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Schmöckwitz-Grünauer Uferbahn

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Die Schmöckwitz-Grünauer Uferbahn führt im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick vom S-Bahnhof Köpenick über den S-Bahnhof Grünau nach Schmöckwitz.

Hintergrund[Bearbeiten]

Vorbereitung[Bearbeiten]

Für die Fahrt muss man sich nicht besonders vorbereiten. Ob im Sommer oder Winter, Regen und Gewitter sind keine günstigen Bedingungen.

Anfahrt[Bearbeiten]

Vom S-Bahnhof Ostkreuz kommt man entweder mit der S3 zum Start der Linie nach Köpenick oder mit der S8 und S85 zum Start der eigentlichen Uferbahn nach Grünau. Von den S-Bahnhöfen Südkreuz und Königs Wusterhausen fährt die S46 nach Grünau. An den S-Bahnhöfen sowie weiteren Haltestellen fahren weitere Busse und Straßenbahnenlinien.

Nachtlinien[Bearbeiten]

Falls es mal etwas später wird (wobei das kaum möglich ist), kommt man mit verschiedenen Nachtbussen ans Ziel.

  • N68: Alt-Schmöckwitz - S Grünau - S Adlershof
  • N62: S Grünau - Schloßplatz Köpenick
  • N69: Schloßplatz Köpenick - S Köpenick - U Elsterwerdaer Platz - S+U Wuhletal
Linienführung der Uferbahn

Haltepunkte[Bearbeiten]

Köpenick[Bearbeiten]

Hauptartikel: Berlin-Köpenick

Dieser Stadtteil hat es in sich: Geballte Geschichte mit dem Rathaus Köpenick, das durch den Hauptmann von Köpenick berühmt geworden ist und dem einzigen barocken Berliner Schloss in der Altstadt sowie mit dem Forum Köpenick moderne Einkaufszentren und Bahnen (ab 2017 auch Regionalbahnen) am S-Bahnhof.

Sehenswürdigkeiten:

Küche

Grünau[Bearbeiten]

Grünau ist vor dem S-Bahnhof nicht sehr interessant für Touristen. An der Haltestelle Wassersportallee verkehrt die BVG-Fähre nach Wendenschloß; wer eine Zeitkarte hat, bekommt bei einer Hin- und Rückfahrt einen wunderschönen Ausblick auf den Langen See und die Yachten an der Küste von Wendenschloß. Auf der anderen Seite des S-Bahnhofs findet man noch ein etwas kleineres Einkaufszentrum, die Taut-Passagen. (In der Nähe lebte und wirkte der Architekt Bruno Taut.) Hinter dem Bahnhof fängt jedoch die eigentliche Uferbahn an. Nach einer kurzen Fahrt durch den Wald kommt man zu den Regattatribünen, bei denen unter anderem 1936 die Ruder- und Kanuwettkämpfe der Olympischen Sommerspiele in Berlin stattfanden. Heutzutage gibt es dort auch noch Schwimmwettkämpfe (z. B. LEN Schwimm-EM Berlin 2014) und Regatten, wenn auch eher selten.

Wer eine deutsche Küche sucht, findet die letzte (die etwas mehr als eine Kneipe ist) vor dem Berliner Stadtrand mitten im Wald: Hanff's Ruh ist nicht leicht zu finden. Wer Regattatribünen aussteigt, folgt der Rabindranath-Tagore-Str., biegt aber am Parkplatz nicht rechts ab, sondern läuft weiter geradeaus in den Wald hinein. Vom Strandbad Grünau aus steigt man aus Köpenick kommend hinten aus, geht in den Wald und folgt dem verschlungenen Weg am Biergarten vorbei. Für diejenigen, die gerne baden, aber großen Wert auf einen sauberen Strand bzw. eine saubere Wiese mit einem kleinen Imbiss legen, dem sei das Strandbad Grünau empfohlen. Hier stehen Strandkörbe und -liegen gegen Gebühr bereit, eine FKK-Wiese und ein Beachvolleyballfeld warten nur darauf, benutzt zu werden und ein Strandimbiss, eine Strandbar und ein Strandcafé warten auf Gäste. Sogar eine Salzgrotte kann man hier neben einer Sauna und verschiedenen Tanzkursen und Kochworkshops besuchen.

