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Nationalpark Monte León

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Die Küste

Der Nationalpark Monte León schützt ein reizvolles Küstengebiet mit intakter Tierwelt in der argentinischen Provinz Santa Cruz in Patagonien. Man kann Pinguine, Wale, Seelöwen und andere Meeres- und Küstentiere beobachten.

Der Nationalpark ist relativ neu (Gründung 2004) und hat daher noch wenig Infrastruktur zu bieten. Seine Größe beträgt 62.168 Hektar.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gelände des Nationalparks gehörte früher zu einer Estancia, wurde aber bereits vereinzelt von Reisenden sowie von Forschern wie dem berühmten Geographen Francisco Perito Moreno besucht. 1996 wurde mit den Vorarbeiten für ein Naturschutzgebiet begonnen, allerdings dauerte es bis 2004, bis der Park endgültig gegründet wurde. Eine wesentliche Rolle spielte dabei der US-Multimillionär und Radikal-Ökoaktivist Douglas Tompkins, der die Estancia kaufte und dem argentinischen Staat zur Gründung eines Nationalparks vermachte.

Landschaft[Bearbeiten]

Die Landschaft gehört zur patagonischen Steppe, die hier hügelig ist. Zum Teil sind die Hügel kurios geformt, so hat der Park seinen Namen ("Löwenberg") von einer Formation, die der ägyptischen Sphinx von Gīza ähnelt.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Während die Flora an die Trockensteppe angepasst ist und sich vorwiegend auf Gräser, Kakteen und Dornensträucher beschränkt, ist die Fauna der Hauptgrund für eine Reise in den Park. Vor allem ist es einer der besten Orte zur Beobachtung von Pinguinen in Südpatagonien. Es gibt weiterhin Seelöwenkolonien, Commerson-Delphine (toninas) und Orkas (Schwertwale), sowie eine große Anzahl von Vogelarten, von Kormoranen bis hin zu Seeadlern. Bei den Landsäugetieren stechen die Guanakos (Wild-Lamas) heraus, die hier weitgehend ungefährdet leben.

Wer die Pinguine beobachten will, sollte wissen, dass sie nur zwischen September und April in Monte León verweilen.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist kühlgemäßigt und trocken. Im Sommer kann man mit Temperaturen um 20 Grad rechnen, während es im Winter meist weniger als 10 °C sind, auch Schnee kann vorkommen, wenn auch selten. Das Wasser (höchstens 13 °C im Sommer) ist zum Baden hier bereits zu kalt, auch wenn es einige spektakuläre Sandstrände im Park gibt.

Anreise[Bearbeiten]

Der Park selbst kann bisher nur mit dem eigenen Auto oder einem Reiseveranstalter erreicht werden, Busse bedienen nur die Einfahrt in den Park an der Ruta Nacional 3 (25 km von der Küste entfernt). Ausgangspunkte sind die beiden Kleinstädte Puerto Santa Cruz (50 km nördlich) und das am nächsten gelegene Comandante Luis Piedrabuena (32 km nördlich), beide an oder nahe der Ruta Nacional 3 gelegen. Die beste Infrastruktur bietet die Provinzhauptstadt Río Gallegos, die allerdings bereits 200 km südlich liegt. Der Weg in den Park ist eine 25 km lange Schotterpiste, die bei längeren Regenfällen (die allerdings selten sind) unpassierbar sein kann.

Nahe der Einfahrt in den Park am Kilometerstein 2385 gibt es ein Besucherzentrum in der alten Estancia, in dem man sich über den Zustand des Weges und die Naturschutzbestimmungen informieren kann. Die offizielle Administration des Parks liegt in Puerto Santa Cruz (Adresse: Belgrano y 9 de Julio, (Z9300) Puerto Santa Cruz, E-Mail: monteleon@apn.gov.ar; Tel/Fax: (02962) 489 18)

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Der Eintritt in den Park ist frei (Stand 2009). Es ist verboten, den Park mit Haustieren zu betreten, auch die Jagd ist untersagt.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Erosion an der Steilküste

Die Pinguinkolonie beherbergt in der Brutzeit (September bis April) etwa 75.000 Paare und ist eine der größten der südamerikanischen Küste. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der kuriose Berg Cabeza de León (Löwenkopf), der dem Park seinen Namen gab. Es gibt auch einige archäologischen Fundstätten, die aber nicht ohne weiteres besichtigt werden können.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Es gibt einige kurze Fußpfade zu den Tierkolonien und auf den Cabeza de León, von denen einige befestigt sind und als Lehrpfade über die verschiedenen Elemente der Natur informieren. Zur Beobachtung der Vögel sollte man ein Fernglas mitbringen, da man nicht allzu nahe an die Tiere herankommt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Alles muss selbst mitgebracht werden. Insbesondere beim Wasser sollte man großzügig sein, da es keine Auffüllstelle gibt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels und Herbergen[Bearbeiten]

In Río Gallegos, Comandante Luis Piedrabuena und Puerto Santa Cruz gibt es Hotels. Dabei sind die in der Provinzhauptstadt häufig von Arbeitern belegt, weshalb eine Reservierung empfehlenswert ist.

Camping[Bearbeiten]

Es ist erlaubt, im Park zu zelten. Dabei darf jedoch kein Holz gesammelt werden, ein Gaskocher ist also empfehlenswert.

Sicherheit[Bearbeiten]

Muscheln und andere Meeresfrüchte sollten nicht gegessen werden, da es häufig zur toxischen marea roja (einer Giftansammlung) kommt, die für den Menschen tödlich sein kann.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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