Nationalpark Pre-Delta

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Der Nationalpark Pre-Delta (auch Nationalpark Diamante) liegt im Süden der Provinz Entre Ríos im argentinischen Mesopotamia, in der Nähe der Stadt Diamante. Er ist mit 2.458 ha recht klein und schützt eine sumpfige Feuchtlandschaft mit Wiesen und Wäldern im oberen Delta des Río Paraná.

Man kann den Park, der vollständig auf Delta-Inseln liegt, nur im Boot besuchen; es gibt auch touristische Exkursionen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte des Nationalparks

Geschichte[Bearbeiten]

Der Park wurde 1992 gegründet.

Landschaft[Bearbeiten]

Der Park umfasst niedrige Inseln, die zum Teil bei Hochwasser überschwemmt werden. In den tiefer gelegenen Gegenden findet man Schilfgebiete und Feuchtwiesen, während auf den höher gelegenen Gebieten Wälder gedeihen.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Flora und Fauna sind an das feuchte Habitat angepasst. So dominieren in den Wäldern Weiden und Erlen. Zahlreiche Vogelarten leben in der Region, darunter viele Wasservögel wie Schwäne, Enten und Fischreiher. Nur kleine Säugetiere bevölkern die Region, wie Gürteltiere und Nutrias; die vorher zahlreichen Pampa-Hirsche wurden fast vollständig ausgerottet. Eine kleine Krokodilart, der bis zu 2,50 m lange Brillenkaiman (in Argentinien als Yacaré Ñato bekannt) wurde ebenfalls nachgewiesen.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist gemäßigt bis subtropisch und das ganze Jahr über feucht. Die Sommer sind sehr warm und schwül, dann sind Temperaturen von 30 bis 35 Grad zu erwarten. Frühling und Herbst sind angenehm warm, während der Winter besonders nachts frisch sein kann (um 15 Grad tagsüber).

Anreise[Bearbeiten]

Ausgangspunkt ist die Stadt Diamante, die 60 km südlich von Paraná liegt und von vielen Buslinien angefahren wird, vor allem von denen, die auf der Route Buenos Aires - Paraná verkehren.

Von Diamante aus sind es 6 km nach Süden auf einer bei Regen zeitweise nicht befahrbaren Erdstraße bis nach La Jaula, wo ein Campingplatz und ein Besuchertreffpunkt liegt; etwas weiter westlich liegt La Azotea, wo man sich mit dem Nötigsten versorgen kann.

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Der Eintritt in den Park ist frei.

Mobilität[Bearbeiten]

Im Park selbst kann man sich nur im Boot fortbewegen. Fahrwege gibt es am nördlichen Ufer des Arroyo La Azotea, der die Nordgrenze des Parks bildet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Es gibt in La Jaula zwei angelegte Lehrpfade, die jedoch nur kurze Spaziergänge sind. Längere Wanderungen sind im Park nicht möglich.

Wer ein eigenes Boot besitzt, darf mit diesem den Park erkunden. Ansonsten gibt es die Möglichkeit, eine Exkursion mit Booten einer Reiseagentur (Excursiones Fluviales Ave Fénix, Tel: 0343-154768525 und 154657314) zu machen.

Das Sportfischen ist in La Jaula erlaubt.

Einkaufen[Bearbeiten]

In La Azotea gibt es einen kleinen Laden, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Ansonsten ist Diamante, das als mittlere Provinzstadt nahezu alle Annehmlichkeiten besitzt, der bessere Ort zum Einkaufen.

Küche[Bearbeiten]

Im Park selbst muss man alles selbst mitbringen. In Diamante dagegen gibt es zahlreiche Restaurants.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels und Herbergen[Bearbeiten]

Im Park selbst gibt es keine Hotels, aber eine kleine Herberge in La Azotea (

Rancho La Azotea, Paraje La Azotea. Tel.: (0)343- 498 1792.

)

Bessere Unterkunftsmöglichkeiten gibt es in Diamante. Auf dem Portal Diamante Digital findet man aktualisierte Informationen zu Hotels und Herbergen sowie Campingplätzen in Diamante.

Camping[Bearbeiten]

Ein kleiner, freier Campingplatz ohne besondere Infrastruktur wurde in La Jaula eingerichtet.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Krokodile sind zwar potenziell gefährlich, jedoch sehr selten und vom Aussterben bedroht. Baden sollte man daher nur an dafür ausgewiesenen Stellen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Nördlich von Diamante gibt es einige Dörfer, die sich aus Kolonien von Wolgadeutschen entwickelt haben und dadurch eine eigene Architektur entwickelt haben. Dazu gehören die kleinen, sehr traditionellen Aldea Protestante, Valle María, Aldea Brasilera, Aldea San Francisco und Spatzenkutter sowie die größeren, weiter östlich gelegenen Crespo und General Ramírez, die sich zu prosperierenden Landstädten entwickelt haben.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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