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Stelling van Amsterdam

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Verlauf der Stellung von Amsterdam

Die Stelling van Amsterdam (Stellung von Amsterdam) ist ein ehemaliger Festungsgürtel rund um Amsterdam. Sie besteht aus 48 Forts und Batterien, Deichen und Schleusen, die auf einer Länge von 135 km rund 15 bis 20 km von der niederländischen Hauptstadt entfernt sind. Seit 1995 gilt die Stelling als Nationale Landschaft, seit 1996 wird sie von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stellung von Amsterdam ist eine 135 km lange Verteidigungslinie, die zwischen 1880 und 1914 angelegt wurde. Armee, Regierung und Monarch sollten sich bei einem Angriff auf die Niederlande in diesen Ring zurückziehen. Die Stellung besteht aus 48 Forts und Batterien, Deichen und Schleusen in einem Abstand von 15 bis 20 km um Amsterdam.

Der Gedanke entsprang der bereits im 17. Jh. entwickelten Hollandse Waterlinie. Mit einem ausgeklügelten System konnte das Land an der Verteidigungslinie unter Wasser gesetzt werden. Dadurch entstand eine Wasserfläche, die zu untief war für Schiffe und zu tief für Mann und Pferd. Außerdem war nicht sichtbar, wo Wege verliefen. Zwei Jahrhunderte hatte diese Idee das Land vor feindlichen Übergriffen geschützt, doch als die Stelling van Amsterdam vollendet war, war sie schon überholt. Die Erfindung des Flugzeugs nahm der Stelling ihre Bedeutung. In beiden Weltkriegen wurde das Festungswerk aktiviert, es wurde jedoch nie wirklich benötigt. Inzwischen hat eine große Zahl dieser Forts eine neue Bestimmung erhalten. Seit 1995 ist die Stelling als Nationale Landschaft anerkannt (die Niederlande zählen 20 dieser Nationalen Landschaften). Jede von ihnen ist eine einzigartige Kombination kulturhistorischer und natürlicher Elemente und repräsentiert einen Aspekt der niederländischen Landschaft.

Die Stelling van Amsterdam ist nicht nur ein einzigartiges System von Forts, Deichen und Schleusen, sondern auch ein grüner und relativ stiller Ring um Amsterdam. Wegen der bis 1963 bestehenden Kringenwet ("Umkreisgesetz") durfte in der Umgebung eines Forts nicht gebaut werden. Deshalb ist die Umgebung der Forts in der Regel grün geblieben.

Öffnungszeiten[Bearbeiten]

Die Stelling van Amsterdam besteht aus 46 Forts und Batterien. Einige Forts sind zwischen April und Oktober regelmäßig für die Öffentlichkeit geöffnet. Einige Forts sind nur einige Male im Monat geöffnet, andere nahezu täglich und werden als Gaststätten genutzt oder für Führungen oder Ausstellungen. Auf der Seite Stelling van Amsterdam - Agenda wird angegeben, welche Veranstaltungen gerade in welchen Forts stattfinden. Im Frühling sind viele Aktivitäten auf die besondere Natur und die recht offene Landschaft der Stelling gerichtet, die Grüne Stellung von Amsterdam. Im September findet der Stelling-Monat statt, dann sind mehr als 25 Forts geöffnet und ist viel zu erleben. In den Wintermonaten sind die meisten Forts geschlossen.

Anreise[Bearbeiten]

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Forts[Bearbeiten]

Sektor Ilpendam[Bearbeiten]

Gruppe Purmerend[Bearbeiten]

  • Fort am Jisperweg Zuiddijk 4, Zuidoostbeemster. Zusammen mit dem Fort am Middenweg das zuletzt gebaute Fort der Stelling. Wie dieses hat auch das Fort am Jisperweg nur ein Gebäude mit einer beweglichen Geschützkuppel in der Mitte. Das Fort hat einen hohen Naturwert. Die Bäume und Sträucher sind Britstätten für viele Vögel. Das Gras im Fort wird zweimal im Jahr gemäht, sodass ein blumenreiches Grasland entsteht. Das Gras auf dem Frontwall wird vor allem von Schafen kurz gehalten.
Nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • Fort am Middenweg. Zuiddijk 13, Zuidoostbeemster. Weil das Inundierungsgebiet hier breit war und aus Kostengründen wurde hier, wie auch beim Jisperweg, nur ein Gebäude mit einer beweglichen Geschützkuppel errichtet. Zum Ausgleich wurden zusätzliche Maschinengewehrstellungen im rechten Frontwall angebracht. Die Forts am Middenweg und am Jisperweg wurden 1914 als letzte der Stelling fertiggestellt. Neben dem zentralen Eingangsbereich befindet sich eine Enteisungsanlage für Trinkwasser und in einem anderen Raum die Pumpe für den Transport aus den Wasserkellern. Besonders ist auch der Reinigungsraum mit Wasserreservoir an der Becke und die für die damlige Zeit modernen kippbaren Waschbecken. Beim Zugangsweg steht ein gut erhaltenes Beispiel einer steinernen Fortwächterwohnung.
Nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • Inundierungsdämme Beemster. Zwischen dem Fort am Middenweg und dem am Nekkerweg befindet sich ein Inundierungsdamm, mit dem der Beemster unter Wasser gesetzt werden konnte.
  • Fort am Nekkerweg, Nekkerweg 24, Zuidoostbeemster. Das 1912 fertiggestellte Fort giente zusammen mit dem Fort am Jisperweg und dem Fort bei Spijkerboor kurze Zeit als Gefängnis. 1918 wurde es als Militärische Arrestanstalt des Kriegsrates genutzt. Dies betraf vor allem prinzipielle Wehrdienstverweigerer. Weil es später als Lagerraum genutzt wurde, ist die ursprüngliche Einrichtung fast völlig verschwunden. Wohl sind die Maschinengewehrstellungen aus Beton auf dem Frontwall erhalten tellingen sowie die Wohnung des Fortwächters. Ab 2010 geöffnet als Hotel, Welnesszentrum, Kongreszentrum und Besucherzentrum der Stelling van Amsterdam.
  • Inundierungsdamm Kwadijk
Fort nördlich von Purmerend
  • Fort nördlich von Purmerend Kwadijkerweg 8, Zuidoostbeemster. Dieses Fort wurde nach dem verbesserten Grundentwurf von 1906 gebaut, wobei das Hauptgebäude durch überdeckte Gänge (Poternen) mit den beiden Geschützkuppeln verbunden wurde. Hinter diesen Poternen befinden sich Stellplätze für Gewehrschützen. Außerdem war vom Vordergebäude über eine Poterne die Maschinengewehrstellung auf dem vorderen Wall erreichbar. Links und rechts davon wurden Maschinengewehrstellungen aus Beton angelegt. Der rechte Vorderwall wurde später teilweise für einen neuen Zugangsweg umgegraben.
Geöffnet: Für Besucher des Weinimports Bart, Tel: 0299-689 111.
  • Fort bei Kwadijk Zeevangdijkje 4, Kwadijk. 1895 waren die Erdarbeiten für das Verteidigungswerk fertig, doch die Anlage des Betonforts kam nicht weiter als die Fundamente. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914, wurden die Arbeiten unterbrochen. Während der folgenden Jahre der Mobilisierung diente es als Übungsgelände für die Armee. Während der Überschwemmungen in Noord-Holland im Januar 1916 nutzten die hier stationierten Soldaten die Erde, um viele Sandsäcke damit zu füllen, um damit die Deiche zu verstärken. 1962 wurde der ausgeführte Teil des Forts abgegraben und das Gelände als Weideland genutzt. Der Materialschuppen und die Fortwächterwohnung sind erhalten geblieben und werden heute privat genutzt.
Nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Gruppe Edam[Bearbeiten]

