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Wolfen

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Wolfen
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Wolfen ist ein Stadtteil von Bitterfeld-Wolfen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Wolfen war bis zur Fusion mit Bitterfeld 2007 mit rund 30.000 Einwohnern grösste Stadt im damaligen Landkreis Bitterfeld.

Entstanden im späten Mittelalter als Strassendorf an der Chaussee Dessau - Leipzig, erlebte Wolfen Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts ein explosionsartiges Wachstum als Wohnstadt der in der Nähe gegründeten Farben- und später Filmfabrik der Agfa Berlin.

Die heute so genannte "Altstadt" besteht einerseits aus den ehemaligen Gehöften und Bebauung mit Dorfkerncharakter entlang der Leipziger Strasse und Eisenbahnstrasse, ergänzt um eine Villengegend zwischen dem Leipziger Strasse südlich der Bahnhofstrasse. In die andere Richtung, westlich der Leipziger Strasse Richtung Filmfabrik ist die Siedlung eine Planung aus einem Guss und ist konzentrisch um das Filmgelände gebaut mit Direktorenvillen in grosszügigen Gärten nahe am Werk (Oppenheimstrasse und Parallelstrassen), mit Reihenhäusern in der zweiten Reihe (Kirchstrasse, Bahnhofstrasse) und einem äusseren Ring mit mehrstöckiger Mietshausbebauung. Siedlungscharakter haben die Stadtteile Wolfen-Süd, Wachtendorf (formal zu Greppin gehörend), Krondorf und Steinfurt im Norden.

Weiteres Bevölkerungswachstum erfuhr das im Zweiten Weltkrieg nicht zerstörte Wolfen in den 1950er bis 1970er Jahren. Es entstanden die Neubausiedlungen in Krondorf und später, jenseits der Fuhne, Wolfen-Nord. Diese Neubausiedlung hatte in der Spitze 30.000 Einwohner war eine der grössten Plattenbausiedlungen der DDR.

Seit der Wende hat Wolfen mehr als die Hälfte seiner Bewohner verloren, was sich in hohem Leerstand und grossflächigem Abriss niederschlägt. Der Umstrukturierungsprozess geht, auch beim Durchfahren sichtbar, weiter.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Bahnhof Wolfen (Bitterfeld) wird stündlich von S-Bahnen der S2 Dessau - Leipzig und der S8 Dessau - Halle und zweistündlich von Regionalexpresszügen der Relation Magdeburg - Leipzig angefahren. Der 2 Haltepunkt Jeßnitz (Anhalt) ist für Wolfen-Nord günstiger, hier halten die stündlichen S-Bahnen. Nächster Fernverkehrshalt ist der Bahnhof Bitterfeld.

Auf der Strasse[Bearbeiten]

Die B 184 quert Wolfen in Nord-Süd-Richtung. Die nächsten Autobahnanschlüsse bestehen an der A 9 Berlin – Leipzig – Nürnberg – München nach Süden mit der Abfahrt 12 (Bitterfeld / Wolfen) und nach Norden mit der Abfahrt 11 (Dessau-Süd) an der B 184.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Karte von Wolfen

Wesentliche Sehenswürdigkeit und auch einen grösseren Umweg wert ist das

  • 1 Industrie- und Filmmuseum, Bunsenstrasse 4, 06766 Bitterfeld-Wolfen. Tel.: (0)3494 636446, Fax: (0)3494 636091, E-Mail: . Kern des Museums ist eine originale Filmbeschichtungsanlage in einem Produktionsgebäude aus den 1920er-Jahren. Bis 1990 wurde hier noch produziert, museumsreif waren die Anlagen damals schon. Das Museum hat weiterhin eine Dauerausstellung zur Industrie- und Siedlungsgeschichte der Stadt und die grösste Kamerasammlung Sachsen-Anhalts. Regelmässige Führungen lassen den Besucher die Filmherstellung erleben, incl. Verdunklung. Es ist weltweit das einzige Museum, in dem man dies zu sehen bekommt. Geöffnet: Di-So, 10-16 Uhr, für Gruppen auch nach Vereinbarung.

Beeindruckend allein aufgrund der Ausdehnung ist das Wohngebiet Wolfen-Nord. Das in mehreren Bauabschnitten seit den 1960er Jahren errichtete Neubaugebiet hat seine besten Tage längst hinter sich. Während der ältere Teil, zumeist noch gemauerte Wohnblocks östlich der Dessauer Allee, saniert ist und halbwegs belegt, ist der jüngere Teil im Westen auf Abbruch entmietet und in weiten Teilen bereits abgerissen. Das 2 Filmband , ein Mitte der 1990er-Jahre angelegter Grünstreifen mit Freizeitmöglichkeiten (Skaterbahn, Kletterfels, Spielplätze, Parkanlagen mitten im Quartier, liegt heute fast wieder in der offenen Heidelandschaft (Bitterfelder Strasse/Paul-Taube-Ring, Am Nordpark).

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Es gibt die Waren des täglichen Bedarfs der üblichen Handelsketten mit einem Schwerpunkt auf das Niedrigpreissegment, Discounter, Ein-Euro-Shops und dergleichen.

Küche[Bearbeiten]

Wolfen ist nicht im Zentrum kulinarischer Genüsse, im Gegenteil: Für eine Stadt dieser Grösse gibt es vergleichsweise wenige Restaurants. Neben einigen Imbissbuden, die den Mittagstisch von Monteuren und Industriearbeitern im Chemiepark sicherstellen (und wenn Muttern resolut den Kochlöffel schwingt, gelegentlich auch schmackhafte Mahlzeiten produzieren) gibt es zwei (Standard)-Griechen (Sokrates, Bahnhofstrasse und Athos, Wolfen-Nord, Pestalozzistrasse), einen Italiener (der Libanese ist; San Lorenzo, Damaschkestrasse), einen Einheimischen, der sich für einen Italiener hält (Italia, Leipziger Str.) und, unter den Blinden ist der Einäugige König, das Erste Haus am Platze, das Hotel und Restaurant Deutsches Haus, Leipziger Strasse. Besser, man hat noch etwas Sprit im Tank und fährt in die Umgebung.

Nachtleben[Bearbeiten]

Im Kulturhaus, Oppenheimstrasse, gibt es gelegentlich Gastspiele reisender Theater- oder Musikgruppen, Kabarett o.ä.

Ein Kino gibt es schon lange nicht mehr, die letzte Diskothek, das Max und Moritz, schloss 2011. Bitterfeld, vor Allem aber Dessau, Halle oder Leipzig bieten sich an.

Unterkunft[Bearbeiten]

Es gibt einige Hotels und einfache Pensionen in Wolfen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Wolfen hat die Telefonvorwahl +49 (0)3494. Postleitzahl 06766.

Ein Postamt ist in Wolfen-Nord, Comeniusstrasse 40. Eine Postfiliale (Shop-in-Shop) ist im Modehaus Wagner, Leipziger Strasse 95.

Literatur[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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