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Thann

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Thann
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Thann (elsässisch Dànn) ist eine französische Stadt im Département Haut-Rhin, im Elsass in den Vogesen. Hier enden die Elsässische Weinstraße Route des vins d'Alsace und die Vogesenkammstraße Route des Crêtes.

Im Ortskern von Thann

Hintergrund[Bearbeiten]

Weinlage Rangen bei Thann

Sie ist die Hauptstadt des Arrondissement Thann und Verwaltungssitz des Kanton Thann.

Die befindet sich am Ausgang des Tales der Thur, die hier die Vogesen verlässt.

Die Gründung des Ortes geht auf das Versprechen, hier eine Kirche zu bauen zurück, um die die Ortschaft entstand. Dieses Versprechen wurde anlässlich eines Wunders im Jahre 1161 abgegeben. Als der Diener des verstorbenen Bischofs von Gubbio auf seiner Reise nach Italien hier Rast machte, steckte er seinen Wanderstab mit der Fingerreliquie in den Boden. Dabei erschienen plötzlich drei Lichter im Wald, und der Stab ließ sich nicht mehr herausziehen, bis der Bau einer Kirche gelobt war. Diese wurde dann auch an der Stelle der drei Lichter erbaut. Die eigentliche Siedlung wird urkundlich erstmals im Jahr 1290 erwähnt und erhielt im Jahre 1360 die Stadtrechte. Bis zum Dreißigjährigen Krieg gehörte die Stadt zum oberelsässischen Teil von Vorderösterreich. Im Jahre 1659 schenkte König Ludwig XIV. die Stadt dem Jules Mazarin, den der Sonnenkönig für seine Verdienste belohnen wollte.

Im 19. Jahrhundert und bis in die 1960er Jahre hinein wurde Thann stark von der Textilindustrie geprägt. Neben den verschiedenen Textilfabriken gesellte sich auch eine Chemiefabrik zur Herstellung von Farben. Sie gilt als die älteste Chemiefabrik in Europa und existiert noch heute. Schon im Jahre 1839 wurde eine Eisenbahnverbindung mit Personenverkehr zwischen Mülhausen und Thann eröffnet. In der Folge des deutsch-französischen Krieges fiel die Stadt 1870 zusammen mit dem Elsass an das Deutsche Reich, was etliche Einwohner veranlasste, die Stadt zu verlassen. Im Ersten Weltkrieg wurde Thann schon 1914 von Frankreich zurückerobert, dabei aber erheblich beschädigt. Bis zum Kriegsende war Thann vier Jahre lang Hauptstadt des "befreiten" Elsass in der Terminologie der NS-Machthaber.

Auf dem Gemeindegebiet befindet sich die Weinbaulage Rangen. Sie ist eine der 50 Lagen im Elsass mit dem Prädikat Grand Cru.

Neben dem Weinbau lebt die Stadt heute von Tourismus und Dienstleistungsunternehmen.

Anreise[Bearbeiten]

Tram-Train von Mulhouse nach Thann (links)

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Ab Mulhouse kommt man an Werktagen jede halbe Stunde mit dem Tram-Train nach Thann. TER verdichten den Takt. Mit dem TER ist man in 18 Minuten in Thann. Der Tram-Train benötigt 35 Minuten. Er hält aber im Stadtzentrum und an der Cité du Train und ist deshalb praktischer, um in das Stadtzentrum zu kommen. Am Wochenende fährt jede Stunde ein Tram-Train.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

  • Voie Verte de la vallée de la Thur (Grüner Weg im Thurtal)

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Thann

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Figurenportal am St. Theobaldsmünster
Sandsteinrelief am Kornhaus
Die Thur in Thann, links der Hexenturm
  • Munster Saint Thiébaut. Das St. Theobaldsmünster wurde zwischen 1332 und 1516 erbaut. Mit seinem 76 Meter hohen Turm ist es das Wahrzeichen der Stadt. Das reichverzierte Figurenportal an der Westseite, zählt zu den wichtigsten spätgotischen Bauplastiken. Es wurde zwischen 1380 und 1400 errichtet, und erzählt in rund 15 Szenen mit 500 Figuren das Leben Christi und Maria. Daneben gibt es noch ein kleines Figurenportal an der Nordseite von 1450. Im dreischiffigen Innern kann man die unterschiedlichen Bauphasen klar erkennen. Im 17. Jahrhundert wurde eine Seitenkapelle angefügt, in welcher sich die Winzermadonna befindet. Diese bemalte Holzfigur entstand um 1510.
  • Historisches Museum. Das Historische Museum, befindet sich im ehemaligen Kornhaus (Halle aux blés) von 1519, unmittelbar an der Thur nördlich des Münsters.
  • Tour des Sorcières. Der Hexenturm ist ein Relikt der ehemaligen Stadtbefestigung. Im Kellergewölbe befindet sich eine Ausstellung über den Weinanbau in der Region.
Hexenauge auf der Engelsburg

Außerhalb:

  • Engelsburg. Auf einem bewaldeten Hügel der Stadt befand sich die Engelsburg. Diese wurde im mehreren Etappen zwischen dem 12.-16. Jahrhundert erbaut. 1673 wurde sie auf Befehl von Ludwig XIV. zerstört. Dabei wurde ein mächtiger ringförmiger Stein des Bergfriedes so über den Abhang gekippt, dass seine Öffnung nun zur Stadt hinunter schaut, was im den Übernamen "Œil de la Sorière" (Hexenauge) eintrug. Die Ruinen sind in einem 30 minütigen Fußmarsch von der Stadt aus erreichbar.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Crémation des trois sapins. Am 30. Juni jedes Jahres wird das Volksfest „Verbrennung der drei Tannen“ gefeiert. An diesem Fest gedenkt man dem Wunder, welches zur Gründung des Ortes geführt haben soll.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Husseren-Wesserlin. 12 km nordwestlich, mit Königlicher Textilmanufaktur von 1783, Musée textile und schönem Park.
  • Parc Régional des Ballons des Vosges.
    • Ballon d'Alsace. 1247 m, mit grandiosem Panoramablick.
    • Grand Ventron. 1202 m.
    • Col des Bussang. 731 m hoher Pass.
    • Auf der D14 zum Col de Hunsrück (748 m), weiter nach
      Masmünster (Masevaux)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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