  • Fort bei Edam Oorgat 10, Edam, Tel: 0299-372458. Weil im nördlichen Teil der Stelling die Inundierungen einfacher auszuführen waren als an den übrigen Stellen, wurden die Forts in diesem Bereich später angelegt: zwischen 1907 und 1914. Im Fort bei Edam befand sich das Geschütz nicht in einer Kuppel, sondern in einer gepanzerten Kasematte. Diese ist durch einen überdeckten Betongang (Poterne) mit dem Hauptgebäude verbunden. Die großen Kochkessel und der Boiler in der Küche sind noch erhalten. Das Fort diente der Verteidigung des Zuiderzeedeiches, sowohl südlich als auch nördlich von Edam. Der Schutz der direkt hinter dem Fort gelegenen Seeschleuse war vorrangig, da diese ein wichtiger Einlasspunkt für das Inundierungswasser war. Über die noch bestehende Pumpschleuse in Edam konnte der Polder De Zeevang inter Wasser gesetzt werden.
Geöffnet: Von April bis Oktober: 1. + 2. so im Monat 12-16.39 h. Eintritt: € 2,50.
  • Küstenbatterie bei Durgerdam Der Landteil der Stelling wurde an seiner Oststseite von der ehemaligen Zuiderzee unterbrochen. Feindliche Marineschiffe hatten dadurch die Möglichkeit, Amsterdam von dieser Seite her zu bedrohen. Dieser Zugang wurde jedoch von der Fortinsel Pampus und den beiden Küstenbatterien bei Diemerdam und Durgerdam abgeschlossen. Letztere wurde zwischen 1887 und 1894 angelegt. Sie besteht aus einem Hauptgebäude und Munitionsschuppen mit offenen Geschützstellungen dazwischen.

Sektor Ouderkerk[Bearbeiten]

Gruppe Diemerbrug[Bearbeiten]

  • Fort am Pampus Die Fortinsel Pampus diente zusammen mit den Küstenbatterien bei Diemerdam und Durgerdam der Verteidigung Amsterdams von der Zuiderzee her. Angelegt wurde Pampus zwischen 1887 und 1895 im Außen-IJ. Auf dem Fortgebäude befanden sich zwei gewaltige Panzerkuppeln mit jeweils zwei Kanonen von 24 cm Kaliber. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Panzerkuppeln von den Deutschen gesprengt. Die Lage im IJ-Meer, 20 Minuten mit dem Schiff von dem Festungsstädtchen Muiden entfernt, ist einzigartig. Pampus ist das am meisten besuchte Fort der Stelling van Amsterdam mit jährlich rund 40.000 Besuchern.
Abfahrtpunkt Verzamelpunt Pampus. Dieser Sammelpunkt befindet sich direkt vor dem Tor des Muiderslot (links). Der Schiffer holt seine Fahrgäste dort ab.
Geöffnet: 29.6-5.9.2010 di-so. Ab 2011: mo-so. Fährzeiten: April + Oktober di-fr Abfahrt Muiden 12.30 h; Abfahrt Pampus 15 h; sa-so Abfahrt Muiden 10.30 h, 12.30 h, 14.30 h; Abfahrt Pampus 13 h, 15 h, 17 h; Mai - September di-so Abfahrt Muiden 10.30 h, 12.30 h, 14.30 h; Abfahrt Pampus 13 h, 15 h, 17 h.
Preise: Fährdienst Muiden-Pampus-Muiden, Zutritt mit Führung (sofern gewünscht) Erwachsene € 14; Kinder (4-11) € 10. Kartenverkauf beim Schiffer des Fährdienstes.
Zutritt mit eigenem Schiff und Führung (sofern gewünscht). Kartenverkauf an der Bar auf der Insel. Erwachsene € 7,25; Kinder (4-11) € 4,75.
Passantenjahreskarte (Nir für Passanten mit eigenem Schiff) Erwachsene € 14; Kinder (4-11) € 9,00. Gültigkeitsdauer 1 Saison.
Die Fortinsel ist nur eingeschränkt für Personen zugänglich, die schlecht laufen können. Der Zutritt geschieht auf eigene Verantwortung.
  • Küstenbatterie bei Diemerdam Overdiemerweg 37, Diemen. Diese Küstenbatterie diente zusammen mit der gegenüberliegenden Batterie bei Durgerdam und der Fortinsel der Verteidigung Amsterdams von der Seeseite her sowie dem Schutz der Diemerdammer Schleuse. Schon 1787 wurde hier eine Batterie zur Verteidigung Amsterdams gegen einen preußischen Angriff angelegt. Zwischen 1889 und 1896 wurden drei offene Geschützstellungen und drei Munitionsmagazine angelegt. Damit erhielt die Batterie ihre heutige Form. Vor der Küste wurde ein Steindamm angelegt, um eine Landung auf dem Zuiderzeedeich zu verhindern. Auf dem Gelände ist noch eine Schmalspurbahn vorhanden zwischen einem Munitionsmagazin und einer Geschützstellung. Auf dem Gelände steht eine gut erhaltene Förtwächterwohnung. Östlich des Werks am Fuß des Deichs befindet sich der restaurierte Kringwet-Bauernhof "De Zeehoeve".
Derzeit geschlossen wegen Renovierung.
  • Festung Muiden (ursprünglich Teil der Hollandse Waterlinie)
Festung Muiden
    • Muizenfort Vestingplein 1, Bombensicheres Magazin auf de Bastion VIII, Teil der Festung Muiden, diente zur Bewachung der Naardertrekvaart (Treidelkanal nach Naarden).. Gebaut zwischen 1874 und 1877. Umgeben von einer Gracht uznd der Naardertrekvaart. Offizielle Bezeichnung "Gebäude E". Maße ca. 30 m x 10 m. Heute ist hier das Muider Muizenfort Museum untergebracht. Geöffnet: 1.4.-31.10. sa 10-17 h.
    • Westbatterie Muiden Turmfort gegenüber des Muiderslot gelegen, Teil der Hollandse Waterlinie. Seit 1901 bei der Stelling van Amsterdam eingeteilt.
  • Festung Weesp (ursprünglich Teil der Hollandse Waterlinie)
    • Turmfort am Ossenmarkt Ossenmarkt 44. Turmfort von 1859-1861. Bombensicherer Turm vin einer Gracht umgeben. 1879 (wegen der Einführung der Brisantgranate verloren diese Art von Forts ihre Funktion) wurde die Gracht zugeschüttet und wurde ein Erdwall um das Fort angelegt. 1983 wurde die ursprüngliche Situation wieder hergestellt. Gehörte zur Hollandse Waterlinie, wurde 1901 als Festung bei der Stelling van Amsterdam eingeteilt.
    • Batterie De Roskam (1924 und 1998 abgetragen)
    • Kasematten Weesp
  • Position von Muiderberg Die Position von Muiderberg befindet sich auf dem Muiderberg (einem Ausläufer des Utrechter Hügelrückens). Die Position schirmte den Seedeich ab und verteidigte ihn in Zusammenarbeit mit einer Flottille der Königlichen Marine gegen Landungen. Im April 1968 wurde ein Teleskop in einem der Gruppenbunker in Gebrauch genommen. Die ursprüngliche Situation ist verloren gegangen. Die offene Landschaft nach Osten wurde durch die Autobahn A6 nach(von Flevoland ersetzt und am ehemaligen Seedeich befinden sich Naherholungsgebiete.
    • Fort bei Muiderberg Die Hauptverteidigungslinie der Stelling lief in der Vechtregion anfangs über Weesp und Muiden. Der Bau des Forts bei Muiderberg hätte die Hauptverteidigungslinie weiter östlich verlaufen lassen und Verbesserungen an den Festungen Weesp und Muiden überflüssig gemacht. 1915 wurde die Strecke Uitermeer - Muiderberg als Feldstellung Hakkelaarsbrug - Uitermeer eingerichtet und wurde zur Hauptverteidigungslinie. Um mehrere Verteidigungslinien zu erhalten, wurde, als dieser Teil der Stelling zur Ostfront der Festung Holland gehörte, mehrere Gruppen von Kasematten bei den Akzessen gebaut. An der Autobahn A1 wurden die Kasematten Hakkelaarsbrug und die Kasematten Muiden gebaut. Und an der Provinzialstraße Amsterdam - Hilversum (heute N236) die Kasematten Uitermeer und Kasematten Weesp. Diese Lage ist heute nicht mehr erkennbar, da das Gelände ab 1967 für Wohnungsbau verwendet wurde.
  • Feldstellung Hakkelaarsbrug – Uitermeer Die Linie ist im Neuen Keverdijker Polder und folgt zwischen dem Fort Uitermeer und der Trekvaart Muiden - Naarden bei Hakkelaarsbrug teilweise dem Keverdijk und dem Googweg. Di ursprüngliche Situation um die Feldstellung ist mit Ausnahme des Baus der A1 und der Eisenbahnstrecke Amsterdam - Lelystad erhalten.
    • Kasematten Hakkelaarsbrug bei De Goog 4, Muiden. Maschinengewehrkasematte, 1931 gebaut.
  • Fort Uitermeer Uitermeer 1, Weesp. Zwischen der Vecht, der 's-Gravelandsevaart und der Provinzialstraße Bussum - Amsterdam (Loodijk) gelegen. Turmfort von 11845 zum Schutz der Zugangswege nach Amsterdam bei der Mündung der 's-Gravelandsevaart in die Vecht und der Bahnlinie Amsterdam - Hilversum. Erste Befestigung der Schleuse 1673. Das Fort war ursprünglich Teil der Hollandse Waterlinie.
    • Kasematten Uitermeer, Keverdijk (Maschinengewehrstellung zum Schutz der Straße Bussum - Amsterdam)
    • Feldstellung Uitermeer
  • Fort Hinderdam Hinderdam 7, Nederhorst den Berg. Das Fort diente dem Schutz der Akzesse die gebildet werden durch die Dammerkade und die beiden Vechtufer. Das Fort bei Hinderdam gehörte ursprünglich zur Hollandse Waterlinie. Es wurde 1913 zur Stelling hinzugefügt. Das Fortgelände ist als solches kaum noch erkennbar, da die Insel vollständig zugewachsen ist. Da Hinderdam auf einer Insel liegt, ist es noch immer sehr isoliert. Vorhanden sind eine bombensichere Wache von 1848 und eine Remise mit Pulverkeller und eine Füllstation für Geschosse von 1880. Heute ist das Fort ein Naturschutzgebiet und nur im September während des "Stelling-Monats" geöffnet.

