Nachrichten:2023-01-21: Machu Picchu auf unbestimmte Zeit geschlossen

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Machu Picchu ist auf unbestimmte Zeit geschlossen.

In fast einem Drittel Perus wurde der Notstand nach landesweiten Unruhen ausgerufen. Die Schließung der archäologischen Stätte soll dem Schutz der Touristen dienen.

Lima (Peru), 21. Januar 2023. – Peruanische Behörden haben über weite Teile des Landes den Notstand ausgerufen. In diesem Zusammenhang wurden auch die Inkastätte Machu Picchu und der nahegelegene Flughafen von Cusco bis auf Weiteres geschlossen. Die Schließung soll dem Schutz der Touristen dienen.

Seit dem 7. Dezember 2022, als der linksgerichtete Präsident Pedro Castillo des Amtes enthoben und verhaftet wurde, gibt es landesweit Proteste, bei denen u. a. der Rücktritt der Nachfolge-Präsidentin Dina Boluarte und die Auflösung des Parlaments gefordert wird. Bei den Unruhen gab es bisher mindestens 45 Tote und zahlreiche Verletzte. Von Demonstranten wurden auch schon Polizeiwachen niedergebrannt.

Quellen[Bearbeiten]