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Qaṣr el-Ghuweiṭa

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Nordostseite des Tempels von Ghuweita
Qaṣr el-Ghuweiṭa ·قصر الغويطة
Per-Wesech
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Lagekarte des Neuen Tals in Ägypten
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Qaṣr el-Ghuweiṭa

Qasr el-Ghuweita (auch Qasr Ghueita, Qasr el-Ghueita, Qasr al Ghuwaytah, Qasr el-Ghoueita, Ghueda, Ghueida, arabisch: ‏قصر الغويطة‎, Qaṣr al-Ghuwaiṭa, übersetzt wohl als „Festung des kleinen Gartens/der kleinen Oase“, im Dialekt Gaṣr il-Ghwēṭa) ist eine archäologische Stätte in der Mitte der ägyptischen Senke el-Chārga in der Westlichen Wüste. Hier befindet sich der Tempel der Triade, der Götterdreiheit, von Ghuweiṭa, Amun, Mut und Chons. Die Stätte befindet sich ca. 17 Kilometer südlich der Stadt el-Chārga.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Tempel von Qaṣr el-Ghuweiṭa befindet sich ca. 17 Kilometer südlich der Stadt el-Chārga und 4,5 Kilometer nordnordöstlich von Qaṣr ez-Zaiyān.

Die hiesige Tempelanlage war der Triade (Götterdreiheit) von Ghuweiṭa Amun, Mut und Chons, die in Hībis residieren, geweiht. Der altägyptische Name von Ghuweiṭa war Per-Wesech (Pr-Wsḫ(t), auch Perwesekh oder Per-Ousekh, das „Große Haus“). Der Ort war für seinen Wein berühmt. Seit der 18. Dynastie im Neuen Reich gibt es Belege für Weinlieferungen sowohl aus dem Palast Amenophis’ III. in el-Malqaṭa[1] als auch in den thebanischen Gräbern der Noblen in Theben-West wie das Grab 131 des User,[2] Grab 100 des Rechmire, Grab 86 des Menkheperrasonb und das Grab 39 des Puimre.[3]

Die Geschichte des Tempels ist erst in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts durch John C. Darnell aufgehellt worden. An der Stelle des mittleren Sanktuars des heute sichtbaren Tempels stand bereits in vorpersischer Zeit, also vor der 27. Dynastie, eine frei stehende Sandsteinkapelle. Es ist nicht gesagt, dass sie erst in kuschitischer (25. Dynastie) oder saitischer Zeit (26. Dynastie) errichtet wurde, denn die im Bereich des Tempels gefundene Keramik datierte in das Mittlere oder Neue Reich. Diese Kapelle könnte somit das früheste Heiligtum der Senke el-Chārga gewesen sein. Der persische Großkönig Darius I. (Regierungszeit 522/521–486/485 v. Chr.) ließ dieses Heiligtum zu einem Dreifach-Sanktuar mit Vorhof, der heutigen Querhalle, erweitern und das mittlere Sanktuar (Allerheiligstes) dekorieren. Die fast vollständige Mitnutzung der früheren Kapelle führte dazu, dass das Mittelsanktuar nicht mittig, zudem leicht schräg ist und zwei Türrahmen besitzt.

Wie die Bauinschriften am Tor zum Vorhof (Pronaos) und am Zugang zum Sanktuar ausweisen, wurde der Tempel unter Ptolemaios III. Euergetes I. (Regierungszeit 246–221 v. Chr.) sowohl um die Säulenhalle als auch um den Vorhof erweitert. Von Ptolemaios IV. Philopator (Regierungszeit 221–205 v. Chr.) und Ptolemaios IX. Soter II. (Regierungszeit 116–107 und 88–80 v. Chr.) wurden in der Säulenhalle zusätzliche Szenen angebracht.