Gruppe Abcoude[Bearbeiten]

  • Linienwall Geindijk – Nigtevecht Durchschneidet den Polder Baambrugge-Oostzijde und den Aetsveldsepolder ab dem östlichen Deich des Flüsschens Gein, nördlich der Batterien am Gein zum Fort bei Nigtevecht am Westufer des Merwede-Kanals (heute Amsterdam-Rijnkanaal). Es handelt sich um einen gedeckten Gemeinschaftsweg, der zwischen dem Geindeich und der Velterslaan auch als Inundierungsschleuse dient. In der Nähe des Forts Nigtevecht befindet sich eine Nebenbatterie sowie drei Hügelchen als Überreste von Stellplätzen für Luftabwehrgeschütz von 1927. Das Gelände ist heute Naturschutzgebiet und relativ gut erhalten.
    • Fort bei Nigtevecht Velterslaan 1, Abcoude. Das Fort diente der Verteidigung der Akzesse, die vom Merwedekanaal (heute Amsterdam-Rijnkanaal) und der Vecht gebildet werden, sowie der Schleusen zwischen diesen beiden Gewässern. Errichtet wurde es 1903 und wurde jüngst restauriert. Verschiedene Elemente der Einrichtung sind erhalten geblieben. Auf dem Fort stehend hat man eine gute Aussicht auf den starken Schifffahrtsverkehr auf dem Amsterdam- Rijn-Kanal.
Nur am Tag des Offenen Denkmals geöffnet.
  • Batterien am Gein An beiden Seiten des Gein bei der Oostzijdsche Watermolen. Zwei geschlossene Erdwerke an beiden Seiten des Flüsschens Gein. Ein Geniedijk verläuft von den Batterien zum Fort bij Nigtevecht. Der Originalzustand der Batterien ist erhalten: offene Polderlandschaft.
  • Fort bei Abcoude Molenweg 19, Abcoude. Fort Abcoude ist das älteste Fort in der Stelling van Amsterdam. Das teils aus Backstein, teils aus Sandsteinbeton bestehende Fort ist eine Zwischenform zwischen den älteren Backsteinforts der Hollandse Waterlinie und den späteren Betonforts der Stelling. Der Entwurf hätte überall verwendet werden sollen, doch bei der Fertigstellung 1885 erwies sich, dass das Fort Abcoude nicht mehr den Wirkungen der inzwischen entwickelkten Brisantgranate standhalten konnte. Deshalb war für die weiteren Forts der Stelling ein neuer Grundentwurf notwendig. Das Fort diente dem Schutz der Akzesse, die von der Eisenbahnstrecke Utrecht– Amsterdam und den Flüsschen Angstel und Gein mit den entsprechenden Wegen gebildet wurden.
Geöffnet: Mai bis September 2. sa des Monats 13-17 h.
  • Fort an der Winkel Winkeldijk, Abcoude. eDie Landschaft zwischen den Forts bei Waver-Amstel und an der Winkel ist seit ihrer Gestaltung kaum verändert. Die Stelling verläuft in diesem Gebiet zwischen den Flüsschen Oude Waver und Winkel. Da die Möglichkeiten zur Inundierung hier ausgezeichnet waren, hatte die Anlage eines Betonforts hier eine niedrige Priorität. Dieses Fort ist wie auch das von Botshol als Erdwerk angelegt, eine vorläufige Befestigung, die niemals fertig gebaut wurde. Die Wälle wurden inzwischen egalisiert und das Gelände dient heute als Campingplatz des Sozialwerks der niederländischen Armee (VAFAMIL). Noch vorhanden sind die Fortwächterwohnung und der Materialschuppen (heute Sanitäranlagen und Kneipe).
Nicht öffentlich zugänglich.

