Reisethema
Artikelentwurf

Golf

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Golf ist nicht nur ein Spiel. Es ist ein geselliger Sport an der frischen Luft, ist gesund, dient der Erholung und dem Zeitvertreib. Golf ist ein teurer Zeitvertreib, auch dieses alte Klischee ist zumindest noch teilweise richtig, obwohl sich Golf in den letzten Jahren immer mehr zum Freizeitsport für Jedermann entwickelt hat, wie es in anderen Ländern teilweise längst der Fall ist. Und mit einer weiteren Verbreitung ist zu rechnen, da ab 2016 der Golfsport wieder zu den olympischen Sportarten zählt. Aber dabei teilen viele noch die Auffassung von Winston Churchill: „Golf ist ein Spiel, bei dem man einen zu kleinen Ball in ein zu kleines Loch schlagen muss, und das mit Geräten, die für diesen Zweck denkbar ungeeignet sind.“ [1]

Golfball.jpg

Hintergrund[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

Typische Elemente einer Golfbahn
1 Abschlag 2 Frontaler Wassergraben 3 Rough 4 Aus 5 Bunker 6 Wasserhindernis 7 Fairway 8 Grün 9 Flagge 10 Loch

Grundlagen[Bearbeiten]

Golfplätze haben meist 9 oder 18 Spielbahnen bzw. Löcher, dazu kommt die notwendige Infrastruktur. Ihre Fläche beträgt mehrere Hektar. Ein Teil ihrer Flächen muss akribisch gepflegt werden, ein Großteil bleibt in der Regel naturbelassen und bildet oft ökologisch wertvolle Biotope. Durch Anlage und intensive Pflege, insbesondere durch die Bewässerung der spielbaren Flächen erfolgt jedoch ein Eingriff in den Naturhaushalt.

Aufbau einer Spielbahn[Bearbeiten]

  • Abschlag oder tee: meist eine Fläche mit sehr kurz gemähtem Rasen, innerhalb derer der Golfball abgeschlagen wird. Zum Abschlag wird der Golfball auf ein Tee gesetzt.
  • Grün: die Fläche des Zielbereichs wird meist am besten gepflegt. Beim Abschlag sieht der Spieler eine Fahne, die das Loch im Grün markiert.
  • Fairway: der spielbare Bereich zwischen Abschlag und Grün, die Rasenfläche wird ebenfalls regelmäßig kurz geschnitten.

Am Rand des Fairways befindet sich das Rough, eine Fläche, die meist naturbelassen bleibt und in der schlechtere Spieler regelmäßig ihre Bälle suchen dürfen. Für den Spieler noch schlimmer, aber für Zuschauer interessanter sind die eingebauten Hindernisse, seien es Bunker (Sandlöcher) oder Wasserflächen. Begrenzungspfähle in unterschiedlichen Farben markieren die unterschiedlichen Flächen.

Schwierigkeiten der Bahnen[Bearbeiten]

Das Ziel beim Golf ist, mit möglichst wenig Schlägen den Ball vom Abschlag ins Loch zu bringen. Die Schwierigkeit einer Bahn wird in Par angegeben. Bei einer Par-4-Bahn schlägt ein sehr guter Spieler den Ball ab, dieser landet im Fairway. Mit dem zweiten Schlag landet der Ball auf dem Grün, und jetzt geht man davon aus, dass durch 2 Putts der Ball eingelocht werden kann. Dementsprechend sind Par-3-Bahnen leichter, Par-5-Bahnen schwieriger zu spielen. Ein Golfplatz mit 18 Löchern hat in der Regel jeweils sechs dieser Bahnen, macht Par-72 für eine Runde.

Handicap[Bearbeiten]

Wer auf einem Par-72-Golfplatz eine Runde mit 72 Schlägen beendet, dürfte so langsam an eine Profi-Karriere denken. Wenn ein Spieler für eine solche Runde 100 Schläge braucht, dann liegt er um 28 Schläge über der Stammvorgabe, dies entspricht einem Handicap von 28. Das tatsächliche Handicap eines Spielers wird durch mehrere Runden ermittelt und auf einer Scorer-Karte eingetragen.

Spielerlaubnis[Bearbeiten]

Golfplätze werden oft von einem Verein getragen, dessen Mitglieder die Unkosten über ihren Clubbeitrag finanzieren. Auf den meisten Plätzen darf man in der Regel nur dann spielen, wenn man einen Unkostenbeitrag, die Green Fee entrichtet hat. Außerdem muss man nachweisen, dass man die Platzreife besitzt, d. h. man beherrscht die Grundzüge des Sports sowie die wichtigsten Regeln, oft muss auch die Scorer-Karte vorgelegt werden.

Spielgeräte[Bearbeiten]

Das wichtigste und gleichzeitig das billigste Spielgerät ist der Ball, aber seine Physik ist komplizierter als er aussieht. Natürlich braucht man auch Golfschläger, mindestens 7 verschiedene sollten es sein, besser 14: Putter, Eisen, Holz und Wegdes, und zu deren Transport einen Golfbag. Ach ja, vernünftige Golfschuhe gehören auch dazu, Handschuhe sind oft recht sinnvoll. Neulinge sollten sich am besten in einem Club beraten lassen, dort gibt es meist auch Shops zum Erwerb der notwendigen Utensilien. Auch der Rest der Kleidung sollte angemessen sein, auf etlichen Plätzen werden z. B. keine Jeans toleriert.

Endlich kann es losgehen, mit ein paar Kilogramm notwendigen Golfutensilien, immer in der frischen Luft, umgeben von einer herrlichen Natur, quer über schöne und gepflegte Golfplätze, gleichgültig ob in Mitteleuropa, in der Karibik oder in einer anderen Region.