Umstritten war lange Zeit der Zeitpunkt der Anbringung der Darstellungen im Mittelsanktuar, noch dazu, dass unterschiedliche Werkverfahren wie erhabenes Relief und Malerei zur Anwendung gelangten. Rudolf Naumann schlug vor, dass die Darstellungen aus der Kuschitenzeit, der 25. oder äthiopischen Dynastie, stammten, indem er schrieb: „Der Stil der Arbeit und die Kürze des Rahmens des zerstörten Königsringes weisen die Reliefs in die Zeit der äthiopischen Könige.“ Eugene Cruz-Uribe glaubte, dass aus stilistischen Gründen das erhabene Relief aus saitischer Zeit (26. Dynastie) stammen müsse.[4] Er erwähnte aber auch, dass er das Relief nicht vor Ort untersucht hatte. Ein noch ungewöhnlicherer Vorschlag stammte von Hironao Onishi, der das Relief in die spätptolemäische Zeit datierte.[5] Darnell zeigte aber, dass die Szenen auf den drei Wänden zur selben Zeit entstanden sind und zu einem einheitlichen Darstellungsprogramm gehören: an allen drei Wänden reicht Darius I. ein Bildnis der Maat an die Triade von Ghuweiṭa dar, das obere Inschriftenband, das den König Darius I. nennt, zieht sich lückenlos von der Nordwand über die Rückwand zur Südwand, und der König an der Rückwand ist als ein Darius inschriftlich ausgewiesen.

Alle Reisenden des 19. Jahrhunderts, die nach el-Chārga kamen, haben auch den Tempel von Qaṣr el-Ghuweiṭa besucht und eine sehr kurze Beschreibung vorgelegt. Die ersten Reisenden waren 1818 der Franzose Frédéric Cailliaud (1787–1869),[6] 1819 der Brite Archibald Edmonstone (1795–1871)[7] sowie 1825 und 1832 die Briten John Gardner Wilkinson (1797–1875)[8] bzw. George Alexander Hoskins (1802–1863)[9].

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts folgten der deutsche Afrakaforscher Georg Schweinfurth (1836–1925), der sich hier 1874 aufhielt und noch von einem Brunnen und einem Teich berichtete,[10] und 1898 der britische Kartograf John Ball (1872–1941)[11]. Die bisher umfangreichste Beschreibung stammte vom deutschen Bauforscher Rudolf Naumann (1910–1996), der sich 1936 in der Senke el-Chārga aufhielt.

1955 legte der französische Archäologe Serge Sauneron (1927–1976) eine weitere Beschreibung des Tempels vor.[12] Im Januar 1972 wurden Reinigungsarbeiten im Tempel durch die Egyptian Antiquities Organization unter Leitung von Ahmed Fahry (1905–1973), der auch die Kartuschen des Großkönigs Darius I. an der Nordwand des Mittelsanktuars fand, durchgeführt.[13]

Auch in der Folgezeit, insbesondere in den 1980er- und 1990er-Jahren wurden weitere Untersuchungen durch die Egyptian Antiquities Organization durchgeführt, deren Ergebnisse aber nicht veröffentlicht wurden. Seit 2003 ist hier das Gebel Ghueita Project unter Leitung von John Coleman Darnell tätig, das ein Teilprojekt des Theban Desert Road Survey der Yale University bildet.

Eine umfassende Grabung und Erforschung ist aber bis heute noch nicht erfolgt, so dass der Tempel bisher kaum dokumentiert wurde. So findet sich die umfangreichste, aber trotzdem stark lückenhafte Beschreibung immer noch in der Bibliografie von Porter und Moss.[14]

Anreise[Bearbeiten]

Man kann mit einem PKW zu dieser Stätte gelangen. Man fährt von der Stadt el-Chārga kommend auf der Fernverkehrsstraße nach Bārīs, bis man nach ca. 18 Kilometer an einen ausgeschilderten Abzweig bei 1 25° 17′ 42″ N 30° 32′ 43″ O nach Osten gelangt. Von hier aus erreicht man sowohl den Tempel von el-Ghuweita als auch den von Qasr ez-Zaiyan, südlich des erstgenannten.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Gelände des Tempels muss man zu Fuß ergründen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Tempel ist von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt LE 40 und für Studenten LE 20 (Stand 10/2017).

