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Tschiatura

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Tschiatura, ჭიათურა, Chiatura
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Tschiatura (ჭიათურა, englische Schreibweise Chiatura) ist eine Kleinstadt in Imeretien und Hauptstadt des gleichnamigen Verwaltungsbezirkes (Raioni). In der Stadt wird Manganerz abgebaut und touristisch sehenswert ist die Stadt vor Allem wegen der großen Zahl an Seilbahnen, die den öffentlichen Personennahverkehr bewältigen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Tschiatura (georgisch ჭიათურა) - der Name heißt wörtlich übersetzt: „Ein Wurm oder keiner“ und stammt vom bekannten georgischen Autor Akaki Zereteli, der diesen Ausspruch beim Anblick der gewundenen Straßen tat - hat 16.736 Einwohner und liegt am Fuße des Kaukasus am Fluss Kwirila auf 149 Metern Höhe über dem Meeresspiegel.

Nahe der Stadt liegen umfangreiche Manganerzvorkommen, die seit 1877 unter Tage abgebaut werden. Vor dem Ersten Weltkrieg war Tschiatura der größte Manganerzproduzent der Welt. Sein Anteil am Weltaufkommen betrug fast 40 %, der Anteil am Weltexport lag über 50 %. Ab 1879 waren fast alle Felder in der Hand deutscher Unternehmen, der Großteil des exportierten Manganerzes wurde bis 1918 in Deutschland verarbeitet. Nach der Oktoberrevolution wurden die Bergwerke verstaatlicht und dienten dem Aufbau der russischen und georgischen Schwerindustrie. In Sestaponi entstanden zahlreiche Schmelzen und Hochöfen, die das Manganerz aufarbeiteten. Heute sind die hochwertigen Vorkommen fast erschöpft, das staatliche Bergwerk Tschiaturmanganumi hat in den 1990er Jahren Konkurs angemeldet und wurde 2004 für 12,5 Millionen US-Dollar an die russische Firma EvrazHolding verkauft.

Während der Russischen Revolution 1905 war Tschiatura die einzige Hochburg der Bolschewiken im ansonsten menschewikisch dominierten Georgien. Die Bergarbeiter arbeiteten damals in 18-Stunden-Schichten und wohnten unter unmenschlichen Bedingungen in den Stollen. Am 28. August 1924 war die Stadt Ausgangspunkt des August-Aufstands in Georgien, der letzten größeren Rebellion gegen die Herrschaft der Bolschewiken im südlichen Kaukasus.

1992 ist in Tschiatura die Gas-, Wasser und Stromversorgung komplett zusammengebrochen. Eine öffentliche Stromversorgung gibt es erst seit 2004 wieder, vorher waren die Bewohner auf private Dieselgeneratoren angewiesen. Das Gas- und Wasserleitungsnetz ist inzwischen völlig verrottet, Trinkwasser muss in Kanistern aus Quellen und einigen wenigen Brunnen in der Stadt herbeigeschafft werden. Wohnungen, auch in Hochhäusern, werden mit Holzöfen beheizt. Durch die Situation, sowie auch durch den Wegfall zahlreicher Arbeitsplätze im Bergbau nach 1992 hat sich die Einwohnerzahl von 30.000 auf 16.000 fast halbiert.

Anreise[Bearbeiten]

Die Dreifachseilbahnstation im Stadtzentrum, im Vordergrund rechts der Busbahnhof

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächstgelegene Flughäfen sind Kutaissi (90 km), Batumi (180 km) und Tiflis (190 km)

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Tschiatura liegt an der Bahnstrecke Sestaponi-Satschchere, es fahren täglich zwei Zugpaare Kutaissi-I - Sestaponi - Tschiatura - Satschchere. Der Bahnhof 1 liegt wenige hundert Meter südöstlich des Stadtzentrums.

