Nachrichten:2017-08-14: Südeuropa von Waldbränden heimgesucht

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Auswärtiges Amt weist auf die Möglichkeit der Evakuierung von Ferienorten hin.

Waldbrand in Griechenland (Archivbild 2007)

Athen (Griechenland), Rom (Italien), Korsika (Frankreich), 14. August 2017. – Seit Tagen halten teils heftige Waldbrände Griechenland, Italien, Korsika und Portugal in Atem. Trockenheit, fehlender Regen und hohe Temperaturen verstärken die Situation. In mehreren Fällen wird auch von Brandstiftung ausgegangen. Tausende Bewohner mussten ihre Häuser verlassen, die teilweise durch Feuer zerstört wurden..

In Griechenland sind z. B. Gebiete etwa 45 Kilometer nördlich von Athen samt der dortigen Feriendörfer und die Ferieninsel Zakynthos betroffen Griechische Behörden zählten derzeit 91 Brände.

Seit Mitte Juli wird der Norden dder Insel Korsika von Waldbränden heimgesucht, die bereits mehr als 9000 Hektar Land zerstörten. Etwa Tausend Menschen, die meisten Camping-Touristen, wurden evakuiert.

Aus Italien werden über 70 Brände gemeldet. Betroffen hiervon sind Messina, Catania und Enna auf Sizilien, Costa Rei, Porto Pozzo, Arbus und Santa Giusta auf Sardinien sowie der Pinienwald Castel Fusano bei Rom.

Auch Portugals Norden und das Landeszentrum sind von Waldbränden betroffen.

Mittlerweile sieht sich das Auswärtige Amt dazu veranlasst, seine Reisehinweise für Italien anzupassen, in dem sie schreiben: „Es ist nicht auszuschließen, dass auch Ferienorte in den besonders betroffenen Gebieten evakuiert werden.“

Quellen[Bearbeiten]