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Portoferraio

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Portoferraio
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Portoferraio ist die Hauptstadt der zur Toskana gehörenden Insel Elba.

Hintergrund[Bearbeiten]

Portoferraio wurde wahrscheinlich als Fabricia von den Römern gegründet. Im siebten Jahrhundert wurde der nun Feraia genannte Ort von den Sarazenen zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte bald, da die weitläufige Bucht hervorragende Bedingungen für einen Hafen bot.

Der Ort geht in seiner heutigen Gestalt auf das 16. Jahrhundert zurück, als die Pisaner Familie Appiani den Ort an Cosimo I. Medici übergab. Unter diesem entstanden die noch immer prägenden Festungswerke Stella und Falcone als küstennahe Bastion gegen die im Mittelmeer umtriebigen Piraten. Er änderte auch den Namen in Cosmopoli.

Im 17. und 18. Jahrhundert waren Portoferraio und Elba von Engländern, Spaniern, Franzosen und Österreichern ihrer Lage wegen heftig umkämpft. 1814 folgte das Intermezzo Napoleons auf der Insel, das noch bis heute zu verspüren ist. Vor allem die wenigen Monate des Korsen brachten Portoferraio neue Bedeutung als Eisen-Hafen der Insel und in Folge auch als Standort bedeutender Schwerindustrie bis in die 1970er. Inzwischen ist P. vor allem zu einem Fährhafen und Touristenort geworden. Das Hafenbecken wurde mehr und mehr zum Anlegeplatz für Super-Yachten. Heute ist Portoferraio pulsierender Hauptort der Insel mit teils luxuriösen Geschäften und einer im Juni 2015 eingerichteten Fußgängerzone. Die "Hauptstadt" der Insel ist genau genommen Livorno, da Elba zur Provinz Livorno gehört.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Portoferraio

Seit einigen Jahren bestreiten offiziell vier Linien die Verbindung zwischen Piombino und Portoferraio: MobyLines, Toremar, BluNavy und Corsica-Elba-Ferries.

Näheres dazu auf der Hauptseite Isola d'Elba.

Mobilität[Bearbeiten]

Der geschäftige Hauptort der Elba erstickt zeitweilig im Verkehr. Der Centro storico erinnerte oft genug an einen einzigen Parkplatz mit unbeschränkter Zufahrt. Daher hat die Verwaltung im Frühsommer 2015 die Sperrung der Uferpromenade des alten Hafens und der Altstadt für 2016 angekündigt. Damit soll der Orts-fremde Verkehr auf den Parkplätzen außerhalb gebunden werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Portoferraio ist ein spannender Ort. Er bietet interessante Ecken, aber keine großartigen Profan- oder Kultbauten. Wer aber auch die ländliche geprägte Kultur schätzt, wird hier durchaus etwas finden.

Duomo: Er ist der Geburt der Jungfrau Maria geweiht und wurde 1548-54 auf Geheiß Cosimos I. erbaut. Sein heutiges Gesicht hat der Bau durch die Restaurierung von 1823 bekommen.

San Rocco: Der aus dem 16. Jahrhundert stammende Bau ist der repräsentativste Kirchenbau Portoferraios. Der benachbarte Friedhof war auch letzte Stätte für Opfer der Pest und von Hinrichtungen.

Chiesa della Misericordia: 1677 wurde die kleine Kirche erbaut. Sie bewahrt Reliquien des Schutzpatrons der Stadt San Cristino. Eine Madonna mit Kind von Tino da Camaino schmückt überdies die Kirche.

Teatro die Vigilanti: Ursprünglich 1618 als Chiesa del Carmine für das benachbarte Krankenhaus errichtet wurde der Bau Anfang des 19. Jahrhunderts [wohl im Zuge der Säkularisation] zu einem Lagerhaus. Napoleon ließ 1814 den Bau in ein Theater umwandeln. 1997 erfolgte nach längerer Schließung und Restaurierung die Wiedereröffnung.

Palazzo/Villa dei Mulini: In den neun Monaten seines Exils auf Elba hatte Napoleon hier seine Residenz. Der Name stammt von nicht mehr existierenden Mühlen in der Nachbarschaft. Gian Gastone di Medici hatte 1742 das ANwesen errichten lassen. Heute gilt der Bau als Nationalmuseum.