Gruppe De Nes[Bearbeiten]

  • Fort im Botshol Botshol 23, Abcoude, Tel: 0294-483577. Dieses Fort ist das einzige der Stelling, dessen verteidigungsbares Erdwerk von 1895 erhalten geblieben ist. Wegen des schlaffen Torfuntergrunds um Amsterdam müsste der Boden erst mit großen Mengen von Sand befestigt werden. Als Zwischenlösung wurde der Sandkörper als Verteidigungserfwerk mit Geschützstellungen umgewandelt. Die breite Inundierung ermöglichte hier eine gute Verteidigung, weswegen der Bau von Betongebäuden zurückgestellt wurde und schließlich nicht stattfand. Hervorzuheben ist auch die hinter der Fortwächterwohnung gelegene Brücke, deren Mittelteil in Zeiten der Gefahr entfernt werden konnte.
Nur im Stelling-Monat im September geöffnet.
  • Fort Waver-Amstel Waverdijk 19, Waverveen, Tel' 0297-582578. Dieses 1911 fertiggestellte Fort befindet sich in strategischer Lage am Zusammenfluss von Amstel imd Oude Waver. Zwar ist die Einrichtung vernachlässigt, doch bemerkenswert, weil sie nahezu vollständig ist. U.a. Waschräume, Wasserspeicher, Lüche mit Wasserpumpe und Stromkasten sind noch vorhanden. Links von der Fortgracht befand sich ein Einlass für Inundierungswasser. Das kleine rechteckige Gelände, umgeben von Bäumen, das am Deich liegt, ist noch sichtbar. Wo der heutoge Bewuchs abweicht, lag das Empfangsbett, ein mit einem Boden aus Stein verstärktem Boden der Abscheuern durch as hereinströmende Wasser verhindern sollte.
Geöffnet: In dem Fort befindet sich heute der Weinimporteur Krimpenfort Wijnen. Regelmäßig finden Tage der offenen Tür zwischen 15 und 18 Uhr statt. Es besteht dann die Möglichkeit, an einer Weinprobe teilzunehmen.
  • Linienwall Kudelstaart – Uithoorn Die Linie verläuft vom Fort bei Kudelstaart, entlang des Dorfes De Kwakel mit dem Fort bei De Kwakel nach Uithoorn, wo sie bei dem Fort an der Drecht und dem Fort bei Uithoorn endet. Die Linie folgt der ursprünglichen Bedeichung von Hornmeerpolder, Noorder Legmeerpolder und Thamerpolder im Norden und Zuider Legmeerpolder im Süden,
  • Fort bei Uithoorn Mijdrechtse Zuwe 31, Amstelhoek. Das Fort diente der Verteidigung der Akzesse, die gebildet werden von Amstel, Mijdrechtse Zuwe (Provinzialstraße), den (ehemaligen) Bahnlinien Uithoorn - Alphen a/d Rijn und Uithoorn - Nieuwersluis-Loenen sowie der westlich gelegene Inundierungsschgleuse. Das Fort, bisweilen auch Fort bei Amstelhoek gennannt, wurde nach dem verbesserten Grundentwurf von 1907 gebaut, wobei das hauptgebäude durch überdachte Gänge (Poternen) mit den Geschützkuppeln verbunden sind. Wie auch beim Fort bei Aalsmeer und dem Fort bei Nigtevecht sind die Geschützkuppeln noch intakt. Die Scheidungswände aus Holz in den Forträumen sind zum großen Teil noch vorhanden. Außerdem sind das Telegraphenzimmer, die Enteisungseinrichtung für Trinkwasser, Küchenraum und andere Räumlichkeiten noch zu besichtigen. Auch der hölzerne Materialschuppen ist erhalten. In den sechziger und siebziger Jahren soll das Fort von der Geheimorganisation "Operaties" (vergleichbar mit "Gladio") benutzt worden sein. Im Fort wurden u. a. Waffen, Munition und Explosivstoffe gelagert.
Das Fort ist nur auf Anfrage zu besichtigen. Informationen unter 0297 214014 und jcschaap@fortacademie.nl (Mr. Drs. J. Cor Schaap).
  • Fort an der Drecht Grevelingen 30-66, Uithoorn. Wegen Sparmaßnahmen und weil dieser Teil der Stelling durch Inunfierung gut zu verteidigen war, hat dieses Fort weder Vordergebäude noch Geschützkuppel. Stattdessen hat es eine gepanzerte Kasematte mit zwei Maschinengewehrstellungen. Die noch vorhandene Panzerplatte aus Nickelgussstahl ist 20 cm dick und wiegt 23.000 kg. Das Fort diente der Verteidigung der Akzesse, die durch die Drecht und die Kromme Mijdrecht mit ihren entlang laufenden Deichen gebildet werden. Auch diente es zum Schutz zweier in der Nähe gelegenen, inzwischen aber verschwundenen Schleusen. Im Jahr 2000 wurde das Fort vollständig restauriert und erhielt danach eine multifunktionelle Bestimmung. (Restaurant, Galeriem Ateliers).
Geöffnet: Ausstellung in der Kasematte do-so 12-17 h. Restaurant Amstelfort: di-sa 18-22 h.
  • Fort bei De Kwakel Het Fort 55, De Kwakel. Das Fort diente der Verteidigung des östlichen Ringdeichs des Zuiderlegmeerpolders und der Kleinen Drecht mit der daran verlaufenden Straße. Im rechten Frontwall befindet sich eine Geschützstelleung (Batterie) aus Beton, die auf die Straße nach Vrouwenakker gerichtet ist. Die Enteisungsanlge für Trinkwasser ist erhalten geblieben. Diese befindet sich an der Außenseite in der Ecke zwischen dem Hauptgebäude und der linken Kasematte. Bei dem Fort stehen die Fortwächterwohnung und der Materialschuppen. Letzterer wurde später zu Wohnungen umgebaut.
Geöffnet: Bar 't Fort mo-do 19-1 h; fr 19-3 h, sa 13-3 h, so 17-0 h
  • Vorposten entlang der Drecht Verlief von der Fähre westlich von Leimuiden entlang der Drecht bis Bilderdam; weiter entlang des SO-Ufers des Zuider-Legmeerpolders bis zum Fort bei De Kwakel und südlich von Vrouwenakker. Kombination von Stützpunkten, die der Verteidigung von nicht inundiertem Vorgelände und eder Aufnahme von Truppen dienten: "Truppen, die sich vom Oude Rijn auf die Stelling van Amsterdam zurückziehen, finden eine sher gute Aufnahmestellung entlang der Drecht". Die Originalsituation um die Vorderstellung ist erhalten geblieben: offene Polderlandschaft.

Sektor Sloten[Bearbeiten]

Gruppe Schiphol[Bearbeiten]

