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Drohobytsch

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Aus Wikivoyage
Blick auf die Innenstadt von Drohobytsch
Drohobytsch
OblastOblast Lwiw
Einwohnerzahl73.682(2022)
Höhe297 m
Lagekarte der Ukraine
Lagekarte der Ukraine
Drohobytsch
Karte
Karte von Drohobytsch

Drohobytsch (ukrainisch: Дрогобич; russisch: Дрогобыч; jiddisch: דראָביטש) ist eine ukrainische Stadt in der Oblast Lwiw im Rajon Drohobytsch.

In der historischen Region Galizien gelegen ist sie eng mit der Geschichte der Habsburgermonarchie verbunden, die mit dem Ende des 1. Weltkriegs endete.

Sie ist bekannt für den polnischen Künstler und Literaturkritiker Bruno Schulz, seine Holzkirche St. Georg – Teil des UNESCO-Weltkulturerbes –, die Gewinnung von Salz und die regionalen Erdöl- und Erdgasvorkommen.

Hintergrund

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Anreise

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Mit dem Flugzeug

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  • 1 Kleinflughafen Drohobytsch (Дрогобицький аеродром) . Der Kleinflughafen liegt am nordöstlichen Stadtrand, kann aber wegen des Krieges nicht von Privatmaschinen angeflogen werden.

Mit der Bahn

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Drohobytsch liegt an der Bahnstrecke Lemberg/Lwiw nach Truskavetz. Die Fahrt dauert rund zwei Stunden und lohnt wegen der schönen Landschaften.

  • 2 Drohobych Railway Station (Дрогобич) . Der Bahnhof liegt etwa 3 km östlich des Stadtzentrums.

Mit dem Bus

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Auf der Straße

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Mit dem Fahrrad

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Mit dem Fahrrad kann man auf wechselnden, aber überwiegend guten Strecken über den polnisch-ukrainischen Grenzübergang bei Przemyśl /Medyka Drohobytsch nach rund 90 km erreichen. Man passiert die größeren Orte Mostyska und Sombor.


Mobilität

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Sehenswürdigkeiten

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Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel

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1 Orthodoxe Kirche St. Georg (Церква святого Юра) . um 1500 gebaut, im Jahre 1656 aus dem Dorf Nadijewo hierher überführt, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Holzkirchen der Karpatenregion (Literatur: Grigori Nikonowitsch Logwin (Hryhorij Nykonovyč Lohvyn): Ukraine und Moldawien. Ein Bildhandbuch (Kunstdenkmäler in der Sowjetunion), Edition Leipzig, Leipzig 1984, S. 401.)
2 Basilianerkloster St. Peter und Paul (Монастир святих Апостолів Петра і Павла (Дрогобич)) . gebaut 1825–1828.
3 Choral-Synagoge (Хоральна синагога (Дрогобич)) . Großartiges Gebäude, das lange Jahre verfallen war und jetzt der jüdischen Gemeinde aus Drohobytsch und Umgebung als religiöses Zentrum dient. Zu den Öffnungszeiten begleitet der 'Schuldiner' Gäste durch das Gebäude.

Bauwerke

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Museen

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1 Museum Drohobychchyna (Дрогобицький краєзнавчий музей), вулиця Тараса Шевченка, 38, Дрогобич, Львівська область, Україна . Stadtmuseum.
1 Regionales Musiktheater und Schauspielhaus Juri Drohobytsch (Львівський обласний академічний музично-драматичний театр імені Юрія Дрогобича) . Regionales Theater.

Aktivitäten

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Einkaufen

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Im Zentrum von Drohobytsch gibt es eine kleinere, offene Markthalle und ein Vielzahl von Geschäften jeder Art.

  • 1 EXTREM Fahrradservice (Екстрим сервіс), Війтівська Гора 48/Viitivska Hora str. 48 Дрогобич / Drohobych 82100 (im Hinterhof). Tel.: +38 096 430 82 87 . Fahrrad- und Outdoorladen, mit einem freundlichen Team, das auch Englisch spricht. Geöffnet: Mo-Sa 10:00-18:00.

Küche

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Die Stadt ist berühmt für ihre Salzgewinnung, deswegen gibt es verschiedene Produkte mit Salz, u.a. einen Kaffee mit wirklich interessantem Geschmack.

  • 1 Franko Beef And Burger, площа Ринок, 3, Дрогобич, Львівська область, 82100. Tel.: +380 67 772 7977 . Burger-Restaurant mit gehobenem kulinarischen Agebot. Geöffnet: Mo-Fr 10:00–23:000–23:00 Sa 10:00–00:00 Sonntag 09:00–00:00.

Nachtleben

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Unterkunft

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Sicherheit

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Gesundheit

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Praktische Hinweise

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Das Zentrum von Drohobytsch ist bisher von Angriffen der Russischen Förderation verschont worden, allerdings wurden im Jahr 2022 die älteren Industrieanlagen zur Erdölförderung von Drohnen angegriffen und teilweise zerstört. Auf aktuellen Karten (Stand August 2025) sind immer wieder die Routen von Drohnen zu sehen, die die Region zumindest passieren.

Im südlichen Teil der Stadt an der Straße nach Truskavetz ist eine Militärbasis. Diesen Bereich zu meiden, minimiert auf jeden Fall das Risiko für Reisende.

Ausflüge

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Von Drohobytsch aus bietet sich ein Ausflug in den rund 10 Kilometer entfernten Kurort Truskavetz an, der für seine schwefelhaltigen Quellen berühmt ist.

Literatur

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