Fortezze Stella e Falcone: Sie beherrschen den Prospekt der Stadt der Lage auf den beiden höchsten Punkten wegen. Zusammen galten beide als unbezwingbar für Angreifer von See her. Stella sicherte die Zufahrt zum Hafen, während Falcone den Hafen selbst wie auch die West- und Nordseite seewärts überwachte. Beide Festungen wurde im AUftrag Cosimo I. nach 1548 errichtet, dabei sukzessive erweitert.

Torre della Linguella Am östlichen Ende des Hafenbeckens findet sich der acht-eckige Befestigungs-Turm, der ebenfalls auf Veranlassung der Medici in der Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet wurde. 1977 wurden bei Sanierungsarbeiten Ruinen aus römischer Zeit gefunden. Das Areal um den Turm wird vielfältig genutzt. Der Besuch ist ohne Eintritt möglich.

außerhalb von Portoferraio: Villa Romana delle Grotte Fast genau gegenüber dem Hafenausfahrt liegt nahe der Straße nach Port Azzurro auf einer steilen Klippe die Ruinen der Villa delle Grotte. Sie wurde in römischer Zeit im ersten Jahrhundert nach der Zeitenwende errichtet und war ein luxuriöser Landsitz. 2016 soll die Anlage wieder zugänglich sein, da sie aus Geldmangel in den Jahren zuvor meist geschlossen blieb. Allerdings sind die Überreste wenig beeindruckend, da vor allem Grundmauern und Substruktionen die 2000 Jahre seither überstanden haben. Dafür ist bei gutem Wetter der Blick von dort über die Bucht von Portoferraio großartig. http://www.infoelba.net/insel-elba/sehenswuerdigkeiten/historische-plaetze/villa-romana-grotte/

Villa San Martino Das Tal von San Martino (ca. 5 km südlich) hatte Napoleon für seine Sommerresidenz gewählt. Allerdings wurden die meisten Teile erst nach seiner zweiten Abdankung fertig gestellt. Treibende Kraft war dabei sein Gefolgsmann Graf Demidoff. Neben der Villa dei Mulini ist San Martino der bedeutenste Ort der Napoleonischen Zeit auf Elba und erfreut sich entsprechender Besucher zahlen.

Castiglione di San Martino Unweit der Villa San Martino stößt man auf Reste etruskischer Bauten. Diese stammen aus der Zeit seit dem vierten Jahrhundert. Um das Jahr 250 zerstörten die Römer das Anwesen.

Museo Italo Bolano Italo Bolano ist ein elbaner Künstler im fortgeschrittener Alter, der einen großen Ruf genießt. Vor allem auf Elba finden sich seine Werke fast auf jeden Schritt und Tritt. Zentraler Punkt ist dabei das Freiluft-Museum im Valle San Martino. Für Freudne expressiver moderner Kunst durchaus ein reizvolles Ziel - wie auch seine über die Insel verstreuten Kunstwerke. http://www.italobolano.com/

Santo Stefano alle Trane Angeblich ihrer Lage wegen blieb der Bau aus dem 12. Jahrhundert von Piraten unangetastet. Etwas abgelegen nahe Magazzini steht das Kirchlein auf einem kleinen Plateau. Der einschiffige Bau mit halbrunder Apsis ist von schlichtem Charakter, doch von schönen Proportionen. Allerdings sind die einst umgebenden Säulen inzwischen spurlos verschwunden. Für den Zutritt muss in der Nachbarschaft nach dem Schlüssel gefragt werden. Vor allem für romantische Hochzeiten wird San Stefano gerne als Hintergrund genutzt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Vor allem in den touristisch attraktiven Bereichen am alten Hafen finden sich teils exklusive Geschäfte. Im Schatten des Duomo findet sich die frühere Markthalle, die heute eher eine Ansammlung verschiedenster Dienstleister und Händler beherbergt. Dazu finden sich immer wieder kleine, dabei oft einfache Geschäfte für den alltäglichen Bedarf.

Küche[Bearbeiten]

Es gilt im Prinzip selbiges wie für die Insel insgesamt.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

auf Italienisch, Englisch, Deutsch und mit Händen und Füßen…

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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