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Wandern
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Wandern im Makhtesh Ramon

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Wanderrouten im Bereich des Erosionskraters Makhtesh Ramon in der Negevwüste im südlichen Israel.

Hintergrund[Bearbeiten]

Wanderweg im Horseshoe Canyon
Mount Ardon

Im Bereich des Erosionskraters Makhtesh Ramon mit dem gleichnamigen Naturschutzgebiet können etliche Wandertouren unternommen werden, die Ausgangspunkte sind von der Strasse 40 meist mit dem Privatfahrzeug über Nebenstrassen oder Schotterpisten gut erreichbar.

Vorbereitungen[Bearbeiten]

Über die Vorbereitungen von Touren in der israelischen Wüste informiert der Artikel Wandern in Israel.

Wasser / Verpflegung[Bearbeiten]

  • Auf alle Touren muss ein ausreichender Getränkevorrat mitgeführt werden. Mitgeführte käufliche stille oder kohlensäurehaltige Wässer in PET-Flaschen sind eine Möglichkeit, Tee eine weitere. Es gibt neben den bekannten Trinkflaschen auch sich beim Leertrinken zusammenfaltende Trinkbeutel mit Ventil, Isoliertrinkgefässe und - in Israel recht populär - Trinksysteme mit einem Wasservorrat in einem kleinen Rucksack mit einem Trinkschlauch mit Ventil.
Das Leitungswasser hat in Israel Trinkwasserqualität, hinterlässt oft einen leicht chlorigen Nachgeschmack. In den Besucherzentren der INPA (der Israelischen Nationalparkverwaltung) finden sich in den Sanitäranlagen praktisch immer Trinkwasserstellen, teils gekühlte Trinkwasserspender, an denen Flaschen gefüllt werden können.
  • am besten erfragt man den Wasserbedarf beim Nationalparkranger, der auch über die Schwierigkeit der beabsichtigten Route Auskunft geben kann, eine Faustregel besagt
    • am kalten Tagen oder wenn der Grossteil der Strecke im Schatten liegt, rechnet man mit mindestens 3 l Wasser pro Person und Tag
    • an kühlen Tagen im Herbst, Winter und Frühling, mit 4,5 l Wasser täglich
    • an warmen Tagen (ohne extreme Hitze), rechnet man mit 6 l täglich pro Person, bei Hardcore - Wanderungen im heissen Sommer in der Wüste, ist der Bedarf noch höher; am besten meidet man ohnehin die Mittagshitze und bricht morgens zeitig auf.
Für eine Halbtagestour kommt man mit etwa 2 - 3 l Trinkwasser zurecht. Bei grossem Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen muss immer auch an den damit einhergehenden Salzverlust gedacht werden, auf ausreichende Salzzufuhr (beispielsweise in Form von Bouillon oder Cracker mit Salzanteil) muss gedacht werden.
  • Für Mehrtägige Touren gibt es Wasserbringdienste, die einem für ca. 80 Schekel 6l Wasser an einen der Zeltplätze bringen.
  • Verpflegung ist ebenfalls mitzuführen, im Sinne von "no trace hiking" dürfen keine Abfälle in der Wüste zurückgelassen werden, die beispielsweise Wildtiere anlocken. Vor Tourbeginn gewaschene Früchte, Trockenfrüchte, Nüsse und Salzgebäck eignen sich gut.
  • ein wenig Bargeld empfiehlt sich, um zumindest in der Wartezeit auf den Bus am Endpunkt ein Eis oder ein Süssgetränk kaufen zu können...

Bekleidung[Bearbeiten]

  • zur Wahl der Bekleidung, informiere man sich über die zu erwartenden Temperaturen anhand der Wetterprognosen.
  • Sonnenschutz ist ein Muss für alle Wanderungen in Israel. Vor allem Besucher mit hellem Hauttyp werden - ohne ausreichenden Sonnenschutz - unweigerlich einen heftigen Sonnenbrand erleiden, ein Produkt mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 ist empfehlenswert.
  • um einen Hitzestau ("Hitzschlag") zu vermeiden, empfiehlt es sich, einen Hut zu tragen. Beliebt sind vor allem Modelle mit guter Abdeckung der Ohren und der Nackenregion, die in den Shops der Nationalparkverwaltung überall erhältlich sind.
  • das Schuhwerk soll den Bodenverhältnissen auf der geplanten Tour entsprechend gewählt werden. Für die meisten Wanderungen werden Wanderschuhe empfohlen, für Touren, auf welchen Gewässer durchschritten werden, oder ohne felsige Partien, empfehlen sich Trekking-Sandalen.

weitere Ausrüstung[Bearbeiten]

