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Alcossebre

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Alcossebre
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Alcossebre ist ein Urlaubsort südlich von Peñiscola, an der Costa del Azahar. Er liegt direkt am Mittelmeer und ist von der N340 gut zu erreichen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichtliches[Bearbeiten]

Aus dem beschaulichen Fischerdorf hat sich in den letzten Jahrzehnten ein beliebter, erschlossener Ferienort mit gediegenen Hotels und breit gefächerter Gastronomie entwickelt. Bemerkenswert ist der natürliche Charme und die Ursprünglichkeit der Siedlung, die von Bausünden, wie z.B. monotonen Plattenbauten, nahezu verschont geblieben ist.

Das Dörfchen Alcossebre (auf einigen Schildern auch 'Alcoceber' zu lesen) zählt im Winter ca 5.000 Einwohner und gehört mit dem im Inland liegenden Alcalà de Xivert zu einer Gemeinde. Anfangs wurde den Söhnen fruchtbares Gebiet rund um Alcalà zugesprochen, während die Töchter mit einem vermeintlich nutzlosem, wertminderem Grundstück am Meer abgespeist wurden. Heute gingen sie als Gewinner aus: die Fincas am Meer entwickelten sich zu einem bei Spaniern und Franzosen sehr beliebten Urlaubsörtchen, während in Alcalà eher selten touristische Besucher zu sehen sind.

Anders als weitere touristisch geprägte Urlaubsorte hat Alcossebre einen dicht besiedelten historischen Stadtkern aufzuweisen mit vielen kleinen weiß getünchten Häuschen, die traditionell gebaut eng aneinander stehen und schmalen Gässchen mit romantischen Verkaufsläden und Cafés und Tapasbars. Wer sich also zwischen rießigen, künstlich angelegten Hotelanlagen, die sich mit ihrem Animationsprogramm gegenseitig zu übertrumpfen versuchen, nicht zu Hause fühlt, dem sei ein Wohlfühlfaktor hier vorprogrammiert.

Kultur[Bearbeiten]

In den Sommermonaten verdoppelt sich die Zahl der Menschen Alcossebres: viele Einheimische der Region verbringen ihren Urlaub entspannt am Meer, aber auch viele Franzosen fanden ihren Weg in die valenzianische Provinz, sowie auch eine Hand voll Deutsche und Holländer. Dieses Küstenörtchen ist also ein Geheimtipp unter Reisenden, die die unverfälschte Kultur Spaniens kennenlernen und in die Traditionen eintauchen möchten, ohne einen erdrückenden Massentourismus vorzufinden. Hier ist die Verfremdung des eigenen Heimatlandes noch nicht so weit fortgeschritten wie in vergleichbaren Urlaubsregionen des Mittelmeeres. Für das deutsche Verständnis eines "Dorfes" sei hier darauf hingewiesen, dass sich das Leben Abends in südlichen Hemispheren stets auf der Straße abspielt, vor allem direkt am Mittelmeer, wo Straßenkünstler, fliegende Händler und allerlei handwerkliche Artisten ihr Geschick zur Schau stellen und bewundert werden können. Leere Straßen und gespenstische Stille, wie sie von manch anderem Dorf her bekannt sind, wird man im Mediterranen allenfalls in den Gebieten außerhalb des Stadtkerns und den Küstenpromenaden vorfinden. Es besteht also ein kulturelles und unterhaltsames Programm, dessen man sich in der Touristeninformation bekannt machen kann.

Des weiteren transformierte sich Alcossebre seit den 1980gern zu einem Ferienort, der hinsichtlich der Natürlichkeit und der Architektur seinesgleichen sucht. Bettenburgen wie in Benidorm oder Lloret de Mar wird man hier nicht finden. Die Bewohner sprechen zum Teil Englisch, ansonsten kommt man mit Spanisch und Französisch sehr weit, auch wenn die Kenntnisse nur rudimentär sind. Mit einem Wörterbuch oder wenn man sich durch das Internet die einfachsten Sätze wie z.B. "Quería dos kilos de tomates" (Ich hätte gerne zwei Kilo Tomaten) rausschreibt, noch ein "Por favor" und "Gracias" dahinter setzt, ist es auch schon getan. Es sei darauf hingewiesen, dass man sogar mit Rumänisch weiter kommt, da in Spanien sehr viele rumänische Gastarbeiter Jobs in der Tourismusbranche fanden. Es kann also möglich sein, dass der Kellner, die Rezeptionistin oder die Verkaufsassistentin neben Spanisch auch Rumänisch sprechen. Außerdem haben sich einige Deutschstämmige in Alcossebre niedergelassen, am Hafen gibt es beispielsweise Bar unter deutscher Führung.

