Schildkröten und gelegentlich Delfine beobachten. (25° 18′ 33″ N 34° 51′ 39″ O)

Literatur[Bearbeiten]

  • Krejca, Martin ; Minihuber, Hubert: Diver’s Atlas südliches Rotes Meer : Tauchplatzbeschreibungen für Tauchsafaris und Tagesausfahrten. Wien: Seainsight, 2011, ISBN 978-3-9503160-0-1. Tauchplätze 1-2-2 und 1-2-3.
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