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Homel

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Gomel
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Homel bzw. Gomel (weißrussisch: Гомель/Homel, russisch: Гомель/Gomel) ist die zweitgrößte Stadt in Weißrussland.

Stadtteile[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Flagge von Homel

Die im Südosten Weißrusslands, nahe der Grenze zur Ukraine, am Fluss Sosch gelegene Stadt Homel ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Sie ist Regierungssitz des Woblast Homel sowie des Rajons Homel.

Für die Einreise als Bürger der EU benötigt man ein Visum, welches man in den entsprechenden Botschaften beantragen kann. Kosten hierfür sind Stand 2012 60€ pro Person, man kann bis zu 30 Tage im Land bleiben. Näheres hierzu findet sich unter germany.mfa.gov.by/de/konsularwesen/ Weiterhin muss sich jeder Ausländer innerhalb von 3 Tagen bei der zuständigen Behörde registrieren. Für diesen Vorgang sollte man mindestens einen halben Tag einplanen. Kommt man in einem Hotel unter übernimmt automatisch die Rezeption diesen Vorgang.

Wichtig: Es ist ratsam wie überall in Belarus über gute Russischkenntnisse zu verfügen oder mit einem Übersetzer unterwegs zu sein. Nur wenige Einwohner sprechen fließend Fremdsprachen wie Englisch oder Deutsch, so dass man sehr wahrscheinlich schon beim einchecken im Hotel auf Verständigungsprobleme stößt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Gomel besitzt den zweitgrößten Flughafen Weißrusslands, der allerdings nach dem Zerfall der Sowjetunion keine internationalen Fluglinien mehr betreibt. In den letzten Jahren wurde auch der inländische Flugverkehr stark eingeschränkt. Will man dennoch mit dem Flugzeug anreisen sollte man auf die Flughäfen Kiews (Ukraine) ausweichen und mit dem Zug in Weißrussland einreisen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit der Bahn ist Gomel aus allen wichtigen Städten Weißrusslands, sowie aus der Ukraine und Russland sehr gut zu erreichen. Es verkehren, besonders auf der Strecke Minsk - Kiew, täglich Regional und Fernverkehrszüge.

Alter Bahnhof

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Zahlreiche Busunternehmen in Deutschland bieten kostengünstige Fahrten mit dem Bus nach Weißrussland an. Einige Linien führen auch nach Gomel.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Norden und Süden ist die weißrussische Fernstraße M8 E95 zu erreichen, von Westen und Osten kommend über die Fernstraße M10.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Vor dem Zerfall der Sowjetunion war es möglich während der eisfreien Zeit mit dem Schiff aus Kiew anzureisen. Der Schiffsverkehr wurde allerdings eingestellt.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Homel

Homel verfügt über ein flächendeckendes Bus bzw. Trolleybusnetz und diverse Marschrutka Linien. Tickets gibt es an den meisten Haltestellen und in den Bussen zu sehr günstigen Preisen. Taxifahrten sind günstig sollten aber möglichst nur mit guten Russischkenntnissen oder mit Übersetzer genutzt werden, da es hier sehr schnell zu Verständigungsproblemen kommen kann.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Stadtpark[Bearbeiten]

Blick vom Sosch auf den Park

Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten ist der direkt am Steilufer des Sosch gelegene Schlosspark Homels. Er zeichnet sich vor allem durch seine Größe und Vielfalt aus. So war Homel zur Zeit der Sowjetunion bekannt für den breit angelegten Park. In ihm sind das zwischen 1777 und 1796 errichtete Stadtschloss des Pjotr Alexandrowitsch Rumjanzew-Sadunajski und die neoklassizistische, russisch-orthodoxe Kirche St. Peter und Pauls mit dem Paskevich-Mausoleum zu finden.

Stadtschloß

Sowohl Park und Schloss als auch die Kirche wurden in den letzten Jahren umfangreich renoviert und sind in jedem Fall eine Besichtigung wert. Noch heute ist der Park ein beliebter Freizeittreff der Stadtbewohner der nicht nur der Erholung dient. Besonders an Wochenenden wird man auf die vielen Brautpaare aufmerksam, die hier traditionell ihre Hochzeitsfotos schießen. Neben den weitläufigen begrünten Anlagen findet sich auch ein kleiner Freizeitpark mit Fahrgeschäften und Cafés auf dem Areal.

Denkmäler[Bearbeiten]

In Weißrussland wird man in großen Städten nahezu an jeder Straßenecke mit einem alten sozialistischen Denkmal aus der Sowjetzeit konfrontiert, denn - anders als ehemalige Bruderstaaten - haben die Weißrussen nahezu alle Denkmäler erhalten. Sie werden als Teil der Geschichte des Landes angesehen und so blickt auch heute noch Lenin über den zentralen Platz oder durch die Bahnhofshalle. Für Liebhaber sozialistischer Kunst gibt es also auch in Gomel viel zu entdecken. Stellvertretend seien hier genannt:

  • Leninstatue am Stadtpark.
  • Büste Andrei Andrejewitsch Gromykos. (ehemaliger Aussenminister der Sowjetunion und gebürtiger Homeler) an der Sowjetskaja.
  • Panzerdenkmal. Zur Befreiung Homels durch die rote Armee am Stadion.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Es ist in jedem Fall zu beachten, das die Region Gomel als eines der durch die Katastrophe von Tschernobyl am meisten kontaminierten Gebiete gilt. Daher sollte man (gerade in umliegenden Dörfern) bei der Auswahl der Lebensmittel vorsichtig sein. Ernsthaft gefährlich ist die radioaktive Strahlung in Gomel und Umgebung allerdings erst bei lang anhaltendem Aufenthalt.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

In die Natur[Bearbeiten]

Unberührte Landschaften im Homeler Gebiet

Die Region um Homel wird bestimmt durch nahezu unberührte Natur, die es zu erkunden lohnt. Weitläufige Landschaften laden zum abenteuerlichen wandern ein, unbegradigte Flüsse und friedliche Seen zum Bootfahren, schwimmen oder fischen.

Warnung vor kontaminiertem Gebiet

Allerdings ist Vorsicht geboten: nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist das betreten insbesondere einiger Wälder partiell untersagt. Dies wird durch Hinweisschilder kenntlich gemacht.

Ein ortskundiger Führer ist also ratsam, auch weil große Teile der Landschaft um Gomel durch Moore bestimmt werden.

Choiniki[Bearbeiten]

Wenn man sich für die Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in Weißrussland interessiert sollte man die ca. 40km weit entfernte Stadt Choiniki aufsuchen. Hier befindet sich eines der wenigen Museen das sich mit dieser Thematik beschäftigt. Weiterhin kann man im näheren Umkreis mit Führern ehemalige Sperrgebiete aufsuchen, die heute frei zugänglich sind. Hier kann man erkennen wie sich die Natur über die Jahre nach der Katastrophe die Dörfer mit ihren Häusern wieder zurück erobert hat.

Ruine in ehemaliger Sperrzone

Hier sei ausdrücklich gesagt, dass man grundsätzlich nur mit einem Führer diese Plätze aufsuchen sollte, denn auch wenn sie nicht kenntlich gemacht werden, gibt es immer noch Sperrzone für deren Betreten man zuvor Genehmigungen einholen muss! Besucher werden nicht selten von der Miliz kontrolliert!

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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