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Kuala Lumpur/Zentrum

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Das Sultan Abdul Samad Building

Das Zentrum Kuala Lumpurs ist auch das traditionelle Herz der Stadt. Zu ihm gehört gehören unter anderem der ehemalige Verwaltungsdistrikt am Zusammenfluss der Flüsse Klang und Gombak. Hier wurde die Stadt einst gegründet. Dazu gehört auch der Merdeka Square, der Ort an dem Malaysias Unabhängigkeit ausgerufen wurde. Zum anderen findet sich hier Chinatown mit seinen vielen Shops, Märkten, Garküchen und preiswerten Unterkünften. Im Westen des Zentrums befinden sich die Nationalmosche sowie die Kuala Lumpur Lake Gardens, eine Oase der Ruhe mit einem künstlichen See und vielen Gartenanlagen.

Anreise[Bearbeiten]

Der Stadtteil - und besonders Chinatown ist bekannt für seine preiswerten Unterkünfte. Viele Backpacker werden sich somit bereits im Zentrum des Geschehens wiederfinden. Züge und die Busse vom Flughafen kommen an der Stadtion KL Sentral an die sich am Südwestende des Areals befindet. Obwohl sie nur einen Fußmarsch entfernt ist, ist es infolge fehlender Fußwege und vorhandener Highways de-facto unmöglich zu laufen. Hier sollte man auf das Taxi, den Monorail (2 Stationen) oder den LRT ausweichen.

  • LRT: Masjid Jamek, der Kreuzungsbahnhof von Putra LRT und Star LRT im Norden des Zentrums ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Sehenswürdigkeiten des kolonialen Kuala Lumpur zu erkunden. Direkten Zugang zur Chinatown bietet die Station Pasar Seni (Zentralmarkt) der Putra- LRT
  • Monorail: Die Station Maharajalela bietet Zugang zum südlichen Eingang von Chinatown unweit der Petaling Street.
  • Alle Busse starten bzw. enden im Stadtzentrum. Die Hauptstationen sind Pasaraman Kota (bzw. Klang Bus Station), Terminal Sultan Mohamed oder Pasar Seni (gegenüberPasarama Kota), Kotaraya (Jalan Tun Tan Cheng Lock), Bangkok Bank (Jalan Tun H.S. Lee), Sinar Kota (Jalan Tun Tan Siew Sin, ehem. Jalan Silang) und Puduraya. Einige Buslinien, besonders die von RapidKL führen in die Vororte Kuala Lumpurs.
  • Der Bus KL-Hop-On-Hop-Off hält bietet drei Haltstellen mit Zugriff auf das Stadtzentrum, die 7 und 8 Chinatown (am Südende der Petaling Street) und Central Market sowie die Nummer 17 am Dataran Merdeka, dem Platz der Unabhängigkeit.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die beiden wichtigsten Anlaufpunkte sind der Merdeka Square und Chinatown. Beide lassesn sich gut im Rahmen eines Spaziergangs erkunden. Wer noch mehr Energie hat, kann seinen Fußmarsch im nördlichen angrenzenden Bereich rund um die Jl. Tunku Abdul Rahman fortsetzen.

Tourvorschläge: Das alte Stadtzentrum ist nicht allzu groß und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Es gibt einige empfehlenswerte Spaziergänge. In der automatischen Karte (siehe Abschnitt oben) sind die Touren eingezeichnet. Sie sind auch als Gpx-Track verfügbar.

  • Chinatown und Merdeka Square. Diese Tour startet am Südende der Petaling Street, durchquert Chinatown und führt zum Platz der Unabhängigkeit. Ende ist an der Jamek-Moschee. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • The Heart of Chinatown. Die Tour führt durch Chinatown, von der Jamek-Mosche bis zum Südende der Petaling Street. Sie ist etwas kürzer als die obige Tour und zeigt das pulsierende, aber auch besinnliche Chinatown. Typ ist Gruppenbezeichnung

Merdeka Square - Das koloniale Kuala Lumpur[Bearbeiten]

Merdeka Square
Sultan Abdul Samad Building

Zentrum des kolonialen Teils des Stadt ist der Merdeka Square (Platz der Unabhängigkeit). Am 31. August 1957 um Mitternacht war es soweit. Der Union Jack wurde eingezogen und an einem 100 Meter hohen Fahnenmast wurde die Nationalflagge Malaysias gehisst. Malaysia erlangte seine Unabhängigkeit. Der Fahnenmast gehört noch immer zu den höchsten der Welt. Noch heute versammeln sich hier viele Menschen zu Silvester und am Tag der Unabhängigkeit.