  • Fort bei Kudelstaart Kudelstaartseweg 96a, Kudelstaart. Im Hauptgebäude sind noch recht viele Einrichtungselemente erhalten. Neben den beiden gesprengten Geschützkuppeln befinden sich im Vorderwall zwei Geschützstellungen (Batterien) aus Beton. Die Holzbämle der Unterstände sind noch anwesend. Von der Einlassschleuse an der Rückseite des Forts konnte der Zuiderlegmeerpolder unter Wasser gesetzt werden. Das Fort bei Kudelstaart wird wie auch das Fort an der Winkel vom Feriensozialwerk der niederländischen Armee (Vafamil) als Yachthafen genutzt. Der 1994 restaurierte Materialschuppen wird als Galerie genutzt.
Das Fort ist nicht zu besichtigen.
  • Fort am Schiphol Das Fort am Schiphol lag in der Mitte der Ringvaart der Haarlemmermeer. Es diente der Deckung des späteren Militärflugplatzes und als Gruppenstabsquartier der Gruppe Schiphol im Sektor Sloten. Das Fort bestand aus einem trapezförmigen Erdwall mit einem runden, bombensicheren Turmfort in der Mitte. Das Fort hatte ein Plateau für Geschütze (8 Mündungen) mit einem Durchmesser von jeweils 16 Ellen (ca. 11 m). Das "Schips Hol" ("Schiffshölle") war einer Karte von 1787 zufolge ein Wasserlauf vom Dorf Amstelveen zum "Groote Haarlemmer of de Leydse Meer". Das Fort wurde nördlich von dessen Mündung ins Haarlemmermeer gebaut. Der Name des Forts, und später des Flugplatzes, ist hiervon abgeleitet.Bis 1932 wurde die Fortwächterwohnung bewohnt und kümmerte sich der Fortwächter um die im Fort gelagerte Munition für die Flugzeuge. 1934 wurde das Fort geschleift. Nur der Schlüssel des Forts exisiert noch und ist im Historischen Museum Haarlemmermeer zu sehen.
  • Geniedijk Haarlemmermeer Der Geniedijk durchschneidet den Haarlemmermeerpolder von Nordwesten nach Südodten und ist 10,5 km lang. Im Geniedijk sind die folgenden Bauten zu finden: Fort bei Vijfhuizen, Batterie am IJweg, Fort bei Hoofddorp, Batterie am Sloterweg, Kasematten Slotertocht und Batterie am Aalsmeerderweg zum Fort bei Aalsmeer und der Kammerschleuse bei Aalsmeer. Der Geniedijk diente als Deich bei der Inundierung, wobei die Südhälfte des Haarlemmermeerpolders unter Wasser gesetzt wurde, und die Nordhälfte trocken blieb. In der Nordhälfte blieben dann landwirtschaftliche Flächen erhalten. Die Ursprungssituation bei dem Geniedijk ist wegen mehrerer Querungen durch Eisenbahnen und Straßen stark verändert. Zufleich sind viele Neubauten um Hoofddorp entstanden, auch im früheren Inundierungsgebiet. Westlich von Hoorddorp und im Süden des Geniedijk wurde das Haarlemmermeerbos angelegt. Dieses wurde 2002 mit der Floriade an beiden Seiten des Deihs erweitert.
  • Fort bei Aalsmeer Im Haarlemmermeerpolder an der Ringvaart bei Aalsmeer. Es diente dem Abschließen und Verteidigen des vom Haarlemmerringdeiches mit der Ringvaart gebildeten Akzesses und den daran gelegenen trocken bleibenden Teilen des Haarlemmermeerpolders. Auch das Abschließen und Verteidigen des vom Aalsmeerderweg mit der Aalsmeerdertocht gebildeten Akzesses kann vom Fort unterstützt werden." Vom Ringdeich aus läuft der höher gelegte Zugangsweg zur Kehle des Forts. Die Fortwächterwohnung ist nicht erhalten, wohl aber der Materialschuppen und zwei spätere Fahrzeugschuppen. Das ganze Fort ist von einer Gracht umgeben mit einer zweiten Gracht an der Front und der rechten Flanke. Die Kehle des Fronthebäudes und die darauf anschließende Poterne ist zu den beidseitigen Terreplätzen zugänglich. Der Frontwall ist noch vorhanden und besteht aus zwei gut erhaltenen Geschützkuppeln (ohne Geschütz). Die Lage om das Fort ist nahezu unverändert, sowohl der Geniedijk als auch die Infrastruktur.
Geöffnet: Das Fort wird genutzt vom Museum für Luftkrieg und Widerstand CRASH 40-45,sa 11-16 h.
  • Batterie am Aalsmeerderweg An der Ostseite des Aalsmeerderweg im Geniedijk gelegen, westlich des Forts bei Aalsmeer. Die offene Batterie diente dem Abschluss des Aalsmeerderweg. Die Situation um die Batterie ist nahezu unverändert, sowohl beim Geniedijk als auch in der Infrastruktur.
  • Kasematten Slotertocht Die Maschinengewehrkasematte Slotertocht Noord befindet sich im Geniedijk Haarlemmermeer nordwestlich der Reichsstraße 4 (Den Haag - Amsterdam; Heute Autobahn A4) und hatte den dadurch gebildeten Akzess abzuschließen. Die Kasematte bestand aus einem Raum mit einem Maschinengewehr und einnem Beobachtungsraum mit Periskop.Die Originalsituation um die Kasematten ist erjalten geblieben: sowohl in Bezug auf den Geniedijk als auch die Infrastruktur mit Ausnahme der Verbreiterung der Autobahn.
  • Batterie am Sloterweg Rijnlanderweg, Hoofddorp, Tel: 0297-321377. Die Batterie am Sloterweg (heute Rijnlanderweg) ist im Gegensatz zur Batterie am IJ-weg gut erhalten geblieben. Weil eine breite Inundierung vor der Batterie möglich war, brauchte diese nicht als starkes Fort gebaut zu werden. Obwohl es hier um ein kleines Verteidigungswerk geht, stimmt der Entwurf mit den großen Forts der Stelling überein. So ist das Hauptgebäude mit Unterbringungsräumen über einen verdeckten Betongang (Poterne), in dem ein Geschütz platziert war, mit dem Frontgebäude verbunden. Die Batterie befindet sich zwischen den Forts bei Hoofddorp und bei Aalsmeer.
  • Fort bei Hoofddorp Hoofdweg 739, Hoofddorp. Die Hauptverteidigungslinie der Stelling van Amsterdam verlief quer durch den Haarlemmermeerpolder und wird von dem 1891-1894 angelegten Geniedijk mit den Forts bei Aalsmeer, bei Hoofddorp und bei Vijfhuizen gebildet. Das Auffälligste des Forts bei Hoofddorp ist die Frontcapponnière: ein mittig angebrachter gepanterter Ausvau aus Stahl mit Schießscharten, aus denen der Festungsgraben verteidigt werden konnte. Durch einen Knick im Tracé ist das Hauptgebäude nach hinten gebogen. Hierdurch wurde nur eine Kasematte benötigt
Geöffnet: Alle 2 Wochen sa 14-17 h. Tag der Offenen Tür am letzten sa des Stelling-Monats im September.
  • Batterie am IJweg Die Linie durch den Haarlemmermeer ist eines der markantesten Teile der Stelling, bestehend aus dem Geniedijk, drei Forts, zwei kasemattierten Batterien, drei Nebenbatterien, Erd-Geschützstellungen und drei Dammschleusen.Die Batterie am IJ-weg von 1906 diente als eine Art Zwischenfort, das wegen des großen Abstandes zwischen den Forts bei Vijfhuizen und Hoofddorp – rund 5 km – notwendig war, um den beiden Nachbarforts Unterstützungsfeuer zu geben. Die Batterie ist heutzutage kaum noch zu erkennen.

Gruppe Halfweg[Bearbeiten]

