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Isla Martín García

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Martín García
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Die Isla Martín García ist eine kleine, bewaldete Flussinsel im Río de la Plata vor der Küste Uruguays, die aber zu Argentinien gehört. Sie ist ein beliebtes Naherholungsziel bei den Einwohnern von Buenos Aires und kann von Tigre im Gran Buenos Aires sowie von Carmelo (Uruguay) aus mit dem Linienboot erreicht werden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Insel wurde bereits 1516 von Juan Díaz de Solís entdeckt. Benannt wurde sie nach einem der Expeditionsmitglieder, der auf der Reise verstarb und auf der Insel beerdigt wurde. Schon bald wurde sie zum Zankapfel zwischen Spanien und Portugal wegen der strategisch günstigen Lage direkt vor der Flussmündung des Río Uruguay.

1765 richteten die Spanier ein Gefängnis auf der Insel ein, und ab 1776, als das Vizekönigreich Río de la Plata gegründet wurde, befestigte man die Insel militärisch. Im 19. Jahrhundert spielte sie sowohl bei den Kriegen zwischen Königstreuen und Republikanern (1810-1823) und zwischen Brasilien und Argentinien eine Rolle. Als Gefängnis wurde sie bis weit ins 20. Jahrhundert hinein benutzt, so wurden auf ihr die Präsidenten Hipólito Yrigoyen (1930), Juan Perón (1946, nach seinem erzwungenen Rücktritt als Arbeitsminister) und Arturo Frondizi (1962) jeweils nach ihrer Absetzung interniert.

Erst 1973 wurde die Souveranität der Insel endgültig geklärt, sie wurde Argentinien zugesprochen, aber die Gewässer um sie herum sowie die Nachbarinsel Timoteo Dominguez gehören nun zu Uruguay. Da Timoteo Dominguez in den 1980er und 1990er Jahren mit Martín García zusammenwuchs, gibt es heute praktisch eine Staatsgrenze auf der Insel.

Wegen der Bauten und der geschichtlichen Bedeutung wird die Insel von vielen Porteños besucht.

Anreise[Bearbeiten]

Lage der Insel

Linienboote gibt es mehrmals täglich von Tigre aus. Jeweils eines der Boote fährt weiter bis ins uruguayische Carmelo am Ostufer des Río de la Plata.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Insel ist so klein, dass alles in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar ist.

Vom Flugplatz der Insel aus werden Rundflüge in Sportflugzeugen angeboten, die man auf der Insel selbst organisieren muss.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die ehemaligen Festungsanlagen und das Gefängnis sowie einige zivile Bauten aus dem 19. Jahrhundert sind die größten Sehenswürdigkeiten auf der Insel.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Spaziergänge in die üppige Vegetation sind möglich, man kann auch im Fluss baden, es gibt jedoch keinen Sandstrand.

Einkaufen[Bearbeiten]

Außer einem kleinen Gemischtwarenhandel gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten auf der Insel.

Küche[Bearbeiten]

Es gibt ein Restaurant im Dorf, das aber nur einfache Gerichte anbietet. Am besten ist es, selber etwas zum Picknicken mitzunehmen, vor allem, wenn man nur eine Tagestour auf die Insel macht.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Die einzige Unterkunftsmöglichkeit ist ein recht günstiger Campingplatz in der Nähe des Naturreservats. Er bietet auch Zimmer nach Art einer Jugendherberge. Man sollte sich aber vorher erkundigen, ob eine Schulreise gerade auf der Insel logiert.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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