  • hochwertige Wanderkarten werden in den Nationalparkshops oder im Internet angeboten, diese sind allerdings nur in Hebräisch beschriftet, sind aber zusammen mit einem Übersichtsplan mit den farbigen Routenmarkierungen sehr hilfreich.
  • auf den Open-Streetmapkarten kann der Layer "Wanderwege" zugeschaltet werden, die Farb-Markierungen der verschiedenen Routen sind hier ersichtlich.
  • die englischsprachige Wanderkarte Makhtesh Ramon Circular Trail von shvil.net 1:35'000 ist u.a. im Nationalparkshop in Mizpe Ramon oder Avdat erhältlich und extrem hilfreich. Auch hier sind neben dem violett markierten Makhtesh Ramon Circular Trail auch sämtliche weiteren Wanderwege mit den entsprechenden Farbmarkierungen aufgeführt.
  • an der Informationsstelle im Mitzpe Ramon Visitors Center wird ein Übersichtsplan (nicht ganz massstabsgetreu) abgegeben, der für einfache Touren ausreicht, siehe auch Download.
  • im den dünn besiedelten Wüstenregionen leistet ein GPS - Wander-Navigationsgerät gute Dienste. Die englischsprachigen Karten von shvil.net sind beispielsweise als Rasterkarten für die Navigationsgeräte von TwoNav (mit Kompass und Höhenmesser) und die auch für die für Smartphones mit GPS-Funktion taugliche Software CompeGPS Land verfügbar.
  • Markierte Wanderwege entlang von Schluchten und Klippen sind in Israel fast immer gesichert und mit Kletterhilfen (Leitern oder Stahltritte) versehen.
  • eine kleine LED-Taschenlampe leistet gute Dienste, wenn man Höhlen oder Zisternen erforschen will, ein Fernglas dient zur Beobachtung der (Greif-)Vögel.

Landschaft[Bearbeiten]

Der Makhtesh Ramon ist der grösste der Makhtesh genannten Erosionskrater; er misst in der Längenausdehnung um 40 km und ist 8 - 10 km breit, der Höhenunterschied zwischen dem ebenen Grund des Kraters und den umgebenden Bergklippen beträgt etwa 500 m. Im Gegensatz zu den anderen Makhtesh führen zwei Wadis aus dem Krater in Richtung der Arava Senke, das Nahal Nekarot und weiter im Nordosten das Nahal Kamay.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Wüsteneidechse im Nahal Neqarot

In den Winter- & Frühlingsmonaten blühen verschiedene Pflanzen in der Wüste und die (immergrünen) Gebüsche und Dornengestrüppe präsentieren sich in einem frischeren Grün, als in den Sommermonaten (ab Mai) und im Herbst.

Nubische Steinböcke (Ibex) sind immer wieder zu sehen, vor allem in den trockenen Monaten kommen sie mit der Abenddämmerung, wenn Ruhe im Naturschutzgebiet einkehrt, zu den Wasserstellen mit der Vegetation (und grasen auch im Grün entlang der Promenade in Mitzpe Ramon, falls man tagsüber in der Wüste keine zu sehen bekommen hat); im Frühjahr mit dem grösseren Nahrungsangebot kommen die Tiere weniger in die Nähe der Ansiedlungen.

Klima[Bearbeiten]

Im ariden Wüstenklima liegen die Maximaltemperaturen am Grund des Makhtesh in den Wintermonaten um 12 - 15 Grad, nachts 5-7 °C, im Sommer tags maximal um 30 - 34 °C und nachts um 18-20 Grad, oben im Ort Mitzpe Ramon ist es meist deutlich kühler und es kann sogar einmal ein wenig Schnee fallen. Niederschläge kommen praktisch nur in den Wintermonaten vor, auf der Website des Israel Meteorological Service werden Warnungen vor durch Regengüsse ausgelöster Gefahr von Sturzfluten in den canyon-artigen Schluchten publiziert; ggf. bei den Nationalparkrangern wegen Gefahren nachfragen.

Anreise[Bearbeiten]

Die Hauptstrasse 40 führt von Be'er Sheva in südlicher Richtung nach Eilat und durchquert den Makhtesh Ramon. Eine Nebenstrasse führt an Mitzpe Ramon vorbei zu den westlichen Abhängen um den Mt. Ramon.
Zu den östlichen Bereichen (Mount Ardon, Ein Saharonim) führt eine rot-weiss markierte Schotterpiste. Landschaftlich noch schöner ist die blau-weiss markierte Scenic Route etwas nördlich. Diese darf wegen Sicherheitslinie (und somit Linksabbiegeverbot, wenn man von Norden her auf der Strase 40 anfährt) nur von Süden her kommend oder auf dem Rückweg vom Be'erot Campground benutzt werden.

Zum oberen resp. westlichen Teil des Kraters gelangt man, indem man von der Strasse 40 aus etwas nördlich von Mizpe Ramon die Strasse 171 nimmt, welche nach Westen führt und letztendlich knapp vor der ägyptischen Grenze in die Grenzstrasse 10 mündet.

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Nur für den Besuch der Ausstellungen im Visitors Center ist eine Zugangsgebühr von 29/15 NIS (2015) zu entrichten, der Zugang in den Makhtesh Ramon ist frei (und - da Nationalparkgebiet - nur in den Tagesstunden gestattet).

Mobilität[Bearbeiten]

Dekalim Ascent für Offroader fahrbar

Die Strässchen mit doppelten durchgezogenen Linien auf der Karte sind mit dem PW zu befahren (u.a. zum Be'erot Campground), die mit der durchgezogen - gestrichelten Linie sind meist mit einem PW mit etwas Bodenfreiheit und entsprechender Vorsicht fahrbar, die doppelt gestrichelten Linien stehen für mit Vierradfahrzeugen mit grosser Bodenfreiheit passierbare Schotterpisten (mit dem Mountainbike aber gut fahrbar). Im ganzen Naturschutzgebiet dürfen nur entsprechend markierte Pisten befahren werden, es ist verboten, über die mit Steinbrocken markierten Pistenränder ins Gelände zu fahren.