  • Fort bei Vijfhuizen Fortwachter 1, Vijfhuizen. Das Fort bei Vijfhuizen basiert auf dem Entwurf von 1897, wobei die Geschützkuppeln einen eigenständigen Platz auf den Eckflanken hatten. Der Materialschuppen aus Metall ist der einzige erhalten gebliebene dieses Typs. Im nahe gelegenen Geniedijk befindet sich eine Nebenbatterie. Der doppelte Festungsgraben wird durch den noch vorhandenen Siphon mit Wasser aus der Ringvaart versehen.
Geöffnet: Fortgelände mo-so 10-11 h. Historische Ausstellungen di-do 10-22 h, fr-so 13-17 h. Kunstausstellung im Kunstfort: fr-so 13-17 h. Preise: Kunstausstellung € 2. Fortgelände und Historische Ausstellung gratis. Information und Öffnungszeit des Restaurants 't Fort.
Das bei einer Inundierung trocken bleibende Gelände zwischen Vijfhuizen und Cruquius erforderte 1917-1919 den Bau von zwei Vorposten, die mit Unterständen aus Beton und noch vorhandenen Maschinengewehrblöcken ausgestattet wurden.
  • Vorposten bei Vijfhuizen
  • Vorposten bei Cruquius
  • Linienwall an der Liede Zwisschen dem Fort bei der Liebrücke und dem an der Liede befindet sich der Überrest eines Linienwalls mit darin einer Nebenbatterie und splitterfreien Unterkünften.
  • Fort an der Liede Spaarnwoudeweg/Schipholweg. Das Fort an der Liede ist eines der vier Forts, die bei der Trockenlegung des Haarlemmermeers gebaut wurden. Dies geschah 1843-1844 als Teil eines Vorläufers der Stelling van Amsterdam. Es diente zur Verteidigung von Ringvaart und Deich des Haarlemmermeerpolders sowie von Spaarnwouderweg/ Schipholweg. Während der Mobilisierungsperiode 1914-1918 wurde das ursprüngloche Turmfort aus Backstein abgebrochen und zu splitterfreien Unterständen umgebaut. Auf dem nördlichen Teil des Fortgeländes steht eine Kasematte, die mit dem Merkur-Emblem der Pioniere (Genie) und der Jahreszahl 1914 versehen ist.
Nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • Fort bei der Liebrücke Liedeweg 9, Haarlemmerliede. Dieses Fort diente ddem Schutz des Akzesses, der durch Eisenbahn, Trekvaart (Treidelkanal) und der Straße Amsterdam - Haarlem gebildet wurde. Da die wichtigsten Verteidigungsaufgaben von den Forts bei Penningsveer und an der Liede wahrgenommen wurden, genügte hier ein kleineres Verteidigungswerk. Im Gegensatz zu vielen anderen Forts unterscheiden sich hier die Kasematten in der Größe. Die rechte ist klein und diente nur der Nahverteidigung. Die linke Kasematte war wohl von großer Wichtigkeit für die Verteidigung des Gebietes bis an die Fuikvaart. Das Fort Liebrug beherbergt jeute u. a. die Weinimporteure "Les Chiens Blanc" und "Wine & Olive Life" sowie den DS Reitsportverein.
Öffnungszeiten: DS Ruitersport mi 14-18 h, sa 9.30-17 h. Wine & Olive Life letzter so im Monat Weinprobe 14-18 h.
  • Fort bei Penningsveer Penningsveer 2, Haarlemmerliede, Tel: 023-5310874. Dieses Fort wurde in der Periode 1895 - 1901 gebaut. An dieser Stelle befand sich vorher der Posten Nr. 2 an der Penningsfähre, angelegt 1799. Anschließend wurde dieser Posten in die Verteidigungswerke um Amsterdam aufgenommen, die in den Jahren 1805 bis 1810 von Cornelis Krayenhoff angelegt wurden. Das Fort war zusammen mit dem Fort bei der Liedebrücke und dem Fort an der Liede ein Bestandteil der Position an der Liede der Stelling van Amsterdam. Vom Bau her gehörte es zu den ersten Typen (Standardmodell A). In dem Fort konnten 256 Soldaten untergebracht werden. Von 1913 bis 1922 war es dauerhaft besetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es einige Zeit als Internierungslager für Mitglieder der niederländische Nazi-Partei NSB verwendet. Die hölzerne Fortwächterwohnung hat als einzige Wohnung der Stelling zwei Stockwerke. Nördlich des Forts am Lagedijk, befindet sich eine Nebenbatterie aus Beton und eine splitterfreie Unterkunft. Südlich des Forts sind Inundierungsschleusen.
Das Fort ist nicht frei zugänglich für die Öffentlichkeit. Auf Anfrage gibt es aber Führungen durch das Fort..
Hefkoepelgebouw
  • Linienwall bei Spaarndam Zusammen mit dem Fort südlich von Spaarndam, mit dem das Fort nördlich von Spaarndam über einen Linienwall verbunden ist, bildete es die Position Spaarndam. Diese diente der Verteidigung der bei dem gleichnamigen Dorf gelegenen Schleusen.
  • Fort südlich von Spaarndam Boezemkade 11, Spaarndam, Tel (mobil): 06-54934650. Das Bemerkenswerteste an diesem restaurierten Fort sind die gemalte Panoramaskizze (Schusstafel) und Einstelltabelle in der linken Kehlenkasematte. Dieses relativ kleine Fort befindet sich an der Stelle eines früheren Verteidigunswerks vom Anfang des 19. Jhs. Vom Kuppelgebäude hat man eine gute Sicht auf das Schussfeld und das ehemalige Inundierungsgebiet mit der noch stets 2 km entfernten Bebauung von Haarlem, entsprechend dem Umkreisgesetz von 1853. Der Akzess wird gebildet vom Noorder Buiten Spaarne und der entlang verlaufenden Küstenstraße.
Das Fort südlich von Spaarndam beherbergt u.a. Café/Terrasse Fort-Zuid, ein Mini Museum über die Stelling van Amsterdam und einen Ausstellungs- und Theaterraum.
Geöffnet: Café/Terrasse Fort Zuid mi-fr 16-23 h; sa-so 14-23 h.
  • Fort nördlich von Spaarndam Visserseinde, Spaarndam, Tel: 023-5202828. Das Fort diente dem Schutz des Schläferdeichs mit der Westlaan. Das Fort befindet sich noch in dem Zustand, wie es 1950 verlassen wurde. Eine aus dem Zweiten Weltkrieg stammende deutsche Suchlichtstallung mit Stelltafel und Aggregaatstelle sind noch vorhanden. Hinter dem Fort befinden sich Inundierungsschleusen mit Schlitzen, in denen die die Scjieber eingelassen wurden. Vom Löschkai am Seitenkanal B lief eine Schmalspurbahn zum Fort, von der noch Reste sichtbar sind. Die Schienen stammen aus der Zeit nach 1945, als in dem Fort Munition gelagert wurde.
Geöffnet: Das Fort ist einige Male im Jahr für die Öffentlichkeit geöffnet, hauptsächlich im Stelling-Monat im September.
  • Kasematten Seitenkanal B Die Kasematte für Maschinengewehre befindet sich am Westufer des Seitenkanals B zwischen Amsterdam und Velsen auf der Höhe von Spaarndam. Der Seitenkanal B bildet den größten Teil der Hauptverteidigungslinie zwischen der Position bei Spaarndam und Fort Zuidwijkermeer. Zugleich dient sie dem Abschluss der Provinzialstraße Velsen - Amsterdam. Der Entwurf der Betonkasematten ist von 1928. Die Kasematten bestanden aus einem Raum mit MG und einem Beobachtungsraum mit Persikop.

Sektor Zaandam[Bearbeiten]

Gruppe Westzaan[Bearbeiten]

