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Georgetown (Guyana)

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Georgetown
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Georgetown (Guyana) ist die Hauptstadt Guyanas.

Stadtteile[Bearbeiten]

Karte von Georgetown (Guyana)

Touristisch uninteressante Umlandgemeinden sind: 1 Buxton Eine Siedlung der Nachfahren von in den 1850ern freigelassenen „Negersklaven“, die seit 2000 vor allem wegen hoher Kriminalität berüchtigt ist. 2 Enmore Ein vor allem von Indischstämmigen bewohntes Dorf, gegründet 1940. 3 Victoria Hervorgegangen aus der ersten Plantage, Northbrook, die 1839 in Guyana von freigelassenen „Negersklaven“ gekauft wurde.

Hintergrund[Bearbeiten]

Gegründet wurde der Ort nahe der Mündung des Demerara von englischen Kolonisten. Als das Gebiet 1782 unter französischer Verwaltung war wurde hier der „Hauptort“ eingerichtet. Beim Wiener Kongress trat Holland das inzwischen hier herrschte die Region endgültig an die Engländer ab.

Der Seawall, zugleich (ungepflegte) Promenade, schützt die Innenstadt, die in weiten Teilen unter dem Meeresspiegel liegt, vor Überflutungen. Die Innenstadt ist mehr oder weniger in viereckigen Blocks angelegt.

Anreise[Bearbeiten]

Leuchtturm von Georgetown (2013).

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

1 Cheddi Jagan International Airport (41 km südwestlich von Georgetown bei der Ortschaft Timehri). (IATA: GEO). Ob der Ausbau wie geplant 2017 abgeschlossen werden kann ist noch nicht sicher. Es gibt einen offiziell lizensierten Taxiservice, der verschiedene Orte zum Fixpreis bedient (Georgetown 5000 GYD, Shared Ride im Minibus 240 GYD).

2 Ogle Airport (Eugene F. Correira International Airport) (6 km östlich von Georgetown). (IATA: OGL). Air Services Ltd. fliegt von hier verschiedene Buschpisten in Region 8 und 9, u.a. Lethem an. Internationale Flüge betreibt LIAT zu Karibikinseln sowie (Trans Guyana Airways) oder vor allem von Gum Air nach Paramaribo-Zorg en Hoop (Surinamische Touristenkarten sind an jenem Flughafen bei Ankunft nicht erhältlich.


Mit dem Bus[Bearbeiten]

Nach Paramaribo gelangt man per Minibus, entweder nur bis zur Fähre über den Grenzfluss Corantijn oder durch Anbieter, die die ganze Strecke im selben Fahrzeug durchfahren (Hotelabholung oft inklusive). Abfahrt in Georgetown sehr früh morgens.

Minibusse in den Grenzort Lethem zur Weiterfahrt nach Brasilien sind 14-18 Stunden unterwegs. Die Straße ist zur Regenzeit oft nicht passierbar.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Etwa 6,5 km südlich Georgetowns kann man auf einer 1850 m langen Pontonbrücke den Fluß überqueren. Das 1976 begonnenen Bauwerk sollte nur etwa zehn Jahre in Betrieb sein, wird aber immer noch genutzt. Von hier geht die Landstraße weiter nach 4 Parika Dort fahren die verschiedenen Fähren über den Essequibo ab.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Wiederaufnahme des Betriebs der Personenfähre M.V. Kimbia von/nach Kumaka ist für „Frühjahr 2017” angekündigt.

Mobilität[Bearbeiten]

Eine Flussfähre verkehrt hinter dem Stabroek Market ab 3 T&HD Georgetown Stelling (Endhalt Bus 32) nach 5 Vreed en Hoop

Taxis sollten nicht herbeigewunken, sondern vor Hotels o.ä. bestiegen werden. Seit 2010 müssen alle lizensierten Taxis gelb sein, das Nummernschild beginnt mit einem „H.”

Minibusse, mit Routennummern, werden privat betrieben, sie müssen jedoch konzessioniert sein. Die meisten Linien haben ihre Endpunkte in der Nähe des Marktes.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Sikh-Tempel Vaidik Mandir.
Die schon etwas in die Jahre gekommene Queen Victoria vor dem Gericht.
  • 1 National Park (Zwischen Thomas Rd. und Carifesta Ave). Der beim westlichen Ende anschließende Everest Cricket Club zeugt von der kolonialen Vergangenheit.
  • Die katholische Sacred Heart Church (Ecke Cummings / Church St.) ist Weihnachten 2004 abgebrannt. Bis 2017 hat man noch nicht genug Spenden für die Vollendung des seit 2012 laufenden, originalgetreuen Wiederaufbaus gesammelt.
  • 2 Umana Yana, Water St. Ein Denkmal, das der Befreiung der Sklaven gedenkt. Das Kulturzentrum bildet die übergroße Nachbildung eines Krals.
  • 3 St. George's Anglican Cathedral. Ganz aus tropischem Hartholz 1892-99 gebaut, samt dem 45 m hohen Turm. Sitz des Bischofs.
  • 4 Rathaus (City Hall), Ave. of the Republic / Regent St. Beeindruckend anzusehen, Holzbau im Kolonialstil.
  • 5 Botanischer Garten. Der integrierte Zoo war lange berühmt für seine exzellente Sammlung tropischer Vögel, vergammelt aber seit Jahren. Bei der Ecke Vlissengen Rd. / Homestretch Ave. steht das nach dem Architekten genannte Castelliani House. Nachdem es 1965-85 als Wohnsitz des Premiers diente, befindet sich nach Umbauten seit 1993 die Nationalgalerie darin. Geöffnet: 6.00-18.00.