Aus Tiflis kommend muss man in Sestaponi umsteigen, wobei hier wegen des Fahrplanes teils lange Wartezeiten notwendig sind. Besser ist es daher, in Sestaponi in eine der häufig fahrenden Marschrutka zu wechseln.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es fahren mehrmals stündlich Minibusse zwischen Tschiatura und Sestaponi sowie Satschchere. Ab Tiflis kann man einen Minibus beim Busbahnhof Didube nach Tschiatura nehmen (3 Stunden, 12 GEL).

Der Busbahnhof befindet sich oberhalb des Stadtzentrums in der Chigladze-Str 2. Ein weiterer kleiner Busbahnhof für Regionalverbindungen 3 befindet sich im Stadtzentrum gleich neben der Dreifach-Seilbahnstation.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Regionalstraße შ 22 verläuft direkt durch Tschiatura. Von Kutaissi kommend fährt man nach Sestaponi, nimmt dort die Umfahrungsstraße und biegt kurz vor der Brücke über den Kwirila links ab, 40 km bis Tschiatura. Von Tiflis bzw. Gori kommend biegt man in der Ortschaft Gomi, 10 km vor Chaschuri nach rechts ab und folgt der Straße 70 km über Satschchere bis Tschiatura.

Da die Hauptstrecke zwischen Tiflis und Kutaissi über den Rikoti-Pass stark belastet ist und daher sehr stressig zu fahren, bietet es sich auch an, auf Fahrten zwischen West- und Ostgeorgien den Umweg über die შ 22 zu nehmen und kurz in Tschiatura stehenzubleiben. Die etwa 1 1/2 Stunden längere Fahrzeit wird mit eine gut ausgebauten Straße fast ohne Verkehr belohnt.


Mobilität[Bearbeiten]

Wichtigstes öffentliches Verkehrsmittel der Stadt und gleichzeitig auch Hauptsehenswürdigkeit sind 26 Seilbahnen, die an verschiedenen Seilbahnhöfen zusammentreffen. Sie verbinden das Stadtzentrum im Tal mit den teils hoch auf den Felsen gelegenen Wohnvierteln sowie den zahlreichen Bergwerkschachten. Hinzu kommen über 50 Seilbahnen für den Manganabbau. 24 Seilbahnen für den Personen- und 50 für den Materialtransport wurden von Giorgi Mumladze geplant und erbaut. Die Seilbahnen stammen großteils aus den 1950er- und 1960er-Jahren und sind fast alle noch in Betrieb, jedoch zeitweise wegen Wartungsarbeiten gesperrt. Sie werden durch Improvisationstalent und persönliche Hingabe des Seilbahnpersonals wider die schlechte budgetäre Lage am Laufen gehalten. Eine Modernisierung des Seilbahnnetzes ist in Planung, jedoch noch nicht konkret. Die Fahrpreise für die Seilbahnen schwanken zwischen gratis und 50 Tetri. Zur Zeit (2018) werden die zentrale Seilbahnstation, sowie die angeschlossenen Seilbahnen, saniert. Das heißt, das diese Bahnen derzeit außer Betrieb sind. Die kleinere Seilbahnstation, mit den wohl zwei ältesten Seilbahnen, fahren regelmäßig und sind kostenfrei.


Die 20 km lange Überland-O-Bus-Strecke zwischen Tschiatura und Satschchere wurde 2009 eingestellt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die "Friedensbahn" überwindet eine Steigung von 48°

Die größte Attraktion der Stadt stellen die zahlreichen Seilbahnen dar (s. Kapitel "Mobilität"), die teils steil an Felswänden entlang führen und auch tolle Blicke auf die Stadt bieten. Auch wer sich die abenteuerlichen Fahrten nicht traut, anzutun, kann tolle Seilbahnmotive vom Boden aus fotografieren. Besonders bemerkenswerte Beispiele der 26 Personen- und über 50 Materialseilbahnen sind:

  • Die 4 Friedensbahn und Seilbahn 25 (Talstationen)(nördlich des Stadtzentrums), erbaut 1966, ist die steilste Bahn von Tschiatura und überwindet eine Steigung von 48° (111 %).
  • Seilbahn Nr. 25, die älteste Seilbahn der Stadt, erbaut 1954. Sie verkehrt seit über 60 Jahren ohne Unterbrechung im Originalzustand.
  • Die Dreifach-Seilbahnstation 1 im Stadtzentrum gleich neben dem Busbahnhof ist eine Besonderheit, da sie Talstation gleich dreier Seilbahnlinien ist.