  • Fort südlich des Nordseekanals Das Fort sollte südlich der Mündung des Mordseekanals außerhalb der Seeschleusen gebaut werden, in den südlichen Dünen vom Zuiderhavenhoofd. Neben Verbesserungen bestehender Küstenforts und -batterien sollte das Fort zusammen mit einigen neuen Werken in Den Helder, Hoek van Holland, Hellevoetsluis und Vlissingen die Küstenverteidigung ergänzen. Das Fort wäre ein Teil des Postens von IJmuiden geworden. 1913 sah man vom Bau der Forts in IJmuiden, Hoek van Holland und Hellevoetsluis ab.
  • Posten von IJmuiden Der Posten umfasst ein Gebiet nördlich und südlich des Nordseekanals und der Schleusen in IJmuiden und diente dem Abschließen und Verteidigen der Häfen, des Nordseekanals und der Seeschleusen.
  • Fortinsel bei IJmuiden Kop van de haven- Sluisplein, IJmuiden. Die Forts am Pampus und bei IJmuiden sind die einzigen Fortinseln der Stelling. Das Fort bei IJmuiden beherrscht den Zugang zum Nordseekanal. Die Seeschleusen waren von großem Belang nicht nur für die Schifffahrt sondern auch für die Inundierungen. Das Fort wurde zwischen 1880 und 1887 gebaut, hat drei Stockwerke und verfügte über elf Kanonen und 13 Maschinengewehre. Während der deutschen Besetzung wurde die Fortinsel zum Stützpunkt in der "Festung IJmuiden". Bunker für Küsten- und Landgeschütz wurden gebaut. Das Fort dient damals als Mannschaftsverbleib. Da die Fortinsel lange Zeit verbotenes Gelände war, herrschte hier eine mysteriöse Atmosphäre.
Geöffnet: Mai-November 1. so im Monat 9.45-13.45 h. Schiff fährt um 10 Uhr hin und um 14 Uhr zurück. Preise: Exkursion mit Führung(2 h Dauer). Erwachsene e 12, Kinder (-12) € 8. Info und Reservierung IJmuidense Rondvaart
  • Küstenbatterie bei IJmuiden Batterie I (IJmuiden Nord) befand sich in den Dünen in der Nähe von Wijk aan Zee, nördlich des Hafenzugangs. Nach 1942 wurde hier die deutsche Wijk am See gebaut, die noch vorhanden ist. Batterie II lag in den Dünen südlich von Wijk aan Zee, nördlich des Hafenzugangs. Batterie III lag in den Dünen zwischen dem Semafoor-Komplex und dem Zuidpier, südlich des Hafenzugangs. Ab 1942 wurde in der Nähe die deutsche Flakbatterie Metzing Alt und ein Infanteriestützpunkt gebaut. Batterie IV befand sich in den Dünen südlich des Zuidpier, südlich des Hafenzugangs.Ab 1942 wurde gier die deutsche Seeziel Batterie Heerenduin gebaut, die noch vorhanden ist.
  • Kasematte Velserspoorbrug Inmitten frd Nordseekanals in der Nähe von Velsen in den Sicherungspfeilern der Eisenbahnbrücke Velserbrug der Bahnlinie Haarlem - Uitgeest. Diese wurde 1867 angelegt, ab 1902 wurde die größte drehbare Eisenbahnbrücke Europas hier gebaut. Der drehbare Teil war 128 m lang mit einer Durchfahrt von 55 m und ruhte auf einem Pfeiler von 10 m Durchmesser. Die Höhe des Aufbaus maß 17 m mit einer freien Durchfahrthöhe von 6 m und einem Gesamtgewicht von 1400 t. Die Brücke wurde 1905 in Betrieb genommen. In den beiden Sicherungspfeilern (in der Kanalmitte beschützten sie die offene Drehbrücke) befand sich ein abgedeckter Raum mit jeweils einer 7-cm-Kanone. Außerdem gab es einen Tisch, eine Bank, , Gewehrreck, Werkzeugkiste, Wasserfaß und einen Munitionsvorrat für 650 Schuss. Die Kanonen bestrichen das Gebiet zwischen dem Fort bei IJmuiden und dem Fort bei Velsen. 1957 wurde die Brücke durch den ersten Eisenbahntunnel der Niederlande, den Velserspoortunnel, ersetzt. Ein Jahr später wurde die Brücke abgerissen.
  • Fort bei Velsen Kanaalweg 2 a, Beverwijk. Dieses Fort ist das einzige Betonfort der Stelling, das zum Teil abgerissen wurde. Das Frontgebäude und der Pionierschuppen sind erhalten geblieben. Das Fort war unter anderem mit drei 15-cm-Kanonen ausgerüstet, die einen weiten Bereich hatten und sowohl die Mündung des Nordseekanals als auch das Gebiet zwischen Haarlem und Castricum unter Feuer nehmen konnten. Der Teilabbruch des Forts 1983 machte bewusst, dass die Stelling van Amsterdam als ganzes erhalten werden musste. Dies führte letztendlich 1996 dazu, dass die Stelling auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO gesetzt wurde.
Nicht öffentlich zugänglich.
  • Assendelver Zeedijk Der Seedeich schützte gegen die Wasser des IJ, bis dieses 1872 eingepoldert wurde. Der Teil innerhalb der Stelling verläift östlich vom Fort am St. Aagtendijk zum Nordseekanal hinter dem Fort Zuidwijkermeer. Vor dem Seedeich befindet sich der Linienwall Aagtendijk - Zuidwijkermeer. Das bombensichere Pulvermagazin beim Nieuwendijk liegt auf der Höhe des Nieuwendijk zwischen dem Fort bei Veldhuis und dem Fort am St. Aagtendijk. Das bombensichere Pulvermagazin beim Steenen Paal befindet sich auf der Höhe des Genieweg nach Assendelft. Das bombensichere Pulvermagazin bei De Poel befindet sich auf der Höhe des Forts Zuidwijkermeer. Der Assendelver Zeedijk diente als Reserve für den ersten, den Linienwall Aagtendijk - Zuidwijkermeer. Die eingeschränkten Inundierungsmöglichkeiten und die Nähe des hohen und trockenen Dünengebiets machte eine zusätzliche Sicherung notwendig. Die engen Inundierungen waren notwendig, um die Position bei Spaarndam, mit wichtigen Inundierungsschleusen, schützen zu können.
  • Linienwall Aagtendijk – Zuidwijkermeer Zwischen den Forts St. Aagtendijk und Zuidwijkermeer verläuft ein 2,5 km langer Linienwall. Dieser diente als Inundierungsdeich und bot Schutz bei der Beförderung von Material.
  • Fort Zuidwijkermeer Kanaalweg 15, Beverwijk. Eine Besonderheit dieses Forts ist, dass sich unter beiden Kehkenkasematten Keller befinden, die mit glasierten Kacheln für die Lagerung von Fleisch ausgestattet sind. Über den Nordseekanal wurde es angeführt, wonach es von hier aus an die anderen Forts der Stelling verteilt wurde. Die Trinkwasserreservoirs befinden sich, wie auch beim Fort bei Vijfhuizen, außerhalb des Forts unter einer Erdabdeckung. Mit der Verbreiterung des Nordseekanals ist die Nebenbatterie, die gleich am Kanal lag, verschwunden. Direkt vor dem Fort befindet sich der hölzerne Umkreisgesetz-Bauernhof "De Eersteling" mit Wasserstandsmesser für die Pioniere. Das Fort ist heute ein Naturschutzgebiet.
Nur am Tag des Offenen Denkmals geöffnet.
  • Fort am St. Aagtendijk Vuurlinie 1, Beverwijk. Die ursprüngliche Landschaftssituation um dieses Fort wurde durch den Bau der A9 einschneidend verändert. Diese Autobahn östlich des Forts verläuft gleich am Pionierschuppen vorbei. Besonders an diesem Fort ist die in Beton ausgeführte Frontcaponnière: ein mittig zum Frontwall gelegener Ausbau mit Schießscharten, um seitlich gerichtetes Feier zu geben. Die Vorderseite dieser Caponnière war durch eine schwere Erdabdeckung gegen Granatenbeschuss geschützt.
Geöffnet: Das Fort ist mehrmals im Jahr für die Öffentlichkeit geöffnet.
  • St. Aagtendijk Der Deich befindet sich südwestlich des Forts bei Veldhuis und nordöstlich des Forts am St. Aagtendijk und ist rund 2 km lang. Das Schwimmbad "De Vuurlijn" befand sich südlich des Forts bei Veldhuis und einer Querung mit dem Zuidermaatweg.
Der Sint Aagtendijk ist ein gedeckter Gemeinschaftsweg mit Geschützstellungen und Inundierungsdamm. 1943 oder 1944 wurde das Schwimmbad von den deutschen Besatzern abgerissen und ist danach nie wieder eröffnet worden. Die Betonböden der Umkleidekabinen sind noch sichtbar.
  • Fort bei Veldhuis Genieweg 1, Heemskerk, Tel: 075-6874678. Fort bei Veldhuis und Fort bei Vijfhuizen sind die ältesten Betonforts nach dem Entwurf von 1897. Beachtenswert ist die im Frontwall gelegene deutsche Sichlichtstallung aus dem Zweiten Weltkrieg. Bei der Restaurierung wurde der Pionierschuppen zur Wohnung umgebaut. Südlich des Forts befindt sich eine Nebenbatterie.
Geöffnet: Luftkriegsmuseum: Mai-September so 10-17 h. Preise: Erwachsene (12+) € 2,50; Kinder (8-12) € 1,50, Kinder (-8) gratis
  • Linienwall östlich des Forts bei Veldhuis Der nordöstlich vom Fort Veldhuis gelegene Linienwall hatte die Funktion eines gedeckten Verbindungswegs und Stellplatzes für Geschütze. Auffällig ist dass dieser Wall nicht als Deich fungierte.
  • Inundierungsdamm westlich des Forts bei Veldhuis Der Damm verläuft von der Front des Fort bei Veldhuis in westlicher Richtung zur Hoflaan in Heemskerk. Der Zuidermaatweg befindet sich größtenteils auf dem Damm. Wegen der Änderung des Verlaufs der Autobahn A9 und des Baus eines Wohngebiets auf dem früheren Tracé ist der Mittelteil des Damms unerkennbar verschwunden. Die übrigen Teile des Damms sind noch gut zu erkennen und noch von einigen Grenzpfählen versehen.