Bammelecke[Bearbeiten]

Zwischen dem Strandbad Grünau und dem Westernrestaurant Richtershorn hat man einen wunderschönen Blick auf Wald und Ufer, an guten Tagen sogar auf den Müggelturm. Wer gerne durchs Grüne wandert, dem sei geraten, den Weg zwischen dem Strandbad Grünau und Richtershorn zu Fuß zu nehmen und den Wanderweg immer am Wasser entlang zu spazieren. Am Ufer findet man viele Badestellen, darunter eine neben einem DLRG-Gebäude sowie die Badestelle Bammelecke. Hier findet man praktisch nur FKK-Strände, jeder kann aber natürlich auch mit Textilien baden gehen. Nach dem Spaziergang kann man sich im Westernrestaurant Richtershorn, in dem auch Tanzkurse und -abende stattfinden, stärken, vielleicht sogar davor oder danach im 2014 eröffneten Bootsverleih ein Boot ausleihen. Den restlichen Weg nach Karolinenhof kann man auch durch den Wald zurücklegen. Man muss aber (vor allem als Spaziergänger) immer daran denken, auf Fahrräder zu achten!

Karolinenhof[Bearbeiten]

In der Villenkolonie Karolinenhof kann ein Tourist ohne Bekannte hier nicht viel anfangen. Wer allerdings ein paar hübsche Villen sehen möchte, dem sei geraten, den Weg zwischen Schappachstr. und Adlergestell/Vetschauer Allee zu Fuß zurückzulegen, und zwar parallel zur Vetschauer Allee durch die Rohrwallallee.

Übernachten kann man hier jedoch im Hotel Pension Karolinenhof, wo ebenfalls ein Fahrradverleih existiert. Einkaufsmöglichkeiten gibt es hier jedoch keine mehr.

  • 1 Hotel Pension Karolinenhof, Pretschener Weg 42, 12527 Berlin. Tel.: (0)30 6750970, Fax: (0)30 67509717, E-Mail: . Preis: Einzelzimmer 60 €/Nacht, Doppelzimmer 72 €/Nacht, Aufbettung 20 €, ab der dritten Übernachtung 5 € Rabatt, Frühstück 7,50 €/Person.

Schmöckwitz[Bearbeiten]

Das ehemalige wendische Fischerdorf im äußersten Südosten Berlins ist heute wegen seiner Wasserlage ein beliebtes Naherholungsziel. Es ist umschlossen von dem ausgeweiteten Fluss der Dahme, dem Langen See und dem Zeuthener See, sowie der Großen Krampe und dem Seddinsee. Im Osten grenzt die Gemarkung an den den Großen Zug und Krossinsee. Alt-Schmöckwitz hat bis heute seinen dörflichen Charakter behalten und steht unter Denkmalschutz.

  • Dorfkirche

Promenieren und Wandern:

  • Hinter der Brücke geht es links zur Seepromenade.
  • Von Schmöckwitz kann man am Ufer der Ostseite des Seddinsees, des Zeuthener Sees oder durch den Wald zur Westseite des Krossinsee wandern.

Barrierefreiheit[Bearbeiten]

Die Straßenbahnen und Haltestellen sind vollständig barrierefrei, bis auf 2 zusätzliche Fahrten pro Richtung morgens an Schultagen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Anschlüsse von der Haltestelle Zum Seeblick:

  • Von der Haltestelle „Zum Seeblick“ kann man von der gegenüberliegenden Seite am Waldrand zur Anlegestelle der 1 BVG-Fähre F 21 laufen und zur 2 Halbinsel Krampenburg über den Langener See übersetzen.

Anschlüsse von der Endstation Alt-Schmöckwitz:

  • Buslinie 168 nach Rauchfangswerder
  • Buslinie 733 nach Zeuthen und Königs Wusterhausen über Wernsdorf
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