  • 1 Sultan Abdul Samad Building. Östlich entlang des Merdeka Square befindet sich dieses markante zweietagige Gebäude aus grauen und roten Ziegeln und einem 40 Meter hohen Uhrenturm. Das Gebäude, welches - für Kuala Lumpur typisch - mehrere architektonische Richtungen vereinigt, wurde zwischen 1894 und 1897 errichtet. Ursprünglich diente es der britischen Verwaltung. Entworfen wurde es von Anthony Norman, welcher auch für die nördlich des Merdeka Square liegenden St. Mary's Cathedral verantwortlich zeichnet. Sehr markant sind die Zwiebeltürme, Kuppeln, Bogenfenster und Säulengänge. Es stellt somit eines der ältesten Gebäude der Stadt in maurischer Architektur dar. Die Bauweise wurde geprägt von Charles Edwin Spooner, dem staatlichen Ingenieur von 1890, der mit dem Architekten zusammenarbeitete. Dessen ursprünglicher Entwurf im Stil der neoklassischen Renaissance war typisch für britische Kolonialgebäude. Doch Spooner wollte im Entwurf die islamische Kultur der Malaysier stärker reflektiert sehen. So kam es letztendlich zu diesem Stil, der auch in anderen Gebäuden erkennbar ist, wie zum Beispiel im Hohen Gericht oder dem Postamt. Heute beherbergt das Sultan Abdul Samad Building eines der der höchsten malaysischen Gerichte.
  • 2 National History Museum, an der Südseite des Merdeka Square. Dies war der Arbeitsplatz des ehemaligen britischen Premierministers John Major zu seiner Zeit als Banker. 1996 wurde das Gebäude mit seiner maurischen Architektur vom malaysischen Regierungsgebäude in ein Museum umgewandelt. Von der zweiten Etage des Museums hat man einen schönen Blick auf den Merdeka Square. Mittlerweile ist das Museum geschlossen und die Sammlung in das Nationalmuseum übertragen worden. Das Gebäude beherbergt jetzt ein Restaurant.
  • 3 Kuala Lumpur Library, 1 Jalan Raja. Tel.: +60 (0)3-2612 3508, Fax: +60 (0)3-2693 7313. Modernere Gebäude gleich neben dem National History Museum beherbergt die Kuala Lumpur Memorial Library. Diese entstand 1899 um die Druckerei-Bürps der Regierung zu beherbergen. 1989 wurde sie für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht - noch an der Adresse 92 Jalan Raja. 2000 wurde der Name von Kuala Lumpur Memorial Library in Kuala Lumpur Library geändert. 2004 schließlich öffnete sie ihre Tore an der jetzigen Stelle. Hinweis: Minimaler Dresscode, ärmellose Shirts und kurze Hosen sollten vermieden werden. Geöffnet: Mo: 14:00-18:45, Di-Fr: 09:30-18:45, Sa-So: 11:00-17:00, jeder erste Sa-So geschlossen. Preis: Jahresbeitrag RM 40 für einen Erwachsenen.
Der Guandi Tempel
  • 4 Royal Selangor Club, Dataran Jalan Raja (Entlang der Westseite des Merdeka Square). Tel.: +60 (0)3-2692 7166, Fax: +60 (0)3-2693 4724, E-Mail: . Zu den Zeiten um 1890, als Kuala Lumpur infolge des Zinn-Booms eine aufstrebende Stadt war, war dies das Zentrum der High Society. Noch heute trifft sich hier ein Teil dieser Klientel. Die Mitgliedschaft richtet sich nach Bildung und sozialem Status, weniger nach Rasse oder Staatsbürgerschaft. Der Club selbst wurde im Jahre 1184 gegründet. Das heutige schwarz-weiße Gebäude ist ein in den 1970ern errichteter Nachbau eines Gebäudes, welches 1910 von Arthur Benison Hubback errichtet wurde, der auch für den Bahnhof der Stadt verantwortlich zeichnete. Dieses hatte in der Vergangenheit unter diversen Fluten und zuletzt am 20. Dezember 1970 durch ein Feuer gelitten. Es wurde im Stil der Tudor-Revival-Architektur entworfen. Das originale hölzener Clubhaus wurde durch ein Feuer sehr stark zerstört. Zu Kolonialzeiten wurde es scherzhaft „The Spotted Dog“ genannt, nach dem Maskottchen des Clubs - einem Dalmatiner
  • 5 St. Mary's Cathedral. Tel.: +60 (0)3-2692 8672. Sie die Kathedrale der anglikanischen Kirche Südostasiens und Bischofssitz des anglikanischen Bischofs von Westmalaysia. Die ursprüngliche Kirche wurde am 13. Februar 1887 von George Frederick Hode, dem Erzbischof von Singapur, Labuan und Sarawak eingeweiht. Das Holzgebäude befand sich in der Bluff Road auf Bukit Aman. Heute steht dort das Hauptquartier der Royal Malaysian Police. 1893 beschloss man ein neues Gebäude für die wachsende Gemeinschaft zu errichten und fand einen Platz am örtlichen Padang, dem Paradeplatz - heute eher bekannt als der Merdeka Square. Grundsteinlegung war am 3. Februar 1894. Es war der selbe Bischof, der am 09. Februar 1895 die erste aus Ziegeln gemauerte Kirche der malaysischen Halbinsel einweihte. Die Diözese Westmalaysias wurde 1970 gegründet und der Bischofssitz hier angesiedelt. Architekt des Gebäudes war A.C. Norman, der auch das Sultan Abdul Samad Building erschuf. siehe auch: Wikipedia (englisch) für detaillierte Informationen zu Architektur und die Orgel Geöffnet: tägl. 07:00-15:00.