Der gesamte 1 Tempelkomplex (25° 17′ 12″ N 30° 33′ 28″ O) befindet sich auf einer Anhöhe. Der Tempel, ein weiteres Heiligtum und mehrere Lehmziegelgebäude aus römischer Zeit werden von einer 26 × 68 Meter großen, ca. 10 Meter hohen Lehmziegel-Umfassungsmauer, die sich nach oben verjüngt, eingefasst. Die Anlage ist etwa von Osten nach Westen ausgerichtet. Man betritt die Anlage im Osten durch ein undekoriertes Sandsteintor. Der eigentliche Tempel befindet sich in der Westhälfte.

Tempel der Triade von Ghuweiṭa[Bearbeiten]

Umfassungsmauer des Tempelareals im Osten und Norden
Fassade des Vorhofs im Tempel von Ghuweita
Auf dem linken Pfosten des Zugangs zum Säulensaal opfert Ptolemaios III. ein Feld an Amun
Querhalle vor dem Sanktuar
Säulenhalle im Tempel von Ghuweita
Das Relief auf dem rechten Pfosten des Zugangs zum Sanktuar zeigt Ptolemaios III., der Wein an den widderköpfigen Amun von Ghuweiṭa opfert
Allerheiligstes im Tempel von Ghuweita

Der Tempel wurde aus Sandstein errichtet und ist 23,5 Meter lang und 10,5 Meter breit. Er besteht aus vier Bestandteilen von Osten nach Westen: dem Vorhof (Pronaos), der Säulenhalle, dem Vestibül (Querhalle, Opfertischsaal) und drei parallel angelegten hinteren Sanktuaren (Allerheiligsten), von denen nur das mittlere dekoriert wurde. Der heutige Zustand der Sanktuare und des Vestibüls stammt von Darius I. Ptolemaios III. Euergetes I. errichtete den Vorhof und die Säulenhalle. Von ihm stammen fast alle Dekorationen im Vorhof, in der Säulenhalle und am Zugang zum mittleren Sanktuar, die alle als versenktes Relief ausgeführt wurden.

Man betritt die Tempelanlage im Osten. Die Fassade des Vorhofs (Pronaos) besteht aus breiten Außenwänden, Schrankenwänden, zwei Säulen mit unterschiedlich gestalteten Pflanzenkapitellen und dem nach oben offenen Tor. Auf den Pfosten ist König Ptolemaios III. dargestellt, als würde er den Tempel betreten. Auf dem linken Pfosten trägt er die Weiße Krone Oberägyptens, auf dem rechten die Rote Krone Unterägyptens. Zu den Darstellungen gehören die Kartuschen des Königs. Die einstigen Texte und Darstellungen oberhalb des Königs sind heute fast vollständig verloren. Am oberen Ende der Pfosten erblickt man die Flügelsonne mit zwei Inschriftenzeilen, die noch einmal die Namen des Königs nennen, und darüber eine Hohlkehle. An beiden Laibungen gibt es Bauinschriften Ptolemaios’ III., der mitteilt, dass er den Vorhof und den Säulensaal errichten ließ. Über diesen Inschriften befinden sich Reste von Gottheiten. Im Vorhof gibt es keine weiteren Dekorationen.

Sowohl der Zugang zum Säulensaal als auch der Säulensaal sind dekoriert. Der Sturz dieses Tores und die Sturze der Tore zum Vestibül und zum Mittelsanktuar tragen identische Darstellungen: in der spiegelbildlich ähnlichen Doppelszene opfert Ptolemaios III., gefolgt von seiner anbetenden Gemahlin Berenike II., Wein vor der Triade Amun, Mut und Chons sowie vor dem thronenden Amun-Re. Auf der linken Seite tritt Chons mumiengestaltig, auf der rechten falkenköpfig in Erscheinung. Über dieser Doppelszene befindet sich eine Hohlkehle mit der Flügelsonne. An den Pfosten ist Ptolemaios III. bei Opferhandlingen in drei Registern (Bildstreifen) zu sehen. Auf dem linken Pfosten opfert er von oben nach unten Gefäße an den falkenköpfigen Chons, Wein an Mut und ein Feld an Amun-Re. Der rechte Pfosten zeigt Ptolemaios III. beim Opfer einer Sphinx an Chons, beim Weinopfer an Mut und beim Opfer eines Feldes an Amun-Re. Insbesondere die unteren Register besitzen noch Farbreste. Die vorderen Laibungen enthalten zweispaltige Texte, und zwar links von Ptolemaios III. und rechts von Berenike II.