Einfache gestrichelte Routen sind zu Fuss zu erwandern; Verbotszeichen für Fahrräder bezeichnen, dass die Strecke mit dem Rad in der Regel auch in der Realität unpassierbar ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Saharonim Stronghold Typ ist Gruppenbezeichnung oder Khan Saharonim: die Karawanserei an der Incense Route ("Weihrauchstrasse") wurde im ersten vorchristlichen Jahrhundert von den Nabatäern erbaut. Der quadratische Bau mit 42 m Kantenlänge verfügte über Stallungen und Herbergszimmer, um die von Petra aus auf der Incense Route verkehrenden Karawanen zu beherbergen. Die Anlage wurde unter dem Archäologen R. Cohen 1982/83 ausgegraben und 1991/92 restauriert.

Routen[Bearbeiten]

Siehe auch: Wandern im Makhtesh Ramon/Gpx

"Horse Shoe Trail" im Nahal Nekarot (Hufeisencanyon), 5 km Hiking-Sign-T1.png[Bearbeiten]

Saharonim Fortress / Khan Saharonim
Ein Saharonim
Weg im Horseshoe Canyon
Mount Saharonim

Die Rundwanderung führt über 5 km und ist einfach und familienfreundlich, das Schattenangebot ist sehr beschränkt. Trinkwasser muss mitgeführt werden.

  • zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz bei der Saharonim Festung gelangt man von der Strasse 40 über die 1 Typ ist Gruppenbezeichnung rot-weiss markierte Schotterstrasse, fährt dann nach der Kreuzung etwas auf der 2 Typ ist Gruppenbezeichnung schwarz-weiss markierten Piste (vorbei am Be'erot Campground mit dem Beduinenzelten) und nimmt die nächste Abzweigung nach rechts und fährt auf der 3 Typ ist Gruppenbezeichnung rot-weissen Piste bis zum 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Parkplatz bei der Saharonim Stronghold.
  • zunächst lohnt die Festung Saharonim Stronghold oder Khan Saharonim einen Abstecher: die 42 x 42 m grosse quadratisch angelegte befestigte Karawanserei bot in nabatäischer Zeit den auf der Weihrauchstrasse durchreisenden Karawanen Schutz.
  • die blau-weiss markierte Route führt nun in südlicher Richtung, zunächst zum Quellgebiet von 2 Ein Saharonim. Die Süsswasserquelle, von Tamarisken und anderen Sträuchern umstanden, ist die wichtigste Wasserstelle im Makhtesh Ramon und wird von den Wildtieren in der Dämmerung zum Trinken aufgesucht, oft sind hier Tierspuren der Wüstenbewohner zu sehen.
  • wenig weiter führt der Weg in den 3 Horseshoe Canyon : der Grund des Nahal Nekarot mit seinem Sand, der in feines Kies übergeht, zeugt von den seltenen Wasserströmen. Durch den U-förmigen oder hufeisenförmigen Canyon verläuft der Abfluss des Erosionskraters, das Wasser aus einem Grossteil des Makhtesh fliesst bei den seltenen Regenfällen hier ab.
  • im Ausgang des Canyons findet sich nach einem sehr engen Durchgang die Grotte 4 Nekarot Cave
  • eine kurze Strecke auf einem grün-weiss markierten Weg bildet eine Abkürzung zum aus Südosten heraufführenden Dekalim Ascent.
  • der 5 Dekalim Ascent Typ ist Gruppenbezeichnung ist als Schotterpiste mit hohen querverlaufenden Felsrippen nur für Quads und Offroader mit grosser Bodenfreiheit fahrbar, hier führt die Route zum Ausgangspunkt zurück.

Eine originelle Aufmerksamkeit der Parkverwaltung ist die Trockentoilette mitten im Negev im Parkplatzareal...

Auf dem Rückweg zur Hauptstrasse 40 lohnt sich die Fahrt auf der neu eingerichteten 5 Typ ist Gruppenbezeichnung Scenic Road, die blau-weiss markierte Schotterpiste führt vom Be'erot Campground etwas nördlich der Zufahrt zurück. Mehrere Felsformationen mit spektakulärer Färbung lohnen einen Abstecher (infolge Linksabbiegeverbot darf man aus Norden von Mitzpe Ramon kommend formal nicht direkt in die blau-weiss markierte Scenic Road einfahren).

Mount Saharonim, 6,6 km, Hiking-Sign-T2.png[Bearbeiten]

Die höchste Erhebung einer steil nach Süden abfallenden langgestreckten Klippe ist der 576 m hohe Mount Saharonim. Eine Rundtour bietet sich vom Wanderparkplatz bei Ein Saharonim aus an, sie kann mit der Rundwanderung durch den "Horseshoe Canyon" resp. durch das Nahal Nekarot kombiniert werden. Eine andere Möglichkeit wäre der Tourbeginn beim Nahal Gavinim Campsite.