Chinatown[Bearbeiten]

Chinatown lässt sich sehr gut mittels eines Spaziergangs erkunden. Start der kleinen Tour ist die Bahnstation Masjid Jamek am nördlichen Ende von Chinatown. Man folgt der Jl. Benteng und Lebuh Ampang parallel zum Fluss in südlicher Richtung. Und biegt links in die Lebuh Pasar Basar der man bis zur Jl. Tun H.S. Lee folgt. Biegt man hier rechts ab sieht man einige nette Gebäude aus der Zeit der Jahrhundertwende. Im Haus mit der Aufschrift 1914 befindet sich jetzt das unten beschriebene Gästehaus Le Village. Wenn man an der nächsten Kreuzung rechts (Lebuh Puduh) und die gleich die nächste Straße links abbiegt findet man den etwas versteckten Sze Ya Tempel. Folgt man der der nächsten Straße nach rechts in Richtung zum Fluss erreicht man den Central Market. Parallel zum Fluss geht es weiter bis zur zweispurigen Jl. Tun Tan Cheng Lock. Der Straße vom Fluss weg folgend biegt man rechts in die Jl. Tun H.S. Lee. Wenn man ihr bis zur Jl. Sultan folgt, gelangt man zum Lee Rubber Building und dem Sri Maha Mariamman Tempel. Wer auf halber Strecke noch einen Abstecher nach links macht, kann noch den Guandi Tempel besichtigen. And der Jl. Sultan hält man sich links und steuert auf die Jl. Petaling zu - dem Herz von Chinatown. Diese kann man gemütlich einmal auf und ab laufen und sich in das bunte Markttreiben mischen. Am Südende, an der Monorailstation endet der Spaziergang. Hier findet man auch den Chan See Shu Yen Tempel, den Koon Yam Tempel sowie die Chinese Assembly Hall. (Auf dem Stadtplan ist die Route dargestellt.)

