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Oni

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Oni - ონი
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Oni (georgisch: ონი) ist Hauptstadt des gleichnamigen Raiones in der georgischen Verwaltungsregion Ratscha-Letschchumi und Niederswanetien. Die Stadt am Oberlauf des Rioni ist neben den Möglichkeiten für ausgedehnte Bergwanderungen auch als wichtiges Zentrum der jüdischen Kultur in Georgien bekannt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Gebiet um Oni war bereits in der Bronzezeit besiedelt; archäologische Fundstücke wie Münzen konnten der kolchischen Kultur des 6. bis 3. Jahrhundert v. Chr. zugeordnet werden. Erste schriftliche Hinweise auf das heutige Oni stammen aus dem 15. Jahrhundert, Oni wurde als Hauptstadt des Fürstentums Ratscha erwähnt. 1810 wurde Oni Teil des Russischen Reiches und erhielt 1846 die Stadtrechte als Verwaltungssitz des Gebietes Ratscha. Während der Sowjetzeit wurde Oni Verwaltungszentrum eines Raions.

Oni war eines der wichtigsten Zentren der georgischen Juden, nach Tiflis und Kutaissi war die semithische Gemeinde die drittgrößte des Landes. Nach 1990 sind jedoch die meisten jüdischen Bewohner nach Israel oder Westeuropa ausgewandert. Heute leben nur mehr wenige jüdische Familien in der Stadt.

Das Gebiet von Oni ist durch Erdbeben und Lawinenabgänge gefährdet. Das stärkste Erdbeben ereignete sich am 29. April 1991 (Stärke 7,0 auf der Richterskala), die Stadt wurde stark beschädigt und teilweise zerstört.

Anreise[Bearbeiten]

Mit Minibussen (Marschrutkas) erreicht man Oni unter Anderem ab Ambrolauri, Kutaissi und Terdschola.

Durch die Stadt verläuft die Ossetische Heerstraße, die von Kutaissi dem Rioni flussaufwärts folgt und über den 2820 m hohen Mamisson-Pass den Großen Kaukasus nach Russland überquert. Dieser Grenzübergang ist jedoch heute gesperrt. In Oni beginnt weiters eine Regionalstraße nach Südossetien, die über Kwaissi zur Transkaukasischen Fernstraße führt. Auch dieser Weg ist seit 2008 wegen dem Südossetien-Konflikt nicht passierbar! Die kürzeste Verbindung von Oni nach Zentralgeorgien (über Kwaissi und Zchinwali nach Gori) ist somit nicht möglich, man muss von Tiflis kommend den langen Umweg über Sestaponi, Terdschola und Ambrolauri fahren.

Der nächste Bahnhof mit Passagierbetrieb befindet sich in Tkibuli, der nächste Flughafen mit Linienbetrieb in Kutaissi.

Mobilität[Bearbeiten]

Marschrutkas, Taxis oder Autostopp in die Umgebung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Ruinen der mittelalterlichen Festungsanlage aus der Zeit des Fürstentums Ratscha.
  • Synagoge. Errichtet ca. 1880 bis 1890.
  • Mehrere georgisch-orthodoxe Kirchen

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wandern im Luftkurort Schowi
  • Rafting und Kanufahren am Oberlauf des Rioni

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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