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Khujand

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Khojand; Хуҷанд; Chudschand; ‏خجند‎.
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Khujand ist die im Nordteil des Landes gelegene, zweitgrößte Stadt Tadschikistans.

Hintergrund[Bearbeiten]

Frühere Namen des Ortes waren Chodschent (Ходжент) von 1939 bis 1992 Leninabad (Ленинабад). Der früher Chkalovsk genannte Vorort heißt heute Gafurov.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Khudjand International Airport (IATA: LBD), ist insofern international, als dass es Flüge nach Bischkek und zu russischen Provinzstädten gibt. Taxi zum/vom Flughafen 30 TJS.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Vom Bahnhof im Vorort Gafurov (u. a. Marshrut 105, 2 TJS) besteht einmal wöchentlich eine Direktverbindung nach Moskau (Fahrzeit mehr als vier Tage, ggf. verschiedene Transitvisa erforderlich). Inner-tadschikischer Passagierverkehr gibt es nicht, da die Geographie keine direkte Bahnverbindung nach Duschanbe zulässt.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Nach Duschanbe gelangt man per Sammeltaxi (100 TJS p. P.). Abfahrt ist vom zentralen Busbahnhof (Avtovokzal). Es empfiehlt sich von Oktober bis April darauf zu achten, dass schneetaugliche Fahrzeuge (Allrad!) benutzt werden. Zahlreiche eingesetzte ältere Opel Astra/Vectra-Modelle verfügen nur über Sommerreifen und Frontantrieb, was sie für die Gebirgspässe im Winter vollkommen untauglich macht, sich den Fahrern nicht zu erschließen scheint. Seit Ende 2015 gibt es eine gut ausgebaute Straße nach Duschanbe. Zwei neu gebaute Tunnel ermöglichen eine Fahrt auch im Winter.

Zu den nahen Grenzübergängen gelangt man per Marshrutka ab Basar (1 TJS).

Usbekistan

Die Strecke nach Kanibadam (Kanibodom) bedient Nr. 328 (7 TJS). Von der dortigen Busstation gelangt man mit Nr. 164 zur 2014 nur für Fußgänger geöffneten Grenze.

Kirgisien

Die Strecke nach Isfara bedient Nr. 301.

Isfara-Kanibodom direkt

Zwischen beiden Grenzorten fährt Marshrutka 372 direkt.

Mobilität[Bearbeiten]

Marshrutka (1 TJS) und Taxen (innerorts max. 10 TJS).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Alte Festung. Auf eine lange Geschichte zurückgehend, von den Horden Dschingis' Khans zerstört, im 15. Jhdt. wieder aufgebaut. Erhalten sind nur Tor und Mauern. Ab 1999 renoviert, mit kleinem Museum.
  • Scheich Muslihiddin-Mausoleum. Einem lokalen Herrscher des 12. Jhdts. gewidmet. Neubau des 16. Jhdts., mit Minarett aus dem 19. Jhdt.

Museen[Bearbeiten]

  • Hausmuseum Kamoli Khujandi. Nachbau eines typischen tadschikischen Hauses eines reichen Bürgers von Chudschand. Es trägt den Namen des Dichters Kamoli Chudschandi nur zu seinen Ehren. Sehr sehenswerte Deckenschnitzereien und beeindruckende Ausstattung der Räume. Es liegt etwas versteckt im hintersten Teil es Parks um die alte Festung.


Parks[Bearbeiten]

  • Park um die alte Festung. Der Park verläuft L-förmig um den Festungshügel. Er beherbergt ein kleines Museum über die Festung in einem rekonstruierten Stück der Festungsmauer. Außerdem gibt es eine Art Mausoleum, indem Erde des Grabes eines Nationaldichters aufbewahrt wird. Des Weiteren gibt es eine Bühne mit schönen Deckenschnitzereien sowie das Hausmuseum Kamoli Khujandi.


Einkaufen[Bearbeiten]

Tagsüber im zentralen Panchshanbe -Basar.

Essen gehen[Bearbeiten]

Im Bereich zwischen Theater und der Hauptstraße, die über den Fluss führt, gibt es drei Restaurants, die alle lokalen Speisen für einen schmalen Taler anbieten. So kann man beispielsweise auch Fisch aus dem Syrdaja frittiert oder gebacken essen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Es gibt am Fluss einige Restaurants und Teehäuser, in denen es abends auch Livemusik gibt. Wann und wo muss man erfragen, aber viele jungen Leute können passabel Englisch oder sogar Deutsch. Außerdem gibt es mehrere Clubs und Bars. Da diese verstreut liegen und auch nicht jeden Abend offen haben, muss man ebenfalls fragen.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Shark „Hotel“, im gleichnamigen grün-gelben Gebäude beim Basar, kenntlich am Lenin/Stalin Medaillion von 1954 an der Fassade. Keinerlei Beschilderung. Man bekommt die Qualität, die man bezahlt. Gemeinschaftstoilette mit drei Plumpsklos ohne Türen daran und kein fließend Wasser. Uraltbetten und ungewaschene Bezüge, was man angesichts der schwachen Funzel im Zimmer zum Glück nicht erkennt. Zum Duschen muß die entsprechende Anlage in der öffentlichen Toilette des Basars benutzt werden (8:00-18:00, 5 TJS). Betreiber spricht rudimentäres Englisch, kann aber keinerlei Auskunft zum Ort geben. ("Empfehlung" des einzigen internationalen Reiseführers der Region) Preis: Bett: 15 TJS.
  • Armon Apart Hotel ***, кӯчаи Сирдарё 7 (Sirdaryinskaya 7). Hotel mit Appartements direkt am Syrdaja, englischsprachige Rezeption Preis: 250-400 TJS (2017).
  • Sugd Hotel ***, 179a Lenina St. Preis: 60 TJS/DZ (2012).
  • Firoz Hotel ****.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Internetcafe beim Bushalt Ri. Süden am Basar.
  • Zwei Internetcafes in der Unterführung am Bushalt "Univermag" (Kreuzung Hauptstraße vor der Brücke über den Fluss und der Straße zum Theater).
  • 1 Russisches Konsulat, g.Khodzhent, ul. Syrdar'inskaya, 21 (г.Ходжент, ул. Сырдарьинская, 21). Tel.: +992 34-22 646-76. Geöffnet: Terminabsprache nötig.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Kairakkum-Reservoir. Etwa 20 Minuten Fahrt.

Weblinks[Bearbeiten]

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