  • 6 Vom Parkplatz bei Ein Saharonim (Anfahrt wie oben beschrieben) nimmt man die סימון כחול.jpg blau-weiss markierte Route in südlicher Richtung und gelangt zunächst zum Quellgebiet der Saharonim-Quelle, eine der einzigen für Wildtiere zugänglichen Frischwasserstellen im Makhtesh Ramon.
  • bald nach dem Quellgebiet, einige Bäume, Sträucher und Wasserlachen zeugen vom Wasserangebot, geht ein grün-weiss markierter Weg in südwestlicher Richtung (nach rechts) ab und führt über eine Flanke direkt zum Mount Saharonim hinauf. Da der folgende Abschnitt des Nahal Nekarot weiter sehenswert ist, empfiehlt es sich, für insgesamt 1,3 km auf der blau-weiss markierten Route nach Süden zu wandern.
  • 7 an der Abzweigung ist die סימון שחור.jpg schwarz-weiss markierte Route mit ihrem raschen Anstieg auch im Verlauf auszumachen. Der Anstieg ist steil, im Geröll ein wenig rutschig, technisch aber nicht weiter anspruchsvoll. Wenn man nach 700 m Wegstrecke die Höhe der 6 Klippe Typ ist Gruppenbezeichnung erreicht, ergeben sich schöne Ausblicke auf das Gebiet um die Saharonim Stronghold und den Parkplatz und in den Ostteil des Makhtesh Ramon mit dem markanten Rücken des Mount Ardon.
  • der Weg verläuft nördlich am Klippenrand entlang, bald kommt man zu Kreuzung mit der (grün-weiss markierten) direkten Aufstiegsroute, hier könnte man bereits wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.
  • die maximale Erhebung des 7 Mount Saharonim ist nur schwer auszumachen, der nun סימון ירוק.jpg grün-weiss markierte Weg führt weiter der Klippe entlang. Mit etwas Kraxelei kann man die Klippe erklettern und einen Blick nach Süden erhaschen, einfacher und gefahrloser geht das im Verlauf des Wegs, der entlang der Klippe in westlicher Richtung führt.
  • insgesamt folgt man dem Weg der Klippe entlang für 1,5 km, dann verläuft der Weg über eine Geländestufe mit einigen Eisenklammern als Treppenstufen (einzige einfache Kletterstelle) bergab.
  • im 8 Typ ist Gruppenbezeichnung Sattel des Marpek Gap gelangt endet die grün-weisse Route an der nun nach Norden führenden סימון שחור.jpg schwarz-weiss markierten Piste der "Oil Route" aus britischer Mandatszeit.
  • auf der schnurgeraden für gut motorisierte Offroader fahrbaren Piste geht es nach Norden. Man passiert den geschotterten Platz des 1 Nahal Gavanim Campground und biegt an der nächsten Kreuzung in eine סימון ירוק.jpg grün-weiss markierte 9 Typ ist Gruppenbezeichnung Piste ein, die nach Osten in Richtung des Ausgangspunkts zurückführt.
  • der Rückweg führt im letzten Abschnitt am Nahal Ramon entlang, hier fliesst das Wasser im Makhtesh zusammen um es durch den "Horseshoe Canyon" als Abflussort des ganzen Kraters zu verlassen. Die im Bett des Wadi Ramon wachsenden Palmen weisen auf den Grundwasserstrom hin. Meistens liegt das Bachbett des Nahal Ramon trocken, wenn nach den im Negev seltenen heftigen Regenfällen das Wasser im Kratergebiet dem Abflussgebiet zuströmt, kann es hier für Wanderer sogar gefährlich werden - auf keinen Fall darf versucht werden, das Backbett bei Hochwasser ("Flood") zu queren.
Nach 2,3 km auf der grün-weissen Piste hat man den Ausgangspunkt beim Wanderparkplatz bei der Saharonim Stronghold erreicht.
  • wer mag (oder wer von dort aus aufgebrochen ist), kann auf einer kurz vor dem Parkplatz nach Norden führenden 10 Typ ist Gruppenbezeichnung Route zum Be'erot Campground weiterwandern.

Mount Ardon, 6.2 km Hiking-Sign-T3.png[Bearbeiten]

Blick zum Mount Ardon
Blick in den Makhtesh vom Mount Ardon
Abstieg vom Mount Ardon

Der hochaufragende Tafelberg Mount Ardon ist mit seinen 722 m.ü.M. der prominenteste Berg im Osten des Makhtesh Ramon. Er erhebt sich in der Mitte zwischen dem Makhmal Valley und dem Ardon Valley, die beiden Täler bilden die Form eines Herzens.
Der Mount Ardon ist vom Mount Ardon Parking aus relativ einfach zu besteigen, der Abstieg nach Süden ins Adom Valley ist steil und durch Geröll rutschig - dieser Umstand macht die Tour mittelschwierig und für nicht trittsichere Wanderer und Kinder nicht geeignet. (Eine einfacher zu gehende Alternative ist es, vom Gipfel auf demselben Weg zum Parkplatz zurückzukehren, auf dem man aufgestiegen ist).

  • zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Fuss des Mount Ardon, gelangt man über die Zufahrt zum Be'erot Campground (Beschreibung siehe oben). Von dort geht es auf einer teils holprigen 8 Typ ist Gruppenbezeichnung schwarz-weiss markierten Schotterpiste nordwärts, nach einiger Strecke biegt man auf eine blau-weiss markierte Piste nach rechts ab, die am 9 Typ ist Gruppenbezeichnung Parkplatz am Fuss des Mount Ardon endet.
  • von dort aus führt ein blau-weiss markierter Fusspfad in östlicher Richtung und gewinnt rasch an Höhe. Nach dem ersten Anstieg geht nach links ein schwarz-weiss markierter Weg ab, der 11 Typ ist Gruppenbezeichnung blau-weisse Pfad führt auf einem Grat weiterhin mit leichtem Zick-Zack bergauf. Hier ist etwas Berggewohnheit und Trittsicherheit hilfreich.
  • der Weg erreicht ein erstes Plateau und führt auf diesem mit nur geringem Anstieg in südlicher Richtung, bis zum Gipfel sind noch einige Felsrippen zu queren. Durch Geländeeinschnitte ergeben sich spektakuläre Ausblicke in die Tiefe und den Grund des Makhtesh.
  • das 12 Gipfelplateau des Tafelbergs ist nach Osten hin flach, nach Westen hin in Richtung Grund des Kraters stürzt die Klippe spektakulär steil ab; begleitende Kinder sind spätestens hier aufgrund der Absturzgefahr (der Klippenrand ist ungesichert) eng zu überwachen und dürfen nicht frei herumtollen.
  • wer nicht trittsicher und schwindelfrei ist, mag hier die Rückkehr auf dem Aufstiegsweg überlegen, der steile Abstieg im sandigen geschotterten Gelände ist für Kinder nicht geeignet.
  • nach einem Abstieg über eine Felsrippe verläuft der 10 Weg auf einem Plateau dem Klippenrand entlang. In einem Geländeeinschnitt mit felsigem Einstieg beginnt der 11 Abstieg. Der schmale Weg im rutschigen Gelände verläuft im Zick-Zack zunächst in Gegenrichtung dem Fuss einer Felswand entlang und dann steil abwärts.
  • der Kamm mit dem Abstiegsweg in der Mitte wird flacher, wenn man sich dem Grund des Makhtesh nähert, hier gibt ein Wegweiser in der Wüste den Weg in westlicher Richtung an.
  • weiter geht es entlang von malerischen rotlich gefärbten Fels- / Sandsteinformationen, später begleitet schwarzes Gestein den Weg.
  • der blau-weiss markierte Weg führt in südlicher Richtung weiter zum markanten schwarzen Kegel des 13 Typ ist Gruppenbezeichnung Kharut Hill und von dort aus geht es auf einer schwarz-weiss markierten Schotterpiste zum Be'erot Campground (längere Alternativroute).
  • wer zum Ausgangspunkt beim Parkplatz zurück möchte, zweigt ca. 500 m nach Erreichen des Kratergrunds rechts ab, der bei einem 14 Typ ist Gruppenbezeichnung "Steinmannli" abgehende grün-weiss markierte Pfad ist wohl erst kürzlich angelegt worden, noch wenig ausgetreten und somit nicht sehr gut erkennbar (auch auf der Karte noch nicht verzeichnet).
  • auf der durch die grün-weissen Markierungen doch gut erkennbaren 15 Typ ist Gruppenbezeichnung Route geht es in nördlicher Richtung in einem weiten Bogen am Fuss des Mount Ardon zum Ausgangpunkt zurück. Der Weg quert mehrere Wadis mit teils eindrücklichen schwarzen Steinformationen / Schotter.
  • nach einem kurzen Aufstieg gelangt man Mount Ardon Parking zurück, der von dort aus nach Süden führende Pfad - auf dem man zum Ausgangspunkt zurückkommt - fällt beim Beginn der Tour kaum auf.

Eine wesentlich längere Alternative (14 km) ist diejenige, vom Be'erot Campground aus aufzubrechen, der schwarz-weiss markierten Piste Oil Route (oder Petroleum Road) zu folgen, die blau-weiss markierte Zufahrt zum Parkplatz zu nehmen und auf der blau-weiss markierten Route zum Gipfel aufzusteigen. Nach dem Abstieg bleibt man auf der blau-weiss markierten Route (wer mag kann auf dem Weg noch den markanten schwarzen Kharut Hill besteigen) und folgt ihr bis zur Kreuzung mit der schwarz-weiss markierten Piste aus dem Wadi Ardon, auf der man den Ausgangspunkt beim Campground wieder erreicht.

Sehenswert ist der antike 16 Milestone Typ ist Gruppenbezeichnung : Parallel zur schwarz-weiss markierten Piste der Petroleum Route führt die schon in nabatäischer Zeit begangene Spice Route, die Piste ist ebenfalls schwarz-weiss markiert. Von den antiken Meilensteinen ist ein etwas verwittertes Exemplar wenige Meter südlich einer Haltebucht auf der Zufahrtspiste zu bewundern (mit Wegweiser bezeichnet).

Mount Ramon, 2.8 km Hiking-Sign-T1.png[Bearbeiten]

Mount Ramon Tour: Seven Hills, gesehen vom Karne Ramon Lookout

Der Mount Ramon mit seinen ca. 1037 m.ü.M. liegt an der nördlichen Klippe am Westende des Kraters Makhtesh Ramon, zur höchsten Erhebung an der Kraterklippe führt ein kurzer Rundweg, der zu einem Aussichtspunkt und einem Monument zur Erinnerung an das Schicksal der Besatzung der Raumfähre "Columbia" mit dem ersten israelischen Astronauten Ilan Ramon; entlang der Klippe kann man weiter nach Nordwesten andern.
Der gut 2,5 km lange Fussweg stellt kaum technische Anforderungen an den Wanderer, allerdings führt der Weg entlang der Klippe, von der für Kleinkinder Absturzgefahr besteht.