Zum Säulensaal gehörten einst vier Säulen. Drei stehen noch in voller Höhe, von der nordwestlichen Säule ist nur noch ein Stumpf übrig. Alle Säulen unterscheiden sich mit ihren Kapitellen. Die rechte Wand besitzt eine zusätzliche Tür. Alle Wände tragen Opfer- und Kultdarstellungen in zwei Registern. Die Seitenwände zeigen im oberen Register drei, die linke Wand im unteren Register vier Szenen. Das untere Register der rechten Wand ist weitgehend zerstört. Auf dem Sockel befindet sich eine Prozession von Nilgöttern mit Opfergaben, die vom König angeführt wird.

Die linke Eingangswand zeigt im oberen Register, wie Ptolemaios III. einen Halskragen an Amun-Re, den jungen Chons und Mut opfert. Auf dem unteren Register verlässt Ptolemaios III. seinen Palast mit zwei Standarten, und er wird von Thot und Horus gereinigt. An der linken Seitenwand sieht man Ptolemaios III. bei verschiedenen Opferhandlungen z.B. vor Month bzw. vor Horus und Hathor.

Im oberen Register der linken Rückwand opfert Ptolemaios IV. Philopator, der von einer Göttin gefolgt wird, ein Bildnis der Maat an Amun-Re und an die Schutzgöttin Amaunet. Im unteren Register wird der König von zwei Göttern zu Amun-Re geführt.

An der rechten Wand opfert Ptolemaios III. von links nach rechts an die Triade Amun, Mut und Chons, vor Amun-Re und Mut und Wein an Amun-Re und den mumiengestaltigen Chons. Im unteren Register opfert Ptolemaios IX. Soter II. mit einem Sistrum vor Amun-Re.

Der Sturz des Tores zum Vestibül ähnelt dem zum Säulensaal. Die Pfosten tragen drei Register. Links opfert der König von oben nach unten vor Amun-Re bzw. vor Mut. Das unterste Register zeigt den Gott Horus, der vielleicht zur Reinigungsszene auf dem rechten Pfosten gehört. Auf dem rechten Pfosten opfert der König vor Month bzw. Rattaui und wird im untersten Register gereinigt. Die Laibungen enthalten einen Text des Amun-Re.

Die Querhalle, das Vestibül, besitzt die Funktion des Opfertischsaals und wurde nicht dekoriert. An der Rückseite befinden sich das Sanktuar und die beiden Seitenräume. An der linken Seite gelangt man zur Treppe auf das Tempeldach. Die Seitenkammern besitzen eine Tonnengewölbedecke und sind undekoriert. Die rechte Kammer ist verschlossen. Alle Kammern sind unterschiedlich groß, und die mittlere Kammer befindet sich auch nicht in der Tempelachse.

Nur der Zugang zum mittleren Sanktuar ist dekoriert. Auf dem Sturz befindet sich die von den vorangegangenen Toren bekannte Doppelszene. Die Pfosten besitzen wieder drei Register. Auf dem linken Pfosten opfert Ptolemaios III. ein Bildnis der Maat an den Luftgott Schu, vor der stark zerstörten Tefnut und Weinkrüge an den widderköpfigen Amun von Ghuweiṭa. Auf dem rechten Pfosten opfert der König ein Feld an den Erdgott Geb, er betet eine Göttin an und opfert wieder Weinkrüge an den widderköpfigen Amun von Ghuweiṭa.

