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Wandern
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Wandern in der südlichen judäischen Wüste

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Wandern in der südlichen judäischen Wüste: die judäische Wüste grenzt in ihrem südlichen Anteil westlich des Totes Meeres an den nordöstlichen Negev.

Hintergrund[Bearbeiten]

im Nahal Peres
Judäische Wüste

Die judäische Wüste liegt im Regenschatten südöstlich von Jerusalem und Hebron, sie läuft hinab in den Jordangraben und grenzt im Süden an die Negevwüste. Trotz der spärlichen Regenfälle haben die nur in den Wintermonaten teils Wasser führenden Bäche tiefe Flusstäler ("Nahal") in den zum Jordantal und in die Arava-Senke hin abfallenden Osthang gegraben, in denen im Sommer spärliche Vegetation zu überleben vermag.

Vorbereitungen[Bearbeiten]

Über die Vorbereitungen von Touren in den israelischen Wüstengebieten informiert der Artikel Wandern in Israel.

Wasser / Verpflegung[Bearbeiten]

  • Auf alle Touren muss ein ausreichender Getränkevorrat mitgeführt werden. Mitgeführte käufliche stille oder kohlensäurehaltige Wässer in PET-Flaschen sind eine Möglichkeit, Tee eine weitere. Es gibt neben den bekannten Trinkflaschen auch sich beim Leertrinken zusammenfaltende Trinkbeutel mit Ventil, Isoliertrinkgefässe und - in Israel recht populär - Trinksysteme mit einem Wasservorrat in einem kleinen Rucksack mit einem Trinkschlauch mit Ventil.
Das Leitungswasser hat in Israel Trinkwasserqualität, hinterlässt oft einen leicht chlorigen Nachgeschmack. In den Besucherzentren der INPA (der Israelischen Nationalparkverwaltung) finden sich in den Sanitäranlagen praktisch immer Trinkwasserstellen, teils gekühlte Trinkwasserspender, an denen Flaschen gefüllt werden können.
  • eine Faustregel zum Wasserbedarf besagt
    • am kalten Tagen oder wenn der Grossteil der Strecke im Schatten liegt, rechnet man mit mindestens 3 l Wasser pro Person und Tag
    • an kühlen Tagen im Herbst, Winter und Frühling, mit 4,5 l Wasser täglich
    • an warmen Tagen (ohne extreme Hitze), rechnet man mit 6 l täglich pro Person, bei Hardcore - Wanderungen im heissen Sommer in der Wüste, ist der Bedarf noch höher; am besten meidet man ohnehin die Mittagshitze und bricht morgens zeitig auf.
Für eine Halbtagestour kommt man mit etwa 2 - 3 l Trinkwasser zurecht. Bei grossem Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen muss immer auch an den damit einhergehenden Salzverlust gedacht werden, auf ausreichende Salzzufuhr (beispielsweise in Form von Bouillon oder Cracker mit Salzanteil) muss gedacht werden.
  • Verpflegung ist ebenfalls mitzuführen, im Sinne von "no trace hiking" dürfen keine Abfälle in der Wüste zurückgelassen werden, die beispielsweise Wildtiere anlocken. Vor Tourbeginn gewaschene Früchte, Trockenfrüchte, Nüsse und Salzgebäck eignen sich gut.
  • ein wenig Bargeld empfiehlt sich, um zumindest in der Wartezeit auf den Bus am Endpunkt ein Eis oder ein Süssgetränk kaufen zu können...

Bekleidung[Bearbeiten]

  • zur Wahl der Bekleidung, informiere man sich über die zu erwartenden Temperaturen anhand der Wetterprognosen.
  • Sonnenschutz ist ein Muss für alle Wanderungen in Israel. Vor allem Besucher mit hellem Hauttyp werden - ohne aureichenden Sonnenschutz - unweigerlich einen heftigen Sonnenbrand erleiden, ein Produkt mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 ist empfehlenswert.
  • um einen Hitzestau ("Hitzschlag") zu vermeiden, empfiehlt es sich, einen Hut zu tragen. Beliebt sind vor allem Modelle mit guter Abdeckung der Ohren und der Nackenregion, die in den Shops der Nationalparkverwaltung überall erhältlich sind.
  • das Schuhwerk soll den Bodenverhältnissen auf der geplanten Tour entsprechend gewählt werden. Für die meisten Wanderungen werden Wanderschuhe empfohlen, für Touren, auf welchen Gewässer durchschritten werden, oder ohne felsige Partien, empfehlen sich Trekking-Sandalen.