Ebenso werden Bergwerks- und Industriefreaks auf ihre Kosten kommen, wenn sie eine der Seilbahnen (die "Friedensbahn" bietet sich hier an) zu einem der 2 Manganerzgrube nehmen und dort die alten Grubenbahnen und Materialseilbahnen inspizieren. Die Grubenarbeiter sind sehr freundlich und erlauben einem sogar, in den Schacht mitzukommen, wenn man nett fragt.

Zum Flanieren bietet sich das Stadtzentrum mit der Fußgängerpromenade am Kwirila 3 an, dort befindet sich das Rathaus 4sowie Geschäftsgebäude im stalinistisch-klassizistischem Stil und einige Kaffeehäuser.

Beim Bahnhof befindet sich das Zereteli-Staatstheater 1.

5 Städtisches Museum, Tkhelidze Str. 5. Tel.: +995 595 201661, E-Mail: . Archäologische Fundstücke aus der Bronzezeit (3. Jt. v.C.), ethnographische und numismatische Exponate, lokales Kunsthandwerk und Gemälde, Fotographien Geöffnet: Di.-So. 10-18 Uhr. Preis: 1 GEL.

Etwas außerhalb des Stadtzentrums, an der Straße nach Sestaponi, befindet sich ein imposantes 6 Weltkriegsdenkmal.

Mgwimewi-Kathedrale (10.-11. Jahrhundert)

Die Mgwimewi Kathedrale (10. bis 11. Jahrhundert) 7 befindet sich etwas außerhalb der Stadt, etwa einen Kilometer nach dem Ortsende an der Straße nach Satschchere.

In der Umgebung:

Katskhis Sveti[Bearbeiten]

Der 40 m hohe Felsen 10 Kats'chi-Säule(კაცხის სვეტი, kac'xis svet'i) befindet sich ca. 10 km westlich der Stadt, gut zu sehen von der Straße nach Sestaponi. Am Gipfel des Kalksteinmonolithen befindet sich ein kleines Kloster, das ein wenig an Meteora in Griechenland erinnert.

Der Felsen wird von Einheimischen als die "Säule des Lebens" bezeichnet und symbolisiert das "Wahre Kreuz", also ein Überbleibsel des Kreuzes, auf dem Jesus Christus gekreuzigt wurde. Der Felsen wurde erstmals 1944 bestiegen und untersucht, systematischere Forschungen wurden 1999 bis 2009 durchgeführt. Die Klosterruinen hoch oben am Felsen wurden auf das 9.-10. Jahrhundert datiert, das Kloster existierte mindestens bis ins 13. Jh. In den 1990ern begannen von neuem religiöse Aktivitäten am Felsen, das Kloster wurde mit staatlicher Finanzhilfe 2009 wieder eröffnet und ist nun über eine Eisenleiter zugänglich. Am Fuße des Felsens befindet sich ebenfalls eine neu gebaute Kapelle.

Die Klippen rund um die Kats'chi-Säule bieten sich zum Klettern an (s. Kapitel "Aktivitäten").

