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San Ġwann

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San Ġwann ist eine Stadt im Northern Harbour District auf Malta.

San Ġwann
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Hintergrund[Bearbeiten]

Der schon seit Jahrhunderten besiedelte Bereich wurde erst 1965 zu einer eigenen Pfarrei und besitzt seit 1993 mit dem San Ġwann Local Council eine eigene Gemeindeverwaltung. Das Gemeindegebiet entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten zu einer beliebten Wohnlage.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der 1 International Airport Malta liegt in Luqa etwa neun Kilometer südöstlich.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die Buslinie 225 verkehrt zwischen Sliema - San Ġwann und Mosta.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Vom Flughafen Luqa aus gelangt man auf der Hauptstrasse 1 über Marsa nach Msida, von dort führt die Strasse 18 durch San Ġwann in Richtung Naxxar.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

San Ġwann liegt etwas im Hinterland ohne Meerzugang.

Mobilität[Bearbeiten]

Lokal bewegt man sich zu Fuß.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • die 1 Cartruts von tal-Mensija zeigen die Anlage einer zweigleisigen Ausweichstelle einer Regionalbahn. Die genaue Bedeutung der bronzezeitlichen Karrenspuren ist immer noch unbeklärt, es dürfte sich um ein Transportsystem gehandelt haben.
  • vom 2 Ta' Cieda Round Tower sind nur einige Ruinen erhalten, der Turm wurde wohl in der punischen Zeit zu Verteidigungszwecken errichtet.
  • der Torri ta’ Lanzun hat seinen Ursprung in einem befestigten Landhaus des 15. Jhdt., der um 1713 umgebaut wurde und Bewohnern Schutz vor Pirateneinfällen bieten konnte. Später diente das Gebäude den Grossmeistern als Jagdsitz und wurde im Zweiten Weltkrieg als Fliegerbeobachterstützpunkt bombardiert.
  • das 3 Ta’ Xindi Farmhouse , ein unter den Johannitern erbautes befestigtes Landhaus im Ortsteil Kappara gelangte zur Zeit der Blockierung der französischen Truppen im Bereich um Valetta durch Maltesische Truppen zu Bedeutung, als es als Ta’ Xindi Battery als Hauptquartier des Malteser Regimentskommandanten Vincenzo Borg diente.
  • von der ersten Ortskirche St. Helena aus dem 15. Jhdt., die gemäss urkundlichem Bericht im 16. Jhdt. bereits in Ruinen lag, sind keine Spuren mehr erhalten.
  • die geistliche Begleitung der Bewohner von Msierah im Bereich des heutigen San Ġwann wurde zu Beginn es 20. Jhdt. dem Kapuzinerorden übertragen, ein Kirchenbau wurde durch den Zweiten Weltkrieg verhindert. Die Kapuziner hielten zunächst die Messe in der San Gwann ta’ l-Gharghar Chapel, 1953 wurde der Grundstein für die Kirche gelegt und die 4 Our Lady of Lourdes Parish Church 1959 vollendet, erst 1965 wurde die Gemeinde dann in den Stand einer eigenen Pfarrei erhoben.
  • um die zunächst dem Hl.Leonard gewidmete 5 Our Lady tal Mensija Chapel (Chapel of the Annunciation / Lunziata Chapel) im Ortsteil Mensija rankt sich die Legende, das im 17. Jhdt. in einer Erdspalte ein von einem dreiarmigen Leuchter beleuchtetes Heiligenbild zum Vorschein kam, die Erdspalte wurde erweitert zu einer Höhlenkapelle, um 1930 wurde eine Treppe mit 40 Stufen errichtet und mit Skulpuren von Luigi Micallef aus Balzan verschönert. Die ursprüngliche Höhlenkapelle findet sich am Ende des Gangs in einer Nische zur Linken und das Altarbild des St. Leonard aus dem 14./15. Jhdt. in einer Nische zur Rechten.
  • die 6 Santa Margerita Chapel wurde bereits im 16. Jhdt. erwähnt, nach einer Schließung wegen Baufälligkeit 1605 dann 1658 erneuert. Um Zweiten Weltkrieg wurde sie weitgehend zerstört und in der Nachkriegszeit im Stil des 17. Jhdt. neu aufgebaut, heute wird sie von Anbetungsgruppen und Gebetskreisen genutzt.
  • die San Gwann tal-Gharghar Chapel an der Straße nach Sliema wurde von privater Hand um 1546 erbaut und 1672 erneuert, verfiel jedoch bald darauf wieder. In den Nachkriegsjahren wurde die restaurierte Kapelle 1947 von den Kapuzinern bezogen, bis die neue Pfarrkirche 1959 fertiggestellt war.
  • die St. Philip und St. James Chapel an der Straße nach Naxxar wurde um 1730 ernaut und zur Jahrtausendwende restauriert.
  • in den Jahren 1945/55 wurden verschiedenenorts auf Malta unterirdische Getreidespeicher und Mühlen zur Versorgung der Bevölkerung zur Zeiten einer im Kalten Krieg befürchteten Belagerung angelegt. Die unterirdische Mühle von San Ġwann hinter der Primarschule mit Generator und Getreidespeichern wurde vor kurzem restauriert.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • am ersten Augustsonntag wird das Fest zu Ehren der Stadtpatronin "Madonna of Lourdes" gefeiert.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

  • das 1 Mater Dei University Hospital mit einer Notfallaufnahme liegt im nahen Msida.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Website des San Ġwann Local Council, engl./maltesisch
  • Website des San Ġwann Local Council
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