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Abū Minqār

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Abū Minqār ·أبو منقار
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Die Quelle und das Dorf Abu Minqar (auch Abu Minkar, Abu Munqar, arabisch: ‏أبو منقار‎, Abū Minqār, „Vater eines Schnabels“) befinden sich zwischen el-Farāfra und ed-Dāchla am Westrand der modernen Straße. Es ist das südlichste Dorf der Senke el-Farāfra.

Das Dorf ist wohl seit römischer Zeit besiedelt. Seit der Realisierung der Neulanderschließungsprojekte nahm die Bevölkerungszahl des Dorfes beträchtlich zu.

Anreise[Bearbeiten]

Eine Anreise ist über die Fernverkehrsstraße von ed-Dāchla nach el-Farāfra möglich, die der alten Wüstenroute Darb Abū Minqār folgt. Die Entfernung nach Mūṭ beträgt etwa 230 Kilometer, die zur Stadt el-Farāfra etwa 70 Kilometer. Die Fernverkehrsstraße führt am Südrand des Dorfs entlang.

Die Busse von Mūṭ nach el-Farāfra legen hier üblicherweise eine halbe Stunde Pause ein.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Unmittelbar im Westen des Dorfes breiten sich größere Felder und Palmengärten aus, die zum Wandern und Ausruhen einladen. Im Norden des Dorfs erhebt sich ein 1 Kalksteinzeugenberg (26° 31′ 20″ N 27° 39′ 59″ O).

Küche[Bearbeiten]

Im Bereich der Straßenbiegung befindet sich eine 1 Raststätte (26° 29′ 49″ N 27° 40′ 15″ O).

Unterkünfte[Bearbeiten]

Es gibt keine Unterkünfte in diesem Dorf. Diese wählt man üblicherweise in Mūṭ oder in der Stadt el-Farāfra.

Ausflüge[Bearbeiten]

Landschaft mit Kalksteinzeugenberg nördlich von Abū Minqār
Raststätte in Abū Minqār

Abū Minqār kann auch als Ausgangspunkt für Safaris in den Gilf-Kebir-Nationalpark dienen. Man benötigt hierfür aber eine Genehmigung des ägyptischen Militärs und wird auch von Militär und Polizei begleitet. Dieser Dienst ist kostenpflichtig.

Es gibt zwei Pisten. Die erste führt fast direkt nach Süden über das etwa 150 Kilometer entfernte Regenfeld, die Felsenformation el-Burg (der Turm) zum antiken Krugdepot von Abū Ballāṣ. Die zweite Route führt etwa südwestlich über den etwa 80 Kilometer entfernten 2 Ammonitenberg Ammonite Ridge (26° 5′ 22″ N 27° 1′ 3″ O), auch Ammonite Ridge oder Ammonite Scarp, zum Gebiet des Libyschen Glases innerhalb der Ägyptischen Sandsee. Wie der Name Ammonitenberg andeutet, handelt es sich hier um fossilienreiche Kalksteinformationen, die erstmals von der Rohlfsschen Expedition im Februar 1874 gefunden und kurz beschrieben wurden.[1]

Es ist nicht ganz einfach, auf einer Tour sowohl den Ammonitenberg als auch das Regenfeld zu besuchen.

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Rohlfs, Gerhard: Drei Monate in der Libyschen Wüste. Cassel : Fischer, 1875, S. 169 f. Nachdruck Köln : Heinrich-Barth-Institut, 1996, ISBN 978-3-927688-10-0.
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