Aktivitäten[Bearbeiten]

Eine Grubenbahn - zu beachten auch die Oberleitung, die etwa in Kopfhöhe hängt.
  • Klettern beim Felsenkloster Katskhis Sveti, Routen in den Schwierigkeitsgraden 5a - 7b.
  • Bergwerksbesichtigungen sind offiziell nicht möglich, aber wer bei einem Schacht nett fragt, wird vielleicht ein wenig herumgeführt.
  • Der Fußballclub FC Chiatura spielt seit 2004 in der höchsten Georgischen Liga.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Große Supermärkte sucht man in Tschiatura vergeblich.
  • Im Stadtzentrum findet man zahlreiche kleine Geschäfte, die von Lebensmittel bis Chinaschrott alles verkaufen, was man so zum Leben braucht.
  • Der kleine 1 Obst- und Gemüsemarkt befindet sich hinter dem Busbahnhof.
  • 2 Bank of Georgia (Service Center 47), Ninoshvili Str 16. Tel.: +995 227 953969. Geöffnet: Mo-Sa 10:00-17:30.

Küche[Bearbeiten]

Leider gibt es in Tschiatura praktisch keine Restaurants. Im Stadtzentrum an der Kwirila-Promenade gibt es einige Cafés, die auch Snacks wie Chatschapuri und co. verkaufen, doch wer gehobener Essen gehen möchte, wird in Tschiatura nicht glücklich werden.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 2 Akaki Tsereteli Staatstheater, Tschawtschawadse-Straße 15. Tel.: +995 577 213524. Gegründet 1894, aktuelles Gebäude erbaut 1949, derzeit geleitet von Andro Enukidze und Nana Tsereteli, werden hauptsächlich klassische und moderne Stücke georgischer Autoren gezeigt.
  • 3 Kinoteatri "Magaroeli”, Kazbegi-Str. 2. Geöffnet: saisonal bespielt.

Ansonsten ist das Nachtleben in Tschiatura praktisch nicht vorhanden und beschränkt sich auf private Feste bzw. im Sommer auf kleine Gruppen von meist Männern, die im Stadtzentrum und in Parks mit Bierflasche, selbstgebranntem Schnaps und Zigaretten herumsitzen. Als Tourist wird man gerne eingeladen, mitzutrinken. Georgier legen eine hohe Wertschätzung gegenüber Gästen an den Tag und sind äußerst großzügig, auch wenn sie selbst nicht viel haben sollten. Es kann einerseits sehr interessant sein, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen, andererseits kann es auch in einen veritablen Rausch münden.

Unterkunft[Bearbeiten]

Seilbahnstation hoch oben am Berg

Die Auswahl an Unterkünften in Tschiatura ist bescheiden, zwei günstige Optionen werden von der Tourismusinformation Imeretien gelistet, man darf sich also nicht allzu viel Komfort erwarten:

  • Hotel Mghvimevi (მღვიმევი), Mghvimevi Str. 1 (მღვიმევის ქ. 1 ). Tel.: +995 599 759528. Preis: 25 GEL p.P.
  • Gästehaus Neli, Aghmashenebeli Str. 91. Tel.: +995 479 251787, +995 595783905. Preis: 30 GEL p.P.

Im Dorf Sairkhe (Bezirk Satschchere) (~20 km) gibt es ein Dreisternhotel:

Die Schlucht beim Kloster Katskhis Sveti bietet sich zum Wildcampen an

Mehr Auswahl an Unterkünften aller Art gibt es in Sestaponi (40 km) oder Kutaissi (80 km).

Speziell der Mangel an Restaurants und Unterkünften macht es potentiellen Touristen nicht leicht, nach Tschiatura zu fahren, obwohl der durch den Niedergang an Bergbau wirtschaftlich so schwer zugesetzten - durchaus sehenswerten - Stadt durchaus wertvolle Einnahmen durch moderaten Tourismus sehr gelegen kommen würde. Aber die Touristenzahl wie auch die heimische Kaufkraft sind derzeit zu gering, als dass sich solche Einrichtungen etablieren könnten, auch ist die Bemühung Georgiens, die nationalen Touristenattraktionen international zu vermarkten, auf Kirchen, Weinbau, Strand- und Alpinurlaub beschränkt, derer es in Tschiatura nicht gibt.

Lernen[Bearbeiten]

Die Seilbahnen bieten atemberaubende Fotomotive

In Tschiatura befindet sich eine Fakultät der Georgischen Technischen Universität 4 .