Sri Mahamariamman Temple
  • 6 Sin Sze Si Ya Temple, Jl. Hang Katsuri. Tel.: +60 (0)3-2072 9593. Ziemlich versteckt in einer kleinen Straße befindet sich der älteste daoistische Tempel der Stadt aus dem Jahre 1893. Er wurde von den Arbeitern Yap Ah Loys gebaut, dem Gründer der Stadt, der dem Ort zu wirtschaftlichen Wachstum verhalf. Der Tempel ist den Göttern Sin Sze Ya und Si Sze Ya gewidmet, welche Yap Ah Loy und der ganzen Stadt im Bürgerkrieg (1870-1873) beistanden. Der Ort des Tempels wurde damals durch ein chinesisches Medium festgelegt und sollte dem Ort zu Wohlstand verhelfen. Er ist nach Feng-Shui-Richtlinien errichtet und versteckt sich daher recht verwinkelt hinter einigen Shops in einer schmalen Nebenstraße. Er besteht aus einer Haupt- und zwei Nebenhallen. In der Haupthalle befinden sich die Statuen der zwei Gottheiten. In einigen Quellen und Büchern wird er auch als „Sze Yah Temple“ bezeichnet. Geöffnet: tägl. 08:00-18:00.
  • 7 Guang Di Temple, Jl. Hang Lekir. Der Guang Di Temple (auch Kuan Ti Temple) gilt als einer der interessantesten daoistischen Tempel der Stadt. Errichtet wurde er imm Jahre 1888. Gewidmet ist er einem der bekanntesten chinesischen Krieger - General Kwan (Guan Di oder auch Guang Yu). Ihm wurde einst der Titel Gott des Krieges gegeben. Vielen haben ihn aufgrund seiner Fähigkeiten und Kampfeskünste angebetet. Wer ihn reinen Geistes verehrt, kann von seinen Kräften profitieren, so sagt man.Wer den Tempel betritt wird von zwei kämpferisch dreinschauenden Statuen begrüßt. Neben der Hauptfigur, dem General findet man in dem Tempel auch andere Gottheiten vertreten, so Choy Sun (Gott des Wohlstands), Guan Yin (Göttin der Gnade) und Wen Chong (Gott der Bildung und des Lernens). Viele Figuren sind aus Holz gefertigt. Die beste Besuchszeit des Tempels ist der frühe Morgen. Geöffnet: tägl. 07:00-19:00.
  • 8 Chan See Shu Yuen Temple, Bulatan Merdeka. Tel.: +60 (0)3-2078 1461. Der größte Tempel Chinatowns liegt am südlichen Ende der Petaling Street unweit der Monorail-Station Maharajalela. Gewidmet ist er Chong Wah, einem Kaiser der Sung-Dynastie. Der innere Bereich des Tempels zeigt Szenen mit Löwen, Drachen und mythischen Kreaturen in Kämpfen mit Kriegern. Die drei Hauptfiguren stehen hinter einer Glaswand. Von außen kann man gut die aufwändig geschnitzten Holzarbeiten des Daches erkennen, welche Szenen der chinesischen Geschichte und Mythologie darstellen. Die insgesamt recht kunstvoll gestaltete Anlage wurde in den Jahren 1897 bis 1906 erbaut. In diesem Tempel wird täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr traditionelle chinesische Massage angeboten. Geöffnet: tägl. 08:00-17:00. Preis: Eintritt: frei, Spenden sind willkommen.
  • 9 Kuan Yin Temple, Jl. Maharajalela. Tel.: +60 (0)3-2070 8650. Der Tempel wurde im Jahre 1880 erbaut und ist Kuan Yin, der Göttin der Gnade, gewidmet. Er befindet sich gleich neben der Monorail-Station Maharajalela am Südende von Chinatown und zeigt Elemente chinesischer und europäischer barocker Kultur und ist einer der farbenfrohesten Tempel der Stadt. Im Inneren befinden sich drei goldener chinesische Statuen. In der Haupthalle steht Shakyamuni (Gautama Buddha), zur Rechten die Meeres-Guanyin. Links steht Shakyamuni, die mehrarmige Qianshou (Göttin der Gnade). Während der Zeit der Betens (12:30 – 13:45) kann man dem Gesang „Namo Guanshiyin Bodhisattva“ lauschen.
  • 10 Sri Mahamariamman Temple (ஸ்ரீ மாரியம்மன் கோவில், 马里安曼兴都庙), Jl. Tun H.S. Lee. Tel.: +60 (0)3-2078 3467. Es mag verwundern, einen der wichtigsten Hindu-Tempel der Stadt gerade in Chinatown zu finden. Der früheste Schrein an dieser Stelle wurde 1873 von Tamilischen Immigranten errichtet. Verantwortlich zeichnete deren Hauptperson K. Thamboosamy Pillay. Sie benannten ihn nach der Gottheit Mariamman. Dessen Anbetung verheißt Schutz gegen Krankheit und unheilige Zwischenfälle. Die Tamilen selbst kamen zur damaligen Zeit in die Region, um die Eisenbahn zu bauen oder auf den Plantagen zu arbeiten. 1960 erfolgte ein großer Umbau an der Anlage. Künstler aus Indien wurden beauftragt, die Figuren für die fünf Ebenen des Turmes zu erschaffen. So ist das 22 m hohe Eingangstor dieses hinduistischen Tempels mit seinen vielen bunten Figuren recht imposant. Der Tempel ist Startpunkt der jährlichen Pilgerreise während des Festes Thaipusam zu den Batu-Höhlen. Dann wird der silberner Wagen aus dem Tempel geholt, auf dem Lord Muruga sowie Valli und Teivayanni stehen und durch die Straßen bis zu den Höhlen gefahren. Den Tempel betritt man ohne Schuhwerk. Dieses kann man neben dem Eingang gegen eine kleine Gebühr von 30 Sen abgeben. Geöffnet: täglich: 06:00-01:00. Preis: Eintritt: frei (Spenden sind willkommen).

