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Verdun

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Die Maas (La Meuse) durch Verdun
Verdun
Département Meuse
Einwohner
17.923 (2013)
Höhe
262 m
Tourist-Info +33 (0)3 29 84 14 18
http://www.de.verdun-tourisme.com
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Lage
Lagekarte von Frankreich
Reddot.svg
Verdun

Verdun ist eine Stadt im Département Meuse in Lothringen und war mehrfach bedeutend für die Geschichte Europas.

Hintergrund[Bearbeiten]

Im Jahre 843 wurde durch den Vertrag von Verdun die Teilung des karolingischen Frankenreichs beschlossen, aus dem das heutige Frankreich und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation hervorgingen. Die Schlacht um Verdun mit rund 700.000 Toten steht für die Hölle des Ersten Weltkriegs.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • von Saarbrücken aus in 4 Stunden mit Regionalzügen erreichbar.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Verdun liegt rund 10 Kilometer nördlich der wichtigen französischen Autoroute A4 (Autoroute de l’Est, Ostautobahn) aus Straßburg über Metz und Reims nach Paris, von Deutschland aus ist diese Route aus Saarbrücken am einfachsten zu erreichen (20 Kilometer zum Anschluss Freyming-Merlebach).

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

  • Ort liegt am Maaskanal und ist mit Sportbooten erreichbar.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Rote Zone[Bearbeiten]

Die Rote Zone (Zone Rouge, 49° 12′ 31″ N 5° 25′ 25″ O) ist ein zentraler Teil des Hauptkampfgebietes im Ersten Weltkrieg und befindet sich auf einem Bergrücken rund acht Kilometer nordöstlich von Stadtzentrum von Verdun. Es handelt sich um eine durch Granateinschläge völlig vernarbte und unwegsame Hügellandschaft und war der Schauplatz des Grabens- und Stellungskriegs in den Materialschlachten des Ersten Weltkriegs. Den damaligen Kampfhandlungen fielen ganze Dörfer zum Opfer, neun Ortschaften wurden nicht wieder aufgebaut.

Aufgrund der immer noch im Boden vorhandenen Munitionsreste kann das Gelände auch heute nicht bewirtschaftet werden. Die Munitionsreste an der Oberfläche wurden nach 1918 vor allem durch deutsche Kriegsgefangene geräumt, im Jahre 1919 wurde dann das Areal als "Rote Zone" (Zone Rouge) deklariert und unter Schutz gestellt und ab 1925 aufgeforstet, die Bäume vor Ort sind alle gleich alt.

Zwischen den beiden Weltkriegen findet zunächst ein Schlachtfeldtourismus statt, anschließend wurde das Areal zum Symbol des französischen Siegs über Deutschland hochstilisiert. Zu sehen ist das vor dem Hintergrund der als Schmach empfundenen Niederlage von 1871 gegen Deutschland in einem damals nationalistisch gesinnten Frankreich.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das ehemalige Schlachtfeld von den Deutschen besetzt und als militärisches Sperrgebiet und Truppenübungsplatz genutzt. Teile der Befestigungen wurde abgebaut und zur Verstärkung des Atlantikwalls genutzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Jahre 1966 die Feier zum 50. Jahrestag der Schlacht von Verdun auf Veranlassung von Staatspräsident Charles de Gaulle noch mit großem Aufwand als eine rein französische Feier und unter Ausschluss der Deutschen begangen, anschließend entwickelte sich die "Rote Zone" aber zur internationalen Gedenkstätte für den Frieden zwischen den Völkern.

Die für Besucher freigegebenen und durch Wege erschlossenen Areale dienen heute als ein Naherholungsraum, sie sind aber vor allem ein "Freilichtmuseum" das dem Gedenken der gefallenen Soldaten dient und von verschiedenen französischen Organisationen gestaltet wird. Federführend ist die "Nationale Gesellschaft zum Andenken an die Schlacht von Verdun". Die zentrale Gedenkfeier findet an einem Sonntag um den 23.Juni statt.