Das Sanktuar liegt nicht in der Tempelachse und ist auch leicht schräg. Die linke Wand ist etwa 10 Zentimeter länger als die rechte Wand. Am doppelten Türrahmen erkennt man, dass das Sanktuar große Teile eines früheren Heiligtums umschließt. Im Sanktuar gibt es Darstellungen an den Seitenwänden, an der Rückwand und an der Decke. Die Darstellung an der Rückwand ist im erhabenen Relief ausgeführt, die an den Seitenwänden in Malerei auf Stuckverputz. Die sich ähnelnden Darstellungen gehören zusammen: das obere Inschriftenband beginnt auf der rechten Seite, der Nordseite, verläuft über die Rückwand und endet auf der linken Seitenwand. Das obere Ende bildet ein Cheker-Fries.

An der rechten Nordwand opfert Darius I. ein Bildnis der Maat, vor ihm ein Opferaufbau, vor Amun-Re, Mut, dem falkenköpfigen Chons, Min von Achmīm und seiner Gefährtin Isis. Das obere Inschriftenband an dieser Seite zeigt die Kartusche Darius’ I., die erst 1972 von Ahmed Fakhry (1905–1973) entdeckt wurde. In ähnlicher Weise opfert Darius I. das Bildnis der Maat an der linken Südwand vor Amun-Re, Mut, dem mumienförmigen Chons, Geb und seiner Gefährtin Nut. Die Rückwand zeigt den König zur rechten, wie er das Bildnis der Maat an die Triade von Ghuweiṭa, den thronenden Amun, die stehende Mut und Chons, opfert. Über der Szene befindet sich die Flügelsonne. Eine beschädigte, aber noch lesbare Inschrift weist den König als einen Darius aus. An der Decke sind Geier mit ausgebreiteten Flügeln und Sterne abgebildet.

Der Altar im Sanktuar ist dekorationslos.

Weitere Gebäude im Tempelkomplex[Bearbeiten]

Überreste der römischen Siedlung im Norden des Areals
Geburtshaus in der Südostecke des Areals

Nördlich des Tempels findet man die Überreste einer römischen Siedlung.

In der Südostecke des Areals befindet sich ein weiteres Heiligtum, das möglicherweise ein Mammisi, ein Geburtshaus, darstellte. Die Fassade, die heute teilweise verbaut ist, besaß einst zwei Säulen und zwei Schrankenwände beidseitig des Zugangs.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Hamadallah Sahara City (فندق صحارة سيتي, Funduq Ṣaḥāra Sītī), Qaryat eth-Thaura, Qasr el-Ghuweita (an der Fernverkehrsstraße gelegen). Tel.: +20 (0)92 762 0240, Mobil: +20 (0)100 255 0773, Fax: +20 (0)92 762 0240. 1-Stern-Hotel mit 54 Zweibettzimmern. Das Hotel wird derzeit nicht betrieben.

Weitere Unterkünfte findet man in der Stadt el-Chārga.

Ausflüge[Bearbeiten]

Der Tempel kann zusammen mit dem Tempel von Qaṣr ez-Zaiyān, dem Dorf Gināḥ und anderen Stätten entlang der Straße nach Bārīs besucht werden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Naumann, Rudolf: Bauwerke der Oase Khargeh. In: Mitteilungen des Deutschen Instituts für ägyptische Altertumskunde in Kairo (MDIK), Bd. 8 (1939), S. 1–16, Tafeln 1–11; insbesondere S. 4 f., 7, Abb. 2, Tafeln 3 f.
  • Darnell, John Coleman: The Antiquity of Ghueita Temple. In: Göttinger Miszellen (GM), ISSN 0344-385X, Bd. 212 (2007), S. 29–40.