Gastronomie[Bearbeiten]

Bei anderen Touristen sehr gern gesehen, bei Spaniern und Franzosen jedoch verhasst, sind die Hotels mit 'All- Inclusive', weshalb es in Alcossebre nur wenige Hotels mit dem uns so wohl bekannten Buffet im riesigen Speisesaal gibt. Die Touristen, die den Ort besuchen, halten viel mehr davon, sich in eine gemütliche Tapasbar zu setzen oder ein Restaurant aufzusuchen, von denen es in Alcossebre unzählige gibt (und auch ein paar sehr exzellente gehobener Preisklasse, wie das 'El Pinar' oben auf dem Berg 'El Pinar'). Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, sich bestellte Speisen mit nach Hause zu nehmen. Vom türkischen Restaurant bis hin zum Chinesen und zur Pizzeria gibt es in Alcossebre alles zu finden, was man braucht. Hier sollte jedoch unbedingt auf den Aspekt der "Siesta", also der Ruhezeiten, eingegangen werden. In kleineren spanischen Ortschaften ist es Gang und Gebe, sämtliche Einrichtungen ab 14 Uhr zu schließen. Die Zeiten variieren je nach Stadt, es kann auch erst um 15 Uhr geschlossen werden. Normalerweise öffnen die Läden wieder zwischen 16 und 17 Uhr. Vereinzelte Restaurants oder Geschäfte haben trotzdem durchgehend geöffnet, an einer Touristeninformationstelle sollte man sich nach ihnen erkundigen können.

Römischer Strand (Alcossebre-Alcalá de Xivert)

Touristeninformation Standorte[Bearbeiten]

Leider wird oft nirgendswo verbindlich erwähnt, wo denn nun die Stände der Touriinfo zu finden sind. Zunächst einmal steht eine kleine verglaste Hütte an der Promenade zum Strand "Playa Romana". Man findet sie Richtung "Playa de Moro", also ziemlich am Ende, an der ehemaligen Rezeption (kleiner Bungalow mit bogenartigen Fensterverglasungen und weißem Putz) des Hotels "Habitat" (verkehrt heute unter anderen verschiedenen Namen). Wenn man die mit Holz eingerahmte Strandpromenande entlanggeht und Ausschau nach rechts hält, findet man sie. Allerdings - wie in Spanien üblich - bekommt man keine Garantie dafür wann und wie lange jemand drin sitzt. Des weiteren befindet sich ein modernes kleines Geäube als Informationszentrum mitten auf der Promenade im Stadtzentrum neben dem Meer. Wenn man den Strand "Playa Carregador" Richtung Stadt entlangläuft, anschließend die Treppen hochgeht, sich nach rechts dreht und etwas weiter geradeaus läuft, sieht man sie.

Strände und Landschaft[Bearbeiten]

Bemerkenswert sind des weiteren die Strände, die dank ihrer Wasserqualität und Sauberkeit Auszeichnungen gewonnen haben: am Stadtkern neben dem Hafen findet man den "Playa las Fuentes", aus welchem natürliche Süßwasserquellen aus der nahe gelegenen 'Sierra de Irta' entspringen. Nebst dem Hafen und dem historischen Stadtkern befindet sich der "Playa Carregador": der längste und größte Strand Alcossebres, mit bester Verbindung ins Zentrum. Daneben, durch eine schmale Landzunge getrennt, liegt "Playa Romana", der zweitgrößte Strand. Weitergehend folgen "Playa de Moro" und "Playa Tropicana". Hinter diesen Stränden geht es aber trotzdem weiter, Naturstrände mit Steinen, an denen man hervorragend Fischen kann und man sogar seinen Wohnwagen abstellen darf, um dort zu urlauben. Nenneswert sind noch ein altes ausgetrocknetes Flussbett eines Deltas und der FKK-Strand, der am Ende von Cap i Corb, einer Landzunge mit alter Burg (El tunel, heute eine Diskothek im Keller, oben Restaurant) begrenzt wird. Hinter 'El Tunel' kommt die unberührte Natur mit einem Steinweg bis zum nächsten Örtchen (Torrenostra), an welchem man Surfen kann und kaum eine andere Menschenseele trifft.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Vom Flughafen Valencia kann man Alcossebre per Bus, Bahn und anschließend Taxi oder komplett mit Taxi erreichen. Mit dem Auto ist es ca 1 Stunde Autofahrt auf der Autobahn. Außerdem hat seit September 2015 der neue Flughafen Benlloch eröffnet, den zurzeit nur Maschinen auf Großbritannien und Rumänien anfliegen (15 Min Autofahrt von Alcossebre entfernt, zu erreichen über Torreblanca).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von Valencia-Cabanyal nach Alcala de Xivert, der zugehörigen inländischen Gemeinde von Alcossebre. Früher, v.a. in den 1970ern, wurde viel mit Alcossebres eigenem Bahnhof verreist, der direkt unter dem malerischen Berg mit Kloster liegt und heute jedoch stillgelegt ist.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Mit dem Bus von Barcelona-Sants bis zum Restaurant Jacinto in Alcalá de Chivert an der N340. Vorsicht! Es ist nicht möglich von diesem Restaurant aus zu Fuß nach Alcossebre zu kommen! Es sollte sich unbedingt nach einer weiteren Möglichkeit, wie man dann ins Örtchen kommt, gekümmert werden.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Autopista von der spanischen Grenze bis zur Ausfahrt 44. Die N340 von Barcelona kommend, bis zur Ausfahrt Alcossebre, dann auf einer gut ausgebauten Straße bis in den Ort.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Es besteht keine Möglichkeit, mit einer öffentlichen Fähre oder einem großen Liner nach Alcossebre zu gelangen. Wenn jedoch Yachten, Schiffe, Boote oder Jetskis privat im Hafen anlegen möchten, sollte dies möglich sein, wenn man sich vorher mit der Leitung des Sporthafens in Verbindung setzt.