Gruppe Wormerveer[Bearbeiten]

  • Batterie am Bahnhof Uitgeest Die Batterie am Bahnhof Uitgeest befand sich südlich von Uitgeest und seinem Bahnhof. 1882 sollhier ein Erdwall für eine Batterie angelegt worden sein, die um 1955 geschleift wurde. Ab diesem Zeitpunkt befand sich hier ein Mobilisierungskomplex für eine Krankenwagenkompanie der Landmacht. Dieser Komplex bestand aus Schuppen, Munitionslagern, Büro, Werkstatt, und einem kleinen Öllager. 1985 waren noch vier Begrenzungspfähle und acht Umkreisgesetz-Wohnungen aus Holz vorhanden. Das Gelände ist inzwischen durch Wohnungsbau verändert worden und ist nicht mehr erkennbar.
  • Fort nördlich von Uitgeest Dieses Fort befand sich im Dorregeesterpolder nördlich von Uitgeest. Ein Plan von 1879 für voor flankierende Kuppelbatterien beim heutigen Hoofddorp und bei Uitgeest beschrieb ein Fort, das von einem Graben umgeben war und aus einer Backstein-Kaserne mit darin einer Panzerkuppel imd einer Lunette im Frontgraben bestand.
Das Gelände wurde bis 1989 als Magazinkomplex verwendet. Begrenzungspfahl O12 ist eine der wenigen verbliebenen Spuren, die vom Fortgelände erhalten sind. Das Gelände ist jetzt Industriegebiet.
  • Inundierungskai von der Nauernasche Vaart bis De Dam Der Kai beginnt an der Nauernasche Vaart westlich von Krommeniedijk und verläuft dann nördlich davon, durchquert ws zweimal und kommt dann westlich des Dorfes in den Uitgeester- en Heemkerkerbroekpolder. Am Ostrand dieses Polders verläuft der Kai westlich einer Straße entlang des Forts bei Krommeniedijk und des Forts an Den Ham. Auf der Höhe von Dam Dijk stößt er auf den Hooge dijk. Die Originalsituation des Linienwalls besteht auch heute noch.
Fort aan Den Ham
  • Fort an Den Ham Busch en Dam 13, Uitgeest, Tel: 075-6871584. Das Fort diente zur Verteidigung des von der Bahnlinie Krommenie - Uitgeest gebildeten Akzesses. Dieses relativ kleine Fort verfügte über eine Geschützkuppel. Die Kehlenkasematten waren jedoch mur mit Maschinengewehren für die Nahverteidigung ausgestattet statt eines flankierenden Geschützes. Unterstützung hätte eventuell von den Nachbarforts bei Krommeniedijk und bei Veldhuis kommen können. Südlich des Forts wurde 1903 eine Nebenbatterie aus Beton angelegt, hinter der Geschütz aufgestellt werden konnte. Die Holztrennwände in den Räumen des Forts sind noch vorhanden wie auch die Sanitäranlagen, die in perfekten Staat verkehren. Auch der hölzerne Pionierschuppen ist noch vorhanden.
Geöffnet:: April-Oktober: letzter so im Monat 11-16 h. Preise: Erwachsene € 2; Kinder (-12) € 1.
  • Fort bei Krommeniedijk Lagendijk 22, Uitgeest, Tel: 0251-362762. Das Fort liegt herrlich in der Landschaft. 2004 wurde der Bewuchs zum großen Teil entfernt, wodurch es wieder gut erkennbar ist. Da die Kochkessel noch vorhanden, könnte die Küche sozusagen sofort wieder in Betrieb genommen werden. Interessant sind weiterhin die Kaematten an der Rückseite des Forts (die sogenannten Kehlenkasematten) mit Tabellen und Panoramazeichnung, in der die Landschaft, wie man sie im 19. Jh. vorfand, festgelegt ist. Östlich des Forts befindet sich eine Nebenbatterie.
Geöffnet: An einigen Tagen im Jahr kann das Fort besichtigt werden.
  • Fort bei Marken-Binnen Provinciale weg 9, Markenbinnen. Das im Auftrag der Stiftung RBOC "Fort Markenbinnen" restaurierte Fort befindet sich relativ isoliert in Bezug auf die Nachbarforts. Es gab keinen direkten Verbindungsweg mit den Forts bei Spijkerboor und bei Krommeniedijk. Gerade östlich des Forts befindet sich eine Nebenbatterie: ein von 1906 stammender Erdwall mit Betonfindamenten für Geschütze.Die Trennwände aus Holz in den Räumen des Forts sind noch vorhanden, ebenfalls die Sanitäranlagen. In der Nähe des Forts befindet sich bei der Knollendammervaart ein Einlassdüker für die Inundierung des nördlichen Teils des Stranmeerpolders.
Führungen nach Absprache.
  • Linienwall im Starnmeerpolder Durchquert den Starnmeerpolder von der nördlichen Bedeichung des Markerpolders aus, mit dem Fort bei Marken-Binnen darin, zur Knollendammervaart. Mit Ausnahme kurzer Reste beim Markerpolder-Deich und der Knollendammervaart (mit gusseisernem Düker) ist der Linienwall gänzlich abgegraben.
  • Weg durch den Polder Wormer, Jisp en Nek Der Weg durchquert den Polder Wormer, Jisp en Nek befindet sich am Zusammenlauf der Knollendammervaart und dem Noordhollands Kanaal zwischen den an diesem Gewässern entlang führenden Straßen. Die Originalsituation der Landschaft ist fast unverändert erhalten.
  • Fort bei Spijkerboor Westdijk 46C, Westbeemster. Das Fort bei Spijkerboor war der Hauptstützpunkt des nördlichen Teils der Stelling van Amsterdam. Sie wurde mit einer drehbaren Panzerkuppel mit zwei Kanonen mit einem Kaliber von 10,5 cm Kaliberausgestattet, die einen Bereich hatten von 10 km. Dieses Fort ist das einzige der Stelling, in der die Panzerkuppel mit den Kanonen noch vorhanden ist und besichtigt werden ann. Das aus zwei Etagen bestehende Fort diente kurze Zeit als Strafanstalt. Aus jener Zeit stammen die Gitter sowie die Graffiti in der Poterne. Das Fort wurde unlängst restauriert.
Geöffnet: Juni-August 2. sa eines Monats 11- 17 h, jeder mi 13-17 h. September sa-so 11-17 h.

Literatur[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

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