Moscheen[Bearbeiten]

Masjid Jamek
  • 11 Masjid Jamek, Jl. Tun perak. Geöffnet: 08:30-12:30 und 14:30-16:00 (Fr. von 11:00-14:30 geschlossen). Preis: Eintritt: frei. - Die 1907 vom britischen Architekt AB Hubbock gebaute Moschee steht in einem schönen Palmenhain direkt am Zusammenfluss des Klang und des Gombak, wohin auch die Gründer der Stadt ihren ersten Fuß setzten. Es war im Jahre 1850, als Zinnsucher an dieser Stell eine Basis gründeten, welche schnell boomte und zur pulsierenden Stadt wurde. Die Moschee entstand in der zweiten Expansionsphase der Stadt. Der Architekt lebte vorher in Indien und ließ sich architektonischen Elemente dortiger Mogul-Socheen inspirieren. Zu diesen Elementen zählen die roten Ziegel und bogenförmigen Säulengänge. Die Mosche strahlt noch etwas Intimität aus, man findet Leute sitzen und ruhend überall auf dem Gelände. Der Haupteingang befindet sich nördlich, direkt neben der gleichnamigen LRT-Station. Auch Nicht-Moslems können die Moschee betreten - angemessene Bekleidung vorausgesetzt. Kopftücher können am Eingang ausgeliehen werden.

Tempel[Bearbeiten]

Eine ganze Reihe von Tempeln befinden sich in Chinatown (siehe 2 Abschnitte vorher) und lassen sich gut über einen Spaziergang erkunden. Ausgangspunkt für eine kleine Tempeltour sind der Zentralmarkt und die Monorailstation Maharajalela.

  • 12 Sri Ganeshar Temple, 9 Jalan Pudu Lama (östliche des Maybank-Tower). Tel.: +60 (0)3-2078 9825. Der Tempel ist einer der bekanntesten, und oft überfüllten, Tempel der Stadt. Gewidmet ist er Lord Ganesh, einem Hauptgott. Er gilt als einer der frühesten Hindu-Tempel Malaysias. 1897 begann ein Gärtner, diesen Tempel zu errichten. Rund um den Tempel gibt es eine Reihe von Shops und Verkaufsständen. Geöffnet: tägl.: 09:00-18:00.
  • 13 Gurdwara Sahib Sikh Temple.

