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Kaleköy

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Kaleköy ist ein Dorf in der Mittelmeer-Region in der Türkei. Dieser auch Sinema genannte Ort ist nur zu Fuß oder mit Schiff zu erreichen und doch bekannt für die Insel Kekova und der gegenüberliegenden Burg.

Teile des historischen Ortes sind mittlerweile im Meer versunken und doch dank klarem blauen Wassers vom Schiff aus zu besichtigen.

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Kaleköy
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Hintergrund[Bearbeiten]

Sinkender Sarkophag

Schon im 5.Jahrhundert entstanden hier mehrere Orte. Das antike Sinema konnte durch Münzfunde in diesen Zeitraum datiert werden. Gegenüber entstanden die Orte Dolikhiste und Xera. 2 km nördlich kam es zur Siedlung namens Teimiussa und 6 km weiter östlich das schuf man das antike Aperlai. Zusammen hatten die Orte gerade einmal eine Stimme im lykischen Städtebund. Im Jahr 141 n.Chr. wurde die Region zwar wie ganz Lykien durch ein schweres getroffen, konnte sich aber wieder regenerieren. Xera war zwar bekannt für eine Werft, aber die politische Führung übernahm schnell Aperlai. Hier wurde auch in byzantinischer Zeit ein Bischofssitz etabliert. Das Titularbistum Aperlae geht auf das antike Aperlai zurück. Im 10. Jahrhundert wurde die schon angeschlagende Region wieder durch ein Erdbeben getroffen. Dieses Mal senkte sich auch die Küste um einige Meter und damit versanken Dolikhiste, Sinema und Xera zum großen Teil im Meer. Aperlai wurde komplett zerstört und die Region weitestgehend verlassen. Im 15. und 16..Jahrhundert nutzten der Ritterorden der Johanniter das Fundament der Burg von Sinema zum Bau einer eigenen Burg. Danach blieb nur ein kleines Dorf um den Burgberg und eine Siedlung auf dem Gebiet von Teimiussa zurück. Das änderte sich mit dem Einzug des Tourismuses in Lykien. Ausflugsboote aus Kaş und Demre entdeckten die Schönheit und begannen den Ort als "sunken City" zu vermarkten. Weiterhin geht der Lykische Weg durch den Ort und ist beliebter Übernachtungsort für die Fernwanderer. Doch ist der Ort immr noch nicht mit dem Auto direkt erreichbar und auch nicht wesentlich gewachsen und hat sich so sein Flair erhalten.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Flughafen befindet sich in Antalya. Zu diesem wichtigen internationalen Airport gibt es zahlreiche Verbindungen ab Mitteleuropa. Besonders während der Sommermonate gibt es von nahezu allen Flughäfen im deutschsprachigen Raum Direktflüge nach Antalya. Eine weitere Alternative ist der Flughafen Dalaman. Da Kaleköy nicht mit dem Auto erreichbar ist, geht es von Antalya meisst bis nach Demre und von Dalaman meisst bis nach Kaş. Von hier aus geht es auf dem Schiff weiter.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es gibt eine Dolmuş-Verbindung von Antalya nach Üçağız. Dieser fährt aber nur ein bis zwei mal täglich (Stand 2012), daher sollte man sich vorher erkundigen, dass man auf diese Verbindung auch setzten kann. Eine weitere Dolmuş-Verbindung besteht zwischen Kaş und Üçağız. Doch auch diese verkehrt nicht häufiger. Von Üçağız geht es zu Fuß noch etwa 3 Km bis nach Kaleköy oder mit dem Boot nach Sinema über (ca. €10,00)

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem wagen kommt man nur bis nach Üçağız. Hier fährt man die D400 von Dalaman oder Antalya die Küste entlang. Etwa 20 km hinter Kaş und oder hinter Demre biegt man bei Yavu in Richtung Küste ab und folgt der Ausschilderung bis Üçağız. Hier gibt es ausreichend Parkplätze nach Kaleköy geht es dann zu Fuß weiter (ca. 3Km) oder man setzt mit dem Boot auf die andere Uferseite über (ca. € 10,00)

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Wer mit dem Schiff anreist wird keine große Marina wie in Fethiye vorfinden. Aber es gibt mehrere gute Gelegenheiten zum Ankern und Übernachten:

  • 1 Marina Üçağız - Hier können nach Schiffsgröße eine mittlere zweistellige Anzahl von Schiffen an mehreren Stegen festmachen. Mehrere Tavernen haben sich darauf eingestellt. Alles Notwendige für den Seefahrer ist auch vorhanden.
  • 2 Marina Kaleköy - Ein wenig kleiner und hipper und daher auch teurer als Üçağız. Dafür auch mal etwas windiger.
  • 3 Karaloz-Bucht Die Bucht ist ruhig und lädt zum Ankern ein. Bei einer Selnstversorgung kann man Panorama und klares, blaues, warmes Badewasser schon mal länger aushalten.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Kekova - Die Kaleköy gegenüberliegende Insel Kekova ist heute eine unbewohnte Insel, die häufig als "Sunken City" vermarktet wird. Im 10.Jahrhundert sank die Insel durch ein Erdbeben deutlich ab, so das die beiden Orte auf der Insel 2 Dolikhiste und 3 Xera nicht nur zerstört wurden, sondern auch zum großen Teil im Wasser verschwanden. Die Gebäude lassen sich aber immer noch gut betrachten da das klare Wasser den Blick auf die Fundamente der Stadt freigibt. Teile der Häuser sind auch noch über Wasser zu erkennen. Da diese häufig in den Fels gebaut wurden, sind dort auch noch Giebel, Stockwerke oder Treppen zu erkennen. Ein Highlight ist sicherlich die Bucht von Tersane, wo die Ruinen vom antikem Xera zu finden sind. Hier stehen die Überreste einer byzantinischen Kirche. Ein Teil ragt noch aus dem Meer hervor. Von der einstigen Werft für die der Ort berühmt war ist nicht mehr viel zu sehen. Besichtigen kann man die Insel Kekova mit Ausflugsbooten von Simena oder von Demre oder Kaş, dabei sollte man auf ein ausreichend großes Fenster zur Unterwasserbeobachtung achten. Mit ein wenig Glück kann hier auch das ein oder andere Tongefäß gesichtet werden. Baden, Tauchen oder Schnorcheln ist rund um Kekova verboten.
  • 4 Sinema Die Ruinen des antiken Sinema befinden sich genau in der Ortschaft Kaleköy. Vielfach ist im Ort immer wieder antikes Mauerwerk zu entdecken. Kleine Straßen, keine Autos und der Blick über das Meer auf die Insel Kekova bilden das richtige Ambiente für die kleinen aber feinen Sehenswürdigkeiten.
* 5 Die Burg von Sinema Die Burg wurde schon in antiker Zeit angelegt, ist aber dann auch durch Erdbeben schwer zerstört worden. Im 15.Jahrhundert hat der Ritterorden der Johanniter die Fundamente wieder aufgegriffen und hier eine neue Burg für seine Zwecke errichtet. Noch heute sind die Burgmauern mit den typischen Schwalbenschwanzzinnen gut erhalten
* 6 Das Theater von Sinema - Das Theater ist nur für ca. 300 Zuschauer gedacht, komplett in den Fels gehauen und befindet sich in der Burg.
Ostnekropole von Sinema
* 7 Die Ostnekropole von Sinema - sie bietet Lykische Sarkophage mit sentationellem Panorama.
* 8 Die Hafen Nekropole von Sinema - Die Hafennekropole ist bekannt für den komplett im wasser stehenden Sarkophag.
  • 9 Teimiussa
* 10 Bäder -
* 11 Felsengräber -
* 12 hellenistische Festung -
* 13 Ost-Nekropole -
  • 14 Aperlai
* 15 Stadtmauer von Aperlai - Die Stadtmauer ist noch sehr gut erhalten. Drei Wachtürme (2 im Norden und einer am Hafen) sind noch deutlich zu erkennen. Auch sind das Nord und westliche Stadttor noch erhalten.
* 16 Basilika
* 17 Stadtnekropole
* 18 Hafennekropole
* 19 Empfangshalle
* 20 Bouleuterion
* 21 Bäder

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Entdecken
  • Wandern
  • Baden und Tauchen
  • Bootfahren
  • Angeln

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Kaleköy[Bearbeiten]

Üçağız[Bearbeiten]

Onur Pension in Üçağız

In Üçağız liegen die meisten Unterkünfte.

  • 5 Onur Pension. Tel.: +90 - 242 874 2071. - Eigener Bootssteg und liegt direkt am Meer

Sonstige[Bearbeiten]

  • 9 The Purple House, Sicak Yarımadasi Kaleucagiz Demre 07570 Kaleüçağız. Tel.: +90 539 859 9196. - Pension nähe dem lykischen Weg und den Ruinen von Aperlai

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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