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Königslutter

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Königslutter am Elm
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Königslutter "am Elm" ist eine Stadt im Osten von Niedersachsen im Landkreis Helmstedt.

Sie liegt am Nordrand des Elms und ist das Tor zum Naturpark „Elm-Lappwald“. Im Süden geht die Stadt fast unmerklich in den Elm über, einer der größten Buchenwälder Norddeutschlands. Im Norden liegen die Naturschutzgebiete Riesberger Moor und Rieseberg sowie der Dorm.


Die Stadt hat einschließlich der 17 Ortschaften 15. 938 Einwohner, von denen rund 9.000 in der Kernstadt leben. Für eine hohe Lebensqualität sorgen die Nähe zum Elm, die überschaubare  Größe und das ansprechende Stadtbild, das durch den Kaiserdom und die Fachwerkhäuser bestimmt wird.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt Königslutter am Elm war ursprünglich ein Dorf mit dem Namen Lutter. Die Benennung erfolgte nach dem Bach Lutter, der in Ortsnähe seinen Quellursprung hat. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts setzte sich der Name Königslutter durch, wobei das „König“ von dem späteren Kaiser Lothar von Süpplingenburg erinnert.

Die Lutter ist in zwei Hauptarmen den Elm herabgeflossen und hat dabei Teile des im Wasser gelösten Kalkes als „Duckstein“ ausgeschüttet. Die ältesten bekannten Ansiedlungen im Stadtgebiet orientierten sich an den Wasserläufen der Lutter. Am westlichen Arm lag das Dorf Schoderstedt. Flussabwärts, wo das heutige Stadtzentrum um den Markplatz herum liegt, ist erst um die Mitte des 12. Jahrhunderts eine Besiedlung nachzuweisen.

Die Bevölkerung des Dorfes Lutter wuchs rasch an. Auch der rege Güteraustausch auf dem Handelsweg, der die Entstehung des Markplatzes begünstigte, trug dazu bei, sodass Königslutter um 1410 das Stadtrecht von den Braunschweiger Herzögen zugesprochen bekam.

Das wirtschaftlich bedeutendste Gut war zu diesem Zeitpunkt der heimische Kalkstein („ Duckstein“). Dieser diente als Baumaterial für Kirchen und Häuser. Die Lutterquelle lieferte zum einen also die Rohstoffe zum Bauen, zum anderen aber auch reichlich gutes Trinkwasser, wodurch sich im 16. Jahrhundert das Brauwesen durchsetzte.  Dies spielte eine große Rolle im Wirtschaftsleben, weil daraus das Ducksteinbier entstand, welches ab dem 17. und 18. Jahrhundert weit exportiert wurde und Königslutter zum Ruhm verhalf.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Flughafen ist Hannover-Langenhagen (IATA CodeHAJ). Von dort kann man Königslutter mit der Bahn erreichen (Umsteigen in Hannover Hbf und Braunschweig Hbf).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Königslutter hat Bahnanschluss. Es halten stündlich Regionalbahnen der Relation Braunschweig - Helmstedt (-Magdeburg). Der 1 Bahnhof Königslutter befindet sich etwa 800 Meter nördlich des Zentrums.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Königslutter

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Das Wahrzeichen des Ortes Königslutter ist der Kaiserdom, die ursprüngliche Benediktiner-Abteikirche St. Peter und Paul. Er zählt zu den eindrucksvollsten romanischen Bauten in Niedersachsen. Lothar von Süpplingenburg (deutscher König und später Kaiser) stiftete sie im Jahre 1135 als Klosterkirche des von ihm gleichzeitig gegründeten Benediktinerklosters und gab ihr die Gestalt einer dreischiffigen kreuzförmigen Pfeilerbasilika. Der Kaiserdom erlangte durch den reichen künstlerischen Schmuck, den ihm ein italienischer Steinmetz „Nicolaus“ gab, eine besondere Bedeutung und entwickelte sich im späten Mittelalter zu einem bekannten Wallfahrtsort. Vor dem Kaiserdom steht die fast 900 Jahre alte Kaiser-Lothar-Linde und ist ein Naturdenkmal von überregionaler Bedeutung.
  • Das Geopark-Informationszentrum eröffnet die Möglichkeit sich auf eine Zeitreise durch die letzten 290 Millionen Jahre Erdgeschichte des Braunschweiger Landes zu begeben. Nach einem spannenden Ausflug in die Entstehungsgeschichte der Erde folgt eine Reise in die ereignisreichen Epochen vom Erdaltertum bis zur Erdneuzeit. Ein Fischsaurierskelett der Jurazeit und eine faszinierende Auswahl an hervorragend erhaltenen Fossilien vermitteln die Vielfalt des damaligen Lebens. Durch diese Vielschichtigkeit bietet die Ausstellung allen Altersgruppen einen neuen Blick auf das Braunschweiger Land.
  • Das Museum mechanischer Musikinstrumente verfügt über eine Sammlung von mehr als 250 Objekten von internationalem Rang. Der Schwerpunkt des Museums liegt bei der Darstellung der kulturgeschichtlichen und technischen Entwicklung der mechanischen Musik. Durch kleine Inszenierungen wird in der Ausstellung die besondere Atmosphäre der Original-Einsatzorte der Instrumente nachempfunden. Im gleichen Gebäude befindet sich auch das Dom- und Steinmetzmuseum.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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