Kirchen[Bearbeiten]

Die bekannteste Kirche des Stadtteils ist die St. Mary's Cathedral (siehe Abschnitt zum Merdeka Square).

Bauwerke[Bearbeiten]

Maybank Tower
  • 14 Maybank Tower (Menara Maybank, 馬來亞銀行大厦) (an der Kreuzung Jalan Tun Perak und Jalan Tun Tan Cheng Lock). Das Gebäude wurde in den späten 1980er Jahren errichtet (1984 geplant und 1988 fertiggestellt). Bis zur Errichtung der Petronas Twin Towers war es das höchste Gebäude der Stadt. Das Design ist typisch für das „neue KL“. Verantwortlich zeichnete Hijjas Kasturi. In der Lobby befinden sich eine Galerie sowie das Numismatische Museum.

Museen[Bearbeiten]

  • 15 Telekom Muzium, Jalan Raja Chulan. Tel.: +60 (0)3-2031 9966. Das Museum zeigt interaktive Displays, Details der malaysischen Geschichte der Telekommunikation vom ketok-ketok, einem alten Holzgerät für Klopfzeichen, einem frühen Telegrafen bis hin zum modernen Mobiltelefon. Eines der Ausstellungsstücke ist ein Diarama der Haupt-Sendestation auf Bukit Nanas, welche 1959 vollendet wurde ungefähr an der Stelle, wo heute der Fernsehturm steht. Das Gebäude im griechischen Stil wurde im Jahre 1928 für die „Central Battery Manual Telephone Exchange“ errichtet. Es sollte in den 1980ern abgerissen werden. Premierminister Dato Seri Dr. Mahatir Mohamed verhinderte dies. Schließlich wurde beschlossen, es als Denkmal zu erhalten und seit 1994 beherbergt es das Museum. Geöffnet: 09:00-17:00. Preis: Eintriit: RM 10/5 (Erw./Kind).
  • 16 Numismatic Museum. Tel.: +60 (0)3-2074 7418. Das Museum befindet sich in der Lobby des Maybank-Towers. Es zeigt eine interessante Sammlung von Zahlungsmitteln in einer chronologischer Ausstellung. Es beginnt mit Artefakten vor der Zeit von Münzen, welche einst in Südostasien üblich waren - Zinnbarren, Goldstaub, Silberbarren - und auch das Geld des einfachen Menschen: Kaurimuscheln, Reis und Perlen. Münzen im heutigen Sinne kamen erst mit den Kolonialmächten im Umlauf. So sieht man Portugiesische Münzen aus dem 16. Jahrhundert mit der Darstellung der malaysischen Halbinsel. Erste Banknoten gab es von einer privaten Bank 1694, Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie aber erst wirklich benutzt. Das Museum ist seit September 2012 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Geöffnet: Mo-Sa: 10:00-18:00. Preis: Eintritt: frei.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Pasar Seni
  • Merdeka Square - Der Platz der Unabhängigkeit ist das Zentrum des historischen Teils von Kuala Lumpur und ist am Anfang des Abschnittes ausführlich beschrieben.
  • Petaling Street - Die pulsierende Einkaufsstraße ist das Herz von Chinatown.

Parks[Bearbeiten]

  • Nördlich des Merdeka Square am Gombak Fluss lädt ein kleiner schöner Garten zu einer kleinen Ruhepause ein. In seinem Zentrum steht die Pitcherplant Fountain ein Wasserspiel dessen Gestaltungselemente der fleischfressenden Schlauchpflanze entlehnt sind.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Schwimmen:

  • 1 Chin Woo Stadium Swimming Pool, Jl. Hang Jebat. Freibad mit 50m-Bahn Preis: RM 3.00.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Central Market (Pasar Seni), Jl. Hang Kasturi. Tel.: (0)3-20310399. Auch wer nicht unbedingt zum Shoppen in die Stadt gekommen ist, sollte hier ruhig vorbeischauen. Hier gibt es nahzu alles. Empfehlenswert ist der Markt für den Erwerb von Kunsthandwerk. Geöffnet: 10:00-22:00 Uhr.
  • 2 Petaling Street. Das Herz von Chinatown. Die überdachte Straße ist eine pulsierende Shoppingmeile bis spät in die Nacht. Hier gibt es so ziemlich alles, von frischem Obst bis zu den unzähligen kopierten CDs und nachgemachten Modemarken. Geöffnet: 10:00-23:00 Uhr.
  • 3 Lee Rubber Building. Im Gebäude befindet sich ein bekanntes Buchgeschäft. Ebenso gibt es hier Postkarten, CDs und Schreibwaren.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Lee Rubber Building
  • 1 Lai Foong, 138, Jl. Tun H.S. Lee. Tel.: +60 (0)3-20728123. Typische chinesischer Coffeeshop mit einer großen Auswahl an Essen.
  • 2 Soong Kee's Beef Ball Noodles, 86, Jalan Tun H.S.Lee. Tel.: (0)3-2078 1484. Soong Kee ist ein in KL bekannter „Beef-Noodle-Shop“. Man sagt er existiert bereits seit 1945. Das gehackte RIndfleisch kommt „trocken“, mit Nudeln, die Rindfleischbällchen werden in einer Nudelsuppe serviert.
  • 3 Kam Lin Kee (金莲記), Jalan Petaling/Jalan Hang Lekir (gegenüber der Hong Leong Bank). Kein englisches Schild, keine Speisekarte und in die Küche möchte man lieber nicht schauen, aber immer voll mit Gästen die es auf seine bekannten Hokkien Mee - gebratene Nudeln mit dunkler Soja-Sauce abgesehen haben (RM 5,00) - heruntergespült mit einem Liang Teh für RM 1,00.
  • 4 West Lake Restoran, 15, Jl. Sultan. Tel.: (0)3-20723350. Geöffnet: 11:00-24:00 Uhr. Preis: RM 10-15.
  • Eine Reihe von Banana Leaf Rice Shops (Das Essen wird auf einem Bananenblatt serviert) gibt es in der Straße Leboh Ampang. Eine Empfehlung ist das 5 Lakshmi Vilas, 57 Leboh Ampang. Tel.: +60 (0)3-2072 2166.. Für Vegetarier bietet such das 6 Bakti Woodlands, 55 Leboh Ampang. Tel.: +60 (0)3-2034 2399. an.
  • 7 Restoran Vinni Jeyaa, 80 Jalan Hang Kasturi (gegenüber der Pasar Seni LRT-Station). Mobil: +60 (0)16-978 5265. Facebook. Typisches indisches Restaurant mit einer ungewöhnlich großen Auswahl an Speisen für Vegetarier und Nicht-Vegetarier. Sehr freundliche Bedienung. Essen und Getränke für 2 Personen gibt es schon für RM 13,00. Geöffnet: tägl.: 06:00-22:00.

Mittel[Bearbeiten]

  • 8 Old China Café, 11 Jl. Balai Polis. Tel.: +60 (0)3-20725915. Google Plus. Das Restaurant serviert eine gute einheimische Küche in nostalgischem Ambiente. Besucht wird es hauptsächlich von Touristen und Ausländern. Preis: RM 40-50.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Der Stadtteil ist nicht bekannt für sein ausgiebiges Nachtleben. Für Disco und Barbesuche ist das benachbarte Golden Triangle zu empfehlen.

  • 1 Reggae Bar, No. 158, Jl. Tun HS Lee. Tel.: +60 (0)3-20267690. Der Name ist Programm. Beliebte Kneipe mit Reggae Musik in Chinatown. Die Preise sind etwas gehoben - Kleines Bier: RM 12.60