  • Ausgangpunkt ist das 12 Mount Ramon Parking Lot, das auf einer Schotterstrasse von der Strasse 171 mit dem Fahrzeug erreicht werden kann.
  • nach ca. 400 m erreicht kann die Erhebung des 17, der sich allerdings nur wenig über der dem Plateau am Nordabhang des Kraters erhebt.
  • ein rot-weiss markierter Fussweg ("Loop Trail") führt vorbei an archäologischen Relikten einer Kultstätte aus der Bronzezeit. Sogenannte 18 Typ ist Gruppenbezeichnung Tumuli, runde geschichtete Steinstrukturen, dienten wohl als Begräbnisstätten, noch unklarer ist die Bedeutung der K-Linie, eines Steinwalls, der schnurgrade in Ost-West-Richtung durch die Landschaft gezogen wurde.
  • der Fussweg verläuft etwas in eine Senke hinab in steigt dann wieder an, um nach 1,3 km den Kraterrand zu erreichen. Von der Klippe aus hat man eine gewaltige Aussicht hinab in den westlichen Makhtesh Ramon.
  • entlang des Kraterrands führt der Weg zum Aussichtspunkt 1 Karne Ramon Lookout. Hier wurde ein Monument zur Erinnerung an die verunglückte Raumfähre "Columbia" errichtet, sieben Steinstelen errinnern an die fünf Besatzungsmitglieder. Sieben Hügel aus schwarzem Gestein am Grund des Makhtesh Ramon wurden zu Ehren der Besatzungsmitglieder der "Columbia" benannt.
  • auf dem rot-weiss markierten Weg kann man weiter entlang der Kraterrands wandern, 19 Typ ist Gruppenbezeichnung nach ca. 2 km kann man zum Kratergrund hinabsteigen, der blau-weiss markierte Weg führt in etwas Distanz zum Kraterrand weiter nach Nordosten.
  • vom Monument beim Karne Ramon Lookout kann man auf dem kürzeren grün-weiss markierten Weg in ca. 800 m zum Ausgangspunkt beim Parkplatz zurückkehren.

Technisch ist die Wanderung wenig anspruchsvoll und familiengeeignet, lediglich beim Weg entlang des Kraterrands muss Absturzgefahr beachtet werden (Kinder!), keine Trinkwasserstellen, kein Schatten.

Mount Ido, 22 km (Rundtour) Hiking-Sign-T1.png[Bearbeiten]

Mount Ido Tour: Aussicht vom Arod Gap Lookout
Gipfel des Mount Ido

Auf einer Rundtour gelangt man von der von Mizpe Ramon nach Westen führenden Strasse 171 zunächst zu einem Aussichtspunkt über dem westlichen Ende des Ramon-Kraters, steigt dann auf dem Arod Ascent in die Kratersohle ab und steigt dann zum Mount Ido auf, der Rückweg führt durch das Wadi Arod hinauf zum Kraterrand und führt die letzte Wegstrecke auf dem Schottersträsschen zum Ausgangpunkt zurück, die Route kann in beiden Richtungen begangen werden.

  • Zum 13 Ausgangspunkt gelangt man auf der Strasse 171, die wenig nördlich von Mizpe Ramon nach Westen in die Richtung der ägyptischen Grenze führt. Hier nimmt man auf der Höhe der beschilderten Abzweigung zu den Loz Cisterns auf der linken Strassenseite das Schottersträsschen, welches zum Arod Gap / Arod Ascent führt. Mit geländetauglichen Fahrzeugen kann man auf dem 20 Typ ist Gruppenbezeichnung Schottersträsschen eine Wegstrecke weiterfahren und so die Anmarschstrecke verkürzen. Mit Geländewagen mit guter Bodenfreiheit könnte man sogar bis ins Wadi Arod weiterfahren.
  • auf dem Schottersträsschen ist die blau-weisse Route bezeichnet, zunächst gelangt man - vorbei am Abzweiger nach Süden ins Nahal Loz mit seinen Terebinthen - zu einem 2 Aussichtspunkt. Hier, am Arod Gap Picnic Area, kann man von Treppenstufen aus den Ausblick über das westliche Ende des Makhtesh Ramon geniessen. Im Krater ergeben die Hügel aus braun-schwärzlichem Gestein einen interessanten Anblick, die höchste dieser dunklen Erhebungen ist der Mount Arod. Je nach Licht ergibt sich ein Eindruck, als ob Wolken Schatten werfen würden.
  • die Piste verläuft weiter entlang des Kraterrandes zum 21 Arod Gap Typ ist Gruppenbezeichnung, wo sie weiter nach rechts ins Wadi Arod hinab führt. Hier nimmt man die schwarz-weiss markierte Piste, die als Arod Ascent hinab zum Kratergrund ins führt. Sie führt eine Strecke dem Wadi Ramon entlang, nach 3 km gelangt man zum 14 Wegweiser, welcher die rot-weiss markierte Route hinauf zum Mount Ido markiert.
  • der Wanderweg führt nach rechts den Abhang hinauf, quert eine Flanke und erreicht nach weiteren knapp 3 km einen 22 Sattel am Fuss des Mount Ido. Auf einem problemlos begehbaren Weg durch etwas Schottergelände gelangt man hinauf auf den 23 Gipfel (959 m). Das Gipfelplateau machen zahlreiche "Steinmannli" ("Cairns"), Säulen aus aufgeschichteten Steinen, einzigartig. Deren Entstehung ist noch ungeklärt, die "Cairns" dürften aber uralt sein. Von hier aus ergibt sich ein schöner Ausblick ins Wadi Arod.
  • der rot-weiss markierte Fussweg führt hinab in die blau-weiss markierte Piste, welche dem im Sommer trockenen Flusstal des Wadi Arod folgt; man wendet sich nach rechts. Nach einer kurzen Strecke gelangt man zum 2 Mount Ido Campground. Dieser einfache geschotterte Platz ohne jegliche Infrastruktur ist der einzige Ort entlang der Route, wo man übernachten dürfte.
  • in Richtung Westen, zurück zum Ausgangspunkt, folgt man der blau-weissen Piste, vorbei am Abzweiger zum Wadi Loz (schwarz-weiss); zuletzt windet sich die Piste in weiten Kurven hinauf zum Arod Gap am Kraterrand. Von dort aus gelangt man auf der bekannten blau-weiss markierten Piste zurück zum Ausgangspunkt.