weitere Ausrüstung[Bearbeiten]

  • hochwertige Wanderkarten werden in den Nationalparkshops oder im Internet angeboten, diese sind allerdings nur in Hebräisch beschriftet, sind aber zusammen mit einem Übersichtsplan mit den farbigen Routenmarkierungen sehr hilfreich.
  • im den dünn besiedelten Wüstenregionen leistet ein GPS - Wander-Navigationsgerät gute Dienste. Die englischsprachigen Karten von shvil.net sind beispielsweise als Rasterkarten für die Navigationsgeräte von TwoNav (mit Kompass und Höhenmesser) und die auch für die für Smartphones mit GPS-Funktion taugliche Software CompeGPS Land verfügbar.
  • Markierte Wanderwege entlang von Schluchten und Klippen sind in Israel fast immer gesichert und mit Kletterhilfen (Leitern oder Stahltritte) versehen.
  • eine kleine LED-Taschenlampe leistet gute Dienste, wenn man Höhlen oder Zisternen erforschen will, ein Fernglas dient zur Beobachtung der (Greif-)Vögel.

Landschaft[Bearbeiten]

Judäische Wüste im Satellitenbild
Nahal Perazim (Wadi Peratzim)

Die judäische Wüste liegt am Ostabgang des judäischen Hügellands südöstlich von Jerusalem und Hebron bis Arad und grenzt dort an die Negevwüste; die Jahresniederschlagsmenge beträgt hier nur 100 mm. Tief eingeschnittene im Sommer trockenliegende Flusstäler (hebr. Nahal, arab. Wadi) führen in West-Ost-Richtung zum Jordantal resp. in die Arava-Senke hinunter.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Nur am Grund der Wadis (Nahal) können immergrüne Sträucher und Bäume (Akazien) überleben, an Vögeln sieht man u.a. den Tristramstar.

Klima[Bearbeiten]

Im ariden Wüstenklima liegen die Maximaltemperaturen Wintermonaten um 12 - 15 Grad, an Sommertagen um 30 - 34 °C und nachts um 18-20 Grad. Niederschläge kommen praktisch nur in den Wintermonaten vor, auf der Website des Israel Meteorological Service werden Warnungen vor durch Regengüsse ausgelöster Gefahr von Sturzfluten in den canyon-artigen Schluchten publiziert; ggf. bei den Nationalpark - Besucherzentren wegen Gefahren nachfragen.

Anreise[Bearbeiten]

Die Hauptstrasse 1 führt von Jerusalem ins Jordantal, die Jordantalstrase 90 in südlicher Richtung, vorbei am Toten Meer, En Gedi und En Bokek weiter in der Aravasenke nach Süden, um in Eilat zu enden. Parallel dazu verläuft die 60 (durch das palästinensische Autonomiegebiet und somit für israelische Mietwagen nicht zugelassen) von Jerusalem vorbei an Hebron bis Be'er Scheva durch das judäische Hügelland. Querverbindungen sind die neu ausgebaute 31 die nördlich von Be'er Scheva von der aus Norden kommenden 40 / Autobahn 6 abgeht und vorbei an Arad ans Tote Meer hinunter führt.
Etwas weiter südlich verläuft die Hauptstrasse 25 an Dimona vorbei und dann ebenfalls mit etlichen Kurven in die Aravasenke hinunter.

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Der Zugang in in die unter Schutz stehenden Nationalparkgebiete in der südlichen judäischen Wüste ist frei (und - da Nationalparkgebiet - nur in den Tagesstunden gestattet).

Mobilität[Bearbeiten]

Die Strässchen mit doppelten durchgezogenen Linien auf der Shvilnet-(Wander-)Karte sind mit dem PW zu befahren, die mit der durchgezogen - gestrichelten Linie sind meist mit einem PW mit etwas Bodenfreiheit und entsprechender Vorsicht fahrbar, die doppelt gestrichelten Linien (Wegweiser 4x4) stehen für mit Vierradfahrzeugen mit grosser Bodenfreiheit passierbare Schotterpisten (mit dem Mountainbike aber gut fahrbar). Im ganzen Naturschutzgebiet dürfen nur entsprechend markierte Pisten befahren werden, es ist verboten, über die mit Steinbrocken markierten Pistenränder ins Gelände zu fahren.

