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Kyllini

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Kyllini
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Kyllini (Κυλλήνη) liegt ganz im Westen der Halbinsel Peleponnes im Regionalbezirk Elis. Das Gebiet ist eine Landzunge, die sich nach Westen hin ins Ionische Meer erstreckt. Vom kleinen Ort Kyllini gibt es eine regelmäßige Fährverbindung zu den Ionischen Inseln Zakynthos und Kefallonia.

Hintergrund[Bearbeiten]

Touristische Region Kyllini[Bearbeiten]

In den Katalogen der Reiseveranstalter wird oft die ganze Region um den Hafenort Kyllini mit dessen Namen bezeichnet. Allerdings ist zu beachten dass der Ort Loutra Kyllini (dt. Bad Kyllini) gut 10 km vom Hafenort entfernt liegt. Weiterhin gehört der Ort Kastro, etwa 4 km vom Hafen entfernt zu dieser touristischen Region. Das sehr kleine Kyllini vorgelagerte Dorf Kato Panagia hingegen ist touristisch völlig unerschlossen. Hier findet jedes Jahr an Maria Himmelfahrt, dem 15.August, ein großes kirchliches Fest statt.

Geschichte[Bearbeiten]

Kyllinis Geschichte ist weniger von der Antike als durch das Mittelalter geprägt. Zwar gab es in der Antike einen Ort Namens Kyllene, nach Spuren sucht man allerdings heute vergebens. Von der mittelalterlichen Siedlung Glarentza hingegen sind noch viele Spuren zu finden. Glarentza war eine Neugründung der Kreuzritter, die den Standort als strategisch wichtigen Punkt auf dem Weg von Okzident in den Orient ausbauten. Die aus dem heutigen Nordfranzösischen Ort Val d’Auzon stammende Adelsfamilie Villehardouin baute auf der Anhöhe im Nachbarort Kastro die Festung Chlemoutsi. Die Überreste der Burg sind noch heute zu sehen und bilden ein beeindruckendes Beispiel fränkischer Baukunst gemischt mit lokalen, orientalischen Elementen vor allem im Baumaterial. Das Fürstentum Achaia wurde damals von den französischen (fränkischen) Adeligen regiert, was sich auch in den Namen einiger Orte in der näheren Umgebung Kyllinis wiederspiegelt. So leitet sich der Ort Andravida in 15km Entfernung direkt aus dem Namen Andreville ab. Glarentza selbst ist ebenso romanischen Ursprungs, es handelt sich um eine Ableitung des Wortes Clarentia (lt. Glanz). Nachdem im Mittelalter auch die norditalienischen Banken in Glarentza Niederlassungen unterhielten, verblasste der kosmopolitische Glanz sehr schnell, nachdem Theodor II. Palailogos Anfang der 1430er Jahre das Fürstentum Achaia eroberte und es unter griechische (byzantische) Herrschaft gelangte. Diese Herrschaft hielt allerdings auch nur wenige Jahre, denn schon kurz danach eroberten die muslimischen Osmanen Byzanz (1453) und in der Folge bis zum Jahr 1460 auch den gesamten Peleponnes und somit auch Kyllini. Dennoch wirkt Glarentza bis in die heutige Zeit fort. Es gibt das, wissenschaftlich nicht bestätigte, Gerücht, dass sich der englische Adelstitel „Duke of Clarence“ (also Herzog von Glarentza) unmittelbar vom mittelalterlichen Glarentza ableitet. So war Albert Victor (1864-1892), der Sohn des englischen Königs Edward VII, Träger des Titels Duke of Clarence.

Reste des alten Glarentza finden sich noch etwa 1km südlich des heutigen Ortes Kyllini, zwischen dem Friedhof und der Küste. Von den Felsen ist beim Blick auf das Meer mit geübtem Auge sogar noch der Verlauf der alten Hafenmauern erkennbar. Das Gebiet ist archäologisch nur rudimentär erschlossen.

Im weiteren Verlauf wechselten sich muslimische Osmanen und christliche Venezianer in der Herrschaft über die Region ab.

Im Jahre 1830 gelangte Kyllini in das neugegründete Königreich Griechenland.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Strände[Bearbeiten]

Die Strände sind im naturbelassen, d.h. es muss ganzjährig mit Seegrasansammlungen und anderem Treibgut gerechnet werden. Die Wasserqualität ist jedoch an allen Bademöglichkeiten rund um Kyllini ausgezeichnet. Das Meer ist überall sehr klar mit beeindruckenden Sichtweiten unter Wasser. Kyllini selbst besitzt mit dem „Hafenstrand“ einen direkten feinsandigen Strand mit Blaue FlaggeBlauer Flagge. Der Strand ist bewirtschaftet und wird vor allem von Einheimischen frequentiert. Daher ist er in den Sommermonaten lediglich an den Wochenenden und Feiertagen recht voll, ansonsten eher leer. Ein Strandbesuch ist hier auch für auf die nächste Fährpassage nach Zakynthos oder Kefallonia wartenden Besucher möglich. Dieser Strand ist auch hervorragend für Kleinkinder geeignet, da es sehr flach ins Meer hinein abfällt.