Technisch ist die Rundtour wenig anspruchsvoll, wenn man mit einem Geländewagen bis zur Nähe des Arod Gap fahren kann, verkürzt sich die Wanderstrecke auf 10 - 11 km. Die Wanderung auf Pisten und markierten Wegen ist familienfreundlich, ausser etwas Rutschgefahr im Schotter beim Aufstieg zum Gipfel keine technisch anspruchsvollen Abschnitte, keine Trinkwasserstellen oder Verpflegungsmöglichkeiten, praktisch kein Schatten.

Mount Lotz, 16 km (Rundtour über Nahal Arod, Nahal Eli'Av) Hiking-Sign-T1.png[Bearbeiten]

zum Mount Lotz
Loz Ascent, Weg hinauf zum Mount Loz
Mount Loz

Vom gleichen Ausgangspunkt an der Piste, welche von der von Mitzpe Ramon in westlicher Richtung zum Westende des Makhtesh Ramon führenden Strasse 171 nach Süden abgeht, kann man zu einer knapp 16 km langen technisch wenig anspruchsvollen Rundtour zum Mount Lotz aufbrechen. Optimaler Zeitpunkt ist das Frühjahr im Februar / März, wenn die Wildtulpen und wilden Mandelbäume blühen.

  • Um sich die ersten Kilometer auf der Schotterpiste ab der Strasse 171 zu ersparen, kann man mit einem Personenwagen mit einigermassen brauchbarer Bodenfreiheit vorsichtig auf der für 4x4 Fahrzeuge empfohlenen Piste weiterholpern. 15 Parkmöglichkeit an einem Ausstellplatz, bevor die Piste in ein Wadi hinabführt, nach der Bachquerung wird sie bald nur noch für Offroader fahrbar und Wendemöglichkeiten fehlen hier.
  • nach der nur für Offroader fahrbaren Passage steigt die סימון כחול.jpg blau-weiss markierten Piste an und man erreicht nach ca. 2 km den Parkplatz beim Arod Gap Picknick Area, vom Aussichtspunkt aus ergibt sich ein toller Blick auf das westliche Ende des Makhtesh Ramon. Die blau-weisse Piste führt durch den Arod Gap hinab ins Wadi Arod oder Nahal Arud.
  • nach 5,25 km erreicht man die 24 Typ ist Gruppenbezeichnung Abzweigung der mit Loz Ascent bezeichneten סימון שחור.jpg schwarz-weissen Route, die zum Mount Lotz führt. Kurz nach der Abzweigung fallen die grünen Blätter der Wüsten-Rhabarber-Pflanzen (Desert Rhubarb) auf, die hier im westlichen Negev gedeihen.
  • der schwarz-weiss markierte Wanderweg verläuft zunächst dem Wadi entlang, der Gipfel wird nach ca. 3,5 km erreicht. Nach knapp eineinhalb Kilometern kann man auf einem kleinen Plateau 25 Typ ist Gruppenbezeichnung Ruinen von Bauwerken ausmachen, das Wadi wird zunehmend schmaler. Nachdem eine schmale Stelle, an der knorrige 26 Typ ist Gruppenbezeichnung atlantische Pistazien dem Wüstenklima trotzen, passiert hat, steigt der Weg in südlicher Richtung an.
  • während des 27 Typ ist Gruppenbezeichnung Anstiegs achte man auf die an den Abhängen in der Nähe des Weges im Februar/März blühenden weissen Wildtulpen (Tulipa biflora).
  • der Weg zum Gipfelplateau wird zunehmend flacher, zwischen den Gesteinsbrocken bleibt er gut erkennbar. Von Norden her ist der 28 Typ ist Gruppenbezeichnung Gipfel des Mount Lotz (955 m) problemlos zu erreichen, er stellt lediglich die höchste Erhebung eines flachen Plateaus dar, das allerdings nach Süden hin steil abfällt. Am Gipfel steht inmitten eines Steinhaufens der Wegweiser, der die Kreuzung mit der grün-weissen Route markiert.
  • für den Rückweg nimmt man die סימון ירוק.jpg grün-weiss markierte Route nach rechts in westlicher Richtung, die zunächst über das Plateau (hier nach Wildtulpen und der weiss-bläulichen Iris regis uzziae Ausschau halten) und dann im Wadi Eli'Av wieder in nördlicher Richtung führt.
  • im Verlauf des Wadis gelangt man zu 29 Typ ist Gruppenbezeichnung wilden Mandelbäumen, welche Ende Februar in voller Blüte stehen.
  • an der nächsten 30 Typ ist Gruppenbezeichnung Kreuzung nimmt man die סימון שחור.jpg schwarz-weiss markierte Route, die zunächst einem Talgrund entlang führt. Im März blühen hier Kronenanemonen.
  • der Weg führt entlang dem flach ansteigenden Tal und über einen flachen Sattel, beim 31 Typ ist Gruppenbezeichnung Abstieg kann man nochmals den Ende Februar / Anfang März weissblühenden Wildtulpen Tulipa biflora begegnen.
  • nach einem kurzen Wegstück auf der rot-weiss markierten Piste gelangt man zurück zur blau-weissen Piste, auf der man die Tour begonnen hat und die zurück zum Ausgangspunkt resp. dem Parkplatz führt.