Einfache gestrichelte Routen sind zu Fuss zu erwandern; Verbotszeichen für Fahrräder bezeichnen, dass die Strecke mit dem Rad in der Regel auch in der Realität unpassierbar ist.

Routen[Bearbeiten]

Rundtour zu den Peres Potholes, 4.8 km[Bearbeiten]

Blick ins Nahal Tahmas
Peres Potholes im Nahal Peres
Canyon im Nahal Tahmas

Vom Wanderparkplatz an der Hauptstrasse 25 kann man eine Rundtour zu den Peres Potholes machen, die je nach Wandertempo etwa 1½ - 2 Stunden Zeit in Anspruch nimmt.

  • in unmittelbarer Nähe des 1 Parkplatzes steigt der rot-weiss markierte Pfad relativ steil in ein Nahal ab, nach einiger Zeit geht rechts ein 2 schwarz-weiss markierter Pfad ins Nahal Tahmas ab, auf dem man auf dem Rückweg zurückkommt.
  • die rot-weiss markierte Route quert nun die blau-weiss markierte Route (die etwas weiter nördlich von der Strasse 25 abgeht), wendet sich auf dieser einige Meter nach links und kürzt auf dem rot-weiss markierten Weg über einen 3 Sattel die Kurve der Piste, die um den Hügel herumführt, ab.
  • auf der nun rot-weiss markierten Piste geht es weiter, bis bei einem markanten 4 Baum eine grün-weiss markierte Piste nach links abgeht.
  • nach wenigen Metern verläuft die rot-weiss markierte Piste links aufwärts zur Tzorim Fortress. Hier hat man rechterhand von einer Klippe von oben einen Einblick in die tief eingeschnittene Schlucht des Nahal Perez. Tief in den Kalkstein hat der Bach runde Vertiefungen, sogenannte 5 "Potholes" eingegraben (ähnlich den aus den Alpen bekannten Gletschermühlen).
  • ein grün-weiss markierter Weg verläuft nun entlang der Klippe und windet sich dann in einem steilen Zick-Zack hinab zum Grund des Nahal Peres. Die 6 Kreuzung sollte nicht verpasst werden, hier verläuft die grün-weiss markierte Route im Nahal nach Süden (via Peres Ascent vorbei an der Mazal Fortress zur HaArava Junction zwischen den Strassen 90 und 25).
  • um die Rundtour zu vollenden, wendet man sich an der Kreuzung scharf nach rechts / in westlicher Richtung (diese Abzweigung mit den den spärlichen Wegmarken kann leicht verpasst werden) und geht auf dem schwarz-weiss markierten Pfad in westlicher Richtung in das hier einmündende 7 Flusstal Nahal Tahmas.
  • der schwarz-weiss markierte Pfad verläuft im Grund des Nahal und verläuft vorbei an einigen Akazien, über Felsrippen und einer canyon-artigen Felswand entlang zurück zur Kreuzung mit dem rot-weissen Pfad, die man auf dem Hinweg bereits passiert hat.
  • von hier aus ist der 600 m lange Aufstieg zum Ausgangspunkt auf demselben Weg zu bewältigen.

eine Alternative:

  • von den Peres Potholes wendet man sich auf der grün-weiss markierten Route im Nahal Peres nach Südosten. Bei der Kreuzung mit der schwarz - weissen Route verlässt man die grün-weisse nicht und gelangt vorbei am im Sommer ausgetrockneten 8 Peres Waterfall zum Abstieg des 9 Peres Ascent.
  • der Weg führt vorbei in der Nähe der 10 Mazal Fortress zur 1 HaArava Junction. Von hier aus, oder der Tankstelle an der Strasse 90 kann man versuchen, per Anhalter zum Ausgangspunkt zurückzugelangen. Während der Festtagswoche verkehrt hier teilweise ein von der PNPA organisierter Shuttlebus

auf den Mount Sodom (1,5 km) / von Norden her (2,9 km)[Bearbeiten]