Zwischen dem Hafenstrand und dem Kafkalida Strand befinden sich einige kleinere Bademöglichkeiten, die allesamt mit hervorragender Wasserqualität aufwarten. Die grünbewachsene, gelbgoldene Sandsteinküste ist dabei ein Highlight. Die weitere Küste zwischen Kyllini und Loutra Kyllini wartet mit immer wieder mit Bademöglichkeiten auf, die zwischendurch auch einen Kieselsteinstrand bieten. Ab Loutra Kyllini sind die Strände voll touristisch erschlossen, werden während der Saison gereinigt und sind bewirtschaftet.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Kyllini bietet zahlreiche Restaurants und Tavernen. Die Essenspreise sind im Allgemeinen recht günstig, so kann durchaus für deutlich unter 10€ pro Person satt werden.

Sea Garden, direkt am zentralen Platz gegenüber dem Bürgermeisteramt. Inhaber Fam. Spiros Voultsos: +30 2623 092165

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

In Kyllini:[Bearbeiten]

  •  Hotel Glarentza ***, Glarentzas 37, Kyllini. Tel.: +30 26230 92320. 30 Zimmer, mit Klimaanlage, Minibar und Balkon. Gratis WIFI. Frühstücksbuffet ist zwar groß jedoch wirken die angebotenen Speisen nicht immer frisch. Eine Bäckerei ist aber direkt nebenan bei der man sich bedenkenlos versorgen kann. Preis: DZ mit Frühstück ca. 60 € pro Zimmer.
  • Hotel Ionian ***, Kalamia 27050, Kyllini. Tel.: +30 2623 092234. Direkte Strandlage, recht einfache Zimmer mit großen Balkon und Meerblick, Frühstück. Preis: DZ ca. 70 € pro Zimmer.
  • Sea Garden. Tel.: +30 2623 092165. Bed & Breakfast, einfache, recht kleine aber zweckmäßige Zimmer mit Klimaanlage und WIFI, teilweise Badezimmer separat, direkt am zentralen Platz gegenüber dem Bürgermeisteramt. Inhaber Fam. Spiros Voultsos. Preis: ab 35 € pro Zimmer und Nacht. Typ ist Gruppenbezeichnung

Kastro[Bearbeiten]

Loutra Kyllini[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Kyllini besitzt wie ganz Griechenland mediterranes Klima. Seine Lage im äußersten Westen der Halbinsel Peleponnes bewirkt allerdings auch ein Mikroklima welches sich in Details von dem Klima anderer Regionen Griechenlands deutlich unterscheidet. Der Bonner Geograf Alfred Philippson beschrieb schon in den 1920er Jahren das Klima Griechenlands und erwähnte dabei die zwei (klimatischen) Seiten Griechenlands. Während über die Sommermonate die Unterschiede eher gering erscheinen ist den restlichen Monaten des Jahres ein deutlicher Unterschied zwischen dem Westen Griechenlands am Ionischen Meer und dem Osten Griechenlands in der Ägäis auszumachen. Sobald die Westwindzone das Mittelmeer erreicht wandern die Tiefdruckgebiete wie Prozessionen von Westen nach Osten und erreichen dadurch das westliche Griechenland und damit auch Kyllini meist als erstes auf dem Weg nach Osten. Zudem ist der Weg nach Osten durch die hohen Berge im zentralen Teil der Peleponnes behindert, was zur Folge hat, dass es in der Ägäis wesentlich trockener ist als im Westen. Bei Kaltlufteinbrüchen in den Wintermonaten schützt das Gebirge im zentralen Teil der Peleponnes die Westküste vor der kalten Ostluft, so dass Nachfröste außerordentlich selten sind. Bezeichnend hierfür sind die Erinnerungen einer über achtzigjährige Frau aus Kyllini die sich in ihrem gesamten Leben an lediglich einen einzigen Tag erinnern kann an dem es Schneefall gab.

Insgesamt gesehen ist es in Kyllini in den Sommermonaten meist trocken und heiß mit einer nicht unerheblichen gefühlten schwüle, da die Winde im Ionischen Raum meist nur schwach ausgeprägt sind. Während es im Frühjahr durch den Einfluß des kühlen Meeres nur zögernd wärmer wird, ist es im Herbst recht lange sehr warm. Selbst im November ist im Durchschnitt am Tage ähnlich warm wie im April.

Reisezeit[Bearbeiten]

Für reinen Badeurlaub eignet sich die Zeit zwischen April und Oktober, wobei im April das Meer nicht wärmer als in den Wintermonaten ist und insofern baden nur für hartgesottene im Meer möglich ist. Andererseits ist das Meer im November bis in die Vorweihnachtszeit nicht selten genauso warm oder gar wärmer als die Luft, so dass ein Bad im Meer durchaus möglich ist. Das Ionische Meer ist an der Oberfläche im Hochwinter selten kühler als 16°C.

In den Wintermonaten sind die Hotels allerdings geschlossen, so dass man auf Privatzimmer angewiesen ist. Wegen den tiefen Nachttemperaturen und hohen Feuchte ist eine gute Isolierung und eine Heizung unerlässlich. Dafür kann man in den Wintermonaten die klare Luft an sonnigen Tagen und den Blick auf die schneebedeckten Berge der Peleponnes genießen. Zudem erstrahlt die Natur in den sattesten grüntönen und selbst im Januar blühen überall Blumen. Für Naturliebhaber ist der Winter als Reisezeit definitiv eine Überlegung wert.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Banken[Bearbeiten]

Kyllini selbst besitzt keine Bankfiliale. Es befindet sich jedoch ein Geldautomat im Hafengelände an dem sowohl mit EC-Karte als auch mit den gängigen Kreditkarten Bargeld bezogen werden kann.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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