Golfplätze[Bearbeiten]

Golf in Europa[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Hauptartikel: Golfplätze in Deutschland

Österreich[Bearbeiten]

Portugal[Bearbeiten]

  • Algarve als Golfregion
  • Madeira

Spanien[Bearbeiten]

Türkei[Bearbeiten]

Golfplätze sind nicht besonders zahlreich. Es gibt einige rund um Istanbul, touristisch bedeutendes Ziel für Golfreisen ist die Türkische Riviera mit der Gegend um Belek und bei Kuşadası

England[Bearbeiten]

  • Fast 2.000 Golfplätze

Schottland[Bearbeiten]

  • über 500 Plätze, darunter solch renommierte wie St. Andrews

Irland[Bearbeiten]

Golf in Amerika[Bearbeiten]

USA[Bearbeiten]

Karibik[Bearbeiten]

Golfreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Ohne die persönliche Ausrüstung mitzunehmen sind Golfreisen fast undenkbar. Das Minimum ist ein Golfsack mit einem Satz Schlägern, einigen Bällen und einem Paar Golfschuhen, am besten steckt man das alles gut geschützt in ein Travelbag. Ganz schön sperrig, zusammen mit dem anderen Reisegepäck füllt es den Kofferraum eines Autos. Auch im Zug weiß man nicht so recht, wohin damit. Wenn man eine Flugreise bucht, sollte man bereits bei der Buchung nach den Bedingungen fragen. Bei Pauschalreisen steht das in der Regel im Kleingedruckten. Für private Reisen einige Tipps:

  • Die Freigepäckregelungen sehen von Airline zu Airline sehr unterschiedlich aus. Eine Gesellschaft gewährt 23 kg Freigepäck in der Economy-Class, eine andere 30 kg, und wieder eine andere gar keines. Soll das Golfgepäck als zweites Gepäckstück mit, dann fallen dafür bei den meisten Airlines Kosten an, nur einige wenige verlangen für Sportgepäck keinen Zuschlag.
  • Golfgepäck ist sperrig, viele Airlines verlangen, dass man es rechtzeitig vor Abflug bei ihnen anmeldet.
  • Golfutensilien sind nicht ganz billig. Gepäck kann auch mal verloren gehen. Nach dem Montrealer Übereinkommen werden bei dem Verlust eines Gepäckstückes maximal ca. 1.100 € erstattet. Ob sich eine Reisegepäckversicherung lohnt, muss jeder nach einem Blick in die Versicherungsbedingungen selbst entscheiden.
  • Wenn man schon mit dem Flugzeug anreist, dann möglichst auf einem Non-Stop-Flug. Falls eine Zwischenlandung sein muss, möglichst mit der gleichen Airline weiterfliegen, ansonsten hat man es bei Problemen gleich mit zwei Partnern zu tun.

Golf-Reisen als Pauschalreisen gibt es analog zu "normalen" Pauschalreisen. Reiseziel ist dann ein Golfhotel oder Golfresort. Oft liegen in der Zielregion mehrere Golfplätze in erreichbarer Entfernung. Eine Variante sind Rundreisen, bei denen man von Ort zu Ort reist, wo die landschaftlichen Schönheiten hauptsächlich vom Golfplatz aus bewundert werden und sich das Kennenlernen von Land und Leuten schwerpunktmäßig in den Clubhäusern und Hotelbars abspielt. Auch hier gibt es oft Regeln bezüglich des Handicaps oder der Kleidung, und es empfiehlt sich auch nachzufragen, welche Erwartungen man in dem Gastland bezüglich Trinkgeldern hegt.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Auch die Kombination Kreuzfahrt und Golf ist möglich. Man fährt zum Beispiel mit dem Kreuzfahrtschiff in die Karibik, genießt täglich an einem anderen Golfplatz das Flair der Tropen, hat abends auf dem Schiff eine Bar und sein Hotel. Klingt wunderbar, und ist auch schön. Aber: irgendwie musste es auf das Schiff kommen. Siehe Flugreisen.

In der Realität sieht es dann so aus: das Schiff mit rund 2.000 Passagieren legt an einer Insel an, auf der es vielleicht drei Golfplätze gibt. Landgang 9-17 Uhr. Wenn da die Bahnen nicht vorgebucht sind, geht gar nichts. Genau das machen die Golfreise-Anbieter: sie haben einen Betreuer an Bord, der sich darum kümmert und für ihre Kunden rechtzeitig die entsprechenden Landausflüge bucht. Dann fahren vielleicht 25 Personen zum Golfen, während der Rest am Strand liegt oder auf einem anderen Ausflug ist. Abends und auf Seetagen gibt es dann den Golf-Simulator, oder man übt Putten auf dem oberen Deck. Übrigens gibt es ähnliche Angebote auch bei Flusskreuzfahrten auf dem Rhein und der Donau.

Golfturniere[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Phasen eines Golfschlags

Golf gilt als gesunder Sport. Bei einer Runde Golf müssen mehrere Kilometer in einem oft hügeligen Gelände zurückgelegt werden. Wohl die wichtigste Bewegung ist jedoch der Golfschlag, der bei Profis fast immer leicht und elegant aussieht. In der Praxis ist es jedoch ein äußerst komplexer Bewegungsablauf, den man unbedingt unter fachkundiger Anleitung erlernen sollte, um nicht durch Fehlbelastung eine „Golferschulter“ oder einen „Golferellbogen“ zu riskieren. Voraussetzung sind natürlich Schläger, die der Anatomie des Spielers angepasst sind.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.