Arbeiten[Bearbeiten]

Mit einer hohen Arbeitslosigkeit in der Stadt ist es auch für Ausländer schwer bis unmöglich, einen Job zu finden, es sei denn sie sind Spezialisten im Bereich Bergbau.

Sicherheit[Bearbeiten]

  • Bezüglich Kriminalität hat man in Tschiatura - wie auch im übrigen Land - fast nichts zu befürchten.
  • Inwieweit die Benutzung der Seilbahnen sicher ist bzw. inwieweit die sicherheitsrelevanten Einrichtungen der Bahnen gepflegt werden, kann als Außenstehender nicht beurteilt werden, jedoch sind auch in der jüngeren Vergangenheit keine gröberen Zwischenfälle dokumentiert.
  • Aufpassen bei der Besichtigung von Gruben und Stollen: Die Oberleitungen der Grubenbahnen hängen nur knapp über dem Boden, teilweise in etwa auf Kopfhöhe - ein Stromschlag kann tödlich sein! Außerdem befinden sich die Bergwerke und auch manche höhergelegenen Wohnsiedlungen in nächster Nähe von Felswänden und Abgründen, was auch eine große Absturzgefahr birgt.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • In Tschiatura gibt es einige Apotheken, die die wichtigsten Medikamente (sowie Babynahrung, Windeln usw.) führen.
  • Das örtliche Krankenhaus befindet sich nördlich des Stadtzentrums am Hang 1.
  • Über deutsch- oder englischsprachige Ärzte in der Stadt ist nichts bekannt.
  • Wer ernsthaft krank wird, sollte nach Möglichkeit nach Kutaissi oder Tiflis fahren!

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • In Tschiatura gibt es keine Touristeninformation.
  • Die Bewohner sind sehr freundlich und hilfsbereit, wenn man ihnen mit Respekt und Freundlichkeit begegnet; es ist sehr hilfreich, wenn man ein paar Worte georgisch oder russisch radebrechen kann.
  • Allgemein sind die Menschen in Tschiatura aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit sehr arm, sogar im innergeorgischen Vergleich. Man sollte sich daher mit dem Herumzeigen von Reichtum (Bargeld, teure elektronische Geräte usw.) zurückhalten um keinen Neid oder gar kriminelle Handlungen zu provozieren.

Das Postamt 2 befindet sich in der Tschawtschawadse-Straße 4, in der Nähe des Bahnhofes. Die Postleitzahl von Tschiatura ist 5500.

Ausflüge[Bearbeiten]

Katskhis Sveti ("Meteora" in Georgien)
  • Katskhis Sveti (s. Kapitel "Sehenswürdigkeiten")
  • Die benachbarte Bezirkshauptstadt Satschchere (ca. 16 km Richtung Nordosten)
  • Dorf Tschorwila (Bezirk Satschchere), Geburtsort von w:Bidsina Iwanischwili. Dort befindet sich ein prunkvoller Sommersitz des Multimilliardärs und ehem. Georgischen Premierministers mit eigenem Zoo. Die Besonderheit der Ortschaft ist auch, dass im Gegensatz zum übrigen Land praktisch alle Häuser der Region top renoviert sind, was durch das Privatvermögen des Geschäftsmannes finanziert wurde, als Tribut an seine Heimatgemeinde.
  • Als logische Fortsetzung der niedergegangenen Bergwerksstadt Tschiatura bietet sich auch ein ausgedehnter Besuch der niedergegangenen Schmelzen und Hochöfen in Sestaponi an, wo einst das Manganerz weiterverarbeitet wurde.
  • Tkibuli - weitere Bergwerkstadt in der Nähe von Tschiatura (~ 30 km), wo bis heute Kohle abgebaut wird

Literatur[Bearbeiten]

  • Richard M. Levine: The Mineral Industry of Georgia, 1996, [1]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Alan Taylor: Stalin's Rope Roads, The Atlantic Online, 20.8.2013 [2] - schöne Fotogalerie der Seilbahnen.
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