Aufstieg zum Mount Sodom
Gipfel des Mount Sodom

Der Mount Sodom, nach der biblischen Stadt Sodom benannt (die Stadt lag aber nicht hier auf dem Bergrücken...) ist eine Bergzug, welcher sich im Westen des untersten zur Salz- & Mineraliengewinnung genutzten Teils des Toten Meeres befindet. Vom -174 m hohen Gipfel fallen Klippen steil zu den bläuliche schimmernden Salzpfannen des Toten Meers ab.
Der Mount Sodom kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden:

  • ein steiler Anstieg (mit schwarz-weissen Markierungen) führt auf 1,5 km vom 11 Parkplatz an der entlang des untersten Teils des Toten Meeres entlangführenden Strasse 90 direkt auf den 12 Berggipfel.
  • eine Alternative ist der Zugang vom weiter nördlich an der Strasse 90 gelegenden 13 Parkplatz bei der Felsformation "Lot's Wife" (Lots Frau) aus.
Der Weg (zunächst blau-weiss Markierung, nach Erreichen der Anhöhe rot-weiss) umgeht die steilsten Klippen im Norden und 14 erreicht in einem Bogen die schwarz-weiss markierte Zufahrtspiste zum Gipfelpunkt.

Für gehfaule und gut motorisierte Wanderer ergibt sich noch eine weitere Möglichkeit:

  • bei der Fabrikanlage der Dead Sea Works führt eine gut fahrbare rot-weiss markierte Piste auf die Amiaz Plain (Amiaz-Ebene), bei der ersten 15 Kreuzung fährt man geradeaus auf der blau-weissen Piste durch die topf-ebene Ebene weiter und biegt an der nächsten 16 Kreuzung nach Osten auf den schwarz-weiss markierten Anstieg zum Mount Sodom ein. Die Piste mit ziemlichen Bodenwellen und etwas Schlaglöchern ist mit Fahrzeugen mit ausreichender Bodenfreiheit auch ohne Vierradantrieb fahrbar, nach Erreichen der 17 Anhöhe des Bergzugs fährt man sogar recht bequem ohne weitere erhebliche Steigungen weiter und kann ganz in der Nähe des Gipfels des Mount Sodom parkieren.


Nahal Perazim (Flour Cave) (6,8 km)[Bearbeiten]

Nahal Perazim
Nahal Perazim
Nahal Perazim: Flour Cave

Das Nahal Perazim ist eine aufgrund der bizarren gefalteten Steinformationen bekannte und gern besuchte canyon-artige Schlucht, die tief in die praktisch flache Amiaz Plain (Amiaz-Ebene) westlich der Bergkette des Mount Sodom eingeschnitten ist.

  • die 2 Zufahrt beginnt an der Strasse 90 in der Nähe der Industrieanlagen der Dead Sea Works am südlichsten Ende des Toten Meers. Die Schotterpiste ist mit normalen Personenwagen problemlos befahrbar. Sie windet sich in einigen Kurven auf das Hochplateau der Amiaz Plain. Nach Erreichen der Anhöhe bleibt man auf der nach links führenden 3 rot-weiss markierten Piste und biegt dann, auf der rot-weissen Piste bleibend, an der nächsten 4 Kreuzung nach rechts / Norden ab. An einem geschotterten schattenlosen 5 Parkplatz kann man sein Fahrzeug abstellen.
  • gleich hinter einer Informationstafel steigt der Weg ins Nahal Perazim (Peratzim, Pratzim) ab. Auf der ersten Wegstrecke der rot-weiss markierten Route wird der Canyon schnell schmaler, an den steilen 18 Wänden sind die durch Faltung entstandenen Muster durch hellere und dunklere Sedimentschichten sehenswert.
  • der schmale Canyon windet sich zwischen steilen Wänden mit bizarren Felsformationen hin, nach 500 Metern ist nach rechts ein steiler 19 Aufstieg mit grün-weissen Marken gekennzeichnet, hier kann der Canyon verlassen und auf einer Piste auf der Ebene zum Ausgangspunkt zurückspaziert werden. Aber auch der Abzweigung gibt es noch spektakuläre Abschnitte des Nahal Perazim.
  • nach total einem guten Kilometer Wegstrecke liegt rechterhand der Zugang zur 20 Flour Cave oder HaKemakh. Der Zugang in die Höhle ist wegen Einsturzgefahr seit etlichen Jahren untersagt. Die Erdspalte windet sich mehrere hundert Meter weit horizontal in den Felsen, aufgrund des leicht kurvigen Verlaufs ist ohne eine kräftige Taschenlampe nach wenigen zig Metern das Tageslicht nicht mehr zu sehen.
  • im weiteren Verlauf weitet sich der Canyon und es ergeben sich spektakuläre Einblicke in Seitencanyons, der Grund der Schlucht wird weit genug für eine aus Norden fahrbare Schotterpiste. Nach insgesamt 2,5 km gelangt man zu einer 21 Kreuzung, die rot-weisse markierte Piste führt nordwärts. Auf der grün-weiss markierten wohl beim Wasserleitungsbau angelegten teils asphaltierten Piste gewinnt man sehr rasch an Höhe und erreicht die flache Ebene (und könnte wohl schon fast den Ausgangspunkt der Wanderung in der Ferne sehen).
  • auf der 22 grün-weissen Piste, bei der nächsten Kreuzung geht es auf der schwarz-weissen Piste weitergehen, erreicht man nach 4 km den Ausgangspunkt wieder.
Aufgrund der extremen Tageshitze macht es allerdings Sinn, abzuwägen, ob man auf der staubigen Piste zurückwandern will, oder den malerischen Weg durch den Canyon für den Rückweg nehmen will.
Karte von Wandern in der südlichen judäischen Wüste

