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Vellore

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Vellore
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Vellore ist eine Stadt in Tamil Nadu.

Hintergrund[Bearbeiten]

Fragt man Einheimische, was sie mit der Stadt Vellore verbinden, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Krankenhäuser verweisen. Tatsächlich trifft man in Vellore auf Inder aus allen Landesteilen und auch Menschen aus den Nachbarländern, die sich in Vellores berühmten Krankenhäusern behandeln lassen. Dem Reisenden, dem Krankheit, Knochenbrüche und ähnliches Leid hoffentlich erspart bleibt, wird hier hauptsächlich wegen des Forts hierher kommen.

Anreise[Bearbeiten]

Vellore liegt etwa 160 km westlich von Chennai und ist leicht zu erreichen.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die beste Anbindung an den Flugverkehr findet man im internationalen Flughafen von Chennai.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Vellore verfügt über dei beiden Bahnhöfe Vellore Town und Vellore Cantonment.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der neue Busbahnhof liegt an der Südseite des Palar-Flusses zwischen den beiden Brücken zum Nordufer. Viele Busse fahren von alten Busbahnhof ab, der sich in östlicher Nachbarschaft des Forts weiter im Süden befindet. Zwischen den Busbahnhöfen verkehren Busse und Motor-Rikschas.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Neben Bussen sind gemeinschaftlich genutzte Motor-Rikschas eine günstige und spannende Alternative. Natürlich kann man auch eine Motorrikscha für sich allein mieten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aufwändig gestaltete Pfeiler am Kalyana Mamdapam im Jalakandeswarar-Tempel
Befestigungsanlagen des Forts von Vellore

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

Den Jalakandeswarar-Tempel aus dem Jahr 1566 werden die meisten Besucher als das Highlight der Stadt empfinden. Man betritt ihn von Süden durch einen nicht bemalten großen Gopuram. Die Steinmetzarbeiten müssen den Vergleich mit denen der schönsten Tempeln Kanchipurams nicht scheuen. Der Tempel befindet sich in unmittelbarer Umgebung des Fort-Zugangs.

Ende 2014 war die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Museen befindliche alte Moschee nicht zu besuchen. Sie wurde - offenbar um sie vor Angriffen radikaler Hindus zu schützen - mit Stacheldraht eingezäunt und von Polizisten bewacht, die auch die Besichtigung durch ausländische Reisende nicht zuließen.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Das von breiten Gräben umgebene eindrucksvolle Fort stammt zwar aus dem 11. Jh., seine jetzige Erscheinungsform ist jedoch deutlich neuer (etwa 16. Jh.). Man kann eine ganze Runde über die Befestigungsmauern des Fort gehen. Innerhalb des Forts sind die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt angesiedelt. Fragt man nach dem Fort oder will man dorthin fahren, sollte man als Ziel lieber den Jalakandeswarar Temple angeben, da mit Fort auch ein Vorort im Osten der Stadt bezeichnet wird.

Museen[Bearbeiten]

  • ASI. Geöffnet: täglich außer Fr 9.00 – 17.00 Uhr.
  • Government Museum. Beide Museen sind im Fort und zeigen Fundstücke aus der Region. Geöffnet: täglich außer Fr, 2. Samstag im Monat und Feiertags 9.30 – 17.00 Uhr.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Aryaas, am Green Circle Roundabout wenige hundert Meter südöstlich des neuen Busbahnhofs. Das Restaurant ist gut besucht und bietet sehr gute vegetarische Kost.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Chilliamman Guest House. Das Guest House liegt direkt an der Ostausfahrt des neuen Busbahnhof vor der Brücke über den Fluss Palar. Es ist recht einfach und hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und freundliches Personal. Das Hotel verfügt über einen Hochzeitssaal, d.h. es kann laut werden.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Wenn man in Indien krank werden sollte, ist man hier wohl mit am besten aufgehoben. Es gibt eine Vielzahl an Krankenhäusern und Ärzten.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Im Fort direkt am Eingang befindet sich die Touristeninformation. Hier trifft der Reisende auf engagierte, kompetente, Englisch sprechende Mitarbeiter.

Ausflüge[Bearbeiten]

Subramanya Temple am Hang des Vallimalai-Hügels
Das Delhi Gate in Arcot
  • 30 km nordöstlich von Vellore liegt der Vallimalai-Hügel. Alte Pilgerwege führen zum Vallimalai Kovil auf dem Gipfel. Der Weg beginnt am Busausstiegspunkt 13° 4′ 23″ N 79° 15′ 55″ O. Es gibt einige Stände mit Pilgerbedarf und Essen. Nicht weit den Hügel hinauf teilt sich der Weg. Beide Wege treffen sich weiter oben wieder. Man sollte daher darauf achten, bei Auf- und Abstieg unterschiedliche Wege zu wählen. Der östliche Weg ist von unten her leichter zu finden. Daher ist es ratsam, zuerst dem rechten Weg zu den ausgeschilderten Jain-Höhlen zu folgen. Eigentlich sind es keine Höhlen, sondern ein kragender Fels mit einigen Jain-Reliefs. Hier halten sich gern Sadhus auf. Weiter oben kommt man zu einer Felsfläche mit kleinen alten Steinpavillons und einem Teich. Etwas oberhalb vereinigen sich die Wege wieder und man geht hügelaufwärts. Der Weg ist abwechslungsreich und geht durch Wald und Fels. Der obere Tempel ist architektonisch uninteressant. Es ist eher die Atmosphäre, die diesen Pilgerhügel attraktiv macht. Am Tempel zieht man die Schuhe aus und muss die letzten Höhenmeter zum Gipfelpavillon barfuß auf den kahlen Felsen klettern. Belohnt wird man mit einem schönen Rundumblick und vielleicht der Gesellschaft freundlicher Pilger. Geht man den anderen Weg hinab (an der Stelle, an dem die beiden Wege aufeinandertreffen rechts halten), so passiert man den schönen alten Subramanyaswamy Temple. Sein Innneres liegt hauptsächlich unter Felsdecken. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt der Wanderung. Bus Nr. 20 fährt vom alten(!) Busbahnhof in Vellore in Richtung des Vallimalai-Hügels. Ein früher fährt um 6:15 Uhr los. Man muss aber an einer Kreuzung in einen anderen Bus umsteigen, der nicht sehr häufig verkehrt. An der Kreuzung warten aber auch Taxis.
  • 3 km südöstlich vom Tempelhügel: Somanatha Temple und Cholesvara Temple liegen 0,5km östlich vom Ort Melpadi am Westufer des Flusses bei 13° 3′ 54″ N 79° 17′ 3″ O (der größere Tempel. Der kleinere liegt S der Straße direkt westlich der Brücke über den Fluss). Während der größere Tempel meist geöffnet ist, scheint der abgezäunte kleine Tempel in der Regel verschlossen zu sein. Er ist aber von außerhalb einsehbar. Vom Zentrum Melpadis kann man nach Arcot weiterreisen.
  • Arcot. Diese Stadt 22 km östlich von Vellore hat nicht viel zu bieten außer die spärlichen Reste des einstmals eindrucksvoll großen Forts. Am besten ist das Delhi Gate 12° 54′ 26″ N 79° 20′ 16″ O erhalten. Knapp 1 km südlich kann man nur noch wenige Reste eines Repräsentationsgebäudes, eine kleine, alte Moschee und die Maqbara (muslimisches Mausoleum) aus dem 18. Jh. ansehen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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