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Britisches Territorium im Indischen Ozean

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Das Britische Territorium im Indischen Ozean ist ein britsches Überseegebiet. Er besteht heute nur noch aus dem Chagos-Archipel bestehend aus sieben Atollen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Bei diesem "Staat" handelt es sich eigentlich nur um einen bescheidenen Rest des einstmals beachtlichen britischen Kolonialbesitzes im indischen Ozean. Die anderen Teile wurden als Seychellen bzw. Mauritius unabhängig.

Der Grund, wieso es diesen "Staat" immer noch gibt, ist ganz einfach: hier liegt Diego Garcia, eine der bedeutendsten US-amerikanischen Militärstützpunkte mit enormer strategischer Bedeutung, weil von hier alle Brandherde der Welt (Afrika, Naher Osten, Afghanistan) binnen kürzester Zeit erreicht werden können. Diego Garcia wurde von Großbritannien langfristig an die USA verpachtet, ein Ende der militärischen Nutzung gilt als sehr unwahrscheinlich.

Abgesehen von Diego Garcia gehören zu diesem Territorium noch sechs weitere, heute unbewohnte Atolle. Die Chagossianer, Nachfahren afrikanischer Sklaven aus dem 18. Jahrhundert wurden in den 1960er-Jahren nach Großbritannien zwangsumgesiedelt. Sie kämpfen bis heute verbittert um die Rückkehr in ihre Heimat, bislang jedoch ohne durchgreifenden Erfolg. Anders sieht es bei Mauritius aus, das territoriale Ansprüche über das gesamte Gebiet erhebt und es mit seinen Forderungen bis zum Internationalen Gerichtshof in Den Haag geschafft hat. Eine Entscheidung in dieser Sache steht noch aus.

Auf den Inseln kann man Reste der Siedlungen sehen, die langsam wieder von der Natur eingenommen werden, neben Wohnhäusern auch eine Kirche und einen Friedhof. Ansonsten besteht der Reiz dieser Inseln vor allem in der unberührten Natur.

Anreise[Bearbeiten]

Seit einiger Zeit sind einige der unbewohnten Nordinseln wieder zugänglich. Allerdings gibt es erhebliche Einschränkungen, die in der Praxis einen Urlaub hier ins Reich der Träume verbannen: so ist die Anreise nur mit der eigenen Yacht möglich (es gibt weder Flughäfen noch irgendwelche regelmäßigen Schiffsverbindungen). Außerdem darf man offiziell nur als Zwischenstopp für eine Fahrt durch den Indischen Ozean auf den Inseln anlegen (man muss sich also möglichst eine gute und vor allem glaubhafte Geschichte einfallen lassen, wenn man nur die Inseln sehen will).

Die anderen Einreisebestimmungen (Visum im Voraus beantragen, Reisepass, Nachweis einer Krankenversicherung, etc. pp.) halten sich im Rahmen dem, was auch andere Länder verlangen.

Offizelle Informationen

Sprache[Bearbeiten]

Englisch, so man denn überhaupt jemanden hier sieht.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Da das Gebiet unter Naturschutz steht, sind die meisten Aktivitäten, an die man zuerst denken würde, streng verboten. Man kann aber über die Inseln spazieren und auch ein bisschen im Wasser schwimmen und schnorcheln (nicht aber tauchen).

Küche[Bearbeiten]

Angeln zur Selbstversorgung ist erlaubt, man sollte aber in jedem Fall genügend Proviant vom Festland mitnehmen. Dabei bitte auch an das Wasser denken, es gibt zwar einige verbliebene Süßwasserbrunnen auf den Inseln, darauf verlassen, dass sie funktionieren und auch Wasser führen, sollte man sich nicht.

Unterkunft[Bearbeiten]

Da es keine Unterkünfte gibt und man auch nicht auf den Inseln das Zelt aufschlagen darf, bleibt nur das eigene Boot.

Sicherheit[Bearbeiten]

Es besteht offiziell Einsturzgefahr für sämtliche Gebäude, die man auf den Inseln vorfindet. Man sollte also eine genügende Portion Vorsicht an den Tag legen.

Klima und Reisezeit[Bearbeiten]

Tropisch.

Weblinks[Bearbeiten]

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