Einzelnachweise

  1. Hayes, W.C.: Inscriptions from the Palace of Amenhotep III. In: Journal of Near Eastern studies (JNES), Bd. 10 (1951), S. 82–112, insbesondere S. 89, Fußnote 97.
  2. Giddy, Lisa L.: Some Exports from the Oases of the Libyan Desert into the Nile Valley : Tomb 131 at Thebes. In: Vercoutter, Jean (Hg.): Livre du centenaire : 1880-1980. Le Caire : Inst., 1980, (Mémoires de l’Institut français d’archéologie orientale du Caire ; 104), S. 119–125, insbesondere S. 123.
  3. Meyer, Christine: Wein. In: Helck, Wolfgang ; Westendorf, Wolfhart (Hg.): Lexikon der Ägyptologie ; Bd. 6: Stele - Zypresse. Wiesbaden : Harrassowitz, 1985, ISBN 978-3-447-02663-5, Sp. 1169–1182, insbesondere Sp. 1180, Endnote 74.
  4. Cruz-Uribe, Eugene : The Persian Presence at Qasr el-Ghuieta, Egypt, Internetpublikation um 2003, eingesehen am 08. Januar 2012.
  5. Onishi, Hironao: A kushite temple in a Western Oasis?. In: Piquette, Kathryn E. ; Love, S. (Hg.): Current research in Egyptology 2003 : proceedings of the fourth annual symposium which took place at the Institute of Archaeology, University College London, 18-19 January 2003. Oxford : Oxbow, 2005, ISBN 978-1-84217-133-2, S. 121–133.
  6. Cailliaud, Frédéric: Voyage à l’oasis de Thèbes et dans les déserts situés à l’orient et à l’occident de la Thébaïde : fait pendant les années 1815, 1816, 1817 et 1818. Paris : Impr. Royale, 1821, S. 91, Tafel XIV.
  7. Edmonstone, Archibald: A journey to two of the oases of Upper Egypt. London : Murray, 1822, S. 65 f., Tafel (Plan) gegenüber S. 65. Edmonstone nannte den Ort Caza el Goetta.
  8. Wilkinson, John Gardner: Modern Egypt and Thebes : being a description of Egypt ; including the information required for travellers in that country, Bd. 2. London : Murray, 1843, S. 369. Wilkinson nannte den Ort Kasr el Goáyta.
  9. Hoskins, George Alexander: Visit to the great Oasis of the Libyan desert. London : Longman, 1837, S. 170–172, Tafeln XVIII und XIX, gegenüber S. 172 bzw. 174. Hoskins nannte den Ort Kasr Ouaty.
  10. Schweinfurth, Georg : Notizen zur Kenntniss der Oase El-Chargeh : I. Alterthümer, in: Mittheilungen aus Justus Perthes’ geographischer Anstalt über wichtige neue Erforschungen auf dem Gesammtgebiete der Geographie von Dr. A. Petermann, Bd. 21 (1875), S. 384–393, Tafel 19 (Karte), insbesondere S. 390 f.
  11. Ball, John: Kharga Oasis : its Topography and Geology. Kairo : National Pr. Department, 1900, (Egyptian Geological Survey Report ; 1899,2), S. 67 f., Tafel gegenüber S. 65.
  12. Sauneron, Serge: Les temples gréco-romains de l’Oasis de Khargeh. In: Bulletin de l’Institut français d’archéologie orientale (BIFAO), Bd. 55 (1955), S. 23–31, Tafeln I–XX, insbesondere 26–28, Tafeln IV–IX. – Sauneron, Serge : Quelques sanctuaires égyptiens des oasis de Dakhleh et de Khargeh. In: Cahiers d’Histoire Égyptienne (CHE), Série VII, Hefte 4, 5 und 6 (1955), S. 279–296, insbesondere S. 286–289.
  13. Fakhry, Ahmed: Charga Oase. In: Helck, Wolfgang ; Otto, Eberhard (Hg.): Lexikon der Ägyptologie ; Bd. 1: A - Ernte. Wiesbaden : Harrassowitz, 1975, ISBN 978-3-447-01670-4, Sp. 907–910, insbesondere Sp. 909.
  14. Porter, Bertha ; Moss, Rosalind L. B.: Topographical bibliography of ancient Egyptian hieroglyphic texts, statues, reliefs, and paintings ; Bd. 7: Nubia, the deserts, and outside Egypt. Oxford : Griffith Inst., Ashmolean Museum, 1962, ISBN 978-0-900416-04-0, S. 286, 291, 293.

Weblinks[Bearbeiten]

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