  • Beinhaus von Douaumont:
Das 147 Meter lange Beinhaus (Ossuaire de Douaumont) mit dem markanten hohen Glockenturm entstand auf Initiative des Bischofs von Verdun, Msgr. Ginisty, es wurde am 7. August 1932 vom seinerzeitigen französischen Staatspräsidenten Albert Lebrun eröffnet. Die Architektur symbolisiert ein mit ganzer Klinge bis zur Parierstange in den Boden gerammtes Schwert.
Ursprünglich war das Beinhaus von Douaumont nur für die nicht identifizierbaren Überreste der französischer Soldaten gedacht, die Gebeine der deutschen Soldaten sollten getrennt davon in Massengräbern beigesetzt werden. Da jedoch zahlreiche Leichen und Leichenteile völlig zerfetzt und bei der Bergung nicht mehr auseinander zu halten waren, wurden im Beinhaus die Gebeine der Gefallenen beider Nationen gemeinsam beigesetzt. Sie sind durch Glasfenster von außen sichtbar, die Zahl der Toten wird auf 130.000 geschätzt. Auf dem französischen Soldatenfriedhof vor dem Ossuaire liegen 15.000 identifizierte Gefallene.
Das Beinhaus ist tagsüber frei zugänglich.
Am 22. September 1984 war das Beinhaus die Kulisse für die Begegnung von Staatspräsident Mitterrand und Bundeskanzler Kohl: beide standen Hand in Hand vor dem Ossuaire, die Geste gilt als ein symbolischer Höhepunkt der deutsch-französischen Aussöhnung und ging durch die internationalen Medien.
  • Fort Douaumont :
Die unterirdische Bunkeranlage entstand ab 1885, sie wurde zur am stärksten befestigten Anlage im Verteidigungsring von Verdun ausgebaut und war ab dem Jahre 1916 in die Kampfhandlungen verwickelt. Die Stellung wurde am 25. Februar 1916 von den Deutschen erstmals eingenommen, konnte aber als Zentrum einer Artillerieschlacht und unter massivem Beschuss der Franzosen, die Statistik nennt heute 400.000 Granaten und Angriffe mit Flammenwerfern, nicht gehalten werden und fiel schließlich am 24. Oktober fast kampflos an die Franzosen zurück.
Zur Besichtigung in der Bunkeranlage freigegeben sind drei Stockwerke, zu sehen gibt es Kasematten, Wachtürmen mit Stellungen für Maschinengewehre und Kanonen und weitere Teile der Verteidigungsanlage. In einer ehemaligen Munitionskasematte sind 679 deutsche Soldaten, die bei einer Explosion am 8. Mai 1916 ums Leben kamen, durch eine Abmauerung vor Ort beigesetzt.
Geöffnet tagsüber ab 10 Uhr, Eintritt Erwachsene : 4 €
Fort Vaux
  • Fort Vaux : Das Fort liegt ca. 2,5 Kilometer östlich von Fort Douaumont:
Es entstand zwischen 1881 und 1884 als nordöstlicher Eckpfeiler der Befestigungen um Verdun zunächst noch in Bruchsteinmauerwerk. Bis 1912 wurde es dann mit Stahlbeton ausgebaut und verstärkt.
Mit Beginn der deutschen Offensive auf Verdun wurde das Fort ab dem 21. Februar 1916 beschossen. Trotz eines Großangriffs am 7.  Mai 1916 mit massivem Beschuss und riesiger Verluste gelangten die Deutschen nur auf die Oberfläche des Forts. Die Franzosen mussten erst am 7. Juni 1916 aufgrund von Wassermangel, die Zisterne war durch den Beschuss zerstört worden, und der im Inneren mittlerweile unerträglichen Zustände kapitulieren.
Anschließend beschossen die Franzosen das Fort und die Deutschen mussten es am 31.10.1916 wieder räumen. Das Fort kann heute im Inneren besichtigt werden.

Ihren Namen hat die "Rote Zone" nicht vom Blut der Gefallenen Soldaten, sondern vom Rotstift, mit den dem die Grenzen 1919 auf der Landkarte eingezeichnet worden war. Rund um Verdun gibt es insgesamt 78 Kriegsgräberstätten, davon 42 französische, 34 deutsche und zwei amerikanische.

Anfahrt Rote Zone ("Zone Rouge" ausgeschildert) vom Norden Verduns aus zum zentralen Parkplatz unmittelbar am Beinhaus von Douaumont.

Es ist strikt untersagt die noch zahlreich im Gelände vorhandenen Kriegsgegenstände wie Munitionsreste oder auch Knochen aufzulesen und mitzunehmen, die französische Polizei kontrolliert.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

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