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Die Petaling Street

bis ca. 100 Ringgit

  • 1 Le Village, Tingkat 1 Banguan BSN 99A Jln Tun H.S. Lee. Tel.: +60 (0)3-20220811. Das Le Village befindet sich in einem 3-stöckigen kolonialen Gebäude. Es bietet eine angenehme Atmosphäre mit einer freundlichen und hilfsbereiten Belegschaft. Zimmer befinden sich auf allen drei Etagen, TV-Zimmer gibt es im 2. und 3. Stock. Internet ist für ein kleines Entgelt verfügbar. Die Schuhe müssen bereits an der Treppe am Metalltor ausgezogen werden. Zur Öffnung des Tores gibt es eine sechsstellige Codenummer. Das Gästehaus befindet sich zwei Blocks vom Bangkok Bank Building. Halte am besten nach einem kleinen Schild an einem Betonpfeiler Ausschau. Preis: RM 25/35/ab35 (Dorm/DZ/3B).

Mittel[Bearbeiten]

100 bis 500 Ringgit

  • 2 Hotel China Town Inn, 52-54, Jl. Petaling. Tel.: +60 (0)3-2070 4008, Fax: +60 (0)3-2078 4003, E-Mail: . Hotel mit ruhiger Atmosphäre im Herzen von Chinatown direkt an der Petaling Street. Free WiFi. Parkplatz gibt es für RM 12,00/Tag; ohne Frühstück Check-in: 12:00 (früher Check-In möglich). Check-out: 12:00. Preis: RM 60-130/100-160 (NS/HS).
  • 3 The 5 Elements Hotel, Lot 243, Jl Sultan (Chinatown). Tel.: +60 (0)3-2031 6888, Fax: +60 (0)3-2031 6811, E-Mail: . Das Boutique-Hotel in Chinatown ist inspiriert vion der traditionellen Philosophie des Wu Xing (五行). Das spiegelt sich in den Namen der Suiten wider: Wasser, Holz, Feuer, Erde unf Metall. Zimmerpreise beinhalten täglich Frühstück, zwei Flaschen Wasser. Late-Checkout ist möglich bis 18:00 Uhr, danach wird der volle Zimmerpreis fällig. Geöffnet: 12:00. Check-in: 14:00. Check-out: 12 noon. Preis: Internettarif: RM 140-210 (EZ und DZ) RM 288-788 (Suiten). Akzeptierte Kreditkarten: MC/Visa.
  • 4 Hotel Chinatown 2, 70-72 Jalan Petaling. Tel.: +60 (0)3-2145 9599 (Allgemein), (0)3-2145 2593 (Reservation). Bei Ausländern beliebtes Hotel im Herzen von Chinatown. Wie bei allen Hotels an der Petaling Street kann es natürlich auch hier abends aufgrund des Nachtmarktes etwas lauter zugehen. Die Zimmer sind recht komfortabel, die Belegschaft nicht übermäßig freundlich, aber professionell und effizient. Preis: RM 100 Zimmer mit Fenster und AC.
  • 5 D’Oriental Inn Chinatown, KL, 82-84 Jl Petaling. Tel.: +60 (0)3-2026 8181, Fax: +60 (0)3-2072 6666, (0)3-2070 5999, E-Mail: . Hotel mit recht komfortablen Zimmern. Dem Hotel ist ein Restaurant angeschlossen, welches einige westliche und einheimische Gerichte anbietet. inkl. Frühstück, Wifi Preis: ab ca. MR 200 (Online-Promotions ohne Frühstück schon am kanpp unter RM 100).
  • 6 Arenaa Mountbatten Hotel, No 23, Jalan Tun Perak. Tel.: +60 (0)3-20780808, Fax: +60 (0)3-20780809, E-Mail: . Preis: RM 190,00++ bis 290,00++ (preiswerte Promotions online). - Neues Boutique-Hotel. Die Suite besitzt sogar einen Jacuzzi. gay-friendly
  • 7 Midah Hotel, 8 Jalan Kampong Attap. Tel.: +60 (0)3-2273 9999, Fax: +60 (0)3-2273 9199, E-Mail: . Preis: Onlineangebote ab RM 100.

Gehoben[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • 1 GTN Internet Cafe, 119,119a Jalan Sultan.
  • 2 Heritage Internet & IT, Kota Raya Complex, Jalan Tun Tan Cheng Lock, 5th Floor. Tel.: +60 3-2022 0770.
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