Einkaufen[Bearbeiten]

  • in Mitzpe Ramon gibt es einen kleinen 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Supermarkt
  • im Shop des Mitzpe Ramon Visitors Center sind Getränke, Snacks und Eis sowie auch Sonnenschutzhüte, Trinkflaschen und tonographische Karten erhältlich.

Küche[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • auf dem 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Be'erot Campground in der Nähe von Ein Saharonim im Ostteil des Kraters kann im eigenen Zelt (16 NIS) oder in Beduinenzelten (75/10 NIS) übernachtet werden, es stehen Sanitäranlagen, warme Duschen, Abwaschbecken, Elektrizitätsanschlüsse und Grillstellen zur Verfügung, in der Snackbar werden Getränke, Eis, Snacks und auch Feuerholz und Grillkohle verkauft.
  • 4 Har HaNegev Field School. Tel.: +972 8658 8615, +972 3638 8688 (Reservationen). verfügt über Fremdenzimmer, Reservationen über die zentrale Reservierungsnummer. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • in Mitzpe Ramon gibt es Hotelunterkünfte in verschiedenen Preisklassen

Sicherheit[Bearbeiten]

Bzgl. Kriminalität ist die Sicherheitslage völlig unbedenklich, Diebstähle und auch Fahrzeugaufbrüche kommen in den Wandergebieten im Nationalparkgebiet wohl kaum vor (höchstens auf den Parkplätzen mit hohem Besucheraufkommen, wenn man Wertgegenstände offen sichtbar im Wagen präsentiert …); nachts darf man sich nur in den ausgewiesenen Zeltplatzarealen aufhalten.

Gefahr droht eher durch natürliche Bedrohungen in der Wüste: allen voran droht Gefahr durch die glühende Sonnenhitze an Sommertagen mit nur minimalem Schattenangebot (Hitzschlag, Trinkwassermangel), Sturmfluten als Folge von in der Wüste sehr seltenen aber gelegentlich doch massiven Regenfällen, welche die Rinnsale in den Wadis zu reissenden Bächen anschwellen lassen können - Wetterprognosen und Regenradar bei entsprechender Prognose konsultieren (Wintermonate).

Die auf der Karte farbig markierten Routen sind im Gelände gut markiert. Konsequent sind die Wegmarken immer höchstens in Sichtweite voneinander entfernt. Sollte man einmal die Route verlieren, muss man zur letzten Wegmarke zurückgehen und nochmals nach der nächsten Marke Ausschau halten. Wegweiser markieren die wichtigsten Wanderziele, auf keinen Fall sollte man aber ohne Plan, auf dem die Routen mit ihren Farben bezeichnet sind, losziehen.

Auf den bezeichneten Wanderwegen, die teils an schwierigen Stellen mit Eisentritten, Leitern oder Geländern gesichert sind, ist die Absturzgefahr gering, dennoch kann man vielerorts unvermittelt an einer Klippe über einem Abgrund stehen - Kleinkinder dürfen auf jeden Fall nicht unbeaufsichtigt herumtollen.

Im Zweifelsfall soll eine beabsichtigte Tour immer mit den Parkrangern im Mitzpe Ramon Visitors Center abgesprochen werden, die in kritischen Situationen immer eher zu Vorsicht raten.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • tolle Möglichkeiten für Wanderungen im Wüstengebiet ergeben sich auch in den Gebieten des grossen und kleinen Makhtesh, um Sde Boker und an den Abhängen zum Toten Meer.

Literatur / Kartenmaterial[Bearbeiten]

  • Makhtesh Ramon Area Map & Guide for Cyclists and Hikers, 1:40'000, Shvil.net, ca. 30 NIS
  • Prospekt / Übersichtsplan der Nationalparkverwaltung, ca. 10 NIS
Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.
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