Mobilität[Bearbeiten]

Es sollte auf jeden Fall mit einem Mietauto oder eigenem Auto angefahren werden, sonst ist man hoffnungslos verloren. Es gibt keine kontemporäre Zughaltestelle, keine örtlichen Taxis(wenn man sich eins rufen lässt muss es erst von außerhalb der Ortschaft kommen von der nächstgrößeren Stadt)und keine Straßenbahn. Gelegentlich fährt ein blauer Bus mit der Aufschrift "Mediterraneo" die Küstenstraßen ab, dieser wird jedoch kaum benutzt und fährt nur ca einmal pro Stunde. Den genauen Busfahrplan mit allen Haltestellen zur Hauptsaison dürfte man vor Ort in der Touristeninfo bekommen, die sich beispielsweise in einer kleinen verglasten Hütte vor der ehemaligen Rezeption des Hotels Habitat über dem Strand Playa Romana befindet. Online gibt es wenig Auskunft über den Bus. Es wäre noch möglich, der Touristenverwaltung auf der Homepage Alcossebres eine E-Mail auf spanisch zukommen zu lassen.

Zum spanischen Straßenverkehrsnetz lässt sich in Alcossebre so viel sagen: geben Sie Acht vor den unzähligen Einbahnstraßen! Die Kilometerangaben an Wegweisungsschildern zu Hotels sind bloß ein Richtwert! Außerdem ist die Beschilderung der Straßen in Alcossebre für einen distinguierten deutschen Autofahrer katastrophal. Hier gilt die Regel: ist an den unzähligen Kreuzungen kein Vorfahrtsschild zu erkennen, habe definitiv ich Vorfahrt. Tipp: achten Sie auf die kreuzenden Straßen: meistens kann man das Stoppschild der anderen von hinten erkennen und weiß somit, wer Vorfahrt hat. Blinken ist ebenso ein Fremdwort und Vorsicht beim Parken: hier parkt man so ein, bis man den Vorder- oder Rückmann leicht berührt und rangiert dann erst.

Zur Belustigung fährt noch eine kleine touristische Bimmelbahn durch das ganze Örtchen oder eine Kutsche mit Pferd.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Lohnenswert ist ein Besuch des ehemaligen Klosters namens Ermita Santa Lucia, hoch über dem Ort, das gut über eine Serpentinenstraße über den Bezirk El Pinar zu erreichen ist. Die weiß gekalkten Mauern der Kirche und das Plateau davor wurden neulich restauriert. Der Ausblick von oben ist wirklich atemberaubend und sehr romantisch, es ist möglich die Costa de Azahar bis runter nach Oropesa de Mar zu überblicken (dies sind ca 50- 60km Fernblick). Wenn das Wetter sonnig und klar ist, kann man auch ohne Fernglas die etwa 50-60km entfernten vulkanischen Islas de Clombretes sehen. Ein besonderer Tipp ist, den Sonnenuntergang oben auf dem Gelände zu beobachten - nachdem sie untergegangen ist und das Zwielicht Einzug hält beginnen die Nachbarorte der Küste entlang zu blinken und zu glitzern. Von der Ermita aus verlaufen pittoreske, markierte Wanderwege inmitten der Berge ins Naturschutzgebiet Sierra de Irta, die man unbedingt zumindest zum Teil abgehen sollte. Einzigartige Flora und unberührte Bergwelt bringen den Wanderer mit Sicherheit ins Staunen. Es ist auch möglich, eine mehrere Tage dauernde Wanderung abzuhalten. Am simpelsten und beliebtesten jedoch ist der kurze Abstieg von der Ermita zu Fuß: man kommt im Örtchen wieder raus und braucht keine richtige Wanderausrüstung dazu.

