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Französische Süd- und Antarktisgebiete

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Die Französischen Süd- und Antarktisgebiete (französisch: Terres australes et antarctiques françaises oder abgekürzt TAAF) sind ein französisches Überseegebiet im Indischen Ozean.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Französischen Süd- und Antarktisgebiete bestehen aus einigen Inseln im Indischen Ozean, die in den 1950er-Jahren aus der damaligen Kolonie Madagaskar ausgegliedert wurden.

Zu diesem Überseegebiet gehören die Kerguelen mit der größten "Stadt", Port-aux-Français, die östlich liegenden Inseln Sankt Paul und Amsterdam sowie die westlich liegenden Crozetinseln (andere Zeitzone). Alle diese Inseln sind abgesehen von Wissenschaftlern und einer bescheidenen militärischen Präsenz unbewohnt, auch wegen des rauhen und menschenfeindlichen Klimas.

Offiziell gehört auch das Adelieland als französischer Territorialanspruch über die Antarktis zu diesem Überseegebiet, aufgrund des Antarktisvertrags sind aber sämtliche derartigen Territorialansprüche eingefroren. Seit 2007 wurden auch die "Îles Éparses", einige verstreute Inseln um Réunion herum, in die Französischen Süd- und Antarktisgebiete eingegliedert.

Anreise[Bearbeiten]

Die Inselgruppe wird viermal im Jahr von einem Forschungsschiff aus Réunion angefahren. Es besteht die Möglichkeit sich als Tourist einer Forschergruppe anzuschließen. Der Spaß ist aber nicht billig: es wird für die Überfahrt ein hoher vierstelliger Betrag erwartet, für den man alles andere als Luxus bekommt (u. a. Überfahrt in gemeinsamen Schlafkabinen).

Mobilität[Bearbeiten]

Zu Fuß. Es ist kaum möglich zwischen den einzelnen Inseln zu "pendeln".

Sprache[Bearbeiten]

Französisch.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Aktivitäten beschränken sich hauptsächlich auf die Mithilfe in den zahlreichen Forschungsstationen. Man kann auch mit einem Fischkutter auf See stechen und an Bord mithelfen.

Küche[Bearbeiten]

Auf den Inseln werden Schafe zur Versorgung der Wissenschaftler gezüchtet. Etwas anderes wächst auf den Inseln auch nicht. Man muss sich also auf eintönige und sich wiederholende Mahlzeiten einstellen.

Unterkunft[Bearbeiten]

In der Regel wird einem eine Kabine auf eine der Forschungsstationen zur Verfügung gestellt.

Sicherheit[Bearbeiten]

Es gibt keine besonderen Sicherheitshinweise, allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass man weitab der Zivilisation ist und Hilfe im Notfall (z. B. wenn man sich verläuft oder irgendwo abrutscht und sich verletzt) sehr lange dauern kann bis sie kommt. Vor allem auf den Gletschern muss man auch mit Gletscherspalten rechnen.

Klima und Reisezeit[Bearbeiten]

Subarktisch bis arktisch. Im Sommer Temperaturen kaum über den Gefrierpunkt, im Winter kalt mit Schnee. Höherliegende Gebiete sind vergletschert.

Weblinks[Bearbeiten]

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