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ʿElba-Schutzgebiet

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Das ʿElba-Schutzgebiet oder ʿIlba-Schutzgebiet, arabisch: ‏محميات علبة الطبيعي‎, Maḥmīyāt ʿIlba aṭ-Ṭabīʿī, ist ein 35.600 km² großes, ägypisches Naturschutzgebiet südlich von Ḥamāṭa, das bis zur ägyptisch-sudanesischen Grenze reicht und den Ostteil des Ḥalāʾib-Dreiecks einschließt. Es umfasst sowohl Meeresregionen und Wüstengebiete. Benannt ist es nach dem Gebel ʿElba, ‏جبل علبة‎, Ǧabal ʿIlba.

In diesem Schutzgebiet finden sich zahlreiche Spuren menschlicher Aktivität, die sich am deutlichsten in den Felszeichnungen manifestieren, die sich an alten Handelsrouten befinden. In ihrer Nähe gibt es Siedlungen, Festungen und sogar ein Wasser-Heiligtum. Das Gebiet ist noch nicht vollständig erforscht. Es gibt sich noch Plätze, die bisher nur den ʿAbabda- oder Bischarin-Beduinen bekannt sind.

Hintergrund[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Lagekarte ʿElba-Schutzgebiet

Geschichte[Bearbeiten]

Landschaft[Bearbeiten]

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Eine Reise in das Schutzgebiet stellt eine aufwändige Wüstenexpedition dar. Sie wird üblicherweise mit erfahrenen einheimischen Fahrern und Führern der Verwaltung des Wādī-el-Gimāl-Ḥamāṭa-Nationalparks durchgeführt. Man benötigt hierfür mehrere allradgetriebene geländegängige Fahrzeuge, ausreichend Kraftstoff, Wasser und Proviant und ein Satellitentelefon.

Es müssen ausreichend Ersatzteile und Ersatzreifen mitgeführt werden. Eine Reparatur der Fahrzeuge sollte ohne Zuhilfenahme von Spezialwerkzeugen und elektronischen Prüfgeräten möglich sein.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Berge[Bearbeiten]

  • 1 Gebel ʿElba. Der 1435 Meter hohe, Namen gebende Berg befindet sich im Ḥalāʾib-Dreieck und ist deshalb nur äußerst schwer zugänglich. (22° 11′ 18″ N 36° 22′ 13″ O)

Täler und Quellen[Bearbeiten]

  • 12 Wādī el-Gāhilīya (وادي الجاهلية). Mit altem Dorf 10 Biʾr el-Gāhilīya und neuer Quelle 250 Meter südlich davon sowie einer namenlosen 11 Felsenformation, die an eine Ansammlung von Hinkelsteinen erinnert. (23° 29′ 57″ N 35° 10′ 8″ O)

Antike Siedlungen[Bearbeiten]

Bergwerke[Bearbeiten]

Rotes Meer[Bearbeiten]

Tourenvorschlag[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Tier- und Vogelbeobachtung
  • Wassersport, Tauchen

Küche[Bearbeiten]

Alle Nahrungsmittel und Getränke, aber auch Geschirr und Kocher, müssen während der gesamten Expedition mitgeführt werden. Da in und auf den Fahrzeugen nicht beliebig viel Platz ist, muss man sich auf das Nötigste beschränken. In jedem Fall muss ausreichend Wasser dabei sein. Man braucht es zum Trinken (Mineralwasser), zur beschränkten Körperpflege, zum Kochen und zum Abwaschen.

Alle Lebensmittel müssen während der Expeditionszeit auch ohne Kühlschrank haltbar sein. Das sind z.B. Brot, Käse, Marmelade, Nudeln, Dosen mit Wurst und Fleisch, aber auch Obst wie Äpfel und Bananen und Gemüse wie Gurken und Tomaten. Ägyptisches Fladenbrot ist zwar haltbar, wird aber schon nach wenigen Tagen hart. Man darf sich glücklich schätzen, wenn es jemanden gibt, der Brot backen kann.

Organische Abfälle kann man vergraben. Alle anderen Abfälle müssen zurückgenommen werden.

Unterkunft[Bearbeiten]

Es gibt keine Campingplätze. Die Nachtruhe kann man in einem Zelt oder auf einer Matte unter freiem Himmel zubringen.

In der Wüste ist es immer windig. Deshalb ist der Aufbau eines Zeltes auch nicht so trivial. Natürlich muss der Zelteingang zur windabgewandten Seite zeigen. Die Windlast kann aber teilweise so groß sein, dass das Zelt davongetragen wird. Die verwendeten Heringe müssen für den Einsatz im sandigen Untergrund geeignet sein. Sinnvoll ist auch das Beschweren des Zeltes mit Gepäckstücken, Wassersäcken o. ä. Die Zelte sollten sandundurchlässig und die Reißverschlüsse sandtauglich sein. Bei der Wahl der Zelte kann man auf übliche Outdoor-Zelte zurückgreifen.

Die Fahrzeuge werden mit etwa drei Metern Abstand nebeneinander gestellt. Mindestens an einer Seite wird dann zwischen den Fahrzeugen ein Windschutz gespannt.

Sicherheit[Bearbeiten]

Für den Besuch des Schutzgebiets benötigt man eine Genehmigung des ägyptischen Militärs. Für das Ḥalāʾib-Dreieck bekommt man kaum eine Genehmigung. Während der Reise wird man von einem Militäroffizier begleitet.

Kommunikation ist überlebensnotwendig. Bei derartigen Expeditionen müssen Satellitentelefone mitgeführt werden.

Ausflüge[Bearbeiten]

Die Expedition kann mit dem Besuch des nördlich benachbarten Top-Sehenswürdigkeit Wādī-el-Gimāl-Ḥamāṭa-Nationalparks verbunden werden. Zu beginn und am Ende der Reise kann man seinen Urlaub in einem der Ressorts am Roten Meer fortsetzen.

Literatur[Bearbeiten]

Kartenblatt NF-36-04 (W. Ḥoḍein) der U.S. Army
  • Populärwissenschaftliche Darstellungen:
    • Sidebotham, Steven E. ; Hense, Martin ; Nouwens, Hendrikje M.: The Red Land : the illustrated archaeology of Egypt’s Eastern desert. Kairo : American University in Cairo Press, 2008, ISBN 978-977-416-094-3.
    • Mahmoud, Tamer: Desert plants of Egypt's Wadi El Gemal National Park. Kairo : The American Univ. in Cairo Press, 2010, ISBN 978-977-416-350-0.
  • Karten
    • Es gibt wenig gute Karten, auf die man möglicherweise in wissenschaftlichen Bibliotheken zugreifen kann.
    • U.S. Army Map, Maßstab 1:250.000, Karte NF-36-04 (W. Ḥoḍein), 1952.
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