Aktivitäten[Bearbeiten]

In Alcossebre kann man im angrenzenden Naturschutzgebiet Serra d'Irta lange (und auch kurze) Wanderungen unternehmen ( auch Segwaytouren möglich). Dieses bergige Land bietet eine pittoreske Flora und Tierwelt für den Naturliebhaber. Ginsterkatzen, Dachse, Schlangen sowie kleine Landschildkröten und zahlreiche Vogelarten versetzen einen in Staunen. Zwischen Geröll und Bergkräutern gibt es unentdeckte Höhlen, Betreten auf eigene Gefahr! Des Weiteren kann man die Sonne und das Meer genießen, Wassersport betreiben (Jetski ausleihbar am Hafen, Boot ausleihbar vom Nachbarort Peñíscola aus, neuerdings auch Spaßangebote für Wassersport an den großen Stränden), die Islas Columbretes besuchen mit Tauchgang, Minigolf spielen am Hafen, verschiedene Cafés und Bars besuchen, Gastronomie, etc.

An diesem Punkt soll dringend darauf hingewiesen werden, dass es in Alcossebre keinen Golfplatz und auch keine Bowlingbahn gibt, obwohl viele einschlägige Internetportale dies in Hotelbeschreibungen behaupten. Es gibt auch kein Theater! Vor dem Platzen der Immobilienblase war einmal tatsächlich ein beträchtlich großer Golf-court in den brach liegenden Feldern zwischen Alcossebre und Torresnostra geplant. Doch die Natur blieb unverschont - zum Glück - denn dann setzte es mit dem Bauboom aus.

Wenn man kulturell etwas erleben möchte, sollte man Ende August zu den Festes Patronals gehen: sie dauern ca eine Woche und finden der Reihe nach in Alcossebre oder den Nachbarorten statt. Sie beinhalten kulturelle Events wie Musik, Bands, Tanz, Straßenumzüge, Straßenfeste, Marktstände, Stierlauf (keine Tötung!) usw. Es kostet keinen Eintritt, jeder kann kommen und zusehen. Dabei gibt es auch die kleine "Schachweltmeisterschaft" des Dorfes für Kids und Erwachsene und viele weitere ähnliche Veranstaltungen. Besonders toll ist das Musical in der angehörigen Gemeinde Alcalà de Xivert, das manchmal zu den Festes stattfindet, je nachdem ob die Stadtverwaltung eine Musicalgruppe anmieten kann. Es werden auch Kinofilme auf Spanisch auf öffentlichen Plätzen gezeigt, alles kostenlos! Das Festprogramm können Sie hierzu per PDF auf Spanisch auf der Homepage von Alcalà de Xivert online abrufen oder es sich ausdrucken lassen in der örtlichen Touristeninformation. Auch das Harley Davidson Bikerwochenende (immer ca letztes Wochenende im August) kann man besuchen. Hunderte Motorradfahrer kommen mit ihren Maschinen in das Örtchen und feiern friedlich zu Livemusik und Bands, ihre Maschinen kann jeder bewundern, sie werden an der Stadtpromenade ausgestellt, Eintritt kostenlos. Es sind auch Marktstände mit Lederklamotten aufgestellt. Die Motorradfahrer sind keineswegs gefährlich oder aggressiv, hier feiern kleine Kindern neben erwachsenen Bikern. Außerdem noch ein kleiner Tipp für Tierfans: in Alcossebres größter Gärtnerei (leicht außerhalb, in direkter Umgebung der einzigen Tankstelle Alcossebres, hat leicht erkennbare große Schilder) hat der Inhaber einen kleinen Minizoo aufgestellt. Es sind Tiere, die er im Außenbereich in Gehegen hält. Man sollte also durch die Gärtnerei durchlaufen bis hintenhin und dann rausgehen. Dort warten Zierhühner, kleine Schildkröten, eine Herde Ziegen (bringen Sie dem Bock Futter mit, er wird sonst unglaublich wütend), ein Pfau mit einer Gans und einer kleinen Vogelvoliere auf Sie.

