Lothringen
Die Region Lothringen (frz. Lorraine) liegt im Nordosten Frankreichs. Im Norden wird sie begrenzt von Belgien, Luxemburg, dem Saarland und Rheinland-Pfalz. Im Osten wird sie begrenzt vom Kamm der der Vogesen und dem Elsass.
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Regionen [Bearbeiten]
Départements [Bearbeiten]
Orte [Bearbeiten]
- Amnéville
- Bar-le-duc
- Épinal
- Forbach
- Gérardmer (Gerdsee)
- Lunéville
- Metz
- Nancy
- Pont-à-Mousson
- Saint-Dié-des-Vosges
- Saint-Mihiel
- Sarrebourg
- Toul
- Verdun
Weitere Ziele [Bearbeiten]
- Vogesen
- Moseltal
- Thermalbäder am Vogesenrand: Bains-les-Bains, Plombières-les-Bains (28 Thermalquellen), Vittel (kalte Mineralquellen) und Contrexéville
- Bliesbruck (Bliesbrücken) − Ausgrabung einer gallorömischen Kleinstadt (Vicus)
Hintergrund [Bearbeiten]
Nach dem Tod Karls des Großen wurde sein Reich entsprechend seinen Söhnen in 3 Teile aufgeteilt. Sein Sohn Lothar bekam das dann nach ihm benannte Lotharingen. Zwischen 1871 und 1918 gehörte Lothringen zum Deutschen Reich.
Sprache [Bearbeiten]
Anreise [Bearbeiten]
- Flughafen "Metz-Nancy-Lorraine" vgl. Artikel Moselle
- TGV-Bahnhof „Gare de Lorraine TGV“ − Bahnhof in einem Bauerndorf namens Louvigny
Mobilität [Bearbeiten]
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Aktivitäten [Bearbeiten]
- Radwandern
Kulinarische Spezialitäten [Bearbeiten]
Die Quiche Lorraine oder Lothringer Specktorte mag wohl das erste Gericht sein, das man auf Anhieb mit der lothringer Küche assoziiert. Ihr Mürbeteigboden wird mit geräuchertem Speck belegt und mit verquirlten Eiern, Milch und Sahne übergossen im Ofen gebacken und warm serviert. Unter den warmen Vorspeisen ist weiter die uns als Königinpastete bekannte Bouchée à la Reine zu nennen, deren Rezept und Name Stanislaus Leszczyńskis Tochter Marie zu verdanken sind, die durch ihre Ehe mit Ludwig XV. Königin von Frankreich wurde. Sie besteht aus einem töpfchenförmig gestalteten Mürbeteig, der mit einem Ragout aus feinem Hühnerfleisch, Champignons, Kalbsbries und Kalbsklößchen in Béchamelsauce gefüllt und, mit einem Teigdeckel verschlossen, gebacken wird.
Das traditionelle Hauptgericht ist die Potée lorraine, ein herzhafter, mit regionalen Wurstspezialitäten zubereiteter Kohl- und Gemüseeintopf.
Die heimische Käsesorte ist der Munster-Géromé. in Deutschland als Münsterkäse bekannt.
Da Lothringen bedeutendes Anbaugebiet von Mirabellen ist, verwundert es nicht, dass entsprechende Obsttorten als beliebt Nachspeise, Mirabellenkonfitüre auf dem Frühstückstisch und Eau-de-Vie aus Mirabellen als verdauungsfördernder digestif allgegenwärtig sind.
Zum Frühstück und zur Kaffeezeit wird neben der unumgänglichen Mirabellenkonfitüre gerne das semmelartige, Madeleine genannte Rührteiggebäck gereicht, eine Spezialität aus Commercy. Die Madeleine half Marcel Prousts Erinnerungen an seine Kindheit auf die Sprünge, so jedenfalls schrieb er es in einer berühmten Passage seines autobiografischen Werkes Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Heutzutage bekommt man sie auch in Deutschland. Aus Nancy (siehe dort) kam das erste Rezept der leckeren Macarons oder Mandelmakronen und fertigte ein Zuckerbäcker die ersten Bergamottebonbons.