Einkaufen[Bearbeiten]

  • in den Tankstellenshops sind Getränke, Snacks und Eis in der Regel auch am Shabbat erhältlich. In En Gedi befindet sich im Kibbutz ein nicht einfach zu findender aber gut assortierter Supermarkt, ansonsten finden sich die besten Einkaufsmöglichkeiten mit Supermärkten in der in der Wüste anlegten Stadt Arad und auch in Dimona.

Küche[Bearbeiten]

Restaurants finden sich in Arad, an den Tankstellen höchsten Snack Bars.

Unterkunft[Bearbeiten]

In der judäischen Wüste ist das Übernachtungsabgebot rar, in En Gedi sind der Kibbutz und die SPNI-Fieldschool erwähnenswert (siehe Ortsartikel), in En Bokek teure Hotels für die Badegäste am Toten Meer, angenehmer ist die Übernachtung in Arad, die auf der Höhe erbaute Stadt ist kühler und weniger stickig, als die direkte Umgebung des Toten Meers.

Sicherheit[Bearbeiten]

Bzgl. Kriminalität ist die Sicherheitslage unbedenklich, Diebstähle und auch Fahrzeugaufbrüche kommen in den Wandergebieten in der Wüstenregion wohl kaum vor (höchstens auf den Parkplätzen mit hohem Besucheraufkommen, wenn man Wertgegenstände offen sichtbar im Wagen präsentiert...).

Gefahr droht hauptsächlich durch natürliche Bedrohungen in der Wüste: allen voran droht Gefahr durch die glühende Sonnenhitze an Sommertagen mit nur minimalem Schattenangebot (Hitzschlag, Trinkwassermangel), Sturmfluten als Folge von in der Wüste sehr seltenen aber gelegentlich doch massiven Regenfällen, welche die Rinnsale in den Wadis zu reissenden Bächen anschwellen lassen können - Wetterprognosen und Regenradar bei entsprechender Prognose konsultieren (Wintermonate).

Auf den bezeichneten Wanderwegen, die teils an schwierigen Stellen mit Eisentritten, Leitern oder Geländern gesichert sind, ist die Absturzgefahr gering, dennoch kann man vielerorts unvermittelt an einer Klippe über einem Abgrund stehen - Kleinkinder dürfen auf jeden Fall nicht unbeaufsichtigt herumtollen.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • tolle Möglichkeiten für Wanderungen im Wüstengebiet ergeben sich auch in den Gebieten des grossen und vor allem auch des von Osten her am besten zugänglichen kleinen Makhtesh.
  • Wanderungen ins Nahal David und Nahal Arugot in En Gedi; Besichtigung der Festung Masada
  • Badestops am Toten Meer, bei En Gedi oder En Bokek, beide mit öffentlichem Strand

Literatur / Kartenmaterial[Bearbeiten]

  • Wanderkarten und auch normale topographische Karten im Massstab 1:25'000 (nur gewisse Regionen) oder 1:50'000 sind hier bei Survey of Israel erhältlich.
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