Besonders reizvoll sind die langen, feinen Sandstrände Carregador, Romana und Tropicana. Ein Besuch des Wochenmarktes an den Dienstagen ist ebenfalls interessant und ratsam. Er findet in der Saison auf dem Passeo und den anderen Straßen direkt über dem Hafen statt. Hier bieten fliegende Händler ihre Waren an, von Bekleidungsteilen bis hin zu spanischem Fastfood (los churros), Kinderspielzeug, Kunst vom fernen Ausland und regional angebauten Lebensmitteln kann man hier fast alles finden. Alcossebre bietet einsame, unberührte Buchten sowie qualitativ hochwertige, breite Sandstrände.

Im Folgenden soll im Detail auf die Strände, ihre Beschaffenheiten und ihren Service eingegangen werden, da es von gewichtiger Bedeutung sein kann, ob ein Strand beispielsweise behindertengerecht ausgestattet ist.

Service Playa las Fuentes (am Hafen gelegen)[Bearbeiten]

Zuerst sollte erwähnt werden, dass dieser bogenartige Strand von natürlichen Süßwasserquellen durchzogen ist, die ihren Ursprung im Grundwasser des angrenzenden Naturschutzgebietes in den Bergen finden. Das arthesische Wasser ist klar und rein und eiskalt. Kleine Süßwasserfische haben diese ökologische Nische bereits für sich entdeckt und sind im durchsickernden Wasser zu finden. Es sei angemerkt, dass Sie sich darauf einstellen sollten, dass der Bodensand deshalb nass ist. Dies kann v.a. für Menschen mit rheumatischen Beschwerden Bedeutung haben.

  • Ausgezeichnet mit der 'Blauen Flagge', repräsentativ für exzellente Sauberkeit des Wassers und des Sandes
  • Rettungseinrichtungen vor Ort
  • Beachvolleyballfelder
  • Kundgebung der Strömungen im Wasser durch Flaggensystem (Grüne, Gelbe, Rote)
  • Cocktailbar (Balneario) und Möglichkeit zum Unterstellen bei Regen
  • Kinderrutschen und ähnliche Gerätschaften, ähnlich eines Spielplatzes
  • Trampolinfelder am Strand für Entgelt benutzbar
  • Unweit existiert eine Bushaltestelle
  • Parkmöglichkeiten in der Nähe (muss jedoch bezahlt werden, da es städtische Parkplätze sind. 20 cent pro halbe Stunde)
  • Holzstegbrücke im Sand zum verbesserten Zugang, bspw. für Rollstühle oder Rollatoren/ Mobility Scooters geeignet
  • Zahlreiche Möglichkeiten zur Stärkung in unmittelbarer Nähe (Strand liegt direkt neben Gastronomieviertel)
  • Mobile Frauen- sowie Männertoiletten, d.h. Dixieklos
  • Telefonzelle (1min ins deutsche Festnetz kostet ca. 1€)
  • Überwachung des Strandes von ausgebildeten Sanitätern und Lifeguards
  • Süßwasserduschen direkt neben den Holzstegbrücken, können also auch von Rollstühlen o.Ä. erreicht werden

Service Playa Carregador (größter und längster Sandstrand, nebst dem Stadtzentrum)[Bearbeiten]

  • Ausgezeichnet mit der 'Blauen Flagge'
  • 720 Längenmeter reiner Sandstrand
  • Behindertengerecht zugänglich mit Rampen, Sonnensegel beim Unterstand, Schwimmbojen
  • Rettungseinrichtungen vor Ort
  • Beachvolleyballfelder
  • Kundgebung der Strömungen im Wasser durch Flaggensystem
  • Unterstellmöglichkeiten
  • Einrichtungen für Beschäftigung von Kindern (Klettergerüste, Häuschen, Wippen, etc)
  • Unweit existiert eine Bushaltestelle
  • Parkmöglichkeiten in der Nähe
  • Holzstegbrücken im Sand zum verbesserten Zugang
  • Eingerahmt durch pittoreske Gebirgskette, auf welcher oft der Niederschlag abregnet und man am Strand bleiben kann
  • Hotels direkt hinter Strandpromenade in 'La primera Línea'
  • Zahlreiche Möglichkeiten zur Stärkung in unmittelbarer Nähe
  • Mobile Frauen- sowie Männertoiletten, d.h. Dixieklos
  • Telefonzelle
  • Tretbootverleih
  • Sonnenschirm- sowie Sonnenliegenverleih
  • Überwachung des Strandes von ausgebildeten Sanitätern und Lifeguards
  • Süßwasserduschen

Service Playa Romana (zweitgrößter Sandstrand, zu erreichen nebst Carregador getrennt durch naturgeschützte Sanddünen)[Bearbeiten]