Museen[Bearbeiten]

  • 6 Guyana National Museum und National Library. Zurückgehend auf eine 1868 begonnene Sammlung. In den 1930ern zusammen mit der Bibliothek erweitert kam es 1945 zu einem Brand der die naturhistorische Sammlung zerstörte, die jedoch bis 1951 wieder aufgebaut wurde. Am Platz vor dem Bau steht das Kriegerdenkmal des 1923 fertiggestellten Guayana Cenotaph.
  • Walter Roth Museum of Anthropology, Main St. (zwischen Middle St. und New Market St.). Indianische Kultur auf zwei Stockwerken. Preis: gratis.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Cricket auf Wettbewerbsebene wird nicht in den erwähnten Orten in Georgetown gespielt, sondern im Nationalstadion 1 Providence Stadium East Bank Public Rd., Südlich der Stadt, noch ein Stück weiter als die Ponton-Brücke.

Die Demerara Rum Distillery bietet Führungen und in ihrem Firmenmuseum “Heritage Centre” auch eine Bar.

Einkaufen[Bearbeiten]

Auch wegen seiner Architektur aus den 1880er Jahren sehenswert ist der zentrale

  • 1 Stabroek Market.
  • 2 Fogarty's Department Store, 34-37 Water St. (Direkt hinterm Nationalmuseum). Wunderschön altmodischer Supermarkt im EG, Gemischtwaren im OG.

Der zentrale Geschäftsbezirk wird begrenzt von der Hadfield Street (im Süden), Water Street (West), Albert Street (Ost) und Middle Street (nach Norden).

Nachtleben[Bearbeiten]

2 National Cultural Centre, Homestretch Avenue.

Unterkunft[Bearbeiten]

Manche Hotels schlagen 16% Steuer auf.

Mittel[Bearbeiten]

Rima Guesthouse, 92 Middle Street. Tel.: +592 225-7401, E-Mail: . WLAN. Vergleichsweise zentral. Preis: Doppel US$ 35.

1 Armoury Hotel, 62-63 Newhaven Belaire. Tel.: +592 226 6548.

2 Ocean Spray, 46 Stanley Place Kitty. Geöffnet: check-out: 12.00. Preis: Einzel: US$ 57, Doppel: US$ 75; m.F. inkl. tax.

Luxus[Bearbeiten]

Das Ramada Georgetown Princess, ist südlich der Stadt auf dem Weg zum Nationalstadion. Das neue Guyana Marriott Hotel liegt sehr viel günstiger direkt an der Flussmündung bei Seewall. Das vor der Fertigstellung der Konkurrenz beste, dabei nur etwa halb so teure und mit zehn Stockwerken höchste Hotel des Ortes ist das Pegasus. In einer ähnlichen Preisklasse ist die Cara Lodge.

Sicherheit[Bearbeiten]

„Bedingt durch die weit verbreitete Gewaltkriminalität sollte man vor allem in Georgetown, in der Gegend von Buxton, Friendship und Annandale sowie auf der Strecke zwischen Timehri (internationaler Flughafen) und Linden besondere Vorsicht walten lassen. […] Zu Vorsicht wird bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks größerer Städte und Siedlungen geraten. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man grundsätzlich nicht mehr unterwegs sein. Während der Reise sollten Sie Ihr Gepäck nicht aus den Augen lassen. Es wird angeraten, wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) nur in Fotokopie mitzunehmen und die Originale im Hotelsafe zu hinterlegen.“[1]

Gesundheit[Bearbeiten]

Georgetown Hospital, New Market St. Tel.: +592 226 2110.

In unmittelbarer Nähe ist die private Zahnklinik Smile Guyana, 343 Middle St. Geöffnet: Mo.-Fr. 8.30-17.30, Sa. 9.00-12.00.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • 1 Hauptpost (Direkt hinter der Nationalbibliothek).
  • 2 Campbellville Post Office, Sachibazaar St. Geöffnet: Mo.-Fr. 7.00-16.00.
Konsuln

3 Botschaft von Suriname, 54 New Garden / Anirastreet, Queenstown. Tel.: +592 22 67844, +592 22 53467. Wer nach Surinam auf dem Landweg oder über den Flughafen „Paramaribo-Zorg en Hoop“ einreist muss hier vorab eine Touristenkarte oder Visum besorgen

Honorarkonsul der BRD: Berend Jan Hendrik ter Welle, 106 Laluni / New Garden St., Queenstown, Georgetown. Die Schweiz unterhält ein Generalkonsulat: 34 Norton Street, Newburg, ☎ +1 592 227 3214

Ausflüge[Bearbeiten]

Kaieteur-Fälle (2007).

3 Splashmins Fun Park (Etwa auf zwei Dritteln der Strecke zum Flughafen an der Straße Soesdyke-Linden). 2000 eröffnete Wasser-Erlebniswelt. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Campingplatz (800-2800 GD p.P.). Die Hotelpreise liegen bei US$ 60-70. Pauschalprogramme zielen vor allem auf Frischvermählte. Preis: Jahresmitgliedschaften ab 15000 GYD.

Zu den 7 Kaieteur-Fällen. Je nach Messung 226 oder 251 m hoher Wasserfall des Potaroflusses. Zu dem Wasserfall werden Tagestouren durch Reiseveranstalter angeboten. Es gibt in Georgetown auch Veranstalter die 4-5tägige Anmärsche zu Fuß mit Führer vermitteln. Man kann sich aber auch von Buschpiloten hinfliegen lassen. Ebenfalls sehenswert sind die weiter flussabwärts liegenden Amatuk-Fälle und Waratuk-Fälle.

Weblinks[Bearbeiten]

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  1. [1] (2017-03-28)