  • Ausgezeichnet mit der 'Blauen Flagge'
  • seit neuestem Jetskiverleih mit Bananaboats, Flying Board, Kanus, Kajaks und Standing Paddle, wobei diese Aufstellung variieren kann und nicht immer jedes Wassersportgerät in jedem Jahr angeboten wird
  • Behindertengerecht zugänglich mit Rampen, Sonnensegel beim Unterstand, Schwimmbojen
  • Rettungseinrichtungen vor Ort
  • Stand 2016: Beachvolleyballfeld als auch Beachfootballfeld. Stand 2017: Beide mussten abgebaut werden, da der Strand durch die starken Winterstürme merklich geschrumpft ist und Platz geschaffen werden musste. Es könnte möglich sein, dass die Felder in Zukunft wieder aufgebaut werden, wenn genügend Platz vorhanden ist
  • Kundgebung der Strömungen im Wasser durch Flaggensystem
  • Touristeninformation direkt über Strand bei ehemaliger Rezeption "Habitat" (es hängt immer noch ein blaues Schild mit dem Namen über dem kleinen Gebäude)
  • Einrichtungen für Beschäftigung von Kindern und Erwachsenen, d.h. Klettergerüste, Spielhäuschen, Gerätschaften zur körperlichen Betätigung für Erwachsene bei großer Holzplattform
  • Bushaltestelle direkt davor
  • An bestimmten Abenden zwei- bis dreimal pro Woche um ca 19 Uhr auf großer Holzplattform Zumba und Aerobic mit Musik zum Mitmachen für jeden (nur zur Hauptsaison, genaue Termine stehen meist in der Haupttouristeninfo im historischen Stadtkern nahegelegen zur Stadtpromenade)
  • Kostenlose Parkmöglichkeiten, jedoch ist zur Hauptsaison meist fast alles belegt
  • Pittoreske Gebirgskette des Naturschutzgebiets "Serra d'Irta" als Panoramalandblick
  • Möglichkeiten zur Stärkung in unmittelbarer Nähe (Restaurants z.B. "El Ruso" oder "El Mirador", weitere Pizzeria in Hotelanlage die vor einigen Jahren unter dem Namen "Habitat" fungierte und selbst heute noch unter diesem Namen auffindbar ist, Supermercado Crisdan)
  • Mobile Frauen- sowie Männertoiletten, d.h. Dixieklos
  • Sonnenschirm- sowie Sonnenliegenverleih ( Hauptsaison 5€ pro Tag und pro Liege)
  • Tretbootverleih mit angebrachten Rutschen auf den Tretbooten, zur Hauptsaison 12€ pro Stunde (Stand 2016). Update: 15€ pro Stunde (Stand 2017)
  • Überwachung des Strandes von ausgebildeten Sanitätern und Lifeguards, auf spanisch Creu Roja
  • Süßwasserduschen
  • Basketballkörbe

Service Playa del Moro ( weitergehend die Küste hinab von Playa Romana folgt ein Kieselstrand mit einer unberührten Bucht, dann kommt Playa del Moro):[Bearbeiten]

  • Ausgezeichnet mit der 'Blauen Flagge
  • Holzstege zum besseren Erreichen
  • Rettungseinrichtungen vor Ort
  • Kundgebung der Strömungen im Wasser durch Flaggensystem
  • Bushaltestelle in der Nähe
  • Kostenlose Parkmöglichkeiten
  • Eingerahmt durch pittoresken roten Sandstein sowie einem zum kleinen begehbaren Park umfunktionierten Pinienhain mit Aussichtsturm
  • Supermarkt Crisdan in unmittelbarer Nähe (Richtung Playa Romana)
  • Überwachung des Strandes von ausgebildeten Sanitätern und Lifeguards
  • Süßwasserduschen

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Panadería Manel´s im alten Ortskern
  • Metzgerei Antonio, die ihre Wurst selbst herstellen
  • Supermercado Consum (hierbei gibt es einen größeren, in der Stadt, mit frisch gefangenem Fisch, Fleischwaren, Gebäck, und einen weiteren, kleineren Consum bei "Playa Tropicana" unweit der Campinganlage 'Tres Playas'. Der Consum in der Stadt hat bis 22Uhr Abends geöffnet!)
  • Supermercado Isver (Vom Passeo Maritimo Richtung Hafen gelegen, mit eigener Fleisch- , Käse- und Fischtheke)
  • Spar- Supermarkt, hinter Playa Carregador. Zur Hauptsaison hat dieser Laden selbst bis nach 23 Uhr geöffnet, obwohl auf der Tür andere Öffnungszeiten stehen. Sie schlueßen erst, wenn der letzte Kunde rausgeht. Hier ist das Inventar etwas rustikal, doch wenn man noch zu später Stunde einkaufen möchte, ist dieser Supermarkt der einzige, der bis ca 23Uhr geöffnet hat. Produkte sind ähnlich vergleichbar mit denen einer deutschen Norma
  • Supermercado Crisdan direkt am Strand "Playa Romana" (tiefes Sortiment, ebenfalls im Angebot: eine Fülle von Zeitschriften, Zeitungen, Kreuzworträtsel usw auf Spanisch, Französisch, Englisch und Deutsch, z.T. auch Russisch)
  • vor Ort gibt es mehrere Metzger und Bäcker, die im kleinen Stadtkern verstreut liegen
  • entlang der Strandpromenade des "Playa Carregador" stadteinwärts finden sich aneinander gereiht Imbissbuden und Tapasbars
  • viele kleine Geschäfte und Boutiquen laden zum Verweilen ein

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Diskotheken gibt es in Alcossebre nur wenige. Allseits bekannt ist die Diskothek "Kalymnos" bei "Playa las Fuentes" oder etwas weiter weg vom Ortskern die Diskothek und Restaurant "El Tunel" bei Cap i Corp. Wollen die Einheimischen richtig feiern gehen, steigen sie in den Zug oder ins Auto und fahren zu der größten Diskothek in der Umgebung in den Bergen bei "Cabanes". Dies sind ca 25 Minuten Autofahrt, die Diskothek jedoch ist eine riesige Pyramide mit mehreren Floors (Piràmide de Cabanes). Auf dem Parkplatz haben ca 5000 Autos Platz, und in der Pyramide gibt es auch Restaurants, einen Friseur, Bankautomaten, Apotheke, abgetrennter VIP- Saal, etc. Übernachtungsmöglichkeiten bieten örtliche Hotels.

Unterkunft[Bearbeiten]

Zunächst sollte erwähnt werden, dass umschlägige Internetportale unzählige Unterkunften anbieten. Dies funktioniert wie folgt - eine Unternehmung kauft oder mietet eine Anzahl Appartments in den jeweiligen Hotels und stellt sie auf verschiedenen Internetportalen zur Verfügung. Deshalb liegt es im Bereich des Möglichen, dass verschiedene Hotel unter unterschiedlichen (aber dennoch ähnlichen) Namen angeboten werden. Außerdem sollte darauf hingewiesen werden, dass quasi jedes Internetportal (auch Deutsche) in ihrer Hotelbeschreibung tricksen. Es kann durchaus möglich sein, dass man ein Hotelzimmer, 1. Etage, Meerblick bucht und ein Zimmer Parterre direkt vor dem Pool mit schreienden Kindern bekommt. Diese Gefahr bietet sich aber überall, egal wo man hinreist. Sie ist nicht groß, aber dennich möglich. Sie sollten deshalb ausdrücklich und evtll auch mehrfach wiederholen, was Sie erwarten und erwünschen, und darauf bestehen. Wenn Sie ein hotel mit Wlan buchen, fragen Sie nach, wie stark das Signal im jeweiligen Zimmer ist, denn oft ist das Wlan-Signal so schwach, dass man keine E-Mail verschicken kann.

Ausgezeichnete Hotels gibt es also wie Sand am Meer, dennoch werden hier ein paar bekannte aufgelistet. Hunderte Möglichkeiten zur Buchung und zum Mieten werden dementsprechenden Internetportalen entommen!

  • Gran Hotel Las Fuentes
  • Alcossebre Beach Ressort
  • Eurostal

Lohnenswert sind auch die vielen Privathäuser, die in ihrer einzigartigen Architektur den Gästen Privatsphäre und Erholung bieten (die meisten davon mit eigenem Pool, seriöse Vermittlungsportale können via Google eingesehen werden). Es ist sehr empfehlenswert, sich diesbezüglich zu informieren, denn voll ausgestattete Ferienhäuser bieten natürlich mehr Platz als Hotels und zudem meistens noch einen eigenen Garten mit Pool und Garage. Es sollte auch nicht gescheut werden, mit spanischen Vermittlern in Kontakt zu treten. Schlagworte wie "se alquila" ( zu vermieten ) und den jeweiligen Ortsnamen eingegeben öffnen Tür und Tor zum Händlermarkt von Appartments, Doppelhaushälften, Ferienhäuser oder einzeln sogar Villen. Die teuersten und beliebtesten Bezirke Alcossebres lauten absteigend:

  • Marcolina
  • Las Fuentes
  • Hafen

Hier sollte trotz allem angemerkt werden, dass die beliebtesten und teuersten Villenviertel, wie oben genannt Marcolina und Las Fuentes, im Hauptfokus vieler Einbrecherbanden liegen. Für kürzere oder längere Aufenthalte in einer Villa im genannten Viertel sollte man einfach den Rat beherzigen, keine Wertgegenstände draußen auf dem Terrassen-/ Balkontisch liegen zu lassen, selbst wenn man nur kurz ins Haus zum Duschen geht. Die meisten Häuser sind alarmgesichert oder besitzen Kameras, die Einbrüche sind jedoch trotzdem sehr häufig. Vor allem in Las Fuentes können Hausbesitzer und Urlauber jedes Jahr beim nächsten Besuch die unübersehbaren Spuren kläglicher Einbruchversuche an hinterer Terrassen- oder an der Eingangstüre beobachten.


Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Lohnende Ausflüge mit dem Bus oder dem Auto sind zu empfehlen nach

  • Peñiscóla

ca 25 Minuten Autofahrt entfernt und erreichbar über die N340. Das Städtchen hat seinen ganz eigenen Flair, wurde doch die Altstadt auf einem im Wasser gelegenen Eiland erbaut, das mit dem Festland durch eine schmale Landzunge verbunden ist. Enge Gassen, dicht aneinender liegende weise Häuschen und kilometerlange Strände Richtung Benicarló lassen diese Stadt unvergessen werden. Auf der Spitze der Altstadt liegt das "Papa Luna", eine nach dem Patron benannte Festung, die man gegen eine Gebühr besichtigen und sich einer Führung anschließen kann. Eigene Palmgärten direkt über dem Wasser und eigene Falknerei sind sehr interessant. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, mit einem Touristenboot am Hafen an den unterspülten Höhlen im Stein der Halbinsel entlangzufahren, auf der die Stadt erbaut wurde. Good-to-know: auf der Festung wurde in den 60ger Jahren der Film " El Cid" gedreht.

  • Villafames
  • Morella
  • Torreblanca:

ca 20 Minuten Autofahrt über Cap i Corb, dazugehöriges Küstendörfchen "Torrenostra". Ein sehr rurales und traditionell gebliebenes Dorf, welches kaum Tourismus kennt, aber dafür umso uriger und lieblicher ist!. Unbedingt ansehen sollte man sich Ende August die zahlreichen Stierläufe, die durch die Gassen Torreblancas stattfinden. Es gibt sie also nicht nur in Pamplona! Andere Fiestas Patronales in Torreblanca locken ebenso, Einsicht gibt es in Touristeninformationsstellen, auch außerhalb von Torreblanca.

  • Vinarós
  • Benicarló
  • Onda
  • Les Coves de Sant Josep im Vall d'Uixó:

Besonders attraktiv sind die millionen Jahre alten Höhlen und Tropfsteingebilde. Bootsfahrt durch Höhlensystem möglich, je nachdem welche Höhle man besucht.

  • Las Islas de Columbretes:

Berühmt für die schöne Unterwasserwelt sind die Columbretes. Früher zu Hause von Schmugglern und Schiffbrüchigen, zählen die Inseln vulkanischen Ursprungs heute zu Spaniens Naturschätzen. Auf der Hauptinsel gibt es einen Hundert Jahre alten Leuchtturm, jedoch aber keine Bäume. Vor Jahrhunderten führten Schiffsmänner Schlangen als blinde Passagiere auf die Inseln ein, die danach mit einem Rodungsbrand davon befreit wurden. Mit dem Schiff vom Hafen in Alcossebre aus erreichbar, ca 2 Std Fahrt, einmal pro Woche mit Guide möglich. Genießen Sie die Tauchgänge!

  • Tomatina:

Selbst die Tomatina in Buñol kann man besuchen, wenn man eine längere Autofahrt auf sich nehmen möchte. Weltberühmt feiern Tausende Menschen das Fest der Tomate. Achtung! Einlass nur mit weißem T-Shirt! Den Mädchen und Frauen ist geraten, untendrunter einen Bikini anzuziehen, da die Meute die Kleidung anderer oft zerreißt. Unbedingt Taucherbrille mitnehmen und Schuhwerk, das komplett in Tomatensauce überleben kann!

  • Ciudad de les Arts i Sciencies:

Das Zentrum der Künste und Naturwissenschaften in Valencia ist sehr sehenswert. Ca 1 Std Autofahrt über die Autobahn. Der Eintritt allerdings saftige 30€, von denen man jedoch den kompletten Tag in der angelegten Aquastadt verbringen kann. Restaurant unter Wasser, Tiershows und zahlreiche Aquarien begeistern und lohnen sich. Futuristische Architektur macht Eindruck und verblüfft viele Besucher.

  • La Serra Calderona

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

http://www.alcossebre.org/ – Offizielle Webseite von Alcossebre

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